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Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten
Meßstelle sich befindenden Meßvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung
zur Fernanzeig-- der Einstellung einer Meßvorrichtung, die sich an einer entfernten
Meßstelle befindet, an einer Überwachungsstelle. Bei den meisten bekannten Einrichtungen
dieser Art ist an der Meßstelle eine Vorrichtung vorhanden, die an .die Überwachungsstelle
einen Strom aussendet, dessen Größe von den Meßablesungen abhängt. Die Stromgröße
wird unmittelbar oder mittelbar auf einer entsprechend geeichten Anzeigevorrichtung
an der Überwachungsstelle gemessen. Hierbei müssen möglichst saubere Stromkreise
für die Führung des Meßstromes zur Überwachungsstelle vorgesehen werden, damit die
Anzeige genau erfolgt. Infolgedessen liegt bezüglich der Art der zu verwendenden
Stromkreise wie auch der Anordnung der Fernsteuer- und Überwachungseinrichtungen
eine Beschränkung vor, wenn die Fernmeßeinrichtung einen Teil eines Überwachungssystems
bildet.
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Derartige Schwierigkeiten werden bei einer bekannten Anordnung vermieden,
bei der ein Schaltvorgang, der in bestimmten Zeitabständen oder wahlweise erfolgt,
bewirkt, daß eine Abtastv orrichtung, die sich an der Meßstelle über die Meßskala
bewegt, und eine Anzeigevorrichtung, die sich über eine entsprechende Skala an der
Überwachungsstelle bewegt, svncliron von ihren Nullstellungen auf der Skala so lange
vorwärts bewegt werden, bis die Abtastvorrichtung an der entfernten Stelle die Stellung
des Zeigers der Meßvorrichtung erreicht hat.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Fernanzeigeeinrichtung
dieser Art. Gemäß der Erfindung wird eine Schaltvorrichtung zur Einleitung der Fernanzeige
nicht nur an der Überwachungsstation, sondern auch an der entfernten Meßstelle vorgesehen:
beide Schaltvorrichtungen wirken unabhängig voneinander auslösend auf den gleichzeitigen
Anlauf der Anzeigevorrichtung an der Überwachungsstelle und der Abtastvorrichtung
an der Meßstelle. Vorzugsweise werden Nullsperrkontakte sowohl an der Abtastvorrichtung
der Meißstell:e wie an der Anz!eigevorrichtung der Überwachungsstelle vorgesehen,
die verhüten, daß eine neue Anzeige erfolgt, solange nicht beide Vorrichtungen in
der Nullstellung sind.
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Durch die Anordnung der Einleitschaltvorrichtung an beiden Stellen
wird ein erheblicher Fortschritt bei zahlreichen Fernmeßein.richtungen geschaffen.
Beispielsweise wird bei Vorrichtungen zum Anzeigen der Stellung eines Transformatorabgriffschalters
oder einer beliebigen anderen Meßvorrichtung, deren Zeiger sich schrittweise bewegt
und normal eine aus einer Anzahl fester Stellungen einnimmt, eine Stellungsveränderung
des Zeigers der Meßvorrichtung üblicherweise das Ergebnis eines bestimmten Schaltvorganges
sein,
der entweder selbsttätig erfolgt oder von Hand durch eine Bedienungsperson an der
Meßstelle ausgeführt wird, derart, daß die Überwachungsperson an der überwachungsstelle
keine Kenntnis von dem Vorgang haben kann. In solchen Fällen kann die an der Meßstelle
zum Einleiten des Anzeigevorganges angeordnete Einschaltvorrichtung dazu dienen,
eingetretene Änderungen sofort nach der Überwachungsstelle zu melden, damit dort
eine falsche Ablesung nicht erfolgt. Ähnliches gilt für andere Arten von Meßvorrichtungen,
beispielsweise für ein Amperemeter, das lange Zeit in der Nullstellung geblieben
ist, das aber infolge eines bestimmten Schaltvorganges erregt worden ist.
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Die Zeichnungen veranschaulichen beispielsweise und schematisch einige
Schaltungsanordnungen zur Durchführung der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine
einfache Fernmeßeinrichtung mit Signalisiergleichströmen, Fig. 2 eine bevorzugte
Ausführung der Anordnung nach Fig. i für die Fernanzeige der Stellung eines Transfotmatorabgriffschalters.
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Fig. 3 zeigt eine Abänderung zu Fig. 2, Fig. 4 eine weitere Abänderung
zu Fig. 2 -
unter Verwendung eines Hochfrequenzsignalstromes.
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Bei der Anordnung gemäß Fig. i werden die Anzeigen wahlweise oder
nach bestimmten Zeitabschnitten durch einen Einschaltvorgang ausgelöst, der von
einer oder der anderen Station erfolgen kann. In jedem Falle wird eine Abtastvorrichtung
an der Meßvorrichtung sowie an der Anzeigevorrichtung der Überwachungsstelle von
einer Nullstellung aus so bewegt, daß die Gefahr einer Summierung von Fehlern ausgeschaltet
wird.
