DE614448C - Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten Messstelle sich befindenden Messvorrichtung - Google Patents

Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten Messstelle sich befindenden Messvorrichtung

Info

Publication number
DE614448C
DE614448C DE1930614448D DE614448DD DE614448C DE 614448 C DE614448 C DE 614448C DE 1930614448 D DE1930614448 D DE 1930614448D DE 614448D D DE614448D D DE 614448DD DE 614448 C DE614448 C DE 614448C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
scanning device
contacts
relay
remote
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930614448D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A Reyrolle and Co Ltd
Original Assignee
A Reyrolle and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by A Reyrolle and Co Ltd filed Critical A Reyrolle and Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE614448C publication Critical patent/DE614448C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses
    • G08C19/22Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses by varying the duration of individual pulses

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten Meßstelle sich befindenden Meßvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Fernanzeig-- der Einstellung einer Meßvorrichtung, die sich an einer entfernten Meßstelle befindet, an einer Überwachungsstelle. Bei den meisten bekannten Einrichtungen dieser Art ist an der Meßstelle eine Vorrichtung vorhanden, die an .die Überwachungsstelle einen Strom aussendet, dessen Größe von den Meßablesungen abhängt. Die Stromgröße wird unmittelbar oder mittelbar auf einer entsprechend geeichten Anzeigevorrichtung an der Überwachungsstelle gemessen. Hierbei müssen möglichst saubere Stromkreise für die Führung des Meßstromes zur Überwachungsstelle vorgesehen werden, damit die Anzeige genau erfolgt. Infolgedessen liegt bezüglich der Art der zu verwendenden Stromkreise wie auch der Anordnung der Fernsteuer- und Überwachungseinrichtungen eine Beschränkung vor, wenn die Fernmeßeinrichtung einen Teil eines Überwachungssystems bildet.
  • Derartige Schwierigkeiten werden bei einer bekannten Anordnung vermieden, bei der ein Schaltvorgang, der in bestimmten Zeitabständen oder wahlweise erfolgt, bewirkt, daß eine Abtastv orrichtung, die sich an der Meßstelle über die Meßskala bewegt, und eine Anzeigevorrichtung, die sich über eine entsprechende Skala an der Überwachungsstelle bewegt, svncliron von ihren Nullstellungen auf der Skala so lange vorwärts bewegt werden, bis die Abtastvorrichtung an der entfernten Stelle die Stellung des Zeigers der Meßvorrichtung erreicht hat.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Fernanzeigeeinrichtung dieser Art. Gemäß der Erfindung wird eine Schaltvorrichtung zur Einleitung der Fernanzeige nicht nur an der Überwachungsstation, sondern auch an der entfernten Meßstelle vorgesehen: beide Schaltvorrichtungen wirken unabhängig voneinander auslösend auf den gleichzeitigen Anlauf der Anzeigevorrichtung an der Überwachungsstelle und der Abtastvorrichtung an der Meßstelle. Vorzugsweise werden Nullsperrkontakte sowohl an der Abtastvorrichtung der Meißstell:e wie an der Anz!eigevorrichtung der Überwachungsstelle vorgesehen, die verhüten, daß eine neue Anzeige erfolgt, solange nicht beide Vorrichtungen in der Nullstellung sind.
  • Durch die Anordnung der Einleitschaltvorrichtung an beiden Stellen wird ein erheblicher Fortschritt bei zahlreichen Fernmeßein.richtungen geschaffen. Beispielsweise wird bei Vorrichtungen zum Anzeigen der Stellung eines Transformatorabgriffschalters oder einer beliebigen anderen Meßvorrichtung, deren Zeiger sich schrittweise bewegt und normal eine aus einer Anzahl fester Stellungen einnimmt, eine Stellungsveränderung des Zeigers der Meßvorrichtung üblicherweise das Ergebnis eines bestimmten Schaltvorganges sein, der entweder selbsttätig erfolgt oder von Hand durch eine Bedienungsperson an der Meßstelle ausgeführt wird, derart, daß die Überwachungsperson an der überwachungsstelle keine Kenntnis von dem Vorgang haben kann. In solchen Fällen kann die an der Meßstelle zum Einleiten des Anzeigevorganges angeordnete Einschaltvorrichtung dazu dienen, eingetretene Änderungen sofort nach der Überwachungsstelle zu melden, damit dort eine falsche Ablesung nicht erfolgt. Ähnliches gilt für andere Arten von Meßvorrichtungen, beispielsweise für ein Amperemeter, das lange Zeit in der Nullstellung geblieben ist, das aber infolge eines bestimmten Schaltvorganges erregt worden ist.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen beispielsweise und schematisch einige Schaltungsanordnungen zur Durchführung der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine einfache Fernmeßeinrichtung mit Signalisiergleichströmen, Fig. 2 eine bevorzugte Ausführung der Anordnung nach Fig. i für die Fernanzeige der Stellung eines Transfotmatorabgriffschalters.
  • Fig. 3 zeigt eine Abänderung zu Fig. 2, Fig. 4 eine weitere Abänderung zu Fig. 2 - unter Verwendung eines Hochfrequenzsignalstromes.
  • Bei der Anordnung gemäß Fig. i werden die Anzeigen wahlweise oder nach bestimmten Zeitabschnitten durch einen Einschaltvorgang ausgelöst, der von einer oder der anderen Station erfolgen kann. In jedem Falle wird eine Abtastvorrichtung an der Meßvorrichtung sowie an der Anzeigevorrichtung der Überwachungsstelle von einer Nullstellung aus so bewegt, daß die Gefahr einer Summierung von Fehlern ausgeschaltet wird.
