DE936496C - Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen des Rollenbandendes von einer Stahlbandumreifung nach Fertigstellung des Verschlusses - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen des Rollenbandendes von einer Stahlbandumreifung nach Fertigstellung des Verschlusses

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DE936496C
DE936496C DEC6376A DEC0006376A DE936496C DE 936496 C DE936496 C DE 936496C DE C6376 A DEC6376 A DE C6376A DE C0006376 A DEC0006376 A DE C0006376A DE 936496 C DE936496 C DE 936496C
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DE
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DEC6376A
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Cyklop International Emil Hoffmann KG
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Cyklop Gesellschaft Emil Hoffmann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen des Rollenbandendes von einer Stahlbandumreifung nach Fertigstellung des Verschlusses Es ist bekannt, bei der Herstellung einer Stahlbandumreifung um ein Packstück nach der Fertigstellung des Verschlusses das Rollenbandende dadurch abzutrennen, daß an der gewünschten Stelle auf der Flachseite des Bandes eine Einkerbung erzeugt wird. Dadurch wird der Querschnitt des Bandes an dieser Stelle verringert. Außerdem tritt an der Kerbstelle eine Kaltverfestigung ein.
  • Infolgedessen genügen im allgemeinen einige Auf-und Abbiegungen, um ein Abbrechen an der Kerbstelle zu erreichen. Das Einkerben erfordert beträchtliche Kräfte und erreicht bei breiten und dicken Stahlbändern hohe Werte.
  • Nach der Erfindung kann man auch breite Stahlbänder bei geringem Kraftaufwand trennen; dabei wird die Bruchstelle trotzdem eindeutig markiert.
  • Das Abtrennen des Bandendes erfolgt durch Abbrechen. Zu diesem Zweck wird das Band an einer oder an beiden Schmalseiten eingekerbt. Wird beim Verschließen eine Hülse verwendet, so empfiehlt es sich, die Einkerbungen am Ende der Hülse anzubringen. Die quer zur Längsrichtung des Bandes verlaufende Endkante der Hülse kann dann beim Auf- und Abbiegen des abzutrennenden Bandendes als Knicklinie dienen.
  • Einkerbungen der vorgenanntenArt erfordern eine Kraft, die nur einen Bruchteil der bisher für eine ausreichend tiefe Einkerbung auf der Flachseite notwendigen beträgt. Ein weiterer Vorteil besteht noch darin, daß die Randeinkerbungen unabhängig von der Stärke des Stahlbandes hergestellt werden können. Es kann also ein Stahlband von beispielsweise I mm Stärke in der gleichen Weise und unter Anwendung der gleichen Werkzeuge eingekerbt werden wie ein Stahlband, welches vielleicht nur 0,5 mm stark ist. Bei der bekannten Einkerbung von der Flachseite her war es üblich, eine Kerbtiefe zu wählen, die etwa gleich der halben Stärke des Stahlbandes war. Es waren also für Stahlbänder von 1 und 0,5 mm Stärke zwei verschiedene Kerbwerkzeuge notwendig.
  • Auch wenn die Einkerbungen entsprechend der Erfindung an den Schmalseiten des Bandes angebracht werden, können die Kerbmesser mit den Werkzeugen verbunden werden, welche zur Verformung des Stahlbandes oder der Stahlbandränder gemeinsam mit der Hülse den eigentlichen Verschluß der Umreifung herstellen.
  • Es hat sich ein Kerbmesser als zweckmäßig erwiesen, dessen Schneide durch zwei Flächen begrenzt ist, die einen Winkel von etwa 600 miteinander bilden. Dieses Messer wird so angesetzt, daß die eine Fläche senkrecht zu der Ebene des Stahlbandes liegt. Hat alsdann die Schneide eine Neigung von etwa 450 zu der Fläche des Stahlbandes, so ergibt sich an der Kerbstelle ein kurzer quer verlaufender Einschnitt. Bei der Herstellung desselben wird gleichzeitig die eine der so gewonnenen, an den Kerbschnitt angrenzenden Ecken mit der Spitze voran abgebogen. Bei einer solchen Ausbildung und Stellung des Messers wird die obere Lage des Stahlbandes, die an der Kerbstelle abgebrochen werden soll, tiefer eingekerbt als die -untere Lage, die einen Teil der Umreifung bildet.
