DE706330C - Empfangsgeraet mit selbsttaetiger Einstellung der Abstimmittel - Google Patents

Empfangsgeraet mit selbsttaetiger Einstellung der Abstimmittel

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Publication number
DE706330C
DE706330C DES119663D DES0119663D DE706330C DE 706330 C DE706330 C DE 706330C DE S119663 D DES119663 D DE S119663D DE S0119663 D DES0119663 D DE S0119663D DE 706330 C DE706330 C DE 706330C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
contact
stations
scale
tuning means
Prior art date
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Expired
Application number
DES119663D
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English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Hans Wechscing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Sachsenwerk Licht und Kraft AG filed Critical Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/18Control by auxiliary power
    • H03J1/187Control by auxiliary power automatic balancing of auxiliary power that has been unbalanced by a controlling device, e.g. a Wheatstone bridge

Landscapes

  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Empfangsgerät mit selbsttätiger Einstellung der Abstimmittel Zur selbsttätigen Einstellung der Abstimmmittel von Rundfunkempfangsgeräten auf bestimmte Stationen sind die Geräte bereits mit Antrieben, die meist aus einem Elektromotor bestehen, ausgerüstet worden, die mittels einer Kontakteinrichtung steuerbar sind. Diese Steuereinrichtungen besitzen entweder einen von Hand einstellbaren Wahlschalter mit mehreren Kontakten oder eine Kontakttafel unterhalb einer sogenannten Landkartenskala, bei der die Steuerkontakte durch in Aussparungen an den Sendeorten der Skala einsetzbare Kontaktstöpsel geschlossen werden. Eine gewisse Übersichtlichkeit für die Einstellung ist zwar bei der letzteren Ausführung gewährleistet, jedoch wird der Aufbau dadurch außerordentlich unwirtschaftlich, daß die Steuereinrichtung eine große Anzahl Verbindungsleitungen aufweist, die neben den Kontakten zu Störungen Anlaß geben können und einen erheblichen zusätzlichen Aufwand darstellen. Dazu kommt eine umfangreiche Kontakteinrichtung an den Abstimmitteln, die zur Stillsetzung des Antriebes nach der richtigen Einstellung der Abstimmittel erforderlich ist. Eine Vereinfachung der Steuerungen des Antriebs läßt sich durch die Benutzung einer Brückenschaltung erzielen, die mit zwei Spannungsteilerwiderständen in der bei Fernsteuereinrichtungen bekannten Art ausgerüstet ist. In die Verbindung der beiden verstellbaren Kontakte der Widerstände ist der Antriebsmotor oder eine seine Steuerung bewirkende Schalteinrichtung eingeschaltet. Während der eine veränderbare Kontakt von Hand eingestellt wird, ist der andere in der Nähe des Antriebs angeordnet und von diesem nachstellbar, und zwar so lange, wie die Verbindungsleitung spannungsführend ist. Das ist dann der Fall, wenn mittels des von Hand verstellbaren Kontaktes bei der Wahl einer Station das Brückengleichgewicht gestört worden ist. Bei einer solchen Einrichtung sind neben den Brücken-,viderständen im wesentlichen drei Steuerleitungen erforderlich, so daß der zusätzliche Aufwand gegenüber der eingangs beschriebenen Anordnung ganz unbeträchtlich ist. Nachteilig ist jedoch, daß die Sender in der üblichen Reihenfolge nach Wellenlängen oder Frequenzen am Gebewiderstand verteilt sind, so daß die bei entsprechend unterteilten Skalen zu beobachtenden Einstellschwierigkeiten, die durch die geringe Übersichtlichkeit verursacht werden, vorliegen.