DE70900C - Schlüssellochsicherung - Google Patents
SchlüssellochsicherungInfo
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- DE70900C DE70900C DENDAT70900D DE70900DA DE70900C DE 70900 C DE70900 C DE 70900C DE NDAT70900 D DENDAT70900 D DE NDAT70900D DE 70900D A DE70900D A DE 70900DA DE 70900 C DE70900 C DE 70900C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/14—Closures or guards for keyholes
- E05B17/145—Closures or guards for keyholes with combination lock
Landscapes
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Die vorliegende Erfindung bezweckt einen Schutz von Schlössern gegen unbefugtes
Oeffnen mit Nachschlüsseln oder dergleichen durch den Verschlufs des betreffenden Schlüsselloches
mittelst eines Combinationsschlosses.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorderansicht der Schlofssicherung, Fig. 2 die Vorderansicht
der Schlofssicherung nach Abnahme der oberen Stellringe und Stellscheibe, Fig. 3 die
Vorderansicht der Schlofssicherung nach fernerer Abnahme der unteren Stellringe und Stellscheibe,
Fig. 4 die Kehrseite der oberen Deckplatte der Schlofssicherung, Fig. 5 die Vorderansicht
des inneren Mechanismus nach abgenommener oberer Deckplatte, Fig. 6 die Kehrseite
der Schlofssicherung, Fig. 7 die Seitenansicht der Schlofssicherung (Linie a-d-c der
Fig. ι), Fig. 8 die Seitenansicht wie Fig. 7 (Vordertheil und Hintertheil der Schlofssicherung
getrennt), Fig. 9 den Durchschnitt der Schlofssicherung in der Linie a-c der Fig. 1,
Fig. 10 die Seitenansicht der Schlofssicherung nach Wegnahme des halben Gehäuses u. s. w.
b-a-d der Fig. 1 dar.
Bei Fig. 7, 8, 9 und 10 ist die Anwendung bei verschiedenen Schlüssellöchern vermittelst
der verschiedenen Anker und Haltestifte mit zur Darstellung gebracht. Fig. 11 zeigt Vorder-
und Seitenansicht der Halteplatte, letztere in' Verbindung mit einem Anker, Fig. 12 den
Schlüssel zum Festhalten der Halteplatte bezw. des Ankers beim Anschrauben des Hintertheils
der Schlofssicherung an ein Schlofs, Fig. 13
den Querbalken an der Vorderseite des Hintertheils, Fig. 14 die Haltestifte Nr. 1 und Nr. 2,
Fig. 15 die Anker Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3,
Fig. 16 den Vorstecker an der Halteplatte, Fig. 17 den Druckknopf an der Kehrseite des
Vordertheils der Schlofssicherung.
Der Anker ak (s. Fig. 7, 8, 9 und 10) wird so in das Schlüsselloch eingebracht, dafs der
Querriegel rg des Ankers sich im Innern des Schlofskastens rechtwinklig zur Längsrichtung
des Schlüsselloches lagert, wodurch die gegenseitige Verbindung zwischen der Schlofssicherung
und dem betreffenden Schlosse herbeigeführt wird. Das Schraubengewinde des Ankerschaftes geht durch den Boden bo des
Hintertheiles hth (s. Fig. 8, 9 und 10). Die Anker ak Nr. 1 , Nr. 2 und Nr. 3 gelangen je
nach Art und Gröfse des bezüglichen Schlüsselloches zur Anwendung (s. Fig. 7, 8, 9 und 10).
Die Bodenfläche bo des Hintertheils hth hat vier Bohrungen (s. Fig. 6) für die Haltestifte hs
(s. Fig. 14); letztere treten entweder einzeln
oder beide in das Schlüsselloch und machen ein Drehen der Schlofssicherung unmöglich
(s. Fig. 7, 8, 9 und 10). Im Innern des Hintertheils hth der .Schlofssicherung befindet sich
die bewegliche Halteplatte hp (s. Fig. 9, 10 und 11), deren rechteckiger kleiner Ausschnitt
(s. Fig. 11) zum Durchstecken des rechteckig geformten Endes des Ankerschaftes dient. Der
Ankerschaft hat am Ende ein kleines Loch, durch welches der Vorstecker vs (s. Fig. 16)
gesteckt wird, so dafs alsdann Anker und Halteplatte fest mit einander verbunden sind
(s. Fig. 5, 6, 9, 10 und 11). Die Halteplatte hp
hat vier Bohrungen für die Haltestifte. Der Hintertheil hth (s. Fig. 8 und 9) hat an der
vorderen Seite zwei flache Ausschnitte zur Aufnahme des Querbalkens qb (s. Fig. 13); durch
die Schlitze desselben, sowie durch die Löcher in der Halteplatte und im Boden des Hintertheils
greifen die Haltestifte.
