DE708589C - Naehmaschine mit umlaufendem Steuerglied fuer die ueber einen bestimmten Kreislauf arbeitende Stichbildevorrichtung und mit Abstellvorrichtung - Google Patents

Naehmaschine mit umlaufendem Steuerglied fuer die ueber einen bestimmten Kreislauf arbeitende Stichbildevorrichtung und mit Abstellvorrichtung

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DE708589C
DE708589C DES137537D DES0137537D DE708589C DE 708589 C DE708589 C DE 708589C DE S137537 D DES137537 D DE S137537D DE S0137537 D DES0137537 D DE S0137537D DE 708589 C DE708589 C DE 708589C
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DE
Germany
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button
sewing machine
plate
pin
stitch
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DES137537D
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English (en)
Inventor
Hermann Gunther
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Singer Co
Original Assignee
Singer Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
    • D05B3/14Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing perforated or press buttons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine mit umlaufendem Steuerglied-für die über einen bestimmten Kreislauf arbeitende Stichbildevorrichtung und mit Abstellvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf N ähmaschinen und im besonderen auf solche, die ein Arbeiten über einen vorher bestimmten Arbeitskreislauf ermöglichen und dann selbsttätig zum Stillstand gebracht werden. Eine Knopfannähmaschine ist ein gutes Beispiel einer Nähmaschine, welche diese Eigenschaften hat, und die Erfindung wird daher in Verbindung mit dieser Nähmaschinenart beschrieben werden.
  • Die bisher bekannten, im Kreislauf arbeitenden Nähmaschinen stellen in einem jeden Arbeitskreislauf eine vorher bestimmte unveränderbare Anzahl von Stichen her. Es .hat sich bei Knopfannähmaschinen und im besonderen bei solchen, die entweder große oder kleine sowie zweilockige oder vierlockige Knöpfe wahlweise annähen, als wünschenswert herausgestellt, in der Lage zu sein, die Anzahl der Stiche in einem Knopfanbringungskreislauf zu verändern.
  • Ein Zweck der Erfindung besteht darin, in einer im Kreislauf arbeitenden Nähmaschine verbesserte und einfache Mittel vorzusehen, um die Anzahl der Stiche in dem Arbeitskreislauf zu ändern.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. r eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Knopfannähmaschine gemäß der Erfindung. Fig.2 ist eine Draufsicht von unten auf die in Fig. i dargestellte Maschine, wobei einige Teile weggebrochen sind.
  • Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
  • Fig.4 ist eine Draufsicht von unten aufdie die Knopfkleinine ausschwingende Steuerscheibe und veranschaulicht einen Teil der von ihr getragenen Vorrichtung zur Regelung des Arbeitskreislaufes.
  • Fig.5 ist eine Draufsicht von unten auf die den Arbeitskreislauf steuernde und die Klemme hin und her bewegende Steuerscheibe sowie auf einen Teil der damit zusammenarbeitenden Vorrichtung zur Regelung des Arbeitskreislaufes.
  • Fig. 6 ist eine Draufsicht in verkleinertem Maßstab auf die in Fig. 4 dargestellte Steuerscheibe zur Ausschwingung der Knopfklemme.
  • Fig.7 ist eine in verkleinertem 1Iaßstab gezeichnete Draufsicht auf die in Fig. 5 dargestellte Steuerscheibe zur Steuerung des Arbeitskreislaufs und zur Hinttndherbewegttng der Knopfklemme.
  • Fig.8 ist eine schaubildliche Ansicht des von Hand bedienbaren Teils zur Regelung des Arbeitskreislaufs.