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Die Grundlage der Schaltungsanordnung bildet ein normal geschlossener
Schleifenkreis, -der die beiden Stellen verbindet und in den die Einstellvorrichtungen
eingeschaltet sind. Um einen Anzeigevorgang einzuleiten, werden Einschaltvorrichtungen
vorgesehen, die dazu dienen, eine Batterie in den Kreis zu legen. Deren Strom erregt
beide Einstellvorrichtungen derart, daß sich Abtast- und Einstellvorrichtung gleichzeitig
bewegen, bis die Abtastvorrichtung den Zeiger der Meßskala erreicht. Wenn das geschieht,
werden Kontakte geschlossen, die eine Unterbrechung des Schleifenkreises bewirken.
Die Einschaltvorrichtungen sind im unteren Teil der Fig. i wiedergegeben, in der
weiter die obere linke Seite die Einstellvorrichtung an der entfernten Meßstelle
und die obere rechte Seite die Einstellvorrichtung an der überwachungsstelle zeigt.
Die Meßvorrichtung an der Meßstelle ist mit einem Zeiger ioo versehen, und die Anzeigevorrichtung
an der Überwachungsstelle trägt einen ähnlichen Zeiger 140. Gleichachsig mit dem
Zeiger ioo ist die Abtastvorrichtung ioi angeordnet, und ein Einstellglied 141 ist
in entsprechender Weise gleichachsig mit dem Zeiger rqo der Anzeigevorrichtung vorgesehen.
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Die Abtastvorrichtung ioi wird über die Meßskala von der Nullstellung
aus entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten Feder durch ein mit gleichmäßiger
Geschwindigkeit laufendes Antriebselement 102 getrieben, welches über ein Zwischengetriebe
103 und eine Kupplung 104 darauf wirkt, welche elektromagnetisch durch eine in dem
erwähnten Schleifenkreis liegende Spule 105 gesteuert wird. In ähnlicher Weise wird
das Glied 141 der Überwachungsstelle von der Nullstellung aus entgegen der Wirkung
einer nicht dargestellten Feder durch eine mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, und
zwar der gleichen Geschwindigkeit wie das Glied 102 an der entfernten Meßstelle
sich drehende Antriebsvorrichtung 142 über ein Getriebe 143 und Kupplung 144 getrieben.
Die Kupplung wird hier elektromagnetisch durch eine Spule 145 gesteuert. Der Zeiger
iq.o wird über seine Skala von der Nullstellung aus entgegen der Wirkung einer Feder,
die ihn nach der Nulllage zurückzuführen sucht, durch die Vorrichtung 141 mitgenommen.
Auf ihn wirkt eine elektromagnetische auslösbare Sperrvorrichtung, die ihn in seiner
Anzeigelage festhält, wenn er nicht von der Einstellvorrichtung beeinflußt wird.
Feder und Sperrvorrichtung sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, nur die
die Sperrung auslösende Spule ist bei 146 angedeutet. Die beiden Spulen 145, 146
liegen hier in Parallelschaltung im Schleifenkreis.
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Der Zeiger ioo der Meßvorrichtung besitzt einen Kontakt iio, der mit
einem Kontakt iii an der Abtastvorrichtung ioi so zusammenwirkt, daß in dem Augenblick,
wo die Abtastvorrichtung die Zeigerstellung erreicht, die Kontakte aufeinandertreffen
und den Stromkreis einer Ortsbatterie 112 durch ein Rücksignalrelais 113 schließen,
das auf einen normal geschlossenen Kontakt 114 im Schleifenkreis einwirkt.
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Somit wird der Schleifenkreis unterbrochen, sobald das Relais dadurch
erregt wird, daß die Ab.tastvorrichtung die Meßzeigerstellung erreicht.
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In Reihe mit dem Schleifenkreis liegen weitere Nullsperrkontakte 12o,
die die Schleife in dem Augenblick unterbrechen, in dem die Abtastvorrichtung die
Nullage verläßt. Parallel zu diesen Kontakten liegt ein
Kontakt
121 eines Relais, dessen Spule 122 im Schleifenkreis liegt. Wenn also einmal der
Schleifenkreis Strom führt, so wird die Relaisspule 122 erregt und der Kontakt 121
geschlossen; dann kann die Abtastvorrichtung den Nullkontakt i2o öffnen, ohne daß
gleichzeitig der Schleifenkreis geöffnet wird.
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Ähnliche Nullsperrkontakte iSo liegen an der Überwachungsstelle parallel
zu den Kontakten 151 eines entsprechend dem Relais in der Schleife liegenden Relais
152.