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber bei einem Empfangsgerät mit selbsttätiger Einstellung der Abstimmittel durch eine Antriebsvorrichtung, die von der Brückenleitung einer entsprechenden elektrischen Schaltungsanordnung dadurch steuerbar ist, daß deren einer Anschluß an die Brückenzweige von Hand einstellbar ist, während der andere von der Antriebsvorrichtung bis zur Stromlosigkeit der Brückenleitung nachstellbar ist, darin, daß die einzelnen Anschlußstellen für die Kontakteinrichtung auf einer Skala mit von der Reihenfolge nach Frequenzen abweichender Folge der Stationen, z. B. nach dem Alphabet, verteilt angeordnet und über Leitungen mit den den einzelnen Stationen entsprechenden, nach Frequenzen geordneten Abgleichpunkten am Geberbrückenzweig verbunden sind. Auf diese Weise läßt sich die Einstellung am Gebewiderstand wesentlich erleichtern, denn die jeweils gewünschte Station läßt sich in den nach dein Alphabet geordneten Kolonnen ohne weiteres auffinden. Da ohnehin nicht sämtliche Stationen des Wellenbereiches aufgenommen werden, bedeutet es keine nachteilige Beschränkung der Einstellmöglichkeiten, wenn der Brückenzweig nur an einzelnen Stellen mittels der Kontakteinrichtung -zugänglich ist. Dafür können die Anschlußstellen für die wichtigsten Stationen, die sich beispielsweise durch starken Empfang auszeichnen, vorgesehen werden. Wenn auch anscheinend zusätzliche Leitungen durch die Herausführung der Anschlußstellen erforderlich «erden, so ist keinesfalls ein N'ergleich mit den bekannten Einrichtungen zulässig, da es sich lediglich um kurze Verbindungen zwischen dem Gebewiderstand und der zugehörigen Kontakteinrichtung handelt, die jedoch nicht bis zum Antrieb an den Abstimmitteln verlaufen, sondern dazu ist, wie bisher, die sonstige Anzahl von Leitungen, gewöhnlich drei, erforderlich.
  • -.Mittels der Brückenschaltung kann ein elektromotorischer, elektromagnetischer oder mechanischer Antrieb gesteuert werden. Als mechanischer Antrieb kann beispielsweise ein Federwerl.z vorgesehen sein. Bei elektrischen Antrieben kann zur Speisung eine eigene Stromquelle oder der \etzanschlußteil des Einpfangsgerä tes dienen.
  • Die Betätigung der Kontakteinrichtung zur Wahl der einzelnen Stationen erfolgt z"veckmäßig an einer Vollsichtskala nach Art der üblichen Einstellskalen mit ruhendem Stationsverzeichnis und beweglichem Zeiger. Bei einer Vollsichtskala ist die alphabetische Ordnung der Stationsnamen besonders vorteilhaft, da die Übersicht über alle stets genieinsam sichtbaren Stationen beträchtlich verbessert wird. Es kann aber auch eine Skalenanordnung mit ruhendem Zeiger und beweglicher Skala benutzt werden.
  • Zur Einstellung kann auch eine wählerartige Einrichtung dienen, die für jede Station mit einem Druckknopf ausgerüstet ist oder umsetzbare Stecker oder Schlüssel bzw. einen verstellbaren Schieber besitzt, der gleichzeitig nach der Verstellung auf die jeweils gewünschte Station als Druckknopf zur Auslösung des Steuervorganges dienen kann.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist auch für Geräte anwendbar, bei denen der gesamte Empfangsbereich in mehrere wahlweise einschaltbare Wellenbereiche unterteilt ist. Es kann dann entweder der übliche von Hand bediente Wellenbereichumschalter vorgesehen sein, oder er wird zwangsläufig bei der Bedienung der Kontakteinrichtung betätigt. Da in diesem Falle ein zusätzliches Bedienungsorgan wegfällt, wird die Handhabung des Gerätes «-eiter vereinfacht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Abbildung.
  • Die Brückenanordnung der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht aus den beiden Widerständen R, und R_, die die einzelnen Brückenzweige bilden und an die Wechsel-oder Gleichstromquelle E angeschlossen sind. Der Widerstand R, ist mit Anzapfungen A, B, D, F, G, H, 1i, L, 117, P versehen, die derart mit ruhenden Kontakten i bis io verbunden sind, daß bei der Verstellung des Reiters 12 auf der Schiene i i die Stationen nach dem Alphabet folgen, wie es auf der Skala angedeutet ist. Der Reiter 12 bildet das eine Ende der zur Steuerung des Antriebs dienenden Brückenleitung auf der Geberseite, während das andere Ende an den auf dem Widerstand R2 schleifenden Stromabnehmer 13 angeschlossen ist. Dieser Stromabnehmer geht in einen Hebel 14 über, der auf der Welle 15 des zur Abstimmung dienenden Drehkondensators i0 sitzt. In die Brückenleitung zwischen den beiden verstellbaren Kontakten 12 und 13 ist ein Schauzeichen bzw. eine Lampe 17, ein Schutzwiderstand 18, ein elektromagnetisch gesteuerter Schalter i9, ein weiterer handbedienbarer Schalter 