  • Die Grundlage der Schaltungsanordnung bildet ein normal geschlossener Schleifenkreis, -der die beiden Stellen verbindet und in den die Einstellvorrichtungen eingeschaltet sind. Um einen Anzeigevorgang einzuleiten, werden Einschaltvorrichtungen vorgesehen, die dazu dienen, eine Batterie in den Kreis zu legen. Deren Strom erregt beide Einstellvorrichtungen derart, daß sich Abtast- und Einstellvorrichtung gleichzeitig bewegen, bis die Abtastvorrichtung den Zeiger der Meßskala erreicht. Wenn das geschieht, werden Kontakte geschlossen, die eine Unterbrechung des Schleifenkreises bewirken. Die Einschaltvorrichtungen sind im unteren Teil der Fig. i wiedergegeben, in der weiter die obere linke Seite die Einstellvorrichtung an der entfernten Meßstelle und die obere rechte Seite die Einstellvorrichtung an der überwachungsstelle zeigt. Die Meßvorrichtung an der Meßstelle ist mit einem Zeiger ioo versehen, und die Anzeigevorrichtung an der Überwachungsstelle trägt einen ähnlichen Zeiger 140. Gleichachsig mit dem Zeiger ioo ist die Abtastvorrichtung ioi angeordnet, und ein Einstellglied 141 ist in entsprechender Weise gleichachsig mit dem Zeiger rqo der Anzeigevorrichtung vorgesehen.
  • Die Abtastvorrichtung ioi wird über die Meßskala von der Nullstellung aus entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten Feder durch ein mit gleichmäßiger Geschwindigkeit laufendes Antriebselement 102 getrieben, welches über ein Zwischengetriebe 103 und eine Kupplung 104 darauf wirkt, welche elektromagnetisch durch eine in dem erwähnten Schleifenkreis liegende Spule 105 gesteuert wird. In ähnlicher Weise wird das Glied 141 der Überwachungsstelle von der Nullstellung aus entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten Feder durch eine mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, und zwar der gleichen Geschwindigkeit wie das Glied 102 an der entfernten Meßstelle sich drehende Antriebsvorrichtung 142 über ein Getriebe 143 und Kupplung 144 getrieben. Die Kupplung wird hier elektromagnetisch durch eine Spule 145 gesteuert. Der Zeiger iq.o wird über seine Skala von der Nullstellung aus entgegen der Wirkung einer Feder, die ihn nach der Nulllage zurückzuführen sucht, durch die Vorrichtung 141 mitgenommen. Auf ihn wirkt eine elektromagnetische auslösbare Sperrvorrichtung, die ihn in seiner Anzeigelage festhält, wenn er nicht von der Einstellvorrichtung beeinflußt wird. Feder und Sperrvorrichtung sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, nur die die Sperrung auslösende Spule ist bei 146 angedeutet. Die beiden Spulen 145, 146 liegen hier in Parallelschaltung im Schleifenkreis.
  • Der Zeiger ioo der Meßvorrichtung besitzt einen Kontakt iio, der mit einem Kontakt iii an der Abtastvorrichtung ioi so zusammenwirkt, daß in dem Augenblick, wo die Abtastvorrichtung die Zeigerstellung erreicht, die Kontakte aufeinandertreffen und den Stromkreis einer Ortsbatterie 112 durch ein Rücksignalrelais 113 schließen, das auf einen normal geschlossenen Kontakt 114 im Schleifenkreis einwirkt.
  • Somit wird der Schleifenkreis unterbrochen, sobald das Relais dadurch erregt wird, daß die Ab.tastvorrichtung die Meßzeigerstellung erreicht.
  • In Reihe mit dem Schleifenkreis liegen weitere Nullsperrkontakte 12o, die die Schleife in dem Augenblick unterbrechen, in dem die Abtastvorrichtung die Nullage verläßt. Parallel zu diesen Kontakten liegt ein Kontakt 121 eines Relais, dessen Spule 122 im Schleifenkreis liegt. Wenn also einmal der Schleifenkreis Strom führt, so wird die Relaisspule 122 erregt und der Kontakt 121 geschlossen; dann kann die Abtastvorrichtung den Nullkontakt i2o öffnen, ohne daß gleichzeitig der Schleifenkreis geöffnet wird.
  • Ähnliche Nullsperrkontakte iSo liegen an der Überwachungsstelle parallel zu den Kontakten 151 eines entsprechend dem Relais in der Schleife liegenden Relais 152.
  • Die Einschaltvorrichtung an der entfernten Meßstelle besteht aus einem Einpolumschaltrelais 125 mit einem Handschalter 130. Ein Ruhekontakt 126 schließt den Schleifenkreis unmittelbar, und ein Arbeitskontakt 127 schließt den Kreis über Batterie 128, 129 sowie die Relaisspule 125. Der Schalter 130 liegt zwischen einem Batteriepunkt und dem von den Batterien entfernten Ende der Relaisspule. Wird er geschlossen, so stellt er einen Stromkreis wenigstens über den Teil 128 der Batterie und die Relaisspule her, so daß das Relais anspricht. Dies bringt den Schleifenkreis unter Strom, der dann den notwendigen Haltekreis für das Relais 125 bildet, so daß nach Loslassen des Handschalters das Relais erregt bleibt. Dann fließt ein Strom durch den Schleifenkreis, der die Relais 122 und 152 erregt, welche die Nullsperrkontakte i2o und i5o kurzschließen. Gleichzeitig erfolgt durch Erregung des Relais 146 eine Auslösung der Sperrung des Zeigers i4o, der dann zum Einstellglied 141 zurückfliegt. Ferner werden im Schleifenkreis die Kupplungen io5 und 145 erregt, so daß sich Abtastvorrichtung und Einstellglied gleichzeitig drehen. Trifft die Abtastvorrichtung i o i den Meßzeiger ioo, so wird das Rücksignalrelais 113 erregt und die Schleife am Kontakt 114 unterbrochen. Die Sperrvorrichtung kommt wieder zur Wirkung und vermag dadurch den Zeiger 14o der Anzeigevorrichtung festzuhalten. Die Mitnahmekupplungen werden ausgerückt und lassen die Abtastvorrichtung und das Einstellglied in die Nullage zurückkehren; außerdem werden die Relais, die die N ullsperrkontakte kurzschlossen, wie auch das Relais 125 der Einleitvorrichtung entregt.