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Die Einschaltvorrichtung an der entfernten Meßstelle besteht aus einem
Einpolumschaltrelais 125 mit einem Handschalter 130. Ein Ruhekontakt 126 schließt
den Schleifenkreis unmittelbar, und ein Arbeitskontakt 127 schließt den Kreis über
Batterie 128, 129 sowie die Relaisspule 125. Der Schalter 130 liegt zwischen einem
Batteriepunkt und dem von den Batterien entfernten Ende der Relaisspule. Wird er
geschlossen, so stellt er einen Stromkreis wenigstens über den Teil 128 der Batterie
und die Relaisspule her, so daß das Relais anspricht. Dies bringt den Schleifenkreis
unter Strom, der dann den notwendigen Haltekreis für das Relais 125 bildet, so daß
nach Loslassen des Handschalters das Relais erregt bleibt. Dann fließt ein Strom
durch den Schleifenkreis, der die Relais 122 und 152 erregt, welche die Nullsperrkontakte
i2o und i5o kurzschließen. Gleichzeitig erfolgt durch Erregung des Relais 146 eine
Auslösung der Sperrung des Zeigers i4o, der dann zum Einstellglied 141 zurückfliegt.
Ferner werden im Schleifenkreis die Kupplungen io5 und 145 erregt, so daß sich Abtastvorrichtung
und Einstellglied gleichzeitig drehen. Trifft die Abtastvorrichtung i o i den Meßzeiger
ioo, so wird das Rücksignalrelais 113 erregt und die Schleife am Kontakt 114 unterbrochen.
Die Sperrvorrichtung kommt wieder zur Wirkung und vermag dadurch den Zeiger 14o
der Anzeigevorrichtung festzuhalten. Die Mitnahmekupplungen werden ausgerückt und
lassen die Abtastvorrichtung und das Einstellglied in die Nullage zurückkehren;
außerdem werden die Relais, die die N ullsperrkontakte kurzschlossen, wie auch das
Relais 125 der Einleitvorrichtung entregt.
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Die Einschaltvorrichtung an der überwachungsstelle ist genau gleichartig
der an der Meßstelle. Sie weist ein Relais 155 mit Kontakten 156, 157, ferner die
Batterie 158, 159 und den Handschalter 16o auf. Ihre Wirkung ist die gleiche wie
die der Vorrichtung an der Meßstelle.
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Die Anordnung gemäß Fig. i ist von besonderem Wert zur Anzeige der
Ablesung einer Meßvorrichtung, deren Zeiger sich schrittweise bewegt und immer eine
aus einer größeren Anzahl von Stellungen einnimmt, wie beispielsweise die Meßv orrichtung
für die Lagen eines Transfo_rmatorabgriffschaltrrs.
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Fig. 2 bis 4 zeigen drei andere- Wege zur Verwendung der Anordnung
nach Fig. i für eine solche Vorrichtung. Bei Fig.2 ist angenommen, daß der Transformator
an der entfernten Stelle in der Nähe der Anzeigevorrichtung liegt, so daß deren
Zeiger unmittelbar vom Abgriffschalter verstellt werden kann, während Fig. 3 und
4 sich auf eine Anordnung beziehen, bei der sich der Transformator entfernt von
der Anzeigevorrichtung befindet.
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Bei der Anordnung nach Fig. 2 ist der Anzeiger an der Überwachungsstation
wie bei Fig. i mit einem Zeiger i8o versehen, der in seiner Anzeigelage in Abhängigkeit
von einer Auslosungsspule 185 festgeklemmt werden kann, ferner mit einer Einstellvorrichtung
igo, die von der Nullstellung aus (in welcher sie die Nullsperrkontakte igi beeinflußt)
in die Anzeigestellung durch ein mit konstanter Geschwindigkeit umlaufende Antriebsvorrichtung
195 über Getriebe 196 und Kupplung 197 bewegt wird, welche elektromagnetisch von
einer Spule 198 gesteuert ist. Der Geber an der entfernten Station, dessen Zeiger
200 unmittelbar durch eine bei 205 angedeutete Stellvorrichtung von einem
Kontaktarm 2o6 aus bewegt wird, welcher dem Anzapfstufenschalter in der Nähe des
Transformators zugeordnet ist, ist mit einer Abtastvorrichtung 2io versehen, welche
durch ein mit konstanter Geschwindigkeit treibendes Element 215 über Getriebe 216
und von einer Spule 218 gesteuerte Kupplung 217 von der Nullstellung in die Ablesestellung
bewegt wird, in welcher ihr Kontakt 212 auf einen Kontakt 2o2 am Zeiger Zoo einwirkt.
In diesem Falle wirkt die Abtastvorrichtung 2io an der entfernten Station in ihrer
Nullage ebenfalls auf Sperrkontakte 211.