  • Die Maschine weist den Fuß i, den Ständer -2, den überhängenden Maschinenart,' 3 und den hopf 4 auf. Der Fuß ist mittels Scharniere an einem rechteckigen Sockel s befestigt, der auf eine geeignete Unterstützung gesetzt werden kann. Unterhalb des Fußes i -und in dessen Längsrichtung ist die umlaufende Maschinenantriebswelle 6 gelagert, welche an ihrem vorderen Ende einen umlaufenden Kettenstichgreifer 7 trägt. Die Maschinenantriebswelle kann durch irgendeine geeignete Einrichtung, wie beispielsweise durch ein Handrad 8, gedreht werden, das auf der Welle 6 befestigt ist und eine Handkurbel 9 hat. ),fit dein Greifer arbeitet zur Bildung der Stiche die Nadel io zusammen, die von dein unteren Ende der Nadelstange i i getragen wird, die in dein Köhf 4 auf und ab beweglich ist. Die Nadelstange wird von einer Nadelstangenantriebswelle 12, die in der Liiiigsrielitting des Arines 3 gelagert ist, durch eine eine Kurbel und einen Lenker aufweisende Einrichtung 13 betätigt. Die Welle 12 wird von der llaschinenantriebs-,velle 6 und svnchron mit ihr mittels einer aufrechtstehenden Welle 1.1 angetrieben, dic in dem Ständer 2 gelagert ist. An ihrem unteren Ende ist die Welle 14 niit der Maschinenantriebswelle 6 durch Kegelräder i 5a lind 15b lind an ihrem oberen Ende tnit der Welle 1 2 durch Kegelräder 16a und i66 ver-bunden.
  • Auf dem FuL'@ i ist eine linopfkleinine 1; angebracht, welche die zum Festhalten eines Knopfes dienenden Backen 17a, i76 hat. Diese Klemme kann seitliche Schwingbewegungen erhalten, uni zu veranlassen, daß die Nadel io nacheinander in die in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Löcher eines von der Klemme gehaltenen Knopfes eintritt. Beim Annähen von Vierlochknöpfen wird die Klemme auch noch in der Längsrichtung bewegt, um die aufeinanderfolgenden Lochpaare des Knopfes in eine Stellung zu bringen. damit die Nadel in die Löcher des Knopfes eintreten kann. Die Vorrichtung, mittels deren der Knopfklemme die verschiedenen Bewegungen erteilt werden, bildet keinen Teil der Erfindung. Es genügt @cler Hinweis, dal3 die Vorrichtung, welche der Knopfklemme ihre Schwingbewegungen erteilt, eine Kurvennut 18 aufweist, welche in der Oberfläche einer Steuerscheibe ig gebildet ist, welche auf der Nabe 2oa eines Schneckenrades 2o mittels der Schrauben 21 (Fig. 2, 3 und 4) befestigt ist. Das Schneckenrad 20 ist auf einem Schraubzapfen 22 drehbar gelagert, der in eine Nabe ja eingeschraubt ist, die von dem Fuß i nach unten ragt (Fig. 3) ; das Schnekkenrad 20 wird von einer Schnecke 23 angetrieben, die auf der 14Zascliinenantriebswelle6 befestigt ist. Das Übersetzungsverhältnis zwischen Schnecke und Schneckenrad ist hierbei so, daß dein Schneckenrade und den von ihin getragenen Teilen eine Umdrehung für sechzehn Umdrehungen der Maschinenantriebswelle 6 erteilt wird.
  • Die Kurvennut Z8 wird von einem Zapfen 2.1 durchlaufen, der von einem Segment 25 getragen wird, das bei 26 in einer von dem Fuß i hinabragenden Nabe 27 gelagert ist. Das Segment ist durch einen Lenker 28 mit der Grundplatte 2c9 der Knopfklemme verbanden, so daß Schwingbewegungen des Segmentes 25 unter der Einwirkung derKurvennut 18 seitliche Schwingbewegungen der Knopfklemme zur Folge haben. Die Längsbewegungen der Knopfklemme werden von einer Kurvennut » abgeleitet, welche in einer Scheibe 31 gebildet