DE133182C - - Google Patents

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DE133182C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/16Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with friction brakes

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Thürschliefser, der die Thür mittels Federdruckes schliefst, während die Schliefebewegung durch ein Schwungrad geregelt wird, dessen Schraubenspindel mit einem durch den Schliefshebel angetriebenen Schneckenrade kämmt.
Bei bekannten Thürschliefsern dieser Art ist der Schliefshebel mit dem Thürgewände nicht dauernd zwangläufig verbunden, da sonst die Schraubenspindel bei einer plötzlichen Unterbrechung der Schliefsbewegung oder beim Oeffnen der Thür, bevor sich das Schwungrad todt gelaufen hat, leicht zerbrochen oder mindestens stark abgenutzt wird. Bei dem neuen Thürschliefser dagegen ist die Thür mit dem Schliefshebel zwangläufig verbunden und der sich hieraus bisher ergebende Uebelstand dadurch vermieden, dafs das von dem Schliefshebel mittels einfach wirkender Sperrklinke angetriebene Zahnrad nur bei dem Schliefsen der Thür lose auf der Federwelle angeordnet ist.
Wird nun das Schliefsen der Thür bei irgend einer Stellung der letzteren unterbrochen oder wird die Thür nach dem Schliefsen sofort wieder geöffnet, so kann sich das Schwungrad todt laufen, ohne die Vorrichtung schädlich zu beeinflussen.
Auch wenn man die Thür mit einem plötzlichen Ruck aufstöfst, eine Bewegung, welche bei den erwähnten bekannten Thürschliefsern eine Verletzung derselben im Gefolge haben kann, können Nachtheile für den neuen Thürschliefser nicht eintreten.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Oberansicht, Fig. 2 die Lagerung der Schwungradspindel nebst Schwungrad, Fig. 3 einen Schnitt nach χ der Fig. 1, Fig. 4 die Seitenansicht der Gabel, Fig. 5 die Seitenansicht des Schliefshebels, Fig. 6 die Vorderansicht des an der Thür angebrachten Thürschliefsers, Fig. 7 den Thürschliefser nach Fig. 6 vergröfsert in der Oberansicht und Fig. 8 die gleiche Ansicht des Thürschliefsers an der zum Theil geöffneten Thür.
Das Federgehäuse c ist mit dem Schliefshebel e starr verbunden und kann sich auf der Welle d drehen, die in dem Winkelstücke α festsitzt, das zum Befestigen des Thürschliefsers an der Thürzarge dient. Auf Welle d ist das Schneckenrad b lose angeordnet und kämmt mit der Schraubenspindel i des Schwungrades k, die in den Lagern ml am Winkelstücke α ruht. Das Schneckenrad b wird von dem Sperrzahne / von links nach rechts gedreht, wenn der Schliefshebel e unter Drehung des Federgehäuses c und der damit bewirkten Anspannung der in ihm untergebrachten Feder von rechts nach links gedreht war.
Diese Drehung von rechts nach links erfolgt beim Oeffnen der Thür, wobei das lose Schneckenrad b von der Schraubenspindel i festgehalten wird und die Schaltklinke f über die Zähne des Schneckenrades hinweggleitet, sofort aber wieder einklinkt, wenn die Thür freigegeben wird und die Kraft des Federgehäuses den Schliefshebel e bewegt. Dieser
ist durch Hebel g und Gabel h mit der Thür zwangläufig verbunden. Mit dem Wiedereinklinken der Sperrklinke f in das Schneckenrad b ist die Schliefsfeder mit letzterem gekuppelt, und sobald sie das Beharrungsvermögen des Schwungrades k überwunden hat, beginnt sich die Thür sanft und doch kräftig zu schliefsen. Unterbricht man diese Schliefsbewegung der Thür, so wird zwar die Wirkung der Schliefsfeder gehemmt, das Schwungrad k kann aber ungehindert weiterlaufen, wobei sich das Schneckenrad b, von der Schraubenspindel i bezw. dem Schwungrade k gezwungen, unter der Schaltklinke f ungehindert so lange weiter' dreht, bis sich das Schwungrad k todtgelaufen hat. Erst wenn man die Thür wieder freigiebt, veranlafst das Federgehäuse c das weitere Schliefsen der Thür, und ist die Thür endlich geschlossen, so drehen sich Schwungrad k, Schraubenspindel i und Schneckenrad c ungehindert so lange weiter, bis das Schwungrad zur Ruhe gekommen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Thürschliefser mit Schliefsfeder und mittels einfach wirkender Schaltklinke nur bei Schliefsbewegung durch Schneckenrad angetriebener Schwungradbremse, dadurch gekennzeichnet, dafs das als Schaltrad dienende Schneckenrad (b) lose auf der Federwelle (d) angeordnet ist, zum Zweck, eine zwangläufige Verbindung des Schliefshebels mit der Thür ohne Gefahr einer Beschädigung der Vorrichtung durch unregelmäfsige Beanspruchung zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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