DE708236C - Schleppseilbahn fuer den Wintersportbetrieb - Google Patents

Schleppseilbahn fuer den Wintersportbetrieb

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Publication number
DE708236C
DE708236C DEW102819D DEW0102819D DE708236C DE 708236 C DE708236 C DE 708236C DE W102819 D DEW102819 D DE W102819D DE W0102819 D DEW0102819 D DE W0102819D DE 708236 C DE708236 C DE 708236C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
supports
sliding
hoisting rope
belt
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Expired
Application number
DEW102819D
Other languages
English (en)
Inventor
August Wullschleger
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Individual
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B11/00Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

Bei den bekannten Schleppseilbahnen für den Wintersportbetrieb ist das Förderseil an bockartigen Rollenstützen in angemessener Höhe über dem Gelände geführt, wobei die genannten Stützen in gewissen Abständen der Schleppstrecke entlang im Gelände fest verankert sind. Auch bei den im Aufbau wesentlich einfacheren Schlittenaufzügen ist man zur Erzielung der erforderlichen Förderseilführung gezwungen, ortsfeste Tragrollen auf der Bahnoberfläche anzuordnen, welche im Wesen und in der Wirkung mit denjenigen von Standseilbahnen !Übereinstimmen. Alle diese bekannten Anlagen können also nur dann erfolgreich betrieben werden, wenn auf oder über der Bahnstrecke ortsfeste Rollen vorgesehen sind. Eine erhebliche Vereinfachung der Anlage, eine Verringerung der Baukosten sowie ebenfalls eine bedeutende Zeitersparnis im Aufbau und im Abbau lassen sich erzielen, wenn die Seilstützen erfindungsgemäß durch die Gleitvorrichtungen und ihre zugehörigen Aufbauten gebildet sind, welch letztere mit ihren oberen Enden fest am Förderseil sitzen, wobei jeder Aufbau mindestens zwei nach oben hin symmetrisch zur senkrechten ,Mittelachse zusammenlaufende Schrägstützen aufweist, deren untere Enden mit je einem Zugseil als Steuerseil mit einer gemeinsamen Stelle des Förderseils verbunden sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt der Gesamtanlage,
Abb. 2 eine zugehörige Aufsicht,
Abb. 3 eine Seitenansicht in größerem Maßstab,
Abb. 4 eine Ansicht in Seilrichtung, Abb. S eine Aufsicht,
Abb. 6 eine !Einzelheit.

Claims (2)

  1. Im obern und im untern Teil des Schneehanges ι sind mit ihren Achsen ungefähr vertikal gelagerte Umlenkrollen 2, 3 angeordnet, wovon die eine oder andere gleich:
    als Antriebs- und als Spannrolle ausgebj
    ist. An diesen Rollen 2, 3 ist das en
    Förderseil 4 geführt. Damit letzteres in m
    liehst gleichbleibender Höhe über dem Gelände ι läuft, sind Seilstützen vorgesehen, die ίο am Förderseil 4 in gewissen Abständen befestigt sind und von letzterem mitgezogen werden. Diese Seilstützen bestehen im wesentlichen aus einer schlittenartigen Gleitvorrichtung 7, welche einen Aufbau trägt. Derselbe weist mindestens zwei nach oben Mn symmetrisch zur senkrechten Mittelachse zusammenlaufende Schrägstützen S auf, deren obere Enden 8 fest am Förderseil sitzen und deren untere Enden mit je einem Zugseil als Steuerseil mit einer gemeinsamen Stelle des Förderseils verbunden sind. Zur Überwindung1 von Geländemulden sind bockartige Stützen 10 vorgesehen, die verhindern, daß die Gleitstützen beim Durchfahren dieser Mulden durch das Förderseil vom Terrain abgehoben werden. Sofern die Streckenführung nicht geradlinig erfolgt, können weitere, entsprechend angeordnete bockartige Stützen längs der Strecke vorgesehen sein, welche Maßnähme als bekannt vorausgesetzt ist.
    Die Beförderung von Personen und Waren kann derart erfolgen, daß diese auf den entsprechend eingerichteten Gleitvorrichtungen 7 Platz nehmen bzw. aufgeladen werden. Um für die Bergfahrt ein Abschnallen der Ski zu vermeiden, können sich Skiläufer durch Anhängen an eine der Seilstützen bergwärts ziehen lassen.
    Zur Erleichterung der letztgenannten Beförderungsart ist an der Schrägstütze 5 eine verschwenkbare Hülse 10 vorgesehen, in welcher ein Gleitrohr 11 gehalten ist. Dieses Gleitrohr ist am oberen, aus der Gleithülse ragenden Ende von einer Schraubenfeder 12 umwunden. Das untere Ende des Gleitrohres besitzt einen offenen Haken 13, an den die beiden Enden eines Gurtes 14 aufzuschieben sind. Der Skifahrer kann diesen Gurt um seine Lenden legen und in der angeführten Art am Haken 13 befestigen, wobei er mit einer Hand das Abstreifen des Gurtes ver-[ldern kann. Durch Loslassen des Hakens |d er von der Umschlirigung automatisch reit. Die Ausbildung des Hakens 13 und
    re des Gurtes 14 sowie ihr gegenseitiges Zusammenarbeiten beim Mitziehen des Skiläufers und beim Lösen des Gurtes sind jedoch nicht unter Schutz gestellt.
    Ohne das Wesen der vorliegenden Erfindung zu verändern, kann jedoch an Stelle der mit zwei Gleitkufen ausgerüsteten Gleitvorrichtung eine solche mit einer einzigen Gleitkufe von entsprechender Breite Verwendung finden. Auch können die Schrägstützen 5, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweicfeen, eine andere, den statischen und dynamischen Anforderungen genügende Ausbildung aufweisen, beispielsweise durch Rohrverbindungen.
    ]·\Λ TIiN TA N SPK UC Il IC:
    I. Schleppseilbahn für den Wintersportbetrieb mit einem endlosen, an bockartigen Stützen geführten Förderseil, mit welchem schlittenartige, mit je einem Aufbau versehene Gleitvorrichtungen durch je ein von denselben schräg nach vorn oben zum Förderseil verlaufendes weiteres Zugseil verbunden sind, dadurch gezeichnet, daß die Seilstützen durch die Gleitvorrichtungen (7) und ihre zugehörigen Aufbauten gebildet sind, welch letztere mit ihren oberen Enden (8) fest am Förderseil (4) sitzen, wobei jeder Aufbau mindestens zwei nach oben hin symmetrisch zur senkrechten Mittelachse zusammenlaufende Schrägstützen (5) aufweist, deren untere Enden mit je einem Zugseil (9) als Steuerseil mit einer gemeinsamen Stelle des Förderseils verbunden sind.
  2. 2. Schleppseilbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilstütze mit einer verschwerikbaren Haltevorrichtung (10, 11, 12) zum Anhängen eines Skiläufers versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEW102819D 1937-02-03 1938-02-03 Schleppseilbahn fuer den Wintersportbetrieb Expired DE708236C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH833023X 1937-02-03

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DE708236C true DE708236C (de) 1941-07-16

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DEW102819D Expired DE708236C (de) 1937-02-03 1938-02-03 Schleppseilbahn fuer den Wintersportbetrieb

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DE (1) DE708236C (de)
FR (1) FR833023A (de)

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FR833023A (fr) 1938-10-10
CH193821A (de) 1937-10-31

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