ist, die gleichfalls auf der Nabe 2oa des Schneckenrades 2o befestigt ist. Die Kurvennut 30 wird von einer Rolle 3z durchlaufen, die von einem Segment 33 getragen wird, das bei 34 auf dem Fuß i gelagert ist. In dein geschlitzten Arm 33a des Segmentes 33 sitzt gleitbar eine Gleitstange 35, die an dem einen Ende ein aufrechtstehendes Fingerstück 351 hat, welcher durch eine Öffnung i6 des Fußes i hindurchgeht und von der Oberseite des Fußes aus zugänglich ist. Das andere Ende der Gleitstange 35 trägt eine Schulterschraube 36, die gleitbar in einem Schlitz 37 eines Hebels 38 sitzt, der auf der Unterseite des Fußes i durch eine Schraube 39 schwingbar gelagert ist. Befindet sich die Gleitstange in der in Fig.2 dargestellte Lage, so liegt die von ihr getragene Schraube 36 in axialer Ausrichtung mit dem Ausschw ingungspunkt 34 des Segmentes 33, und demzufolge werden die Schwingbewegungen des Segmentes unter der Einwirkung der Kurvennut 3o keine Wirkung 'auf den Hebel 38 haben. Wenn die Gleitstange 35 von der in Fig. 2 dargestellten Lage nach links verschoben wird, um die Schraube 36 von dem Ausschwingungspunkt 34 hinweg einzustellen, so werden die Schwingbewegungen des Segmentes 33 durch Vermittlung der Schraube 36 Schwingbewegungen des Hebels 38 zurzFolge haben. Der Hebel 38 ist durch einen Lenker 4o mit einem Zapfen 41 verbunden; der sich von der Grundplatte 29 der Knopfklemme nach unten erstreckt, und demzufolge werden die Schwingbewegungen des Hebels 39 eine Längsbewegung der Knopfklemme zur Folge haben. Während des Annähens von Zweilochknöpfen befindet sich die Gleitstange 35 in der in Fig.2 dargestellten Lage, und der Knopfklemme werden keine Längsbewegungen übertragen. Sind dagegen Vierlochknöpfe anzunähen, so wird die Gleitstange 35 von der Lage der F ig. 2 nach links verschoben, und die Knopfklemme wird, nachdem die Stiche in dem ersten Lochpaar des Knopfes gebildet worden sind, längs verschoben, so daß das zweite Lochpaar des Knopfes in Linie mit der Nadel zu liegen kommt. Die Stellung, in der die Schraube 36 eingestellt werden kann, und demzufolge der Betrag der der Knopfklemme erteilten Längsbewegung kann durch eine Anhalteschraube 42 bestimmt werden, die an dem Hebel 38 einstellbar sitzt.
  • Das Arbeiten der Maschine wird durch einen von Hand bedienbaren, die Abstellvorrichtung freigebbaren Knopf 43 eingeleitet werden, der oberhalb des Fußes i liegt, und die Maschine wird bei Beendigung ihres Arbeitskreislaufs durch eine Abstellvorrichtung bekannter Bauart selbsttätig zum Stillstand gebracht. Diese Abstellvorrichtung weist einen Abstellteil oder eine Stange 44 auf, welche neben ihrem-einen Ende gleitbar 'in einer Buchse 45 gelagert ist, die von dem Fuß i getragen wird; die Stange 44 ist zwischen ihren Enden in einem Schlitz 46 eines Lappens 47 gleitbar gelagert, der von dem Fuß hinabragt, und ihr äußeres Ende 44.9 ist in die bzw. aus der Bewegungsbahn eines umlaufenden Anhaltelappens 48 bewegbar, der an dem Handrad 8 befestigt ist. Eine Schraubenfeder 49, welche die Stange 44 umgibt und zwischen der Buchse 45 und einem Bund 5o der Stange eingeschaltet ist, drängt letztere in die Betriebslage (nicht dargestellt), in der das Ende 44d der Stange sich außerhalb der Bewegungsbahn des Anhaltelappens 48 befindet und der Bund 5o in Eingriff mit der Seite des Führungslappens steht.
