DE705604C - Schliessvorrichtung fuer huelsenlose Bandeisenumreifungen - Google Patents

Schliessvorrichtung fuer huelsenlose Bandeisenumreifungen

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DE705604C
DE705604C DET51974D DET0051974D DE705604C DE 705604 C DE705604 C DE 705604C DE T51974 D DET51974 D DE T51974D DE T0051974 D DET0051974 D DE T0051974D DE 705604 C DE705604 C DE 705604C
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Germany
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iron
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Expired
Application number
DET51974D
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English (en)
Inventor
Erich Timmerbeil
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
    • B65B13/305Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Schließvorrichtung für hülsenlose Bandeisenumreifungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schließvorrichtung für vorzugsweise hülsenlose Band-.eisenumreifungen an Packstücken, wobei die übereinanderli@egenden Bandeisenenden zur Verschlußbildung mit ineinandergreifenden zickzackfärmigen Einschnitten versehen werden. Vor .der Verschlußbildung wird die Umreifung durch Anziehen des obenliegenden Bandeisenstreifens in bekannter Weise gespannt. Da, wie ferner bekannt ist, mit dem Einpressen der Einschnitte der obere Bandeisenstreifen gleichzeitig von der Vorratsrolle abgeschnitten. und damit auch von der Spannvorrichtung getrennt wird, so wirkt nach ,dem Abschneiden die erreichte Spannung in tentgegengesetzter Richtung und klemmt die Bandenden auf das von der Patrize gebiJdcte Untergelenk fest, so daß sich der Verschluß nur schwer von dem Gelenk lösen läßt oder die Anwendung besonderer Werkzeuge notwendig macht. Hierbei wird aber leicht das Gelenk beschädigt, während das Lösen selbst eine zeitraubende Arbeit ist, die den Arbeitsgang nachteilig beeinflußt.
  • Um bei dem Abheben des Verschlusses vom Gelenk einmal den Zeitverlust und zum anderen die Abwendung ungeeigneter Werkzeuge zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, senkrecht zur Längsrichtung des Bandes neben dem Gelenk einen gabelförmigen Abheber anzuordnen. Diese Vorrichtung hat mehrere Nachteile. Sie verlangt besondere Handhabung, beansprucht viel Platz, so daß sie .daher nicht gut angebracht werden kann, und weiter greift sie auch so weit außerhalb des eigentlichen Verschlusses an, daß der Verschluß in sehr ungeeigneter Weise gebogen wird.
  • Für Verschlüsse mit Hülsen, bei denen zur Verschlußbildung die Längsseiten der Hülse, und der Bandeisenend@en mit Einschnitten versehen und die eingeschnittenen Teile nach unten abgebogen werden, hat man den Abheber zwischen das geteilte Gesenk angeordnet. Das eine Ende des Abheb3rs ist vorn in der Grundplatte gelagert, das andere mit einem unabhängig von dem Obergesenk sich bewegenden Teil verbunden. Diese Vorrichtung ist aber mir in beschränktem Umfang anwendbar, und zwar nur dort, wo eine Teilung des Gesenkes zum Durchtritt des Abli-ebers möglich ist.
  • Gemäß der Erfindung sollen diese Mängel in der Weise beseitigt werden, daß der Abheber aus einem in der Bewegungsrichtung des Stempels sich erstreckenden Haken gebildet ist, der rückwärtig am Untergeseruk angeordnet ist und in das Obergesenk mit seinem Kopf eingreift. Zweckmäßig ist der L-förmige Abheber mit seinem senkrechten Schenkel in einer Nut der Gehäusewand geführt, während er mit seinem nach vorn vorstehenden Kopf in einen senkrechten Schlitz der Stempelrückwand eingreift.
  • Zufolge dieser Ausbildung nimmt der Ab- lieber durch seine Anordnung hinter dem Untergesenk keinen Platz fort und greift im Gebrauch unmittelbar an der rechten Stelle an, so daß es keiner besonderen Kraft bedarf, den Verschluß von dem Untergesenk abzuheben, während jedes die Verschlußbildung beeinträchtigende Biegen der VerSel7Iußstelle unterbleibt. Zur Steuerung des Abli@ebers sind keine besonderen Teile erforderlich, vielmehr geschieht die Aufundabbew egung des Abhiebers vom Stempel aus. Ferner steht der Abheber in der Ruhestellung auch nicht hindernd im Wege, denn sein senkrechter Schenk-cl liegt in der Rückwand des Gehäuses, die zi;gleich als Anlage für die Bandeisenstreifen d'ent, und der waagerechte Schenkel des Abhebers tritt nicht über die Oberkante des Untergesenkes hervor, so daß die Bandeisenstreifen ohne jede Behinderung eingelegt werden können.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fi,g. leinen Abheber in Ansicht in der Ruhestellung der Spann- und Schließvorrichtung, Fig. a einen Schnitt durch eine Vorrichtung nach Linie II-PI in Fig. i, Fig. 3 einen-Schnitt durch eine Schließvorrichtung nach Linie 1II-III in Fig. i und Fig.4 einen Schnitt wie in Fig.2, jedoch in Arbeitsstellung.