  • Die Einschaltvorrichtung an der überwachungsstelle ist genau gleichartig der an der Meßstelle. Sie weist ein Relais 155 mit Kontakten 156, 157, ferner die Batterie 158, 159 und den Handschalter 16o auf. Ihre Wirkung ist die gleiche wie die der Vorrichtung an der Meßstelle.
  • Die Anordnung gemäß Fig. i ist von besonderem Wert zur Anzeige der Ablesung einer Meßvorrichtung, deren Zeiger sich schrittweise bewegt und immer eine aus einer größeren Anzahl von Stellungen einnimmt, wie beispielsweise die Meßv orrichtung für die Lagen eines Transfo_rmatorabgriffschaltrrs.
  • Fig. 2 bis 4 zeigen drei andere- Wege zur Verwendung der Anordnung nach Fig. i für eine solche Vorrichtung. Bei Fig.2 ist angenommen, daß der Transformator an der entfernten Stelle in der Nähe der Anzeigevorrichtung liegt, so daß deren Zeiger unmittelbar vom Abgriffschalter verstellt werden kann, während Fig. 3 und 4 sich auf eine Anordnung beziehen, bei der sich der Transformator entfernt von der Anzeigevorrichtung befindet.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 2 ist der Anzeiger an der Überwachungsstation wie bei Fig. i mit einem Zeiger i8o versehen, der in seiner Anzeigelage in Abhängigkeit von einer Auslosungsspule 185 festgeklemmt werden kann, ferner mit einer Einstellvorrichtung igo, die von der Nullstellung aus (in welcher sie die Nullsperrkontakte igi beeinflußt) in die Anzeigestellung durch ein mit konstanter Geschwindigkeit umlaufende Antriebsvorrichtung 195 über Getriebe 196 und Kupplung 197 bewegt wird, welche elektromagnetisch von einer Spule 198 gesteuert ist. Der Geber an der entfernten Station, dessen Zeiger 200 unmittelbar durch eine bei 205 angedeutete Stellvorrichtung von einem Kontaktarm 2o6 aus bewegt wird, welcher dem Anzapfstufenschalter in der Nähe des Transformators zugeordnet ist, ist mit einer Abtastvorrichtung 2io versehen, welche durch ein mit konstanter Geschwindigkeit treibendes Element 215 über Getriebe 216 und von einer Spule 218 gesteuerte Kupplung 217 von der Nullstellung in die Ablesestellung bewegt wird, in welcher ihr Kontakt 212 auf einen Kontakt 2o2 am Zeiger Zoo einwirkt. In diesem Falle wirkt die Abtastvorrichtung 2io an der entfernten Station in ihrer Nullage ebenfalls auf Sperrkontakte 211.
  • Die Überwachungsstation und die entfernte Station sind durch zwei Überwachungsdrähte 22o, 221 verbunden und je mit einer örtlichen Gleichstromenergiequelle 222, 223 bzw. 22-, 225 versehen. Die Überwachungsstation besitzt ferner ein Schaltrelais 23o mit Kontakten 231 bis 235, ein Einleitungsrelais 24.0 mit Kontakten 241 bis 2.1.3, einen Druckknopfschalter 25o mit Kontakten 251 und eine Anzeigelampe 255. An der entfernten Station befindet sich ein Schaltrelais 26o mit Kontakten 261, 262, ein Einleitungsrelais 27o mit Kontakten 271 bis 274, ein Rücksignalrelais :8o mit Kontakten 281, 282, ein Hilfsrelais 285 mit Kontakt 286 und zwei Hand- (Druckknopf-) Schaltern 29o, 295 mit Kontakten 291 bis 293 bzw. 296 bis 298; diese beiden Schalter sollen es beispielsweise sein, welche den Anzapfstufenschalter steuern. Die beiden Überwachungsdrähte 22o, 221 gehören zu einem normal geschlossenen Schleifenkreis, der vom Draht 22o über den Kontakt 2q.1 des Einleitrelais an der Überwachungsstelle, das Relais 230 und die Nullsperrkontakte igi an der Überwachungsstation zum Draht 221 führt und von hier weiter über die Nullsperrkontakte 2 i i an der entfernten Station, über deren Relais 26o und die Kontakte- 281, 271 des Rücksignalrelais und das Einleitrelais an dieser Station zurück zum Draht 22o. Die beiden Schaltrelais 230, 26o haben je einen Arbeitskontakt 23q. bzw. 262, der den Erregungskreis von den benachbarten Gleichstromschienen zu den Kupplungsspulen 198 bzw. 2-18 steuert, ferner einen Arbeitskontakt 233 bzw. 261 zum Kurzschluß der Nullsperrkontakte igi bzw. 211. Die anderen Kontakte 231, 232, 235 des Relais 23o an der Überwachungsstelle wirken auf Erregung der Auslösespule 185, Erregung des Einleitrelais 24o und Einschaltung der Anzeigelampe 255. Der Handschalterkontakt 251 an der Überwachungsstation liegt parallel zum Kontakt 232 im Erregungskreise des Einleitrelais 240, das beim Ansprechen den normalen Schleifenkreis am Kontakt 241 unterbricht und die beiden Teile des Kreises an die beiden Gleichstromschienen 222, 223 legt. Das Einleitrelais 27o der entfernten Station wirkt ähnlich am Kontakt 271 auf Abtrennung des Schleifenkreises und an den Kontakten 272, 274 auf Verbindung der beiden Teile des Schleifenkreises mit den beiden Gleichstromschienen 224, 225. Der Kontakt 273 liegt in Reihe mit Kontakt 282 am Rücksignalrelais 280 (das bei der Berührung der Kontakte 202, 212 erregt wird) in einem Haltekreis für das Einleitrelais 270, dessen Haupterregungskreis von jedem der Handschalterkontakte 293, 298 abhängt. Der Kreis vom Kontakt 274 zur Gleichstromschiene 225 führt über den Kontaktarm 2o6 des Anzapfstufenschalters und die zugehörigen Kontakte 207 und ferner über den Kontakt ,286 des Hilfsrelais 285, dessen Erregungskreis über die Kontakte 2o6, 2o7 und die Handschalterkontakte 292, 297 verläuft. Die weiteren Handschalterkontakte 2g1, 296 wirken auf nicht dargestellte Kreise für die Hub-und Senkarbeit des Anzapfstufenschalters.