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Die Überwachungsstation und die entfernte Station sind durch zwei
Überwachungsdrähte 22o, 221 verbunden und je mit einer örtlichen Gleichstromenergiequelle
222, 223 bzw. 22-, 225 versehen. Die Überwachungsstation besitzt ferner ein
Schaltrelais 23o mit Kontakten 231 bis 235, ein Einleitungsrelais 24.0 mit Kontakten
241 bis 2.1.3, einen Druckknopfschalter 25o mit Kontakten 251 und eine Anzeigelampe
255. An der entfernten Station befindet sich ein Schaltrelais 26o mit Kontakten
261, 262, ein Einleitungsrelais 27o mit Kontakten 271 bis 274, ein Rücksignalrelais
:8o mit Kontakten 281, 282, ein Hilfsrelais 285 mit Kontakt 286 und zwei Hand- (Druckknopf-)
Schaltern 29o, 295 mit Kontakten 291 bis 293 bzw. 296 bis 298; diese beiden Schalter
sollen es beispielsweise sein, welche den Anzapfstufenschalter steuern.
Die
beiden Überwachungsdrähte 22o, 221 gehören zu einem normal geschlossenen Schleifenkreis,
der vom Draht 22o über den Kontakt 2q.1 des Einleitrelais an der Überwachungsstelle,
das Relais 230 und die Nullsperrkontakte igi an der Überwachungsstation zum
Draht 221 führt und von hier weiter über die Nullsperrkontakte 2 i i an der entfernten
Station, über deren Relais 26o und die Kontakte- 281, 271 des Rücksignalrelais und
das Einleitrelais an dieser Station zurück zum Draht 22o. Die beiden Schaltrelais
230,
26o haben je einen Arbeitskontakt 23q. bzw. 262, der den Erregungskreis
von den benachbarten Gleichstromschienen zu den Kupplungsspulen 198 bzw. 2-18 steuert,
ferner einen Arbeitskontakt 233 bzw. 261 zum Kurzschluß der Nullsperrkontakte igi
bzw. 211. Die anderen Kontakte 231, 232, 235 des Relais 23o an der Überwachungsstelle
wirken auf Erregung der Auslösespule 185, Erregung des Einleitrelais 24o und Einschaltung
der Anzeigelampe 255. Der Handschalterkontakt 251 an der Überwachungsstation liegt
parallel zum Kontakt 232 im Erregungskreise des Einleitrelais 240, das beim Ansprechen
den normalen Schleifenkreis am Kontakt 241 unterbricht und die beiden Teile des
Kreises an die beiden Gleichstromschienen 222, 223 legt. Das Einleitrelais 27o der
entfernten Station wirkt ähnlich am Kontakt 271 auf Abtrennung des Schleifenkreises
und an den Kontakten 272, 274 auf Verbindung der beiden Teile des Schleifenkreises
mit den beiden Gleichstromschienen 224, 225. Der Kontakt 273 liegt in Reihe
mit Kontakt 282 am Rücksignalrelais 280 (das bei der Berührung der Kontakte
202, 212 erregt wird) in einem Haltekreis für das Einleitrelais 270,
dessen
Haupterregungskreis von jedem der Handschalterkontakte 293, 298 abhängt. Der Kreis
vom Kontakt 274 zur Gleichstromschiene 225 führt über den Kontaktarm 2o6 des Anzapfstufenschalters
und die zugehörigen Kontakte 207 und ferner über den Kontakt ,286 des Hilfsrelais
285, dessen Erregungskreis über die Kontakte 2o6, 2o7 und die Handschalterkontakte
292, 297 verläuft. Die weiteren Handschalterkontakte 2g1, 296 wirken auf nicht dargestellte
Kreise für die Hub-und Senkarbeit des Anzapfstufenschalters.
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Es sei zunächst die Wirkungsweise der Anordnung bezüglich der Wiederanzeige
geschildert, die von der Überwachungsstelle zu Nachprüfzwecken eingeleitet wird.