  • In Fig, i sind die Teile der eigentliche Schließvorrichtung nur strichpunktiert angedeutet, und zwar ist 5 die Grundplatte, auf der das Untergesenk 6 (die Pätrize) angeordnet ist. Links neben dem Untergesenk 6 ist eine Rippe 7 angebracht, die dazu dient, den übereinanderliegenden Bandeisenenden einen zusätzlichen Knick zu geben, der ein Verletzen an dem abgeschnittenen oberen Bandeisenende verhindert. Neben der Hochhalterippe 7 ist das bewegliche Untermesser 8 vorgesehen, unter das der untere Bandeisenstreifen drunter her, der obere Streifen darüber hinweg geführt wird.
  • Cber dem Untergesenk 6 liegt der Stempel 9 (die Matrize) mit dem Obermesser i o, die unter der Deckplatte i i geführt sind. Zur Vereinfachung sind in Fig.3 und ¢ Stempe19 und Führungskörper als einheitlicher Körper dargestellt.
  • Der Abheber 12 besteht aus einem etwa L-förmigen Haken, dessen senkrechter Schenkel an seinem oberen Ende einen nach vorn stehenden Kopf 13 aufweist. Zur senkrechten Führung des Abhebers ist in der Gehäuserückwand 14 eine Nut 15, in der Grundplatte 5 ein Durchgangsloch 16 angeordnet, während der überstehende Kopf 13 von einem Langloch 17 in der Stempelrückwand aufgenonunen ,wird. Das Durchgangsloch 16 in der Grundplatte 5 ist so groß, daß@ der waagerechte Schenkel 18 des Abhebers 12 darin Platz hat. In der Ruhestellung liegt der waagerechte Schenkel 18 mit seiner Oberseite etwa mit dem Untergesenk 6 gleich, so daß die Bandeisenstreifen eingelegt werden können, ohne dabei durch den Abheber 12 behindert zu werden.
  • Das Langloch 17 in der Stempelrückwand 9 ist etwas länger als der Kopf 13 des Abhebers 12, so daß bei einer Abwärtsbewegung des Obergesenkes 9 der Abheber 12 nicht sofort nach unten gedrückt wird. Er kann zwaf der Bewegung des Oberstempels 9 folgen, doch übt dieser erst einen Druck auf den Kopf 13 des Abhebers 12 aus, wenn das Obergesenk 9 das Untergesenk 6 fast erreicht hat, also die Verschlußbildung erfolgt. Dann tritt der waagerechte Schenkel 18 des Abhebers 12 so tief in das Durchgangsloch 16 der Grundplatte 5, daß in beide Bandeisenenden die zickzackförmigen Einschnitte gemacht, das obere Bandeisenende abgeschnitten und beide Bandeisenstreifen mit einem zusätzlichen Knick versehen werden können.
  • Wird dann nach dieser Verschlußbildung der Stempelg wieder nach oben bewegt, so folgt der Abheber 12 dieser Bewegung nicht sofort (Fig.4), oder er ist vorher noch weiter in das Durchgangsloch 16 herabgesunken, so daß bei der Aufwärtsbewegung der Stempel 9 .das Untergesenk 6 schon längst freigegeben hat, ehe der Abheber 12 unter die Verschlußstelle der Bandeisenstreifen greift und sie von dem Untergesenk 6 abhebt. Dabei greift der Abheber 12, wie aus Fig. 3 @ersichtlich, den Verschluß an einer sehr günstigen Stelle an, so. ,daß nicht ;nur das Abheben ohne besondere Mühe vor sich geht, sondern bei. dem abgehobenen Verschluß das Ineinandergreifen der Einschnitte begünstigt wird. Die waagerechte Stellung des an dem Bandeisen angreifenden Teiles 18 des Abhebers 12 hat noch den besonderen Vorteil, daß nicht, wie bei der bekannten Vorrichtung für das geteilte Gesenk, der Abheher 12 nur am Rand .der Verschlußstelle angreift und durch Schrägstellen des Verschlusses das Abheben noch erschwert.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind auch andere Ausführungen und Änderungen möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schließvorrichtung für Bandeisenumreifungen, bestehend aus einem Untergesenk und einem Obergesenk (Stempel) sowie einem Abheber für die Verschlüsse, ,der von dem Stempel getragen und bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei vorzugsweise durch zickzackförmige Einpressungen hergestellten hülsenlosen Verschlüssen der Abheber aus einem in der Bewegungsrichtung sich .erstreckenden Haken (i2) gebildet wird, der rückwärtig am Untergesenk (6) angeordnet ist und in das Obergesenk (9) mit seinem Kopf (13) eingreift.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der L-förmige Abheber (12) mit seinem senkrechten Schenkel m einer Nut (15) der Gehäusewand (14) geführt ist, während er mit seinem nach vorn vorstehenden Kopf (13) in einem senkrechten Schlitz (17) der Stempelrückwand (9) eingreift.
DET51974D 1938-11-03 1938-11-03 Schliessvorrichtung fuer huelsenlose Bandeisenumreifungen Expired DE705604C (de)

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DE705604C true DE705604C (de) 1941-09-10

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