  • Die Stange 44 ist neben ihrem inneren Ende mit einem abgebogenen Teil 51 hersehen, dessen Ende mit der einen Seitenfläche eines Armes 52 in Eingriff kommt, welcher an dem unteren Ende :einer aufrechtstehenden Stange 53 befestigt ist, welche in dem Fuß i so gelagert ist, daß sie sowohl eine Gleitbewegung als auch eine Schwingbewegung ausführen kann. Die Stange 53 trägt den obenerwähnten Freigabeknopf 43 und wird von einer Schraubenfeder 54 umgeben, die in einer Ausnehmung 55 des Fußes i untergebracht ist und zwischen dem Knopf und der Bodenwand 56 der Ausnehmung liegt. Der Arm 52 trägt einen Zapfen 57, dessen oberes Ende gewöhnlich auf der Unterseite der Scheibe 31 gleitet und der an einer vorher bestimmten Stelle bzw. an vorher bestimmten Stellen des Arbeitskreislaufs der Maschine infolge der Einwirkung der Feder 54 in die eine oder andere der beiden Öffnungen 58, 59 der Scheibe 31 schnappt. Nachdem der Zapfen 57 in eines der Abstellöcher eingetreten ist, wird eine geringe Weiterdrehung der Steuerscheibe zur Folge haben, daß der Arm 52 in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung (Fig.2) verschwenkt wird, wobei diese Bewegung das äußere Ende der Stange 44 in die Bahn des Abstellappens 48 vorstößt und hierdurch die Maschine abstellt. Durch das Niederdrücken des Knopfes 43 wird der Zapfen 57 aus dem Anhalteloch herausbewegt, worauf die Feder 49 die Abstellstange 44 aus der Bahn des Anhaltelappens 48 herausbewegt, so daß die Maschine in Gang gesetzt werden kann. Die Löcher 58 und 59 sind auf nach einem Durchmesser gegenüberliegenden Seiten der Steuerscheibe 3 i und in gleichen Abständen von deren Mitte angeordnet. Es ist zu beachten, daß der Arm 52 von einem Schlitz-ic des Fußes i aufgenommen wird, wobei dieser Schlitz etwas breiter als der Arm 52 ist und ermöglicht, daß letzterer an begrenzten seitlichen Schwingbewegungen teilnimmt, die zur Folge haben, daß die Abstellstange 44 entgegen der Wirkung der Feder 49 in die Bahn des an dem Handrad 8 sitzenden Anhaltelappens 48 vorgestoßen wird und wodurch die Maschine, wie oben auseinandergesetzt, zum Stillstand gebracht wird.
  • Bei einer bestimmten Einstellung einer den Arbeitskreislauf steuernden Vorrichtung, die weiter unten noch näher beschrieben wird, wird der Zapfen 57 in jedes der beiden Löcher 58, 59 nacheinander eintreten, wodurch die -Maschine nach jeder Umdrehung der Steuerscheibe i9 bzw. 31 11111 1S0° zum Stillstand gebracht wird. Bei einer anderen Einstellung der erwähnten Steuervorrichtung wird der Zapfen 57 an einem Eintritt in die Üffnung 59 verhindert, rund demzufolge erhalten die Steuerscheiben i9 und 31 eine vollständige Umdrehung um 36o , bevur die Maschine zum Stillstand gebracht wird.
  • Wie aus Fig.6 hervorgeht, weist die in der Steuerscheibe i9 gebildete Kurvennut 18 sechzehn Zonen a-p auf. Eine Bewegung des Zapfens 24 nach innen oder außen von der einen Zone zu der anderen hat zur Folge, daß die Knopfklemme seitlich verschoben wird. Eine Aufundabbewegung der Nadel erfolgt jedesmal, wenn sich der Zapfen in einer der Zonen a-p befindet. Die Zonen o, p und o sowie " Ir, i haben denselben Radius, und wenn demzufolge der Zapfen 24 durch diese Teile der Kurvennut hindurchgeht, wird der Knopfkleintrie keine seitliche Bewegung übertragen. Wie oben auseinandergesetzt, kann die 'Maschine entweder über einen acht Stiche umfassenden Arbeitskreislauf bei einer Drehung der Steuerscheiben über i80° oder über einen Arbeitskreislauf von 36o' betätigt werden, wenn es erwünscht ist, einen Knopf finit sechzehn Stichen anzunähen. Wenn ein Arbeitskreislauf über iSo° benutzt wird, so bewegt sich der Zapfen =.4 von der Zone a bis zur Zone h. Während dieses Arbeitsganges wird die Ausschwingung der Knopfkleinine unterbrochen, und die Nadel durchsticht zweimal dasselbe in dem Knopf vorhandene Loch, während der Zapfen durch die Zonen J und h hindurchgeht, wodurch am Ende des ersten Stichvorganges ein Befestigungsstich hergestellt wird. Bei dein nächsten Arbeitsgang um iSo' bewegt sich der Zapfen von der Zone i zu der Zone p, und die Nadel vollführt wiederum am Ende dieses Stichkreislaufes einen Befestigungsstich. Wenn Zweilochknöpfe anzubringen sind, so wird die Kurvennot 30 in der Steuerscheibe 31 unwirksam gemacht, tun die Klemme längs zu bewegen, indem die Gleitstange 35 auf die Schraube 36, wie. oben auseinandergesetzt, eingestellt wird.