Um diese Wiederanzeige hervorzurufen, drückt der Beamte an der Überwachungsstation
den Handschalter 251 und erregt an seiner Station das Einleitrelais 240. Dieses
unterbricht beim Ansprechen den Schleifenkreis bei 241 und entsendet über seine
Arbeitskontakte 242, 243 Strom in den Schleifenkreis von den Gleichstromschienen
222, 223 der Überwachungsstation. Da die Nullsperrkontakte rgi, 211 an beiden Stellen
jetzt geschlossen sind, so verursacht der Stromfluß im Schleifenkreis ein Ansprechen
der beiden Arbeitsrelais 230,
26o, von denen das Relais 23o der Überwachungsstation
den Sperrkontakt 19i am Kontakt 233 kurzschließt, die Anzeigelampe 255 äm Kontakt
235 einschaltet, die Sperrung des Zeigers i8o der Anzeigevorrichtung am Kontakt
231 aufhebt, einen Haltestromkreis für das Einleitrelais 24o am Kontakt 23= herstellt,
so daß also der Handschalter 25o losgelassen werden kann, sobald die Lampe 255 leuchtet
und die Kupplungsspule 198 am Kontakt 234 erregt, so daß die Kupplung 197 eingerückt
wird und dem mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Motor ig5 gestattet, die Einstellvorrichtung
igo und den Zeiger iSo über die Anzeigeskala zu bewegen. Das Arbeitsrelais 26o an
der entfernten Stelle schließt am Kontakt 261 Sperrkontakte 211 kurz und erregt
die Kupplungsspule 218 über seinen Kontakt 262, so daß der mit gleichbleibender
Geschwindigkeit laufende Motor 215 die Abtastvorrichtung 2io über die Meßskalä von
der Nullstellung aus in die Ablesestellung treibt. Ist diese erreicht, so treffen
die Kontakte 2o2, 212 aufeinander und bewirken die Erregung des Rücksignalrelais
28o, welches den Schleifenkreis am Kontakt 281 unterbricht und dadurch die beiden
Arbeitsrelais 230, 26o aberregt. Hierdurch werden die Kupplungen 197, 217
gelöst, und die Einstell- bzw. die Abtastvorrichtung igo, 210 stellen sich wieder
auf Null zurück, wobei jedoch der Zeiger i8o in seiner Anzeigelage festgeklemmt
wird. Auch der Haltekreis für das Einleitrelais 24o der Überwachungsstation wird
am Kontakt 232 unterbrochen, so daß das Relais aberregt wird. Die ganze Anordnung
kehrt in den Normalzustand mit richtig eingestelltem Zeiger der Anzeigevorrichtung
zurück.
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Wenn jetzt der Beamte an der entfernten Station die Anzapfstellung
des Transformators ändern will, so wirkt er auf den Hebungs- oder Senkungshandschalter
29o bzw. 295. Hierdurch wird der Anzapfschalter in Tätigkeit gesetzt, und außerdem
werden das Einleitrelais 27o der entfernten Station und das Hilfsrelais 285 erregt.
Das Relais 270 hält sich über Kontakt 273, unterbricht den Schleifenkreis
am Kontakt 271, verbindet die Gleichstromschiene 224 mit einem Teil des Schleifenkreises
und bereitet die Verbindung der Schiene 225 mit dem anderen Teil des Schleifenkreises
vor, die jedoch am Kontakt 286 infolge des Ansprechens des Hilfsrelais 285 unterbrochen
ist.
Sobald der Anzapfstufenschalter sich zu bc«-egen beginnt, verläßt der Kontaktarm
2o6 den festen Kontakt 2o7. Dadurch wird trotz Aberregung des Hilfsrelais 285 die
Verbindung der Schiene 225 zum Schleifenkreis unterbrochen, bis die neue Anzapfstellung
erreicht ist. Ist diese Stellung erreicht (der Handschalter 29o bzw. 29.5
wurde inzwischen freigegeben), so fließt Strom in den Schleifenkreis, und die beiden
Relais 230, 260 vollführen ihre Arbeit wie bei der Wiederanzeige, die von
der Kontrollstation eingeleitet wurde. Das Einleitrelais 27o wird durch Öffnen des
Kontaktes 282 aberregt, wenn das Rücksignalrelais 28o arbeitet, so daß die Anordnung
schließlich in den Normalzustand zurückkehrt, wobei jedoch der Zeiger i So des Anzeigers
in seiner Einstellung auf die neue Anzapfstellung festgehalten wird.
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Wenn etwa der Beamte an der entfernten Stelle die Anzapfumschaltung
einleitet, während eine Neuanzeige von der Überwachungsstation aus noch eingeleitet
ist (ein Zustand, der kaum eintreten kann, weil ja der Beamte sieht, daß die Neuanzeige
noch weitergeht, und weil er die Vollendung abwarten wird), so würde das Ergebnis
sein, daß der Schleifenkreis unterbrochen und die Wirkung der Neuanzeige aufgehoben
wird und daß ferner eine Neuanzeige eingeleitet wird, , sobald die Anzapfumschaltung
vollendet ist.
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Bei den Anordnungen nach Fig. z und 2 wurde angenommen, daß die Feststellung
des Zeigers an der Anzeigevorrichtung elektromagnetisch aufgehoben wurde. Diese
Festklemmung kann natürlich auch vorübergehend ausgelöst werden, sobald die Einstellvorrichtung
die Nullstellung verläßt, so daß dann der Zeiger in die Nullstellung zurückgehen
kann, von der aus er durch die Einstellvorr=cl:tung unter Überwindung der Reibungskraft
der Bremsvorrichtung mitgenommen wird.