  • Es sei zunächst die Wirkungsweise der Anordnung bezüglich der Wiederanzeige geschildert, die von der Überwachungsstelle zu Nachprüfzwecken eingeleitet wird. Um diese Wiederanzeige hervorzurufen, drückt der Beamte an der Überwachungsstation den Handschalter 251 und erregt an seiner Station das Einleitrelais 240. Dieses unterbricht beim Ansprechen den Schleifenkreis bei 241 und entsendet über seine Arbeitskontakte 242, 243 Strom in den Schleifenkreis von den Gleichstromschienen 222, 223 der Überwachungsstation. Da die Nullsperrkontakte rgi, 211 an beiden Stellen jetzt geschlossen sind, so verursacht der Stromfluß im Schleifenkreis ein Ansprechen der beiden Arbeitsrelais 230, 26o, von denen das Relais 23o der Überwachungsstation den Sperrkontakt 19i am Kontakt 233 kurzschließt, die Anzeigelampe 255 äm Kontakt 235 einschaltet, die Sperrung des Zeigers i8o der Anzeigevorrichtung am Kontakt 231 aufhebt, einen Haltestromkreis für das Einleitrelais 24o am Kontakt 23= herstellt, so daß also der Handschalter 25o losgelassen werden kann, sobald die Lampe 255 leuchtet und die Kupplungsspule 198 am Kontakt 234 erregt, so daß die Kupplung 197 eingerückt wird und dem mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Motor ig5 gestattet, die Einstellvorrichtung igo und den Zeiger iSo über die Anzeigeskala zu bewegen. Das Arbeitsrelais 26o an der entfernten Stelle schließt am Kontakt 261 Sperrkontakte 211 kurz und erregt die Kupplungsspule 218 über seinen Kontakt 262, so daß der mit gleichbleibender Geschwindigkeit laufende Motor 215 die Abtastvorrichtung 2io über die Meßskalä von der Nullstellung aus in die Ablesestellung treibt. Ist diese erreicht, so treffen die Kontakte 2o2, 212 aufeinander und bewirken die Erregung des Rücksignalrelais 28o, welches den Schleifenkreis am Kontakt 281 unterbricht und dadurch die beiden Arbeitsrelais 230, 26o aberregt. Hierdurch werden die Kupplungen 197, 217 gelöst, und die Einstell- bzw. die Abtastvorrichtung igo, 210 stellen sich wieder auf Null zurück, wobei jedoch der Zeiger i8o in seiner Anzeigelage festgeklemmt wird. Auch der Haltekreis für das Einleitrelais 24o der Überwachungsstation wird am Kontakt 232 unterbrochen, so daß das Relais aberregt wird. Die ganze Anordnung kehrt in den Normalzustand mit richtig eingestelltem Zeiger der Anzeigevorrichtung zurück.
  • Wenn jetzt der Beamte an der entfernten Station die Anzapfstellung des Transformators ändern will, so wirkt er auf den Hebungs- oder Senkungshandschalter 29o bzw. 295. Hierdurch wird der Anzapfschalter in Tätigkeit gesetzt, und außerdem werden das Einleitrelais 27o der entfernten Station und das Hilfsrelais 285 erregt. Das Relais 270 hält sich über Kontakt 273, unterbricht den Schleifenkreis am Kontakt 271, verbindet die Gleichstromschiene 224 mit einem Teil des Schleifenkreises und bereitet die Verbindung der Schiene 225 mit dem anderen Teil des Schleifenkreises vor, die jedoch am Kontakt 286 infolge des Ansprechens des Hilfsrelais 285 unterbrochen ist. Sobald der Anzapfstufenschalter sich zu bc«-egen beginnt, verläßt der Kontaktarm 2o6 den festen Kontakt 2o7. Dadurch wird trotz Aberregung des Hilfsrelais 285 die Verbindung der Schiene 225 zum Schleifenkreis unterbrochen, bis die neue Anzapfstellung erreicht ist. Ist diese Stellung erreicht (der Handschalter 29o bzw. 29.5 wurde inzwischen freigegeben), so fließt Strom in den Schleifenkreis, und die beiden Relais 230, 260 vollführen ihre Arbeit wie bei der Wiederanzeige, die von der Kontrollstation eingeleitet wurde. Das Einleitrelais 27o wird durch Öffnen des Kontaktes 282 aberregt, wenn das Rücksignalrelais 28o arbeitet, so daß die Anordnung schließlich in den Normalzustand zurückkehrt, wobei jedoch der Zeiger i So des Anzeigers in seiner Einstellung auf die neue Anzapfstellung festgehalten wird.
  • Wenn etwa der Beamte an der entfernten Stelle die Anzapfumschaltung einleitet, während eine Neuanzeige von der Überwachungsstation aus noch eingeleitet ist (ein Zustand, der kaum eintreten kann, weil ja der Beamte sieht, daß die Neuanzeige noch weitergeht, und weil er die Vollendung abwarten wird), so würde das Ergebnis sein, daß der Schleifenkreis unterbrochen und die Wirkung der Neuanzeige aufgehoben wird und daß ferner eine Neuanzeige eingeleitet wird, , sobald die Anzapfumschaltung vollendet ist.
  • Bei den Anordnungen nach Fig. z und 2 wurde angenommen, daß die Feststellung des Zeigers an der Anzeigevorrichtung elektromagnetisch aufgehoben wurde. Diese Festklemmung kann natürlich auch vorübergehend ausgelöst werden, sobald die Einstellvorrichtung die Nullstellung verläßt, so daß dann der Zeiger in die Nullstellung zurückgehen kann, von der aus er durch die Einstellvorr=cl:tung unter Überwindung der Reibungskraft der Bremsvorrichtung mitgenommen wird.
