DE705648C - Drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug fuer Raeder- und Gleiskettenfahrt - Google Patents
Drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug fuer Raeder- und GleiskettenfahrtInfo
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- DE705648C DE705648C DEST54254D DEST054254D DE705648C DE 705648 C DE705648 C DE 705648C DE ST54254 D DEST54254 D DE ST54254D DE ST054254 D DEST054254 D DE ST054254D DE 705648 C DE705648 C DE 705648C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/36—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving tandem wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
Description
Bei drei- oder mehrachsigen Kraftfahrzeugen, bei weichen die beiden hintereinander
angeordneten Hinterräder jeder Wagenseite in einem gemeinsamen Tragbalken gelagert
und beide zwangsläufig angetrieben sind, ist die Verwendung von Gleisketten auf solchen
Räderpaaren nicht ohne weiteres möglich, denn wegen der zwangsläufigen Antriebsverbindung
zwischen den beiden angetriebenen Rädern müßte ein ständiges Gleiten des Gleiskettenbandes auf dem einen Rad eintreten,
wenn die Durchmesser der beiden Räder infolge verschieden starker Abnutzung der Bereifung ungleich geworden sind.
Die Erfindung bezieht sich auf ein drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug mit paarweise
auf jeder Längsseite an einem quer schwingbaren Waagebalken aufgehängten Hinterrädern,
über die eine Gleiskette gelegt werden kann, und ist gekennzeichnet durch den Antrieb
der einen einander entsprechenden Räder. Zweckmäßig ist die Ausführungsform eines Antriebes, bei welcher beide Räder der
Waagebalken antreibbar sind, jedoch das eine der beiden Räder vom Antrieb ab-. schaltbar ist. Dadurch, daß nur ein Rad
der auf den Waagebalken aufgehängten; Räder angetrieben ist, wird eine Vereinfachung für
den Antrieb ermöglicht, der nicht mehr an in den quer liegenden Tragachsen angeordneten
Difrerentialwellen gebunden ist, sondern z. B. auch in üblicher Weise durch quer
schwingende Differential- bzw. Kardanwellen, welche nur die Hinterräder antreiben, erfolgen
kann. Es kann das angetriebene 3S Räderpaar unmittelbar durch eine quer
schwingende verschiebbare Gelenkwelle angetrieben werden.
Es sind bereits drei- oder mehrachsige Kraftfahrzeuge bekannt, bei welchen auf
jeder Längsseite die Hinterräder auf einer gemeinsamen Tragfeder bzw. auf einem starren Tragbalken angeordnet sind, wobei
auf diesen nur die einen einander entsprechenden Räder angetrieben sind. Diese Fahrzeuge 4S
sind zum Fahren mit über die Hinterräderpaare gelegten Gleisketten nicht geeignet, da
eine Änderung der Abstände der Räderpaare nicht vermieden werden kann, was aber für
die Eignung eines Räderfahrzeuges für Gleiskettenfahrt Voraussetzung ist. Da bei diesen
bekannten Fahrzeugen die einander entsprechenden Räder auf starren Achsen angeordnet
sind, ergibt sich weiter der Nach-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Oskar Hacker in Steyr.
teil, daß beim Fahren namentlich im unebenen Gelände eine Verschränkung der hintereinanderliegenden
Räder eintritt, was ein Abwerfen der aufgelegten Gleisketten nach sich ziehen würde. Daraus muß zwingend gefolgert
werden, daß drei- oder mehrachsige Kraftfahrzeuge mit paarweise auf jeder Längsseite
auf einen Waagebalken aufgehängten Hinterrädern nur dann für Gleiskettenfahrt to geeignet sind, wenn die starren Waagebalken
quer schwingend angeordnet sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes als Sechsradfahrzeug
schematisch veranschaulicht. Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 1 ist
auf jeder Wagenseite eines z. B. dreiachsigen Kraftfahrzeuges ein aus hintereinanderliegenden
Rädern b, O1 bestehendes Räderpaar auf
je einem Waagebalken α gelagert, wobei jeder Waagebalken α mit seiner Nabe c auf einer
eigenen schwingbaren Halbachse d gelagert ist, von welchen jede am Wagenrahmen um
Zapfen/ schwingbar ist. In dem Balken« sind Zapfen e gelagert, auf welche die
Räder b bzw. O1 sitzen. Auf beiden Wagenseiten
ist nur je ein Rad, und zwar bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung das Rad b,
angetrieben. Das zweite jeweils zugeordnete Rad O1 bleibt also ohne Antrieb.
Der Antrieb erfolgt z. B. von einer beiden Wagenseiten gemeinsamen Antriebswelle g
über quer schwingende Kardanwellen h der Halbachsen, wobei die Kardangelenke sich in
der Verbindungslinie der gleichseitigen Lagerzapfen/ befinden. Die Antriebsübertragung
auf die angetriebenen Räder b, b erfolgt durch Zahnräder, die in dem hohl ausgebildeten
Waagebalken« gelagert sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 2 ist
4Q die Antriebseinrichtung so getroffen, daß
beide Räder b und O1 antreibbar sind, daß
jedoch eines der beiden Räder, z. B. das Rad O1, vom Antrieb abgeschaltet werden
kann. Mittels der Klauenkupplung / kann das Zahnrad k mit dem Laufrad oder seiner
'Achse ent- oder gekuppelt werden. '■.-..;' Bei Gleiskettenbetrieb, bei welchem die
beiden Räder b, bx jedes Längsbalkens durch
eine Gleiskette verbunden werden, wird ein Rad, und zwar bei dem Ausführungsbeispiel
der Zeichnung das Rad O1, durch Ausrücken
der Klauenkupplung / vom Antrieb abgeschaltet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 ist die Antriebsanordnung derart getroffen,
daß das anzutreibende Rad, d. i. das Rad b, durch eine quer schwingende, mit Gelenken
ausgestattete, in sich verschiebbare Welle m angetrieben wird, wodurch eine Vereinfachung
des Antriebes erreicht ist.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug mit paarweise auf jeder Längsseite an einem quer schwingbaren Waagebalken aufgehängten Hinterrädern, über die eine Gleiskette gelegt werden kann, gekennzeichnet durch den Antrieb der einen einander entsprechenden Räder (beispielsweise b, b, Abb. 1).
- 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Räder (b, O1) antreibbar sind, jedoch das eine der beiden Räder (b, ^1) vom Antrieb abschaltbar ist (Abb. 2).
- 3. Kraftfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das angetriebene Räderpaar (b, b) unmittelbar durch eine quer schwingende verschiebbare Gelenkwelle (m) angetrieben wird (Abb. 3).Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT705648X | 1934-12-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705648C true DE705648C (de) | 1941-05-07 |
Family
ID=3679561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST54254D Expired DE705648C (de) | 1934-12-15 | 1935-12-15 | Drei- oder mehrachsiges Kraftfahrzeug fuer Raeder- und Gleiskettenfahrt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705648C (de) |
-
1935
- 1935-12-15 DE DEST54254D patent/DE705648C/de not_active Expired
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