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Die Kreise an der Überwachungsstation nach Fig.2 lassen sich so ändern,
daß die Erregung des Schleifenkreises erst eintritt, wenn der Handschalter ausgelöst
ist, so daß eine Wiederholung der Folge von Wieder-2nzeigevorgängen verhütet wird,
wenn etwa (ler Schalter zu lange geschlossen gehalten .cird. Eine solche Anordnung
ist im unteren Teil der Fig.3 gezeigt, und im oberen Teil ler Figur ist die Schaltung
der entfernten Stelle so abgeändert, daß der Fall eines Stellungsmessers für die
Anzapfung berücksichtigt ist, der vom Transformator entfernt ist.
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In der Überwachungsstation (unterer Teil der Fig.3) sind Anzeiger
und Schaltrelais 23o angeordnet wie in Fig.2 (mit den gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet),
abgesehen von der Auslassung des Kontaktes 235 und der Anzeigelampe 255 und der
Anordnung eines Sonderkontaktes 236 am Relais. Der Kontakt 231 und die Auslösespule
185 sind auch ausgelassen; sie können aber vorhanden sein, wenn eine elektromagnetische
Auslösung statt einer mechanischen Auslösung bevorzugt wird. Auch das Einleitrelais
240 und der Handschalter 25o sind angeordnet wie in Fig.2, nur daß jeder einen Zusatzkontakt
244 bzw. 252 aufweist. Am Kontakt 236 wird ein Hilfsrelais 253 eingeschaltet, wenn
das Relais 230 zur Wirkung kommt, und der Ruhekontakt 254 des Relais liegt
in Reihe mit dem Kontakt 244 in einem zusätzlichen Haltekreis für das Einleitrelais
24o. Der Kontakt 252 des Handschalters 25o unterbricht bei dessen Handhabung den
Schleifenkreis. Wenn dies geschieht, so wird das Einleitrelais 24o erregt, das sich
am Kontakt 244 über den Hilfsrelaiskontakt 254 hält. Bevor nun der Handschalter
losgelassen ist, geschieht nichts weiteres, und erst nach dem Loslassen wird der
Schleifenkreis unter Strom gesetzt, und es spielt sich der Arbeitsvorgang ab wie
vorher. Das Hilfsrelais 253 spricht an und unterbricht den Haltekreis, wenn das
Relais 230 arbeitet.
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Es sei nunmehr betrachtet, wie sich die Anordnung Fig. 3 (oberer Teil)
mit entfernt angeordnetem Transformator verhält. Der Anzapfstufenschalter ist wie
vorher mit einem Kontaktarm 2o6 versehen, dessen feste Kontakte 207 jetzt durch
eine Gruppe von Leitern 300 mit entsprechenden Kontakten 301 am Geber der
entfernten Station verbunden sind; die Abtastvorrichtung zzo, die sonst so ausgebildet
ist wie in Fig. 2, führt einen Kontakt 302 mit sich, der in Berührung mit
den Kontakten 301 gelangen kann. Die Kontakte 2o2, 212 2 am Zeiger Zoo bzw.
der Abtastvorrichtung 2zo sind in diesem Fall ausgelassen, und der Erregungskreis
des Rücksignalrelais 280
ist jetzt von den Kontakten 2o6, 207, 301,
302 abhängig. Infolgedessen wird das Relais, dessen Kontakte 281, 282 angeordnet
sind wie in Fig. 2, dann erregt, wenn die Zeitvorrich tung 2ro die Stellung erreicht,
die der Anzapfstellung des Kontaktarmes 2o6 entspricht. Der Zeiger Zoo wird in diesem
Falle durch die Abtastvorrichtung 2ro vorwärts bewegt und wird in der Ablesestellung
ähnlich dem Zeiger an der Anzeigevorrichtung festgeklemmt, wenn die Abtastvorrichtung
sich in die Nullage zurückbewegt. Das Hilfsrelais 285, das die Verbindung von der
Gleichstromschiene 225 zum Schleifenkreise beherrscht, ist in diesem Fall ausgelassen;
die Verbindung wird unmittelbar durch einen normal geschlossenen Kontakt 3o7 eines
Handschalters 3o5 hergestellt (den der Beamte der entfernten Station handhabt),
wenn
eine Anzapfumschaltung beendet ist, und zwar unabhängig von
den Kontakten 2o6, 2o7 am Anzapfstufenschalter. Der weitere Kontakt 3o6 des Handschalters
305 entspricht den Kontakten 293, 298 und liegt im Erregungskreis
des Einleitrelais 270. Sonst sind die Hauptstromkreise ähnlich denen der Fig.2,
abgesehen von der Anordnung von Überlaufkontakten 2o3 an der Gebevorrichtung, auf
die noch zurückzukommen ist.