  • Die Kreise an der Überwachungsstation nach Fig.2 lassen sich so ändern, daß die Erregung des Schleifenkreises erst eintritt, wenn der Handschalter ausgelöst ist, so daß eine Wiederholung der Folge von Wieder-2nzeigevorgängen verhütet wird, wenn etwa (ler Schalter zu lange geschlossen gehalten .cird. Eine solche Anordnung ist im unteren Teil der Fig.3 gezeigt, und im oberen Teil ler Figur ist die Schaltung der entfernten Stelle so abgeändert, daß der Fall eines Stellungsmessers für die Anzapfung berücksichtigt ist, der vom Transformator entfernt ist.
  • In der Überwachungsstation (unterer Teil der Fig.3) sind Anzeiger und Schaltrelais 23o angeordnet wie in Fig.2 (mit den gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet), abgesehen von der Auslassung des Kontaktes 235 und der Anzeigelampe 255 und der Anordnung eines Sonderkontaktes 236 am Relais. Der Kontakt 231 und die Auslösespule 185 sind auch ausgelassen; sie können aber vorhanden sein, wenn eine elektromagnetische Auslösung statt einer mechanischen Auslösung bevorzugt wird. Auch das Einleitrelais 240 und der Handschalter 25o sind angeordnet wie in Fig.2, nur daß jeder einen Zusatzkontakt 244 bzw. 252 aufweist. Am Kontakt 236 wird ein Hilfsrelais 253 eingeschaltet, wenn das Relais 230 zur Wirkung kommt, und der Ruhekontakt 254 des Relais liegt in Reihe mit dem Kontakt 244 in einem zusätzlichen Haltekreis für das Einleitrelais 24o. Der Kontakt 252 des Handschalters 25o unterbricht bei dessen Handhabung den Schleifenkreis. Wenn dies geschieht, so wird das Einleitrelais 24o erregt, das sich am Kontakt 244 über den Hilfsrelaiskontakt 254 hält. Bevor nun der Handschalter losgelassen ist, geschieht nichts weiteres, und erst nach dem Loslassen wird der Schleifenkreis unter Strom gesetzt, und es spielt sich der Arbeitsvorgang ab wie vorher. Das Hilfsrelais 253 spricht an und unterbricht den Haltekreis, wenn das Relais 230 arbeitet.
  • Es sei nunmehr betrachtet, wie sich die Anordnung Fig. 3 (oberer Teil) mit entfernt angeordnetem Transformator verhält. Der Anzapfstufenschalter ist wie vorher mit einem Kontaktarm 2o6 versehen, dessen feste Kontakte 207 jetzt durch eine Gruppe von Leitern 300 mit entsprechenden Kontakten 301 am Geber der entfernten Station verbunden sind; die Abtastvorrichtung zzo, die sonst so ausgebildet ist wie in Fig. 2, führt einen Kontakt 302 mit sich, der in Berührung mit den Kontakten 301 gelangen kann. Die Kontakte 2o2, 212 2 am Zeiger Zoo bzw. der Abtastvorrichtung 2zo sind in diesem Fall ausgelassen, und der Erregungskreis des Rücksignalrelais 280 ist jetzt von den Kontakten 2o6, 207, 301, 302 abhängig. Infolgedessen wird das Relais, dessen Kontakte 281, 282 angeordnet sind wie in Fig. 2, dann erregt, wenn die Zeitvorrich tung 2ro die Stellung erreicht, die der Anzapfstellung des Kontaktarmes 2o6 entspricht. Der Zeiger Zoo wird in diesem Falle durch die Abtastvorrichtung 2ro vorwärts bewegt und wird in der Ablesestellung ähnlich dem Zeiger an der Anzeigevorrichtung festgeklemmt, wenn die Abtastvorrichtung sich in die Nullage zurückbewegt. Das Hilfsrelais 285, das die Verbindung von der Gleichstromschiene 225 zum Schleifenkreise beherrscht, ist in diesem Fall ausgelassen; die Verbindung wird unmittelbar durch einen normal geschlossenen Kontakt 3o7 eines Handschalters 3o5 hergestellt (den der Beamte der entfernten Station handhabt), wenn eine Anzapfumschaltung beendet ist, und zwar unabhängig von den Kontakten 2o6, 2o7 am Anzapfstufenschalter. Der weitere Kontakt 3o6 des Handschalters 305 entspricht den Kontakten 293, 298 und liegt im Erregungskreis des Einleitrelais 270. Sonst sind die Hauptstromkreise ähnlich denen der Fig.2, abgesehen von der Anordnung von Überlaufkontakten 2o3 an der Gebevorrichtung, auf die noch zurückzukommen ist.
  • Das Arbeiten dieser Abänderung der Schaltung an der entfernten Stelle bei einer neuen Anzeige, die von der Überwachungsstation veranlaßt wird, ist das gleiche wie vorher, nur daß das Arbeiten des Rücksignalrelais 28o zwecks Auftrennung des Schleifenkreises und Stillsetzung der Bewegung dadurch hervorgerufen wird, daß der Kontakt 302 an der Vorrichtung 21o den entsprechenden Kontakt 301 an dem --Geber trifft. Wird eine neue Anzeige von der entfernten Station eingeleitet, so wird durch den Handschalter 305 das Einleitrelais 27o am Kontakt 3o6 eingeschaltet, und ein Kontakt 3o7 unterbricht die Verbbindung der Gleichstromschiene 225 zum Schleifenkreis, der sonst am Kontakt 27.1 durch das Einleitrelais geschlossen werden würde. Das Relais hält sich wie vorher über Kontakt 27 3 und Kontakt 282 des Rücksignalrelais. Beim Loslassen des Schalters 305 ist die Schiene 225 an den Schleifenkreis geschaltet, und der Arbeitsvorgang spielt sich in der beschriebenen Weise ab, wobei die Einstell- bzw. die Abtastvorrichtung sich schließlich in die Nullstellung zurückstellen, während sie die Zeiger in den neuen Anzeigestellungen festgebremst belassen.
