DE229846C - - Google Patents

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DE229846C
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DE
Germany
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latch
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DENDAT229846D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/02Striking-plates; Keepers; Bolt staples; Escutcheons
    • E05B15/0205Striking-plates, keepers, staples
    • E05B15/022Striking-plates, keepers, staples movable, resilient or yieldable

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 229846 KLASSE 68«. GRUPPE
PIERRE DURET in MARSEILLE. Schließblech mit beweglichem Fallenanschlag. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1910 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schließbleche oder Schließkappen mit drehbarem Anschlag für die Falle. Das Neue besteht darin, daß der drehbare Anschlag vor der Schließkappe angeordnet ist und nicht selbst zum Abfangen der Falle dient, so daß die Falle wie bei gewöhnlichen Schließkappen nur durch diese abgefangen wird.
Gemäß der Erfindung besitzt ■ der Schließkasten vor dem zum Abfangen der Falle dienenden Bleche einen beweglichen, federnden und zurückzudrückenden Anschlag, der zwischen zwei Winkeln an dem Schließkasten sich drehen kann. Dieser Anschlag trifft zunächst auf die Falle und übt auf dieselbe einen seitlichen Druck aus, so daß die Riegelfalle gezwungen wird, in das Schloßgehäuse zurückzutreten, unabhängig von der Fallenabschrägung.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Fig. ι zeigt eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Endansicht des Schließkastens; Fig. 4 zeigt den beweglichen Anschlag von innen gesehen, Fig. 5 einen Horizontalschnitt des Schließkastens, und zwar in der Lage des beweglichen Anschlages, wenn dieser die Riegelfalle zurücktreiben will.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht der Schließkasten aus einem metallenen Gehäuse a, welches in der üblichen Weise an der Türbekleidung mittels Schrauben befestigt ist. Er trägt auf der äußeren Seite eine Platte b, die zwei Winkel c und c1 besitzt, zwischen welchen der Anschlag d befestigt ist, der sich um eine durch die Winkel c und c1 gehende Achse e drehen kann. Dieser Anschlag d steht etwas vor den Winkeln c, c1 vor, wie Fig. 3 zeigt, und bildet außerhalb dieser Winkel einen Widerlagspunkt für die Falle g. Der Anschlag d wird in seiner Anfangsstellung durch eine Feder von geeigneter Gestalt gehalten, die um die Achse e gelegt und von dieser gehalten ist. Um die Feder f einzulegen, ist der Anschlag d im Innern ausgehöhlt, wie Fig. 4 zeigt.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Wenn man die Tür zuschiebt, kommt die Falle g (Fig. 5) zuerst in Berührung mit dem Anschlag d. Letzterer wird durch den beim Zuschieben der Tür ausgeübten Druck zurückgedrückt und bewirkt durch die Gestaltung seines Kopfes, indem dieser sich gegen die Falle anlegt, deren Zurücktreten in das Schloßinnere. Wenn die Endkante der Falle an die Endkante des Anschlages gelangt, so befindet sich die Falle gegenüber ihrer Öffnung im Schließkasten a. Die Falle g verläßt dann den Anschlag d und dringt direkt in den· Kasten ein, während der Anschlag unter der Wirkung seiner Feder f wieder in seine Anfangslage übertritt.
Selbstverständlich können die Winkel c und c1 statt an der Platte b direkt an dem Schließkastengehäuse α befestigt sein. Die Feder kann eine beliebige Gestaltung haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schließblech mit beweglichem Fallenanschlag, dadurch gekennzeichnet, daß der die Falle (g) fangende Schließkasten (a)
    55
    zwischen zwei vor dem die Falle festhaltenden Bleche angebrachten Winkeln (c, C1J drehbar einen beweglichen Anschlag (d) trägt, der unter dem Einflüsse einer Feder (f) in seiner äußeren, vor den Winkeln (c, C1J vorspringenden Lage gehalten wird und beim Zuschieben der Tür zunächst die Falle trifft und bei seinem Zurücktreten auf diese einen Druck ausübt, so daß die Falle in das Schloß ohne Stoß und ohne besondere Kraftanstrengung zurückgedrückt wird, aber auch hierbei selbst unter Spannen seiner Feder nach dem Schließkasten zurückgedreht wird und nach dem Vorbeigehen der Riegelfalle diese in die Öffnung des Schließkastens einspringen läßt, worauf er selbst durch seine Feder (f) in seine Anfangsstellung übertritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19750511A1 (de) * 1997-11-14 1999-05-20 Eco Schulte Gmbh & Co Kg Entriegelungssystem einer Panik-/Fluchttür

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19750511A1 (de) * 1997-11-14 1999-05-20 Eco Schulte Gmbh & Co Kg Entriegelungssystem einer Panik-/Fluchttür

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