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Das Arbeiten dieser Abänderung der Schaltung an der entfernten Stelle
bei einer neuen Anzeige, die von der Überwachungsstation veranlaßt wird, ist das
gleiche wie vorher, nur daß das Arbeiten des Rücksignalrelais 28o zwecks Auftrennung
des Schleifenkreises und Stillsetzung der Bewegung dadurch hervorgerufen wird, daß
der Kontakt 302 an der Vorrichtung 21o den entsprechenden Kontakt 301 an
dem --Geber trifft. Wird eine neue Anzeige von der entfernten Station eingeleitet,
so wird durch den Handschalter 305 das Einleitrelais 27o am Kontakt 3o6 eingeschaltet,
und ein Kontakt 3o7 unterbricht die Verbbindung der Gleichstromschiene 225 zum Schleifenkreis,
der sonst am Kontakt 27.1 durch das Einleitrelais geschlossen werden würde. Das
Relais hält sich wie vorher über Kontakt 27 3 und Kontakt 282 des Rücksignalrelais.
Beim Loslassen des Schalters 305 ist die Schiene 225 an den Schleifenkreis
geschaltet, und der Arbeitsvorgang spielt sich in der beschriebenen Weise ab, wobei
die Einstell- bzw. die Abtastvorrichtung sich schließlich in die Nullstellung zurückstellen,
während sie die Zeiger in den neuen Anzeigestellungen festgebremst belassen.
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Wird der Anzapfstufenschalter gehandhabt, während ein erneuter Anzeigevorgang
noch läuft, so kann es geschehen, daß das Relais 28o überhaupt nicht erregt wird.
Das kann z. B. eintreten, wenn die Anzapfstellung von Stellung 4 _ auf Stellung
3 in einem Augenblick geändert wird, in welchem sich die Abtastvorrichtung schon
von der dritten in die vierte Stellung bewegt. Für diesen Vorgang sind die überlaufschalter
2o3 vorgesehen. Diese Kontakte werden geschlossen, wenn die Abtastvorrichtung 21o
und Zeiger Zoo die letzte Stellung überschritten haben. Unter ihrer Wirkung wird
das Einleitrelais :27o erregt. Dieses unterbricht zuerst den Schleifenkreis bei
271 zwecks Aberregung der Relais 23o, 26o und Rückführung der Abtastvorrichtungen
in die Nullstellung. Danach leitet es einen neuen Anzeigevorgang ein.
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Bei den beschriebenen Anordnungen sind es Gleichströme über geschlossene
metallische Überwachungskreise, die das Anlaufen und Stillsetzen der Bewegungsvorrichtungen
veranlassen. Sind solche Überwachungsdrähte nicht verfügbar, so kann das System
praktisch durch Verwendung von Wechselströmen verwertbar gemacht werden, deren Frequenzen
unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Falles gewählt werden. Wenn z.
B. Fernsprechkreise (welche kapaziti@,e oder induktive Kopplungen, Übertrager- und
Verstärkerstationen enthalten können) verfügbar sind, so können Wechselströme von
Hörfrequenzen benutzt werden, während bei Hochfrequenzübermittlungen aller Art (durch
Drähte, drahtlos oder längs Drähten) die üblichen Radiofrequenzen Benutzung finden
können oder die tiefer liegenden Hochfrequenzen zur Modulierung von Trägerwellen.
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Die Anordnung nach -Fig. 4 will die Schaltung nach Fig. 2 und 3 für
die Verwendung von Wechselströmen statt von Gleichströmen für die Anlaß- und Stillsetzbewegungen
geeignet machen. In der dargestellten Ausbildungsform sind die Kreise an der Überwachungsstation
analog denen der Fig. 2, und die der entfernten Station entsprechen denen der Fig.
3, und es sind nach Möglichkeit auch hier wieder die gleichen Bezugsziffern verwendet.
Es sind bei dieser Ausführung drei Wechselstromgeneratoren 31o bis 312, vorgesehen.
Der Generator 31o an der überwachungsstelle und der Generator 311 an der entfernten
Stelle erzeugen die gleiche Frequenz (erste Frequenz), und der Generator 312, der
mit dem Generator 311 an der entfernten Stelle liegt, erzeugt eine abweichende,
die zweite Frequenz. Mit dem Überwachungskreis oder sonstigen Verbindung 316 sind
drei Empfänger 313, 314, 315 ständig gekoppelt. Je ein Empfänger 313 an der überwachungsstation
bzw. 314 an der entfernten Station sind auf die erste Frequenz abgestimmt und der
dritte Empfänger, der an der Überwachungsstation liegt, auf die zweite Frequenz.
Die Empfänger 313, 314 steuern unmittelbar die Arbeitsrelais 26o, 230, und
der Empfänger 315 steuert ein Hilfsrelais 317 mit Ruhekontakten 318, 319 in den
Anschlüssen, die vom Überwachungsstationsgenerator 310
zu dem Kreise 316 führen.
