DE706807C - Elektrische Doppelpunkt- oder Nahtschweissvorrichtung - Google Patents

Elektrische Doppelpunkt- oder Nahtschweissvorrichtung

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DE706807C
DE706807C DEB180088D DEB0180088D DE706807C DE 706807 C DE706807 C DE 706807C DE B180088 D DEB180088 D DE B180088D DE B0180088 D DEB0180088 D DE B0180088D DE 706807 C DE706807 C DE 706807C
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DE
Germany
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welding
electrodes
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electric
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Expired
Application number
DEB180088D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Hagedorn
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

Beim elektrischen ■ Punktschweißen hat es sich gezeigt, daß der Strom, wenn man zwei Elektroden auf der gleichen Seite des Schweißgutes ohne Gegenslektroden aufsetzt, die Ininenzonen der aus den Elektroden amid den zu verschweißenden Blechen gebildete Schleife bevorzugt, einmal wegen des kleineren Ohmschen Widerstandes, aber. auch wegen des. kleineren, induktiven Widerstandes. Die Folgen davon sind ein zu großer Verlustsirom im oberen Blech bzw. ein zu kleiner Schweißstrom im unteren Blech. Dadurch werden die Elektrodenauflageflächen vor allem an den Inneneckein überlastet, was eine eMwanidfreie Schweißung ohne Überhitzung unmöglich macht und die Lebensdauer der Elektroden stark vermindert und zu allerhand unerwünschten Erscheinungein, wie Anlegieren der Elektroden am Schweißgut τι. dgl., führt. Durch die Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Doppelpunkt- oder Nantschweißvorrichtung, insbesondere für Mittel- und Hochfrequenz, bei der die Elektroden nur auf einer Seite . des Schweißgutes angeordnet sind, und zeichnet sich dadurch aus, daß außer dem Schweißtransformator ein· offener Magnetkern mit zwischen den Schweißelektroden Hegendem Polflächen vorhanden ist, dessen Magnetfluß 3" die vom Werkstück und den Schweißelektroden gebildete Stromschleife durchsetzt und der von einer besonderen Wicklung erregt wird, die einen dem Primärstrom des Schweißtransformators gleichfrequenten und nahezu gleichphasigen Strom führt.
Dieser zusätzliche Magnetfluß gleicher Frequenz ttnd nahezu, gleicher Phase wirkt ebenso induzierend wie der Transformatorfluß und erzeugt außerdem in den Innenzonen der Elektroden und des oberen Bleches Wirbelströme. Dabei wird der von diesem Fluß erzeugte Stromanteil seine größte Stromdichte nicht mehr in den Innenzonen aufweisen, einmal weil die induzierten Spannungen in den Außen-Zonen infolge Zunahme der induzierenden Flüsse mit der umschriebenen Fläche nach außen zunehmen, zweitens weil in den Innenzonen entgegengesetzt gerichtete Wirbelströme entstehen. Das Verfahren wirkt sich besonders vorteilhaft aus, wenn man Mittel- oder Hochfrequenzstrom, vor allem Frequenzen zwischen 300 und 20 000 Perioden je Sekunde anwendet; denn erstens macht sich die günstige Wirkung der Wirbelströme mehr geltend, zweitens; kann dann die sekundäre Windung besonders klein gemacht werden, was bei der Größe der sekundären Ströme von 20 000 und mehr Ampere stark vermindernd auf die Verluste wirkt. Gleichzeitig wird damit der die massiven Teile, also Bleche und Elektroden, durchdringende Flußanteil größer im Verhältnis zum Gesamtfluß, so daß auch die Stromdichtedifferenz zwischen Außen- und Innenzonen größer wird. Ferner wird . der Eisenkern klein, weil der erforderliche Fluß mit der Frequenz abnimmt, was wiederum kurze Windungslänge und damit kleinere Verluste für die Primärsputai zur Folge hat.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt die
Abb. ι einen Schnitt durch die Vorrichtung zum elektrischen Doppelpunktschweißen mit zusätzlichem Elektromagneten, die
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie II-11 der Abb. i.
In den Abb. 1 und 2 ist 1 das obere Blech und 2 das untere Blech, die zusammengeschweißt werden sollen. Der Schweißtransformator besitzt einen geschlossenen Eisenkern 3 mit der Primärwicklung 4 und der Sekundärwicklung 5, welch letztere mit den beiden Schweißelektroden 6 und 7 in Verbindung steht. 8 ist ein Elektromagnet mit der Erregerspule 9 und den Polen io und 11, zwischen denen sich ein Luftspalt befindet. In der Abb. 2 ist der Feldverlauf des Magnetfeldes 15 angedeutet. 13 und 14 sind die beiden Schweißpunkte.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektrische Doppelpunkt- oder Nahtschweißvorrichtung, insbesondere für Mittel und Hochfrequenz, bei der die Elektroden, fto nur auf einer Seite des Schweißgutes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Schweißtransformator ein offener Magnetkern (8) mit zwischen den Schweißelektroden liegenden Polflächen vorhanden ist, dessen Magnetfluß die vom Werkstück und den Schweißelektroden gebildete Stromschleife durchsetzt und der von einer besonderen Wicklung (9) erregt wird, die einen dem Primärstrom des Schweißtransformators gleichfrequentcn und nahezu gleichphasigen Strom führt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB180088D 1937-09-25 1937-09-25 Elektrische Doppelpunkt- oder Nahtschweissvorrichtung Expired DE706807C (de)

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