DE36534C - Hydraulische Thürhemmung - Google Patents

Hydraulische Thürhemmung

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DE36534C
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DE
Germany
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piston
liquid
spring
container
cylinder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36534D
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English (en)
Original Assignee
H. KÜRTH in Darmstadt
Publication of DE36534C publication Critical patent/DE36534C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/04Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes
    • E05F3/08Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes in which a torsion spring rotates a member around an axis arranged in the direction of the axis of the piston

Landscapes

  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
HERMANN KÜRTH in DARMSTADT. Hydraulische Thürhemmung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. December 1885 ab.
Nachfolgend beschriebene Thürhemmung unterscheidet sich von den bekannten hauptsächlich dadurch, dafs der die Hemmung bewirkende Kolben direct mit der die Thür schliefsenden Feder in Verbindung gesetzt ist, durch die Art der Kolbenwegung und eigenartige Construction des Flüssigkeitsbehälters. Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt, Fig. 2 einen Grundrifs des Federgehäuses, Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung und Fig. 4 eine Variante.
Die Vorrichtung wird mittelst Lappen a a an die Thür angeschraubt. Auf dem Kolbencylinder c ist oben auf entsprechend verbreiterten Flantschen das Spiralfedergehäuse g eingesetzt und durch das Hebelauge und den Bund der Schraubenspindel e1 gehalten. Letztere ist mit dem Federbolzen in einer im Federgehäuse und Cylinderdeckel drehbaren Achse e vereinigt. Die Spiralfeder ist einerseits an dieser Achse, andererseits am Gehäuse g befestigt. Um sie nun, dem Widerstand der Thür entsprechend, mehr oder weniger spannen zu können, erhält das Gehäuse unmittelbar über dem Cylinderflantsch ein Sperrrad i, dessen Zähne trapezförmig gestaltet sind (Fig. 2). Die Trapezform hat den Zweck, das Gehäuse sowohl für links als auch rechts aufgehende Thüren verwenden zu können. Am Cylinderflantsch ist ein den Zähnen entsprechender Sperrhaken h befestigt. Will man also die Feder spannen oder nachlassen, so wird der Sperrhaken h aus dem Sperrrad i ausgehoben, das Federgehäuse entsprechend gedreht und sodann durch den Sperrhaken wieder fixirt.
Wie oben erwähnt, trägt die Achse e gleichzeitig die Schraubenspindel e1, welche bei ihrer Drehung den Kolben k bewegt. Damit dieser sich nicht drehen kann, erhält der Cylinder einen Stift c1 und dementsprechend der Kolben eine Nuth kl. Direct unter dem Cylinder ist, durch eine Wand c2 getrennt, ein Behälter für eine schwer verdunstende Flüssigkeit (OeI etc.) angebracht. Dieser Behälter communicirt mit einem Rohr r, Fig. 3, dessen Einlauf r1 ist. Das Rohr r ist entsprechend hochgeführt und oben abgeschlossen, hat jedoch eine kleine Oeffnung, um den nothwendigen Zutritt der atmosphärischen Luft zu gestatten.
Die Zwischenwand c2 trägt ein in entsprechender Weise angeordnetes Ventil ν und hat eine kleine Bohrung c3, deren Weite durch die Schraube c4 regulirt werden kann.
Wird die Thür geöffnet, so dreht der Hebel g1 die Achse e, spannt somit die Feder und bewegt gleichzeitig den Kolben k nach aufwärts. Infolge dessen hebt sich das Ventil ν und die Flüssigkeit dringt, unterstützt durch die Wirkung des communicirenden Rohres, in den unteren Theil des Cylinders c ein.
Wird die Thür nun wieder freigelassen, so wirkt sofort die Feder, das Ventil schliefst sich und der Kolben k kann nur langsam nach abwärts, da die ganze Flüssigkeit durch die kleine Bohrung c3 nach dem Flüssigkeitsbehälter gedrückt werden mufs.
Eine Variante zur Ersetzung des Rohres r wird folgendermafsen angeordnet:
Der Flüssigkeitsbehälter erhält an seinem Boden eine Kolbenscheibe I (Fig. 4, unterer

Claims (3)

Theil des Cylinders mit Behälter), welche durch eine Feder Z1 nach aufwärts gedrückt wird, um sofort, sobald der Kolben k aufwärts geht, die Flüssigkeit in den unteren Cylinderraum nachzupressen und das Vacuum auszugleichen. Damit diese Kolbenscheibe nicht zu hoch hinaufsteigt, also beim Abwärtsgehen das schnelle Schließen des Ventils ν nicht hindert, sind die Stiftchen Z2 angebracht. Beim Abwärtsgehen des Kolbens findet derselbe Vorgang statt, wie oben . beschrieben. Letztere •Construction hat den Vortheil, dafs die Vorrichtung in der Fabrik gleich mit der, Flüssigkeit gefüllt werden kann, und zwar durch eine Bohrung in den Behälter, welche nach der. Füllung verschraubt, vernietet oder sonst in entsprechender Weise verschlossen wird. Selbstredend kann die Vorrichtung auch ohne Federgehäuse verwendet werden, wobei der Federbolzen wegfällt und der Hebel g1 direct auf den Cylinderdeckel zu liegen kommt. Patenτ-Anspruch: Eine Thürhemmung, bei welcher:
1. das Triebfedergehäuse mit dem Kolbencylinder durch ein mit trapezförmigen Zähnen versehenes Sperrrad i und Sperrkegel h behufs Spannungsregelung und Verwendung für rechts und links aufgehende Thüren verbunden ist;
2. der am Stift c1 gegen Drehung gesicherte Kolben k durch die mit dem Triebfederbolzen verbundene Schraubenspindel el bewegt wird, und der Flüssigkeitsbehälter eine communicirende Röhre behufs Druckregulirung erhält;
3. statt der unter 2. gekennzeichneten Anordnung einer communicirenden Röhre eine
. Kolbenscheibe Z im Flüssigkeitsbehälter angebracht wird, welche mittelst Feder Z1 beim Aufwärtsgehen des Kolbens die Flüssigkeit in den unteren Cylinderraum nachprefst.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36534D Hydraulische Thürhemmung Expired - Lifetime DE36534C (de)

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