Diese Verbindung, die außerdem die Nullsperrungskontakte 19I und die Arbeitsrelaiskontakte
233 in der früheren Anordnung enthält, verläuft außerdem über Arbeitskontakte 245,
246 des -Einleitrelais 240. An der entfernten Station wird die Verbindung des Generators
311 mit dem Kreise 316 durch Kontakte 211, 261 gesteuert, die wie vorher angeordnet
sind, ferner durch Arbeitskontakte 275, 276 am Einleitrelais 27o und durch Ruhekontakte
308 des Handschalters 3o5. Die Verbindung des Generators 312 für die zweite
Frequenz zum Kreise 316 hängt ab von den Arbeitskontakten
283, 284
des Relais 28o. Im übrigen sind die Kreise an der Überwachungsstation und an der
entfernten Station so angeordnet wie in Fig. 2 und 3.
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Beim Handhaben der Handschalter 25o oder 305 an einer oder
der anderen Station wird der Generator 31o oder 311 für die erste Frequenz an der
betreffenden Station an den Kreis 3i6 angelegt, und die beiden Empfänger 313, 314
für die erste Frequenz sprechen an und erregen die beiden Relais 260, 23o.
Dadurch wird, wie vorher, die Abtast- und die Einstellvorrichtung zur Bewegung über
ihre Skalen bis zur Anzeigelage veranlaßt, wonach das Rücksignalrelais 28o anspricht
und den Generator 312 für die zweite Frequenz an den Überwachungskreis 316
anschließt und den Haltekreis für- das Einleitrelais 27o an der entfernten Station
unterbricht. Die Öffnung der Kontakte 275, 276 (falls sie geschlossen sind) und
das Arbeiten des Zweitfrequenzempfängers 315 auf öffnung der Kontakte 318, 319 trennt
die beiden Erstfrequenzgeneratoren vom Kreise 316
und bewirkt die Aberregung
der beiden Erstfrequenzempfänger 3i3, 314 und somit auch der Relais 230,
26o. Infolgedessen hören die Bewegungen der Abtast- und der Einstellvorrichtung
auf, wenn die Anzeigelage erreicht ist. Da hier der Kontakt 27i am Einleitrelais
27o ausgelassen ist, muß ein zusätzlicher Überlaufkontakt 303 vorgesehen
sein, mit dem der Abtastzeigerkontakt 302 zusammentrifft, um das Rücksignalrelais
28o in Tätigkeit zu setzen und dadurch die Abtastvorrichtungen in die Nullage zurückzubringen,
bevor ein erneuter Anzeigevorgang durch Schließung der Überlaufkontakte
203 eingeleitet wird.
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Anordnungen gemäß der Erfindung sind vielfach anwendbar. Beispielsweise
lassen sie sich für die Anzeige der Einstellungen von Meßvorrichtungen mit Winkelskalen
(elektrische Meßinstrumente) oder geradlinige Skalen (Wasserstandsanzeiger, Anzeigevorrichtungen
an Kettenrostfeuerungen u. dg1.) benutzen. Allgemein ist die Erfindung anwendbar
auf die Wiedergabe von Einstellungen jedes Zeigers, bei dem eine Bewegung proportional
der gewünschten Anzeige erzielbar ist.
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Eine wichtige Anwendung der Erfindung ergibt sich bei der Fernmessung
in Verbindung mit Wahlfernsteuerungs- und überwachungssystemen für eine Kraftunterstation.
Im allgemeinen kann eine Anordnung gemäß der Erfindung leicht jedem derartigen System
einverleibt werden, bei welchem zwei überwachungsdrähte oder gleichwertige Verbindungen
frei für die Meßzwecke im Bedarfsfalle verfügbar sind. Die Erfinderin hat an anderer
Stelle ein Fernwählüberwachungssystem beschrieben, bei dem ein Wähler an der Überwachungsstelle
und ein Wähler an der Unterstation entsprechende Schrittwählbewegungen ausführen,
deren jede in zwei Halbschrittbewegungen unterteilt ist, und es ist dabei vorgesorgt,
daß die verschiedenen Halbschrittstellungen der Wähler für die Herstellung von sauberen
Meßkreisen über zwei der Überwachungsdrähte nutzbar gemacht werden können. Wird
die Erfindung auf ein derartiges System angewendet, so bereitet die Bewegung der
Wähler in eine Halbschrittstellung selbsttätig den Schleifenkreis so vor, daß er
bereit ist, die gewünschte Anzeige von der ausgewählten Meßvorr ichtung zu erhalten.
Zweckmäßig sind Rücksignalrelais, Einleitrelais und Einleitschalter an der Unterstation
allen Meßvorrichtungen gemeinsam, während jede von ihnen ein eigenes Ausführungsrelais
mit Zubehör besitzt. In entsprechender Weise sind an der Überwachungsstelle Einleitrelais
und Einleithandschalter allen Anzeigevorrichtungen gemeinsam, während das Ausführungsrelais
mit Zubehör für jede Einzelanzeige getrennt vorhanden ist.