DE218751C - - Google Patents

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DE218751C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/04Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes
    • E05F3/06Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes in which a torsion spring rotates a member around an axis perpendicular to the axis of the piston

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 218751 -KLASSE 68 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Türschließer für rechts- und linkshändige Türen, bei welchem die Schließfeder bei der einen Drehungsrichtung dadurch gespannt wird, daß ein Vorsprung des Türschließhebels mit einem Vorsprung auf dem oberen Ende der zur Befestigung des äußeren Federendes dienenden Muffe in Eingriff kommt. Bei der anderen Drehungsrichtung wird die Feder dadurch gespannt, daß sich eine Nase ίο des Türschließhebels gegen einen Vorsprung des auf dem Federgehäuse lose drehbaren Deckels legt, der durch einen Sperrzahn mit dem Sperrrade der zur Befestigung des inneren Federendes dienenden Muffe gekuppelt ist.
Mit dem eigentlichen Türschließer kann eine an sich bekannte Flüssigkeitsbremse verbunden sein, welche für jede Schließgeschwindigkeit am Schluß der Schließbewegung der Tür eingestellt werden kann.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Seitenansicht des Türschließers, Fig. 2 eine solche von der anderen Seite aus gesehen dar.
Fig. 3 ist ein senkrechter Längsschnitt des Flüssigkeitszylinders nebst Kolben,
Fig. 4 ein Querschnitt von Fig. 3,
Fig. 5 ein senkrechter Schnitt durch das Schließfedergehäuse und den Flüssigkeitszylinder,
Fig. 6 ein Schnitt durch die Sperrmuffe,
Fig. 7 ein Grundriß der letzteren,
Fig. 8 eine Ansicht des Schließfederträgers und
Fig. 9 ein senkrechter Schnitt hiervon.
Fig. 10 ist ein Grundriß der Vorrichtung,
Fig. 11, 12 und 13 sind Ansichten des Hebelarmes.
Fig. 14 stellt eine Ansicht des Federgehäusedeckels dar.
Der Federträger 1 besitzt eine Muffe τα und einen Flansch 2 am unteren Ende der Muffe, auf welchem die Feder 2,a aufsitzt. Dieser Flansch ist mit einem aufwärts gerichteten Vorsprunge versehen, dessen gerader Rand 3 zur Aufnahme des äußeren hakenförmigen Endes der Feder %a dient, während das innere hakenförmige Ende der Feder in eine Nut 9 der mit einem Sperrade 8 versehenen Muffe 6 eingreift. Diese Sperradmuffe ist lose über die Muffe xa des Federträgers geschoben und kann sich frei darauf drehen. Mit dem Sperrade 8 steht ein in seiner Längsrichtung federnder Zapfen oder Sperrkegel 17 im Eingriff, welcher in einem erhöhten Lager 14 des Deckels 10 untergebracht ist. .
Die Muffe ia des Federträgers 1 hat an ihrem oberen Ende einen Vorsprung 4, welcher in einer über dem Deckel 10 befindlichen Bahn mit dem nach unten vorstehenden Vorsprunge 20 des Haupthebelarmes 18 in Eingriff kommt, wenn der Hebelarm 18 nach links gedreht wird. An dem Flansch 2 befindet sich eine nach unten vorstehende Nase 5, welche an den mit dem Federgehäuse 22 ein Ganzes bildenden Vorsprung 23 anstößt und verhindert, daß der Federträger 1 sich dreht, wenn die Vorrichtung
für eine sich rechts schließende Tür angewendet wird.
Die Muffe 6 umgibt die Muffe ia des Federträgers und ist, wie bereits erwähnt, mit einem Sperrade 8 versehen, mit dessen Zähnen der federnde Zapfen 17 im Eingriff. steht, der in der Längsrichtung in dem Lager 14 des Deckels 10 bewegbar ist. Der Deckel 10. wird lose auf das oben offene Federgehäuse 22 aufgesetzt, ist mit einem vorspringenden Lager 11 für die Ringnut des Sperrades 8 versehen und hat außerdem eine Nase 12 mit radialer Fläche 13 (Fig. 10). . Diese Fläche 13 ist dazu bestimmt, sich gegen einen Daumen 24 am Federgehäuse 22 zu legen, um die Umdrehung des Deckels 10 in einer Richtung zu verhindern. Das Lager 14 trägt den Sperrzapfen 17 und ist mit einer geneigten oder tangentialen Oberfläche 15 versehen, ,welche mit einer nach unten gerichteten Nase 21 an der Unterfläche des Haupthebelarmes 18 in Berührung kommt.
Der Zapfen 17 greift in einen Zahn des Sperrrades 8 der Muffe 6 und veranlaßt sie gleichzeitig zu einer Drehung, sobald die Nase 21 des Hebelarmes 18 sich gegen den Vorsprung 15 des Lagers 14 legt (Fig. 10).
Die Spindel 25 geht durch die Muffe xa hindurch, durch eine Stopfbuchse in der Scheidewand 26 zwischen der Federkammer 22 und dem Zylinder 27 und ist an ihrem unteren Ende mit einer Kurbel 28 versehen, die mit der Kolbenstange 29 verzapft ist.
Der Hebelarm 18 ist an dem oberen Ende der Spindel 25 befestigt und kommt mit seinem Vorsprunge 20 in Eingriff mit dem Vorsprunge 4 auf dem oberen Ende der Muffe τα und seine Nase 21 in Eingriff mit der geneigten oder schrägen Fläche 15 des Deckels 10.