Der ringartige Ansatz ^· des Hintertheils
(s. Fig. 8) legt sich an die Bodenfläche bfl des Vordertheils vth, sobald der Hintertheil hth in
den kreisförmigen Ausschnitt der Bodenplatte des Vordertheils hineingeführt ist (s. Fig. 7, 9
und 10), aufserdem sind für die beiden Ansätze x-x des Hintertheils zwei entsprechende
Ausschnitte y -y in der Bodenplatte bfl des Vordertheils vorhanden (s. Fig. 5, 6 und .9).
Der Vordertheil (s. Fig. 8) der Schlofssicherung trägt die Stellringe und Stellscheiben. Die
oberen Stellringe e und / und Stellscheibe g (s. Fig. ι) sind mit fortlaufenden Zahlen versehen
; die Stellscheibe g greift mit einem Rande über Stellring f, dieser wieder analog
über Stellring e (s. Fig. 9). Die Stellringe und die Stellscheibe haben an der unteren
Seite je einen stiftartigen Ansatz si (s. Fig. 9). Unter den oberen Stellringen und der Stellscheibe
liegen die mit der entsprechenden Anzahl Löcher versehenen unteren Stellringe h
und i und Stellscheibe k (s. Fig. 2 und 9), so dafs der stiftartige Ansatz st in ein beliebiges
Loch der unteren Stellringe und Stellscheibe eingreift.
Ein mit der Stellscheibe g verbundener Zapfen w geht durch die Mitte der Deckplatte
dfl (s. Fig. 9). Dieser Zapfen w hat eine ringförmige Auskerbung, in welche unterhalb
der Deckplatte dfl die Zunge des Riegels u vermittelst der Feder ν hineingedrückt wird.
Die Bodenplatte bfl des Vordertheils vth trägt den Spirrhebel η η, dieser bewegt sich um den
Drehpunkt dp (s. Fig. 5 und 10). Der Sperrhebel η η wird durch die Feder ρ gegen die
Bodenplatte bfl geprefst (s. Fig. 10), während der unter dem Sperrhebel befindliche und durch
die Bodenplatte bfl durchgehende Druckknopf 0 ein Hochdrücken des Sperrhebels η η gegen die
Deckplatte dfl des Vordertheils ermöglicht (s. Fig. 9). Der Sperrhebel η η trägt oben
einen Ansatz m (s. Fig. 10), der durch die Oeffnung I in der Deckplatte dfl in die entsprechenden
Ausschnitte as as as der unteren Stellringe h und i und der Stellscheibe k eintreten
kann, sobald die genannten Stellringe und die Stellscheibe entsprechend auf der oberen
Deckplatte dfl der Schlofssicherung gedreht sind (s. Fig. 2, 3,4 und 9). Das Gehäuse des
Vordertheils hat zum Zweck des richtigen Einsteilens der Stellringe und Stellscheiben am
Rande beim Buchstaben α (s. Fig. 1) als Marke eine kleine Auskerbung.