  • Wird der Anzapfstufenschalter gehandhabt, während ein erneuter Anzeigevorgang noch läuft, so kann es geschehen, daß das Relais 28o überhaupt nicht erregt wird. Das kann z. B. eintreten, wenn die Anzapfstellung von Stellung 4 _ auf Stellung 3 in einem Augenblick geändert wird, in welchem sich die Abtastvorrichtung schon von der dritten in die vierte Stellung bewegt. Für diesen Vorgang sind die überlaufschalter 2o3 vorgesehen. Diese Kontakte werden geschlossen, wenn die Abtastvorrichtung 21o und Zeiger Zoo die letzte Stellung überschritten haben. Unter ihrer Wirkung wird das Einleitrelais :27o erregt. Dieses unterbricht zuerst den Schleifenkreis bei 271 zwecks Aberregung der Relais 23o, 26o und Rückführung der Abtastvorrichtungen in die Nullstellung. Danach leitet es einen neuen Anzeigevorgang ein.
  • Bei den beschriebenen Anordnungen sind es Gleichströme über geschlossene metallische Überwachungskreise, die das Anlaufen und Stillsetzen der Bewegungsvorrichtungen veranlassen. Sind solche Überwachungsdrähte nicht verfügbar, so kann das System praktisch durch Verwendung von Wechselströmen verwertbar gemacht werden, deren Frequenzen unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Falles gewählt werden. Wenn z. B. Fernsprechkreise (welche kapaziti@,e oder induktive Kopplungen, Übertrager- und Verstärkerstationen enthalten können) verfügbar sind, so können Wechselströme von Hörfrequenzen benutzt werden, während bei Hochfrequenzübermittlungen aller Art (durch Drähte, drahtlos oder längs Drähten) die üblichen Radiofrequenzen Benutzung finden können oder die tiefer liegenden Hochfrequenzen zur Modulierung von Trägerwellen.
  • Die Anordnung nach -Fig. 4 will die Schaltung nach Fig. 2 und 3 für die Verwendung von Wechselströmen statt von Gleichströmen für die Anlaß- und Stillsetzbewegungen geeignet machen. In der dargestellten Ausbildungsform sind die Kreise an der Überwachungsstation analog denen der Fig. 2, und die der entfernten Station entsprechen denen der Fig. 3, und es sind nach Möglichkeit auch hier wieder die gleichen Bezugsziffern verwendet. Es sind bei dieser Ausführung drei Wechselstromgeneratoren 31o bis 312, vorgesehen. Der Generator 31o an der überwachungsstelle und der Generator 311 an der entfernten Stelle erzeugen die gleiche Frequenz (erste Frequenz), und der Generator 312, der mit dem Generator 311 an der entfernten Stelle liegt, erzeugt eine abweichende, die zweite Frequenz. Mit dem Überwachungskreis oder sonstigen Verbindung 316 sind drei Empfänger 313, 314, 315 ständig gekoppelt. Je ein Empfänger 313 an der überwachungsstation bzw. 314 an der entfernten Station sind auf die erste Frequenz abgestimmt und der dritte Empfänger, der an der Überwachungsstation liegt, auf die zweite Frequenz. Die Empfänger 313, 314 steuern unmittelbar die Arbeitsrelais 26o, 230, und der Empfänger 315 steuert ein Hilfsrelais 317 mit Ruhekontakten 318, 319 in den Anschlüssen, die vom Überwachungsstationsgenerator 310 zu dem Kreise 316 führen. Diese Verbindung, die außerdem die Nullsperrungskontakte 19I und die Arbeitsrelaiskontakte 233 in der früheren Anordnung enthält, verläuft außerdem über Arbeitskontakte 245, 246 des -Einleitrelais 240. An der entfernten Station wird die Verbindung des Generators 311 mit dem Kreise 316 durch Kontakte 211, 261 gesteuert, die wie vorher angeordnet sind, ferner durch Arbeitskontakte 275, 276 am Einleitrelais 27o und durch Ruhekontakte 308 des Handschalters 3o5. Die Verbindung des Generators 312 für die zweite Frequenz zum Kreise 316 hängt ab von den Arbeitskontakten 283, 284 des Relais 28o. Im übrigen sind die Kreise an der Überwachungsstation und an der entfernten Station so angeordnet wie in Fig. 2 und 3.
  • Beim Handhaben der Handschalter 25o oder 305 an einer oder der anderen Station wird der Generator 31o oder 311 für die erste Frequenz an der betreffenden Station an den Kreis 3i6 angelegt, und die beiden Empfänger 313, 314 für die erste Frequenz sprechen an und erregen die beiden Relais 260, 23o. Dadurch wird, wie vorher, die Abtast- und die Einstellvorrichtung zur Bewegung über ihre Skalen bis zur Anzeigelage veranlaßt, wonach das Rücksignalrelais 28o anspricht und den Generator 312 für die zweite Frequenz an den Überwachungskreis 316 anschließt und den Haltekreis für- das Einleitrelais 27o an der entfernten Station unterbricht. Die Öffnung der Kontakte 275, 276 (falls sie geschlossen sind) und das Arbeiten des Zweitfrequenzempfängers 315 auf öffnung der Kontakte 318, 319 trennt die beiden Erstfrequenzgeneratoren vom Kreise 316 und bewirkt die Aberregung der beiden Erstfrequenzempfänger 3i3, 314 und somit auch der Relais 230, 26o. Infolgedessen hören die Bewegungen der Abtast- und der Einstellvorrichtung auf, wenn die Anzeigelage erreicht ist. Da hier der Kontakt 27i am Einleitrelais 27o ausgelassen ist, muß ein zusätzlicher Überlaufkontakt 303 vorgesehen sein, mit dem der Abtastzeigerkontakt 302 zusammentrifft, um das Rücksignalrelais 28o in Tätigkeit zu setzen und dadurch die Abtastvorrichtungen in die Nullage zurückzubringen, bevor ein erneuter Anzeigevorgang durch Schließung der Überlaufkontakte 203 eingeleitet wird.
