DE70605C - Dampfstrahl-Apparat für Feuerungsanlagen - Google Patents
Dampfstrahl-Apparat für FeuerungsanlagenInfo
- Publication number
- DE70605C DE70605C DENDAT70605D DE70605DA DE70605C DE 70605 C DE70605 C DE 70605C DE NDAT70605 D DENDAT70605 D DE NDAT70605D DE 70605D A DE70605D A DE 70605DA DE 70605 C DE70605 C DE 70605C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steam
- water
- steam generator
- container
- boiler
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000010304 firing Methods 0.000 title claims description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 28
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 3
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 4
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 2
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L7/00—Supplying non-combustible liquids or gases, other than air, to the fire, e.g. oxygen, steam
- F23L7/002—Supplying water
- F23L7/005—Evaporated water; Steam
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Es ist zwar bekannt, Rostfeuer Dampfstrahlen zuzuführen, um eine lebhafte und möglichst
rauchfreie Verbrennung zu erzielen, aber eine allgemeinere Verbreitung, namentlich für kleinere
Feuerungsanlagen, hat dieses Verfahren noch nicht gefunden. Als Hemmnifs für die allgemeinere
Benutzung darf der Umstand angesehen werden, dafs es bisher an einer geeigneten Vorrichtung
zur Erzeugung des Dampfes und namentlich an einer zweckmäfsigen Anordnung dieser Vorrichtung zur Feuerungsanlage gefehlt
hat. Dieser Mangel soll mit der nachstehend beschriebenen Einrichtung beseitigt werden.
Das eine charakteristische Merkmal der Einrichtung besteht darin, dafs der Dampferzeuger
unmittelbar in die Feuerungsanlage eingebaut und von den abziehenden Gasen der Feuerungsanlage
direct geheizt wird.
Fig. ι bis 3 ■ zeigen die Anordnung in
Anwendung auf einen Stubenofen. Der kleine Dampfkessel α ist derartig über dem Rost
im Ofen angebracht, dafs er unten, seitlich und oben von den abziehenden ,.Feuergasen
bestrichen wird. Von einem aufserhalb des Ofens aufgehängten Wasserbehälter b führt
ein Speiserohr c zum Kessel und ein Dampfrohr d, welches in mehrere Strahldüsen d1
endigt, leitet den Dampf zur Rostfläche. Speiserohr c kann durch einen Hahn c\ Dampfrohr
d dagegen mufs durch einen bezw. mehrere Hähne d2 absperrbar sein.
Die Kesselspeisung und die Arbeitsweise der ganzen Einrichtung kennzeichnen sich wie folgt:
Der Wasserbehälter b hängt an einer Feder e,
Fig. 6, oder an einem Gewichtshebel e1, Fig. 7,
• derartig, dafs er, mit einer bestimmten Wassermenge gefüllt, sich in Ruhelage befindet. Es
wird Wasser durch den Behälter b und das theilweise schlauchartige Rohr c in den Kessel
bis zu einer bestimmten Höhe eingelassen. Der schwerer werdende Behälter senkt sich hierbei
etwas und bringt man zweckmäfsig an einer durch Versuche gefundenen Stelle einen Zeiger
f an, welcher an einem Wasserstandszeiger des Behälters anzeigt, dafs die gewünschte
Füllung des Kessels erreicht ist. Wasserspiegel im Behälter und Kessel liegen dann in gleicher
Höhe (Fig. 6). Rohrleitung d wird nunmehr vorläufig geschlossen.
Sobald sich nun im Kessel Dampf bildet, drückt dieser einen Theil des Wassers aus dem
Kessel in den Behälter b zurück, welcher schwerer wird und sich senkt. Man öffnet nun
den Hahn bezw. die Hähne d2 und läfst den
Dampf in Strahlenfcirm aus den Düsen d l zum
Rost strömen. Infolge dessen läfst der Druck des Dampfes auf den Wasserspiegel im Kessel
nach und es strömt, wenn der Wasserspiegel des Kessels niedriger als der im Behälter b geworden
ist, Wasser aus letzterem in den Kessel, bis sich die Druckverhältnisse wieder ausgeglichen
haben. Entsprechend dem Ablauf des Wassers aus dem Behälter b wird dieser
leichter und von. der Feder e oder dem Gewichtshebel e1 gehoben, so dafs die Höhe des
Wasserspiegels im Behälter und damit auch die im Kessel eine constante bleibt oder doch
nur in ganz kleinen Grenzen schwankt. Diese Beständigkeit wird um so genauer erreicht, je
sorgfältiger man die Spannung der Feder e oder die Verhältnisse des Gewichtshebels e1 der
mit dem Ablauf des Wassers sich vermindern-
den Schwere des Behälters und der relativ sich gleichfalls vermindernden Höhe des Wasserspiegels
im Behälter anpafst.
Bei gröfseren Feuerungsanlagen empfiehlt es sich, wegen der gröfseren Dampfspannung im
Kessel neben dem Behälter b einen zweiten Wasserbehälter bl anzuordnen, dessen Wasserspiegel
aber in einer gewissen Höhe über dem des Kessels liegt. Diese Höhe ist nöthig, damit
wegen der lebhafteren Feuerentwickelung der Dampf den nöthigen Gegendruck erhält.
