DE352169C - Klappbartschluessel fuer Riegelschloesser, bei dem die Verstellung des Bartes durch eine im hohlen Schluesselschaft befindliche Steuerstange erfolgt - Google Patents

Klappbartschluessel fuer Riegelschloesser, bei dem die Verstellung des Bartes durch eine im hohlen Schluesselschaft befindliche Steuerstange erfolgt

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DE352169C
DE352169C DE1919352169D DE352169DD DE352169C DE 352169 C DE352169 C DE 352169C DE 1919352169 D DE1919352169 D DE 1919352169D DE 352169D D DE352169D D DE 352169DD DE 352169 C DE352169 C DE 352169C
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Application number
DE1919352169D
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WALTER VON MUMM
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WALTER VON MUMM
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/003Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
    • E05B35/004Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis

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  • Knives (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 21. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 352169 KLASSE 68 a GRUPPE 85
Richard Venzlaff, Walter von Mumm und Arthur von Mumm in Berlin.
Klappbartschlüssel für Riegelschlösser, bei dem die Verstellung des Bartes durch eine im hohlen Schlüsselschaft befindliche Steuerstange erfolgt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1919 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Klappbartschlüssel für Riegelschlösser, bei dem in bekannter Weise die Verstellung des Bartes durch eine im hohlen Schlüsselschaft befindliehe Steuerstange erfolgt. Das Wesentliche
der Erfindung liegt darin, daß der Bart an ein mit dem Schlüsselschaft gelenkig verbundenes Zwischenglied angelenkt ist, mit dem er beim Einführen in gestreckter Lage und beim Schließvorgang in der Gebrauchslage infolge der Wir-
kung einer Sperrfeder eine starre Verbindung bildet, während er in der Ruhelage von außen an den Schlüsselschaft herangeklappt werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Verbindung mit einem Schloß dargestellt, und zwar Abb. ι ist eine Ansicht, während Abb. 2 einen Schnitt in Richtung A-A darstellt; ; ίο Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch den Schlüsselkörper nach Herausnahme der Steuerstange ; Abb. 4 stellt die Steuerstange dar; Abb. 5 veranschaulicht den Zwischenhebel. Mit ι ist die Tür bezeichnet, an welcher die Schließvorrichtung angebracht wird. Sie befindet sich im geschlossenen Zustande gegenüber der Türfüllung 2, an welcher das Schließblech 3 des Riegels befestigt ist. Das Riegelgehäuse 4 ist an der Tür 1 durch Schrauben beao festigt. Dasselbe besteht aus der Grundplattes ' und den beiden Riegelführungen 6 und 7, welche < aufgenietet oder aufgeschraubt sein können. ' In diesen beiden Führungen und dem Gehäuse j ist der Riegelkörper 8 verdeckt gelagert. Die- : as ser Riegelkörper ist an geeigneter Stelle mit der , Aussparung 9 versehen, in welche der Klapp- : bart 10 des Schlüssels eingreift. Dieser Klapp- j bart ist ein verhältnismäßig schweres Metall- ! stück, dessen Ende so ausgebildet ist, daß es j ein sicheres Eingreifen mit dem Riegelkörper ■: gewährleistet. An dem Klappbart 10 ist der j Zwischenhebel 11 mittels des Stiftes 12 ange- ; lenkt. Dieser Zwischenhebel hat die in Abb. 5 < näher gekennzeichnete Form. Die untere Kante 13 der Schmalseite des Hebels 11 ist konkav ausgebildet und kommt mit einer Feder (Abb. 2), die an dem Klappbart 10 befestigt ist, in Eingriff. Das andere Ende des Hebels 11, welches in der Abb. 5 mit 14 bezeichnet ist, hat eine abgerundete Form und ist durch den Stift 15 mit dem Schlüsselkörper gelenkig verbunden. , Der Schlüsselkörper 16 selbst besteht aus einem Rohr, dessen eines Ende als Handgriff 17 ausgebildet ist, während das andere Ende bis auf den Schlitz 18 geschlossen ist, in welchem der Zwischenhebel 11 geführt wird. Im Innern des Schlüsselkörpers 16 ist der Steuerstift 19 angeordnet. Derselbe hat die in der Abb. 4 dargestellte Form. Das eine Ende des Stiftes ist mit einer konkaven Ausfräsung 20 versehen, und zwar so, daß ein Anschlagstück 21 an der oberen Kante des Stiftes stehenbleibt. Das andere Ende des Stiftes trägt den Bund 22 und außerdem eine Längsbohrung 23. Ferner hat der Stift noch einen Längsschnitt 24. An dem Handgriff 17 ist ein Führungsbolzen 25 befestigt, welcher in die Bohrung 23 des Stiftes 19 hineinragt. Eine Schraubenfeder 26 ist zwischen die innere Seite des Handgriffes und den Bund 22 des Stiftes 10 gelegt und wird durch den Führungsbolzen 25 in ihrer Lage festgehalten.
Wird der Schlüssel in der Tasche getragen, so befindet sich der Zwischenhebel 11 in einer senkrechten Lage zum Schlüsselkörper 16 und der Klappbart ist um 90 ° um den Drehpunkt 12 zu dem Zwischenhebel 11 gedreht, so daß der Bart parallel zum Schlüsselkörper läuft und sich verhältnismäßig dicht an denselben anlegt. Durch diese Maßnahme ist der Schlüssel nicht viel größer als die bisher im Gebrauch befindlichen Schlüssel.
Wird der Schlüssel in Gebrauch genommen, so wird der Klappbart 10 und der Zwischenhebel 11 mit dem Schlüsselschaft 16 in eine gestreckte Lage gebracht, welche die Abb. 2 in punktierten Linien darstellt. Alsdann wird durch einen geringen Zug am Bund 22 des Stiftes 19 die Feder 26 zusammengedrückt. Gleichzeitig wird aber auch die Kante 14 des Zwischenhebeis 11 von der Kante 20 des Steuerstiftes 19 freigegeben, und der Zwischenhebel mit dem Klappbart 10 fällt nach unten und wird in dieser Lage, der Gebrauchslage, durch den Druck der Feder 26 gesichert. Der Schlüssel nimmt nun die in der Abb. 2 in vollen Linien dargestellte Lage ein. Durch Drehung des Handgriffes 17 erfolgt dann die Verschiebung des Riegels 8 mittels des Klappbartes 10.
Das Herausnehmen des Schlüssels erfolgt in umgekehrter Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Klappbartschlüssel für Riegelschlösser, bei dem die Verstellung des Bartes durch eine im hohlen Schlüsselschaft befindliche Steuerstange erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Bart an ein mit dem Schlüsselschaft gelenkig verbundenes Zwischenglied (11) angelenkt ist, mit dem er beim Einführen in gestreckter Lage und beim Schließ Vorgang in der Gebrauchslage infolge der Wirkung einer Sperrfeder eine starre Verbindung bildet, während er in der Ruhelage von außen an den Schlüsselschaft herangeklappt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919352169D 1919-09-07 1919-09-07 Klappbartschluessel fuer Riegelschloesser, bei dem die Verstellung des Bartes durch eine im hohlen Schluesselschaft befindliche Steuerstange erfolgt Expired DE352169C (de)

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