Soll der Türschließer für eine links schließende Tür angewendet werden, dann verursacht das Öffnen der Tür eine Berührung des Vorsprunges 20 des Hebelarmes 18 mit dem Vorsprung 4 auf dem oberen Rande der Muffe ια des Federträgers i. Da nun der Deckel 10 durch Vermittlung der Vorsprünge 12 und 24 an einer Rechtsdrehung verhindert wird, andererseits aber das Sperrad 8 und die mit ihm verbundene Muffe 6 durch den Zapfen 17 an einer Drehung verhindert werden, veranlaßt die Bewegung des Hebelarmes eine Drehung der Federträgermuffe t», wodurch die Feder von der Außenseite aus gespannt wird.
Soll der Türschließer für eine rechts schließende Tür angewendet werden, dann verursacht die Bewegung des Hebelarmes 18 ein Anlegen der Nase 21 desselben an den Vorsprung 15 auf dem Deckel 10, und da der Deckel und die Muffe 6 miteinander durch den Zapfen 17 verbunden sind, wird die Muffe 6 gedreht und die Feder auf diese Weise von der Innenseite aus zusammengerollt, weil der Federträger 1 gegen eine Drehung durch Anschlag des Vorsprunges 5 gegen den Vorsprung 23 des Federgehäuses 22 gesichert ist.
Die Vorrichtung kann also für eine rechts oder links schließende Tür angewendet werden, ohne daß irgendwelche Teile verändert werden. Bei Anwendung einer links schließenden Tür wird die Feder von ihrer Außenseite bzw. ihrem äußeren Ende und bei Anwendung einer rechts schließenden Tür von ihrem inneren Ende aus zusammengerollt.
Die nicht den Gegenstand der Erfindung bildende Flüssigkeitsbremse zum schnellen oder langsamen Schließen der Tür ist in Fig. 3 und 5 der Zeichnung gezeigt.
Der in dem Zylinder 27 bewegbare Kolben 30 ist mit der Kurbel 28 durch ein Auge 29 verbunden. Der Kolben ist hohl, gegen die Kurbel hin offen und mit einem Vorsprung 31 versehen, auf welchem das Auge 29 aufruht. Der Kolben ist an seinem geschlossenen Ende mit einer Bohrung und einem Kugelventil versehen, welches ein Durchtreten der Flüssigkeit aus der Kammer 27 in den Raum zwischen Kolben und Zylinder bei einer Öffnungsbewegung der Tür gestattet,- dagegen den Durchgang der Flüssigkeit durch den Kolben während der Schließbewegung der Tür verhindert.
Der Zylinder 27 hat auf seiner Stirnwand 32 go einen aufwärts gerichteten Ansatz 33, der eine Bohrung 34 zur Aufnahme des Ventils 35 besitzt. Diese Bohrung 34, welche an ihrem oberen Ende zur Aufnahme des Stopfbüchsendeckels 36 erweitert ist, ist mit einer rückwärts durch die Wand des Zylinders 27 geführten Bohrung 37 verbunden.
Die Stirnwand 32 des Zylinders 27 hat, wie Fig. 2 und 3 zeigt, einen Vorsprung 38 mit einer Bohrung 39 für das Ventil 40. Diese Bohrung ist für die Aufnahme des Stopfbüchsendeckels 41 nach außen erweitert und steht in Verbindung mit der Bohrung 43 der Ventilöffnung 42 und auch mit einer öffnung, welche in den Zy-^ linder 27 führt.
Wenn die Bremse ein ruhiges Schließen bewirken soll, dann wird das Ventil 40 im Sinne einer Schließung der Öffnung 42, wie in vollen Linien der Fig. 3 gezeigt, bewegt. Ventil 35 wird angewendet, um die Flüssigkeit in das Rohr 37 und in den Zylinder 27 auf die Hinterseite des Kolbens gelangen zu lassen. Durch Regelung des Öffnungsgrades kann die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens mit Genauigkeit geregelt werden. Die Bewegung ist jedoch durch die Anordnung des Ventils stets eine gleichmäßige, auch bewegt sich die Tür zu ihrer Schließstellung stets ohne jedes Geräusch oder irgendwelche zunehmende Geschwindigkeit am Schlüsse ihrer Bewegung.
Will man ein schnelles Schließen herbeiführen, dann wird Ventil 35 teilweise geschlossen und Ventil 40 geöffnet. Dadurch kann die Flüssigkeit vor dem Kolben in die Öffnung 42 durch Rohr 43 nach Öffnung 44 gelangen, und es wird ermöglicht, daß die Feder die Tür mit einer schnellen Bewegung schließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Türschließer für rechts- und linkshändige Türen, bei welchem die Schließfeder der jeweiligen Bewegungsrichtung der Tür entsprechend entweder von ihrem einen Ende oder von ihrem anderen Ende gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Türschließhebel (18) mit einem Vorsprung (20) und einer Nase (21) versehen ist, wobei der Vorsprung (20) in der einen Drehrichtung mit einem entsprechenden Vorsprung (4) auf dem oberen Ende der zur Befestigung des äußeren Federendes dienenden Muffe (ia) in Eingriff kommt, während sich die Nase (21) in der anderen Drehrichtung gegen die schräge Fläche (15) des auf dem Federgehäuse lose drehbaren Deckels (10) legt, der seinerseits durch den Sperrzahn (17) mit dem Sperrad (8) der zur Befestigung des inneren Federendes dienenden Muffe (6) gekuppelt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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