Der zweite Behälter ist durch eine Rohrleitung c2 mit eingeschaltetem Hahn c3 mit
dem Kessel verbunden.
Zum Beginn des Betriebes wird, wie vorbeschrieben, nur der Behälter b mit dem Kessel
in Beziehung gebracht. Erfolgt dann aber ein zu heftiges Hinüberdrücken des Wassers aus
dem Kessel in den Behälter, so schaltet man den Behälter b durch Schliefsung des Hahnes c1
aus und den Behälter b1 durch Oeffnung des Hahnes c3 ein. Dem Dampfdruck wirkt dann
der Druck einer zwischen den beiden Wasserspiegeln im Kessel und Behälter b1 liegenden
Wassersäule entgegen, und je nach den Druckverhältnissen findet zwischen Kessel und Behälter
b1 ein Wasseraustausch statt.
In diesem Falle mufs die Leitung c mit einem Hahn c1 versehen sein, und können
beide Hähne c1 und cs so verbunden sein,
dafs der eine geöffnet wird, wenn man den anderen schliefst.
Um die Düsen zu schützen und um das Brennmaterial in einer gewissen Entfernung
von den Dampfaustrittsöffnungen zu halten, sind die Düsen mit gitterförmigen Kappen g
bedeckt (Fig. 4 und 5). Bei unmittelbarer Berührung der austretenden Dampfstrahlen mit
dem glühenden Brennmaterial wird nämlich die günstige Wirkung der Strahlen auf die
Flammenentwickelung abgeschwächt.
Claims (2)
- Pat ent-Ansprüche:ι . Dampfstrahl-Apparat für Feuerungsanlagen, gekennzeichnet durch einen in die Feuerungsanlage eingebauten und von den Feuergasen der Anlage direct geheizten Dampferzeuger (a), dessen Dampf in Strahlen zur Feuerung geleitet wird, und durch einen an einer Feder oder einem Gewichtshebel bewegbar aufgehängten Wasserbehälter (b), der durch eine Leitung (c) mit dem Dampferzeuger verbunden ist, je nach der Dampfspannung aus dem Dampferzeuger Wasser aufnimmt oder ihm zuführt und wegen seiner dadurch bedingten verschiedenen Schwere seine Höhenlage so verändert, dafs sein relativ- schwankender Wasserspiegel und der Wasserspiegel des Dampferzeugers im wesentlichen eine constante Höhe behalten.
- 2. An dem Apparat nach Anspruch 1. die Anordnung eines zweiten Wasserbehälters (bl), zwischen dessen Wasserspiegel und dem des Dampferzeugers eine Wassersäule sich befindet, welche nach Absperrung des ersten (b) und Verbindung des zweiten Behälters (b1) mit dem Dampferzeuger den Wasseraustausch zwischen Behälter und Dampferzeuger entsprechend der Dampfspannung regelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70605C true DE70605C (de) |
Family
ID=343970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70605D Expired - Lifetime DE70605C (de) | Dampfstrahl-Apparat für Feuerungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70605C (de) |
-
0
- DE DENDAT70605D patent/DE70605C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE70605C (de) | Dampfstrahl-Apparat für Feuerungsanlagen | |
| AT21051B (de) | Vorrichtung zur Beförderung des Wasserumlaufes in Dampfkesseln, Wasserstrom-Heizsystemen u. dgl. | |
| DE138508C (de) | ||
| DE149036C (de) | ||
| DE111244C (de) | ||
| DE156271C (de) | ||
| DE249554C (de) | ||
| DE114105C (de) | ||
| DE13318C (de) | Neuerungen an Dampfgeneratoren | |
| AT272818B (de) | Verfahren zur Beseitigung der Abgase aus einer Räucheranlage und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE97484C (de) | ||
| DE64018C (de) | Apparat zum Carburiren von Gas | |
| DE89814C (de) | ||
| DE182573C (de) | ||
| DE440948C (de) | Feuerungseinsatz mit einer wasserlosen Verdampfung in Hausbrandfeuerungen fuer festeBrennstoffe | |
| DE326512C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Kuehlen von Ketten- und Wanderrosten durch Bespruehen | |
| DE810268C (de) | Verfahren zur Verhinderung der UEberbeanspruchung von Wasservorlagen | |
| DE17816C (de) | Apparat zum Heizen von Dampfkesseln, Flammöfen u. s. w | |
| DE131885C (de) | ||
| DE634818C (de) | Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers | |
| DE48746C (de) | Luftcarburator | |
| DE18374C (de) | Verbesserungen an dem unter P. R. Nr. 16419 patentirten Feldschmiedefeuer mit Löfhvorrichtung | |
| DE164954C (de) | ||
| DE184946C (de) | ||
| DE17848C (de) | Kesselanlage mit mehrfachen Vorwärmern unter Benutzung des Maschinenabdampfes |