DE326754C - Selbsttaetiges Permutationsschloss - Google Patents
Selbsttaetiges PermutationsschlossInfo
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- DE326754C DE326754C DE1918326754D DE326754DD DE326754C DE 326754 C DE326754 C DE 326754C DE 1918326754 D DE1918326754 D DE 1918326754D DE 326754D D DE326754D D DE 326754DD DE 326754 C DE326754 C DE 326754C
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- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 210000003323 beak Anatomy 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/02—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others
- E05B37/025—Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs or rings arranged on a single axis, each disc being adjustable independently of the others in padlocks
Landscapes
- Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)
Description
Es sind bereits Buchstaben- oder Ziffernschlösser bekannt/ bei welchen eines der einzustellenden
Elemente (Ringe) mit einer Führungsfläche versehen ist, die nach fichtiger
Einstellung1 der Einstellelemente den Riegel in die Offenlage bzw. im umgekehrten Sinne
verdreht ίίΐ die Sperrläge bewegt.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausgestaltung derartiger Schlösser
und besteht darin, daß das mit dieser Führungsfläche versehene Einstellelement derart
eingerichtet ist, daß es den Riegel nach einer gewissen Verdrehung des Elementes über
seine richtige Einstellage hinaus wieder frei
läßt, so daß dieser unter Feuerwirkung iri die Sperrtage schnappt, Was das Sperren des
Schlosses sehr erleichtert.
In der Zeichnung- sind einige beispielsweise
Ausfohfung-sfofmen des Schlosses nach der
Erfindung därgesfeflt.
Fig. ι zeigt die erste Ausführürigsform in
Ansicht, Fig; 2 einen teilweisen· Schnitt im
offenen· Zustande . Fig. 3 dasselbe im geschlossenen
Zustand, während Fig. 4 und 5 einzelne Verschlußringe zeigen.
Die Fig. 6 bis IO' zeigen die zweite Ausführungsfortn
in derselben Ansicht bzw. Schnitt. ■
In der Bohrung 2 de& Gehäuses 1 ist der
abgeschwächte Teil 4 des Schließbügels 3 geführt und durch Flansch 5 gegen Herausfal·
len gesichert. Das Gehäuse ί ist mit dem
hohlen Ansatz 6 versehen, an dessen oberem Teil der Schlitz f vorgesehen ist. Iri der'
Bohrung des Ansatzes 6 ist der Schlößriegel 8 in der Längsrichtung hin und her verschiebbar,
wobei die aiii Riegel -befestigten Zapfen
9, iö im Schlitz y geführt werden. Zwischen dem Riegel 8 und dem Boden der Bbhrüiigdes
Ansatzes 6 ist eine Feder 11 afige-Ordnet,
die bestrebt ist, den Riegel aus der Bohrung des Ansatzes 6 h'iriauszüdffeken.
Das wirksame Ende des Riegels ist zu eiir'em
Schnabel 12 ausgebildet, der im geschlossenen Zustand in einem! Einschnitt ij des Bügels 3
liegt (Fig. 3) und! dadurch den Schlößbügel festhält. Um den Riegel in der geschlossenen
Läge festzustellen, sin'd auf den Rohransatz 6
Ringe 14, 15 auf geschoben, die am Ansatz 6
leicM dteKbar sind und art ihren Außenflächen.
in' bekannter Weise ΐή'ϊΐ Ziffern öder
Buchstaben verseilen sind, damit die Permutation einsfdlb'ar ist. Die Ringe Ϊ4 besitzen
für die Zapfen 9 iri bekannter Weise" Kreisnuten oder*" Äusdifehungen /6, die ein ungehindeftes
Hin- und Herdrehen d&r Ringe ufer
die' Zapfen 9 gestatten. Die Ringe sind ferner atf ihren Innenseiten mit Längsschiit-
zen 17 versehen, durch' welche die Zapfen 9
bei der Längsverschiebung des Riegels durchgehen; zu diesem Zwecke sind aber sämtliche
Ringe derart einzustellen, daß ihre Schlitze 17 mit den Zapfen9 in einer Linie liegen;
diese Einstellung gestattet dann das öffnen. Sämtliche Ringe 14 sind in der oben beschriebenen
Weise ausgebildet; hingegen ist der mit dem Zapfen 10 zusammenwirkende
Ring 15, anstatt mit der einfachen Kxeisnut
16, mit einem Muttergewinde 18 versehen, welches über dem Zapfen 10 verdrehbar und
derart ausgebildet ist, daß es beim Verdrehen des Ringes 1S den Zapfen 10 und! mit diesem
zugleich den Riegel 8 in der Längsrichtung des Ansatzes 6 verschiebt; dieses Verschieben
ist natürlich nur dann möglich, wenn sämtliche übrigen Ringe 14 vorher derart eingestellt
wurden, daß ihre Schlitze 17 mit den Zapfen 9 in einer Linie liegen. Zwecks
Öffnens des Schlosses sind also die Ringe 14 in entsprechender Weise (auf die angegebene
Permutation·) einzustellen und1 schließlich der
Ring 15 in bestimmter Richtung zu drehen, worauf das Muttergewinde 18 den Riegel mittels
des Zapfens 10 in die Offenlage schiebt, so daß das Schloß durch Drehen des Ringes
15 geöffnet wird und der Schloßbügel aus
dem Schloßgehäuse herausgezogen werden kann; selbstredend kann anstatt des Muttergewindes
18 jede andere Führungs- oder Schubfläche angewendet werden, die beim
Verdrehen des Ringes 15 den Zapfen 10 mit dem Riegel zusammen verschiebt. Der Ring
15 ist ebenfalls mit einem Schlitz 19 versehen,
so daß, wenn der Ring 15 ein wenig über die gehörig eingestellte Lage hinausgedreht
wird, der Schlitz 19 vor dem Zapfen 10 gelangt, worauf die Feder 11 den Riegel wieder
in die Schließstellung drückt. Um also das Schloß zu sperren, ist nichts anderes zu
tun, als den Ring 15 ein wenig über die gehörig eingestellte Lage hinaus zu verdrehen,
worauf der Riegel selbsttätig in die Verschlußlage schnappt; selbstredend werden zur
Sicherheit auch die übrigen Ringe in Unordnung gebracht.