  • Anordnungen gemäß der Erfindung sind vielfach anwendbar. Beispielsweise lassen sie sich für die Anzeige der Einstellungen von Meßvorrichtungen mit Winkelskalen (elektrische Meßinstrumente) oder geradlinige Skalen (Wasserstandsanzeiger, Anzeigevorrichtungen an Kettenrostfeuerungen u. dg1.) benutzen. Allgemein ist die Erfindung anwendbar auf die Wiedergabe von Einstellungen jedes Zeigers, bei dem eine Bewegung proportional der gewünschten Anzeige erzielbar ist.
  • Eine wichtige Anwendung der Erfindung ergibt sich bei der Fernmessung in Verbindung mit Wahlfernsteuerungs- und überwachungssystemen für eine Kraftunterstation. Im allgemeinen kann eine Anordnung gemäß der Erfindung leicht jedem derartigen System einverleibt werden, bei welchem zwei überwachungsdrähte oder gleichwertige Verbindungen frei für die Meßzwecke im Bedarfsfalle verfügbar sind. Die Erfinderin hat an anderer Stelle ein Fernwählüberwachungssystem beschrieben, bei dem ein Wähler an der Überwachungsstelle und ein Wähler an der Unterstation entsprechende Schrittwählbewegungen ausführen, deren jede in zwei Halbschrittbewegungen unterteilt ist, und es ist dabei vorgesorgt, daß die verschiedenen Halbschrittstellungen der Wähler für die Herstellung von sauberen Meßkreisen über zwei der Überwachungsdrähte nutzbar gemacht werden können. Wird die Erfindung auf ein derartiges System angewendet, so bereitet die Bewegung der Wähler in eine Halbschrittstellung selbsttätig den Schleifenkreis so vor, daß er bereit ist, die gewünschte Anzeige von der ausgewählten Meßvorr ichtung zu erhalten. Zweckmäßig sind Rücksignalrelais, Einleitrelais und Einleitschalter an der Unterstation allen Meßvorrichtungen gemeinsam, während jede von ihnen ein eigenes Ausführungsrelais mit Zubehör besitzt. In entsprechender Weise sind an der Überwachungsstelle Einleitrelais und Einleithandschalter allen Anzeigevorrichtungen gemeinsam, während das Ausführungsrelais mit Zubehör für jede Einzelanzeige getrennt vorhanden ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten Meßstelle sich befindenden Meßvorrichtung auf einer Überwachungsstelle, bei welcher durch einen in bestimmten Zeitabständen oder wahlweise erfolgenden Schaltvorgang eine über die Meßskala an der entfernten Meßstelle sich bewegende Abtastvorrichtung und eine Einstellvorrichtung in der entsprechenden Skala an der Überwachungsstelle synchron von ihren Nullstellungen auf der Skala so lange getrieben werden, bis die Abtastvorrichtung an der entfernten Meßstelle die Stellung des Zeigers der Meßvorrichtung erreicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Überwachungsstelle als auch die entfernte Meßstelle je eine den Fernanzeigevorgang auslösende Einschaltvorrichtung (125, 130; 155, i 6o bzw. --5o, 29o) aufweisen, deren jede unabhängig von der anderen bei ihrer Einschaltung den gleichzeitigen Anlauf der Einstellvorrichtung (i41) an der Überwachungsstelle und der Abtastvorrichtung (ioi) an der entfernten Meßstelle einleitet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung von Nullsperrkontakten (i2o, i5o) an der Abtastvorrichtung (ioi, 21o) der Meßstelle und an der Einstellvorrichtung (1q.1, 190) der Überwachungsstelle, welche die Abgabe einer neuen Anzeige verhindern, solange diese beiden Vorrichtungen nicht in die Nullstellungen gelangt sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlassen der Abtastvorrichtung und der Einstellvorrichtung (ioi, 141 bzw. 2io, igo) durch j e eine elektrisch gesteuerte Kupplung (io5, 145 bzw. 23o, 26o) bewirkt wird, die in einen normal geschlossenen, die beiden Stationen verbindenden Fernleitungsschleifenkreis eingeschaltet sind, und daß die Handhabung einer der Einschaltvorrichtungen (13o, i6o bzw. 25o, 29o) an einer der beiden Stationen veranlaßt, daß eine örtliche Stromquelle in den Fernleitungsschleifenkreis eingeschaltet wird, so daß die beiden Kupplungsmagnete erregt und die Abtast- bzw. Einstellvorrichtung (ioi, 141 bzw. 2io, igo) in Gang gesetzt werden. .
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung des Fernleitungsstromkreises zwecks Stillsetzung der Abtastvorrichtung und der Einstellvorrichtung durch Öffnen des Kontaktes (I14) eines Rücksignalrelais (113) erfolgt, das erregt wird, sobald die Abtastvorrichtung (ioi) die Stellung des Meßzeigers erreicht.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nullsperrkontakte (IgI, 2zI bzw. i2o, i5o) im Fernleitungsstromkreis eingeschlossen sind, wenn die Abtastvorrichtung bzw. die Einstellvorrichtung (ioi, 141 bzw. 2io, igo) in der Nullstellung sind, und daß außerdem ein Relais im Fernleitungsstromkreis liegt, das an einem Arbeitskontakt die Nullsperrkontakte überbrückt und hierdurch den Fernleitungsstromkreis auch dann geschlossen hält, wenn die beiden Vorrichtungen die Nullstellung verlassen.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlassen und Stillsetzen der Abtastvorrichtung und der Einstellvorrichtung (21o, 190) durch Aussendung von Wechselströmen über die Fernleitung erfolgt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übermittlung von Signalströmen zur Herbeiführung des Anlaufens und Stillsetzens der Abtastvorrichtung und der Einstellvorrichtung (2io, igo) durch Hochfrequenzströme erfolgt, und zwar entweder unmittelbar oder durch Modulierung von Trägerwellen mit geeigneten Frequenzen. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß Signalströme einer Frequenz zum Herbeiführen des Anlassens der Abtastvorrichtung und der Einstellvorrichtung (2io, igo) ausgesandt werden, während Signalströme einer anderen Frequenz von der Meßstelle zwecks Stillsetzung der beiden Vorrichtungen ausgesandt werden, wenn die Abtastvorrichtung die Meßzeigerstellung erreicht.