  • Für die Anbringung voll Vierlochknöpfen arbeitet die 'Maschine entweder über zwei aufeinanderfolgende Arbeitskreisläufe von i,go° oder über einen fortlaufenden Arbeitskreislauf voll 36o", was von der gewünschten Anbringungsart abhängt. Wenn ein Vierlochknopf durch zwei nicht z@sann@en@ängende Gruppen von Stichen angebracht werden soll, arbeitet die Maschine über zwei aufeinanderfolgende Arbeitsgänge von je acht Stichen, wobei jeder Arbeitsgang einen Befestigungsstich einschließt, worauf die Maschine zum Stillstand gebracht und der Faden unterhalb des Arbeitsstückes, vorzugsweise durch Lüften der Knopfklemme, abgetrennt wird, nachdem jeder Arbeitsgang beendet ist. Nachdem der Faden nach dem ersten Arbeitsgang abgetrennt worden ist, wird .das freie Ende des Fadens, der sich von dem Nadelöhr zu dein Knopf erstreckt, auf die eine Seite geführt, um das Fadenende von dem Knopf zurückzuziehen, so daß kein Querfaden vorhanden ist, welcher die beiden Stichgruppen miteinander verbindet. Die Kurvennut 3o in der Steuerscheibe 31 wirkt dahin, die Knopfklemme in der Längsrichtung zu verschieben, nachdem die ersten acht Stiche durch das eine Lochpaar des Knopfes hindurch gemacht worden sind, wodurch das andere Lochpaar des Knopfes in eine Stellung für das Eintreten der Nadel gebracht wird.
  • Beim Annähen eines Vierlochknopfes durch einen einzelnen fortlaufenden Arbeitskreislauf von sechzehn Stichen werden der siebente und achte Stich in demselben Loch des Knopfes ausgeführt, wobei der neunte Stich der Querfadenstich ist, welcher die beiden Lochpaare des Knopfes verbindet. Der fünfzehnte und sechzehnte Stich werden wieder in demselben Loch des Knopfes ausgeführt, tmi einen Befestigungsstich am Ende der Knopfanbringung herzustellen.
  • Die Vorrichtung, welche im voraus bestimmt, ob die 'Maschine über einen acht Stiche umfassenden Arbeitsgang mit einer Drehung der Steuerscheiben i9 und 3i über i80° oder über einen sechzehn Stiche umfassenden Kreislauf v011 36o° arbeiten soll, weist einen von Hand zu bedienenden Teil auf, welcher in der einen Stellung das Eintreten des Anhaltezapfens 57 in das Anhalteloch 59 infolge der Einwirkung der Feder 54 erlaubt, wenn der Zapfen und das Loch in Übereinstimmung liegen, so daß demzufolge durch Vermittlung des Armes 52 und der Stange 44 die Maschine abgestellt wird, und der in der anderen Lage das Anhalteloch 59 abschließt, uin ein Eintreten des Zapfens 57 in dieses Loch zu verhindern, worauf die Maschine zu arbeiten fortfährt, bis das Loch 58 in Ausrichtung mit dein Anhaltezapfen zu liegen kommt. Diese Vorrichtung weist eine Platte 6o auf, welche auf dein oberen Ende eines Zapfens 61 (Fig. S) befestigt ist und in einer Ausnehinung 62 auf der Unterseite der Steuerscheibe 31 neben dein Anhalteloch 59 sitzt. Der "Zapfen 61 ist in einer Bohrung 63 der Steuerscheibe i9 drehbar gelagert, und an diesem Zapfen ist unterhalb der Steuerscheibe ein Querstift 64 befestigt, welcher als Fingerstück für die Drehung des Zapfens 61 und der von ihm getragenen Platte 6o dient. Zwischen der Platte 6o und der Scheibe i9 ist eine Schraubenfeder 66 (Fig. 3) eingeschaltet, deren eines Ende in einer Ausnehmung 65 der Scheibe liegt und die dahin wirkt, die Platte in der Ausnehmung 62 in der oberen Stellung zu halten und um eine Reibung auf die Platte 6o auszuüben, wodurch deren unbeabsichtigte Verschiebung vermieden wird.