  • Zerreißversuche haben ergeben, daß die schwachen Einkerbungen dieser unteren Lage die Festigkeit der Umreifung nicht nennenswert beeinträchtigen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel das Verschlußstück einer Stahlbandumreifung, und zwar einer Breitbandumreifung etwa in natürlicher Größe dargestellt. Es zeigt Fig. I eine Ansicht von oben, Fig. 2 eine Ansicht von unten, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. I.
  • Beim Herstellen einer Stahlbandumreifung liegen die beiden Bandenden 10 und II an der Verschluß stelle flach aufeinander. Der Verschluß ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine die beiden Enden umgreifende Hülse 12 gebildet. An den Rändern der beiden Stahlbandlagen 10 und II werden gemeinsam mit den Rändern der Hülse 12 quer verlaufende Einschnitte I3 angebracht, so daß zungenförmige Teile 14 losgeschnitten werden; diese werden nach unten abgebogen. Der Verschluß kann aber auch in irgendeiner anderen bekannten Weise erreicht werden.
  • Um das überstehende Ende 11a des Stahlbandes, welches in der Regel mit der Stahlbandrolle inVerbindung steht, abbrechen zu können, sind von den Schmalseiten her Einkerbungen I5 hergestellt worden. Diese Einkerbungen decken sich mit den Endkanten I6 der Hülse I2. Die von der Hülse abgekehrte Kante 15a des Kerbschnittes I5 ist mit ihrer Spitze nach unten abgebogen. Der in der Hülse steckende Begrenzungsrand des Kerbschnittes 15 ist dagegen nicht abgebogen, liegt also in der Ebene des Bandes.
  • In Fig. 2 der Zeichnung ist durch den Pfeil I6 angedeutet, daß das Rollenbandende 11a durch Auf-und Abbiegen an der Kerbstelle 15 von der Umreifung getrennt werden kann.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind Kerbschnitte I5 an den beiden Enden der Hülse I2 angeordnet, obschon ein Abbrechen des Bandes praktisch nur an einem Ende in Betracht kommt.
  • Ein Einkerben an beiden Enden hat jedoch den Vorteil, daß die gleiche Verschließvorrichtung Anwendung finden kann, unabhängig davon, ob das Rollenende 11a auf der rechten oder linken Seite von der Verschließvorrichtung liegt.
  • PATENTANSPRSCHE: I. Verfahren zum Abtrennen des Rollenbandendes von einer Stahlbandumreifung nach Fertigstellung des Verschlusses, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (11a) an einer oder an beiden Schmalseiten eingekerbt und das Bandende (via) dann an der so vormarkierten Stelle (I5) in bekannter Weise durch Auf- und Abbiegen (I6) abgebrochen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, wobei der Verschluß unter Anwendung einer Hülse hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Einkerbungen (I5) an der Stirnseite (I6) der Hülse (I2), die als Knicklinie dient, hergestellt werden.
    3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Kerbmesser mit dem Verschluß werkzeug gekoppelt sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide eines Kerbmessers durch zwei Flächen begrenzt ist, von denen die eine einen Winkel von 900 und die andere dagegen einen Winkel von etwa 600 zur Ebene des Stahlbandes bildet, so daß bei einer Neigung der Schneide von etwa 450 zur Ebene des Stahlbandes an der Kerbstelle (I5) ein kurzer, quer verlaufender Einschnitt erzeugt und die eine der so gewonnenen, an den Kerbschnitt (I5) angrenzenden Ecken (I5a) mit der Spitze nach vorn abgebogen wird.
    Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 723 872; deutsche Patentschriften Nr. 667 673, 839 772.
DEC6376A 1952-09-09 1952-09-09 Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen des Rollenbandendes von einer Stahlbandumreifung nach Fertigstellung des Verschlusses Expired DE936496C (de)

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