  9. 9. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche zwecks Fernanzeige der Einstellungen eines Schalters, z. B. eines Transformatorabgriffschalters, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Einschaltvorrichtung (2go, 295, 305) für den Antrieb des Abgriffschalters (2o6) bei einer Änderung der Stellung des Schalters gleichzeitig eine Anzeige eingeleitet wird. io. Anordnung nach Anspruch g, gekennzeichnet durch ein Hilfsrelais (285), das Kontakte (286) des Einschaltkreises steuert und selbst so geschaltet ist, daß es in Abhängigkeit von den Einschaltvorrichtungen (29o, 295) und über Kontakte (2o6, 207) erregt wird, die nur geschlossen sind, wenn der Transformatorabgriffschalter in einer einem Abgriff entsprechenden Stellung ist, so daß beim Schließen einer Einschaltvorrichtung das Relais anspricht und den Einschaltkreis so lange unterbricht, bis der Transformatorabgriffschalter (2o6,207) eine neue Abgriffstellung erreicht. ii. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis 9 zur Fernübertragung der Einstellung einer Anzeigevorrichtung für die Stellung eines an einer anderen Schaltstelle befindlichen Transformatorabgriffschalters, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung (2io) für den Anzeiger mit'Kontakten (3o1) zusammenwirkt, die über Steuerdrähte (300) mit entsprechenden Kontakten (2o7) der Transformatorstelle verbunden sind, und auf die ein Kontaktarm (2o6) des Abgriffschalters wirkt und daß diese Kontakte :ein Rücksignalrelais steuern, das die Bewegung der Abtastvorrichtung und der Einstellvorrichtung beendigt, sobald die Abtastvorrichtung die Stellung erreicht, die der des Transformatorabgriffschalters entspricht, während gleichzeitig die Anzeigevorrichtung durch die Bewegung der Abtastvorrichtung in die richtige Stellung gebracht wird.
DE1930614448D 1929-11-29 1930-11-13 Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten Messstelle sich befindenden Messvorrichtung Expired DE614448C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB614448X 1929-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE614448C true DE614448C (de) 1935-06-08

Family

ID=10487048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930614448D Expired DE614448C (de) 1929-11-29 1930-11-13 Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten Messstelle sich befindenden Messvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE614448C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4943367A (en) * 1985-09-12 1990-07-24 Comalco Aluminum Limited Process for the production of high purity coke from coal

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4943367A (en) * 1985-09-12 1990-07-24 Comalco Aluminum Limited Process for the production of high purity coke from coal

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2941831C2 (de) Einrichtung zur Erfassung des Zustands von mehreren in Außenstellen befindlichen bistabilen Vorrichtungen von einer Zentralstation aus sowie Einrichtung zur Verfahrensregelung
DE2356018A1 (de) Vorrichtung zum ueberpruefen einer fernsprechleitung
DE2607328A1 (de) Steuer- und ueberwachungsschaltung fuer drehstrom-weichenantriebe
DE614448C (de) Einrichtung zur Fernanzeige der Einstellung einer an einer entfernten Messstelle sich befindenden Messvorrichtung
DE1284331B (de) Vorrichtung zur UEberwachung einer Anlage mit einer Kontrollstation und Hilfestationen
DE592529C (de) Selbsttaetige Feueralarmanlage
DE527481C (de) Anordnung zur Fernsteuerung von Weichen und Signalen sowie zur UEberwachung von Eisenbahnzuegen
DE738715C (de) Vorrichtung zur Fernanzeige von Fluessigkeitsstaenden
DE2051836C2 (de) Einrichtung zur Isolationsüberwachung nicht geerdeter Gleichstromnetze
DE604056C (de) Einrichtung zur Bedienung einer Nebenstelle von einer entfernten Hauptstelle aus
DE905105C (de) Vorrichtung zur Fernanzeige von Fluessigkeitsstaenden
DE666123C (de) Einrichtung zur Fernuebertragung von Schaltstellungen
DE617141C (de) Elektrische Fernsteueranlage
DE635164C (de) Einrichtung zur UEberwachung von in einer Nebenstelle befindlichen verstellbaren Organen von einer Hauptstelle aus
DE731011C (de) Rueckmeldevorrichtung fuer Hochspannungs-UEberlagerungsfernsteueranlagen
DE672442C (de) Einrichtung zur Messung der Sekundaerspannung an Hochspannungstransformatoren, insbesondere Roentgentransformatoren, mit unterteilter Primaerwicklung
DE520535C (de) Einrichtung zur Anzeige der Fahrtrichtung eines Zuges
DE897590C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Abgleichen einer Frequenzmessbruecke
DE620765C (de) Vorrichtung zur Fernsteuerung von Eisenbahnweichen und Signalen
DE588664C (de) Schaltung fuer Anzeigevorrichtungen oder Relais zur Erfassung der mit- oder gegenlaeufigen Spannungskomponente eines unsymmetrischen Dreiphasensystems
DE592531C (de) Einrichtung zum Fernmessen der meistbelasteten Phase eines Drehstromnetzes
DE568682C (de) Einrichtung zur induktiven Beeinflussung zwischen Zug und Strecke
DE720675C (de) UEberwachungseinrichtung, welche mit Hilfe einer Phantomschaltung und einer Pruefstromquelle den Schaltzustand eines Energieverteilungsnetzes anzeigt
DE587879C (de) Fernbedienungsanlage zur Steuerung und UEberwachung von in einer Nebenstelle angeordneten verstellbaren Organen, die, sobald sie durch ein von der Hauptstelle aus gegebenes Kommando in die andere Lage uebergefuehrt worden sind, eine Rueckmeldung dieser neuen Lage nach der Hauptstelle veranlassen
AT126775B (de) Fernbedienungsanlage.