Die Handhabung beim Gebrauch der Universalschlofssicherung ist folgende. Man schraubt
den für das bezügliche Schlüsselloch geeigneten Anker ak Nr. 1, Nr. 2 oder Nr. 3 in den
Boden bo des Hintertheils hth, bis der Schaft des Ankers vorn aus dem Innern des Hintertheils
hervorragt. Dann legt man die Halteplatte hp auf und schiebt den Vorstecker vs
durch das Loch im Ankerschaft. Hierauf dreht man den Anker genügend weit zurück, setzt
den Schlüssel sch (s. Fig. 12) in die Löcher der Halteplatte, steckt den Anker ak in das
betreffende Schlüsselloch , dreht mit dem Schlüssel die Halteplatte so, däfs der Querriegel
rg des Ankers ak, rechtwinklig zur Längsrichtung des Schlüsselloches stehend, an einer
beliebigen Stelle des inneren Schlofskastens sich auflagert (s. Fig. 7, 8, 9 und 10). Während
man vermittelst des Schlüssels den Anker in der genannten Stellung festhält, dreht man das
Gehäuse des Hintertheils nach rechts herum, bis dasselbe fest vor dem Schlüsselloch liegt,
in der Art, dafs nach Einlegen des Querbalkens qb (s. Fig. 13) letzterer sich in der
Längsrichtung des Schlüsselloches befindet. Hierauf steckt man durch die Schlitze im
Querbalken qb einen oder beide Haltestifte, letztere ferner durch die Löcher in der Halteplatte
und im Boden bo des Hintertheils (s. Fig. 7, 8, 9 und 10).
Um dann die Stellscheibe und Stellringe auf eine bestimmte Zahl einzustellen, greift man
durch die Bodenöffnung in den Vordertheil vth der Schlofssicherung, drückt den Riegel η
zurück, schiebt den Zapfen w in die Höhe und nimmt sämmtliche Stellringe und Stellscheiben
ab. Wählt man beispielsweise die Zahl 385, so legt man den Stellring e derartig,
dafs die Zahl 3 über dem Ausschnitt as des Stellringes h steht, die Zahl 8 des Stellringes/
über dem Ausschnitt as des Stellringes i und die Zahl 5 der Stellscheibe g über dem Ausschnitt
as der Stellscheibe k.
Der Zapfen w wird durch die Oeffnung in der oberen Deckplatte dfl geschoben, während
man den Riegel η zurückdrückt. Infolge der Feder ν tritt die Zunge des Riegels η alsdann
wieder in die Auskerbung des Zapfens w. Steht die Zahl 385 mit der Einkerbung am
Rande des Gehäuses beim Buchstaben α der Fig. ι genau gerichtet, so kann vermittelst des
Druckknopfes 0 der Sperrhebel η η gehoben werden; der Ansatz m tritt in die Ausschnitte
as as as der unteren Stellringe h und i und der Stellscheibe k (s. Fig. 9 und 10). Hierauf
schiebt man den Vordertheil der Schlofssicherung auf den Hintertheil hth, dreht dann den
Vordertheil nach rechts herum und läfst den bis dahin vorgedrückten Druckknopf 0 los,
worauf das Stirnende des Sperrhebels η η sich
vor den Endpunkt des einen Ansatzes χ des Hintertheils hth legt. Nach beliebiger Drehung
der einzelnen Stellringe und der Stellscheibe kann ein Fremder, dem die augenblicklich eingestellte
Zahl 385 unbekannt ist, die Universalschlofssicherung nicht von dem betreffenden
Schlosse abnehmen, während der Besitzer durch Drehen der Stellscheibe und Stellringe die Zahl
385 wieder richtig einstellt, auf den Druckknopf drückt, den Vordertheil der Schlofssicherung
nach links dreht, letzteren abnimmt, den bezw. die Haltestifte aus dem Schlüsselloch
herauszieht und den Hintertheil der Schlofssicherung nach links dreht, so dafs der
Anker aus dem Schlüsselloch entfernt werden kann und letzteres wieder freigegeben wird zur
Einführung des Schlüssels.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schlüssellochsicherung, bei welcher ein Anker (ak) mit seinem Querstück rg in das Schlüsselloch eingeführt, quergedreht, mittelst eines mit Muttergewinde versehenen Stückes (hth) angezogen, durch Haltestifte (hs), die durch Platten (qb und bo) des Stückes hth und die Kopfplatte hp der Mutter hindurchgesteckt werden, festgehalten und gegen unberufenes Abziehen durch eine mit Bajonnetverschlufs (xy) ■übergeschobene Büchse (vth) geschützt wird, während der Bajonnetverschlufs durch einen Sperrhebel (n m) gesichert wird, der durch ein mittelst Ziffernscheiben (ef g) einstellbares Combinationsschlofs festgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70900C true DE70900C (de) |
Family
ID=344246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70900D Expired - Lifetime DE70900C (de) | Schlüssellochsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70900C (de) |
-
0
- DE DENDAT70900D patent/DE70900C/de not_active Expired - Lifetime
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