  • Wie am besten aus den Fig. q. und 5 hervorgeht, ist die Ausnehmung 62 in der Steuerscheibe 31 von solcher Größe und Gestalt, daß die Platte 6o darin entweder in eine Stellung verschoben werden kann, in welcher die Platte unter dem Anhalteloch 59 liegt, wie dies durch die ausgezogenen Linien in Fig. 5 dargestellt ist, wodurch verhindert wird, daß der Zapfen 57 in das Anhalteloch eintreten kann, so daß die Maschine in -ihrer Arbeit fortfährt; andererseits kann die Platte 6o in 'die durch die gestrichelten -Linien in Fig.4 dargestellte Lage- eingestellt werden, in der sie vollständig auf der einen Seite des Anhalteloches 59 liegt und demzufolge ermöglicht, daß der Anhaltezapfen in dieses Loch eintritt und ein Abstellen der Maschine veranlaßt. Das Fingerstück 64 dient als bequemes Mittel, um den Arbeiter zu befähigen, die Platte 6o in ihre beiden Stellungen zu verschieben, um im voraus zu bestimmen, ob die Maschine einen Arbeitskreislauf von acht Stichen oder einen solchen von sechzehn Stichen ausführen soll. Marken auf `der Unterseite der Scheibe i9 neben dem Fingerstück 64 geben die Anzahl der für jede Einstellung des Fingerstückes und der Platte 6o hergestellten Stiche an.

Claims (6)

  1. PATPNTANSPIZÜCIiE: i. Nähmaschine mit einem umlaufenden Steuerglied, das veranlaßt, daß die Stichbildevorrichtung über einen vorher bestimmten Kreislauf arbeitet, um eine vorher. bestimmte Anzahl von Stichen einschließlich eines Befestigungsstiches herzustellen, und mit einer Abstellv orrichtung, welche bei Beendigung des Arbeitskreislaufes dahin wirkt, die Maschine abzustellen, -nachdem jede der beiden vorher bestimmten Zahlen von Stichen gemacht worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied eine Mehrzahl von Abstellöffnungen aufweist, in die ein Teil der Abstellvorrichtung eintreten kann, um das Abstellen der Maschine zu bewirken, und daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche eine dieser Öffnungen abschließen kann, wodurch das Eintreten des erwähnten Teiles in die genannte Öffnung verhindert wird, so daß der Arbeitskreislauf der Maschine fortgesetzt wird. -
  2. 2. Knopfannähmaschine nach Anspruch i mit einer Steuerscheibe, die eine gegenseitige seitliche Bewegung der Knopfklemme und der Nadel verursacht, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Steuerscheibe getragene einstellbare Vorrichtung bei ihrer Einstellung dazu dient, die Abstellvorrichtung unwirksam zu machen.
  3. 3. Knopfannähmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbare Vorrichtung eine Platte aufweist, die in der einen Lage dieser Vorrichtung eine Anhalteöffnung in dem den Arbeitskreislauf . steuernden Glied abschließt,um das Eintreten eines damit zusammenwirkenden Teiles der Abstellvorrichtung zu verhindern. q..
  4. Knopfannähmaschine nach Anspruch 3, bei der das umlaufende Steuerglied neben der die Stoffklemme betätigenden Steuerscheibe angeordnet ist und synchron mit ihr umläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das den Arbeitskreislauf steuernde Glied mit einer Ausnehmung (62) neben der Anhalteöffnung versehen ist und dal3 die Platte (6o) in dieser Ausnehmung untergebracht und in ihr in zwei Stellungen bewegbar ist, in deren einer sie das Eintreten des damit zusammenwirkenden Gliedes in die Anhalteöffnung erlaubt, während sie in der anderen Lage dieses Eintreten verhindert.
  5. 5. Knopfannähmaschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (6o) auf dem einen Ende eines Zapfens (6i) befestigt ist, welcher an dem anderen Ende Mittel hat, um das von Hand zu bewirkende Ausschwingen des Zapfens zu erleichtern, wodurch die Platte (6o) wahlweise in der erwähnten Ausnehmung (62) in wirksame und unwirksame Stellungen verschoben werden kann.
  6. 6. Knopfannähmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder (66), die den Zapfen zwischen' der Platte (6o) und der Steuerscheibe umgibt, diese Platte mit Reibung in der Ausnehmung (62) hält, um eine unbeabsichtigte Verschiebung der Platte zu verhindern.
DES137537D 1939-06-22 1939-06-22 Naehmaschine mit umlaufendem Steuerglied fuer die ueber einen bestimmten Kreislauf arbeitende Stichbildevorrichtung und mit Abstellvorrichtung Expired DE708589C (de)

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