Damit die richtige Lage der einzelnen
Ringe angedeutet und für die eingestellten Lagen eine geringe Feststellung geschaffen
wird, ist an den Seitenwänden der Ringe eine Reihe von Vertiefungen 20 vorgesehen, in
welche mit abgerundeten Enden versehene kleine Klinken 21, die im gegenüber befindliehen
Teil angeordnet sind, einschnappen; diese Klinken werden durch Feder 22 gegen die Ringe gedruckt. Diese Klinken können
für die Endringe im Schloßgehäuse, für die ■ mittleren Ringe hingegen in den benachbarten
Ringen angeordnet sein. Indem diese Federzapfen in die Vertiefungen 20 einschnappen, zeigen sie die richtige Lage an
und gewährleisten auch eine schwache Feststellung, so daß der Ring ,sich nur bei Verdrehung
mit der Hand verdreht, aber bei bloßer Berührung unabsichtlich nicht verdreht wird. Die Anzahl uridi Anordnung der Löcher
20 eines Ringes entspricht natürlich der Anzahl und Anordnung der Ziffern oder Zeichen
des Ringes. -
Die in den Fig. 6 bis 10 dargestellte Ausführungsform
stimmt im wesentlichen mit der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 überein
und die übereinstimmenden Einzelheiten sind in der Zeichnung mit denselben Ziffern
bezeichnet wie in den Figuren der vorher beschriebenen Ausführungsform, daher sind
diese Einzelheiten in der Folge nicht beschrieben.
Die Abweichung besteht darin, daß auf dem Rohransatz 6, welcher den Schloßriegel 8
enthält, nur drei Ringe 14, 15 angeordnet sind
und der mit dem den Riegel in die Offenstellung zurückziehenden Schraubengewinde
versehene Ringe 15 in der Mitte des Rohransatzes
6 zwischen den beiden Ringen 14 angeordnet ist.
Eine weitere Abweichung besteht darin, daß der mittlere Ring 15 mit keinen Ziffern
oder Buchstaben, sondern mit einem Pfeil o. dgl. Zeichen versehen ist, welches auf ein
bestimmtes Zeichen der anderen beiden Ringe einzustellen ist, damit das Schloß sich öffne;
dieses Zeichen muß natürlich mit dem Zeichen ■ oder der Zahl nicht' übereinstimmen, auf
welche die beiden Ringe gegenüber dem Schloßgehäuse einzustellen sind, sondern
kann von demselben vorteilhaft abweichen; so
z. B. sind die beiden Ringe 14 zwecks öffnens des Schlosses gegenüber einem gewissen Zeichen
des Schloßgehäuses so einzustellen, daß sie die Zahl 80 ergeben, worauf der mittlere
Ring derart eingestellt wird, daß die Pfeilspitze auf die Zahl 68 der beiden seitlichen
Ringe zeigt. In dieser Weise wird auch bei drei Ringen eine große Sicherheit erzielt, insbeson^
dere, wenn die Anordnung noch so kombiniert wird, daß verschiedene Teile des Pfeiles, z. B.
die Spitze oder die Mitte oder dias gegenüber der Spitze liegende Ende, auf die betreffende
Zahl einzustellen sind.
In Fig. 8 ist; zwischen dem Flansch 5 des
Schloßbügels und -dem Boden der Bohrung 2
des Schloßgehäuses noch eine Feder 23 dargestellt, die den Schloßbügel abwärts, also in
die Schließstellung drückt, was das Schließen des Schlosses etwas beschleunigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätiges Perinutationsschloß mit einem Einstelelement, das-zur selbsttäti-gen Bewegung des Riegels eine Führungsfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Einstellelement mit einem Schlitz (19) versehen ist, durch welchen der Ansatz des Schloßriegels bei Verdrehen des Einstellelementes über die Offenstellung hinaus durchgehen kann, wobei der Schloßriegel unter Federwirkung steht, welche den Riegel in die Sperrstellung drückt, zum Zwecke des selbsttätigen Einschnappens des Riegels in die Sperrstellung.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU326754X | 1918-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE326754C true DE326754C (de) | 1920-10-02 |
Family
ID=10978792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918326754D Expired DE326754C (de) | 1918-06-19 | 1918-08-17 | Selbsttaetiges Permutationsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE326754C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0465638A4 (en) * | 1990-01-31 | 1992-07-01 | Master Lock Company | Changeable rotary combination shackle lock |
-
1918
- 1918-08-17 DE DE1918326754D patent/DE326754C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0465638A4 (en) * | 1990-01-31 | 1992-07-01 | Master Lock Company | Changeable rotary combination shackle lock |
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