20 sowie der Ankerstromkreis des Motors 21 eingeschaltet. Der Schalter 20 ist normalerweise geschlossen und kann nur zeitweise durch Betätigung von Hand offen gehalten «erden. Der Motor 21 betätigt über ein aus den Zahnrädern 22 und 23 bestehendes Übersetzungsgetriebe die Welle 15 des Drehkondensators 16. Seine Feldwicklung ist unmittelbar an die Spannungsquelle E angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: In dem dargestellten Zustand ist das Empfangsgerät auf die Station Graz abgestimmt und für diese Einstellung die Brückenanordnung abgeglichen. Wird der Reiter 12 auf den Kontakt einer anderen Station eingestellt, so wird im gleichen Augenblick der Brückenabgleich gestört, so daß an der Brückenleitung zwischen den verstellbaren Kontakten 12 und 13 ein Spannungsunterschied entsteht, der bei geschlossenem Schalter 2o die in diese Leitung eingeschalteten Einrichtungen steuert. Es spricht demzufolge das Schauzeichen 17 an und läßt erkennen, daß die Einrichtung arbeitet und die Einstellung der gewünschten Station ausführt. Mittels des gleichfalls erregten Schalters i9 wird der Kontakt ->:l überbrückt, der die Sekundärseite des den Lautsprecher 25 speisenden Ausgangstransformators kurzschließt und dadurch die Wiedergabe des Gerätes sperrt. Gleichzeitig kommt der Motor 2 1 in Gang, und zwar mit einem Drehsinn entsprechend der relativen Stellung des Reiters 12 am Widerstand R1 und des Kontaktes 13 am Widerstand R2. Dadurch wird der Drehkondensator 16 und der damit über den Hebel 14 verbundene Kontakt 13 so lange verändert, bis an der Brückenleitung kein Spannungsunterschied mehr besteht. In diesem Augenblick weist 'das Gerät gleichzeitig die gewünschte Abstimmung auf. An der Ruhestellung des Schauzeichens ist erkennbar, daß die Einstellung des Gerätes ordnungsgemäß ausgeführt ist, was gleichzeitig durch die Freigabe der Wiedergabeeinrichtung akustisch wahrnehmbar gemacht wird.
  • Der verstellbare Reiter an der Stationswähleinrichtung kann durch einen ruhenden Köntakt ersetzt werden, an dem eine mit den Stationsnamen und zugehörigen Anschlußkontakten ausgerüstete Platte oder Scheibe v orbeibewegbar ist, z. B. durch Drehen oder Schwenken, wobei gleichzeitig die Stationsnamen in einem Fenster sichtbar werden. Um bei der Benutzung eines Reiters die Einstellung genügend zu sichern, kann zusätzlich eine Einrastung an den einzelnen Stationen vorgesehen sein.
  • Die Brückenleitung braucht die Antriebseinrichtung, z. B. einen Elektromotor, nicht selbst zu enthalten, also unmittelbar zu steuern, sondern nur zur mittelbaren Auslösung des Antriebsstromkreises zu dienen, z. B. überein Relais. Falls ein Relais großer Empfindlichkeit benutzt wird, läßt sich die Abstimmung außerordentlich genau durchführen, da die Steuereinrichtung so lange in Betrieb bleibt, bis praktisch keine Spannungsdifferenz mehr an der Brückenleitung liegt. Bei unmittelbarer Steuerung hingegen kann noch eine zusätzliche Korrektureinrichtung für die Abstimmung erforderlich sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Empfangsgerät mit selbsttätiger Einstellung der Abstimmittel durch eine Antriebsvorrichtung, die von der Brückenleitung einer entsprechenden elektrischen Schaltungsanordnung dadurch steuerbar ist, daß deren einer Anschluß an die Brückenzweige von Hand einstellbar ist, während der andere von der Antriebsvorrichtung bis zur Stromlosigkeit der Brückenleitung nachstellbar ist. dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Anschlußstellen für die Kontakteinrichtung auf einer 'Skala mit von der Reihenfolge nach Frequenzen abweichender Folge der Stationen, z. B. nach dem Alphabet, verteilt angeordnet und über Leitungen mit den den einzelnen Stationen entsprechenden, nach Frequenzen geordneten Abgleichpunkten am Geberbrückenzweig verbunden sind. ` a. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen an einer Vollsichtskala angeordnet sind.
DES119663D 1935-09-07 1935-09-07 Empfangsgeraet mit selbsttaetiger Einstellung der Abstimmittel Expired DE706330C (de)

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