DE598459C - Verfahren zur Herstellung von einteiligen Faltschachteln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von einteiligen Faltschachteln

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DE598459C
DE598459C DED62019D DED0062019D DE598459C DE 598459 C DE598459 C DE 598459C DE D62019 D DED62019 D DE D62019D DE D0062019 D DED0062019 D DE D0062019D DE 598459 C DE598459 C DE 598459C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/02Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von einteiligen Faltschachteln Die Erfindung betrifft eine einteilige Faltschachtel, die meist aus vier aneinandergrenzenden, eine vorzugsweise rechteckige Röhre bildenden Seitenwänden mit daran angebogenen, umklappbaren, die obere und untere Begrenzung der Schachtel bildenden Laschen besteht. Solche Schachteln sind, insbesondere für Verpackungszwecke, allgemein bekannt und im Gebrauch. Die bisher bekannten Schachteln dieser Art werden - meist aus Wellpappe -aus rechteckig zugeschnittenen Papptafeln, die mit entsprechenden Einschnitten und Knifflinien versehen sind, zusammengefaltet. Die Stoßfuge dieser bekannten Schachteln liegt in einer Seitenkante.
  • Im Gegensatz dazu besteht das Wesen der Erfindung darin, daß aus einer fortlaufenden Wellpappenbahn mit geraden Querwellen (deren Wellen also senkrecht zur Längskante der Bahn verlaufen), wie solche auf normalen Wellpappenmaschinen hergestellt werden, parallelogrammförmige Tafeln durch in an sich bekannter Weise schräg zur Richtung der Bahn erfolgende Schnitte ohne Abfall abgetrennt und mit senkrecht und parallel zu diesen schrägen Schnittlinien - verlaufenden Einschnitten und Faltlinien versehen werden, derart, daß die von den Seitenkanten der Wellpappenbahn schräg begrenzten Teilflächen der Seiten- und Bodenteile sich beim Zusammenfügen der rechteckigen Röhre gegenseitig zu Rechtecken ergänzen. So entstehen einteilige Faltschachteln mit schräg zu den Schachtelkanten verlaufenden Wellen.
  • Es sind bereits Faltschachteln der eingangs genannten Art bekanntgeworden, die mit schräg zu den Seiten- und Endkanten verlaufenden Stoßfugen versehen sind. Diese bekannten Schachteln werden jedoch nicht aus einem einzigen, in der angegebenen Weise parallelogrammförmig zugeschnittenen Stück hergestellt, außerdem weisen sie außer den schrägen Stoßfugen auch noch Stoßfugen in den Seitenkanten auf; sie besitzen also nicht die Vorteile der vorliegenden Erfindung: einfache Herstellungsweise bei gleichzeitig größter Festigkeit. Auch Schachteln anderer Art mit schrägen Stoßfugen sind schon bekanntgeworden; diese werden jedoch auch nicht aus einem parallelogrammförmigen Stück hergestellt. Ferner ist es bereits bekannt, Tuch- oder Papierbahnen schräg (also in Parallelogrammform) abzuschneiden, um durch spiraliges Aufwickeln der so geschnittenen Streifen Schläuche bestimmter Durchmesser herzustellen. Dies Verfahren wird insbesondere auch bei der Herstellung von Papiersäcken, bei denen zunächst ein Schlauch gebildet wird; angewandt.
  • Schachteln. aus Wellpappe mit schräg zu den Kanten der Schachteln verlaufenden Wellen sind ebenfalls bereits bekannt. Derartige Schachteln wurden bisher in derselben Weise wie die Schachteln mit geraden Wellen, jedoch aus einer Wellpappenbahn, bei der. die Wellen schräg zu den Kanten der Bahn verlaufen, hergestellt. Zur Erzeugung derartiger Wellpappenbahnen waren daher Spezialmaschinen erforderlich, die nach der Erfindung nunmehr entbehrlich sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen beschrieben werden. Abb. i zeigt eine Wellpappenbahn und wie aus ihr die Tafeln zur Herstellung der Schachteln geschnitten werden.
  • Abb. 2 zeigt eine Schachtel in flach zusammengeklappter Form, wie sie bis zum Gebrauch aufbewahrt wird.
  • Abb.3 ist ein Schnitt durch die Stoßfuge der Abb. 2.
  • Abb. 4. ist eine schaubildliche Darstellung der fertigen Schachteln, und Abb. 5 ist eine Ansicht auf die schmale Kante der Pappenbahn nach Abb. i.
  • 'Normalerweise werden die fortlaufenden Wellpappenbahnen, wie sie von den gewöhnlichen Wellpappenmaschinen hergestellt werden, durch ein quer gestelltes, periodisch arbeitendes Messer in einzelne Tafeln zerschnitten. Da die Wellen der auf solchen Maschinen hergestellten Pappenbahnen stets quer zur Bahn laufen, laufen die Wellen der auf diese Weise geschnittenen Tafeln natürlich stets parallel oder senkrecht zu den verschiedenen Kanten der Tafel. Soll nun eine Schachtel der in der Einleitung gekennzeichneten Art jedoch mit schräg laufenden Wellen aus einer solchen Bahn hergestellt werden, so ergibt sich durch die Forderung, daß die Wellen schräg laufen sollen, ein ganz erheblicher Materialabfall.
  • Dieser Abfall kann natürlich durch die Anwendung von Spezialmaschinen, die von vornherein Bahnen mit schräg laufenden Wellen herstellen, vermieden werden. Erfindungsgemäß kann jedoch auch das gleiche Resultat erreicht werden, wenn solche Spezialmaschinen nicht verfügbar sind.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß das periodisch arbeitende Schneidemesser der '%#@Tellpappenmaschine schräg gestellt, so daß die Bahn i längs der diagonalen Linien 2 unter 45' zu den Seitenkanten der Bahn abgeschnitten wird. Hierdurch werden Tafeln 3 ausgeschnitten, deren Wellen 4. zwar quer zu der ursprünglichen Bahn, aber unter 45 ° zu den Linien 2, welche gegenüberliegende Kanten der Tafel 3 darstellen, verlaufen.
  • Die Tafel 3 kann dann längs der Linien 5, parallel zu den Kanten 2, geknifft und darauf längs der Linien 6 und 7 geknifft bzw. mit Einschnitten versehen werden, und zwar rechtwinklig zu den Kanten 2 und den geknifften Linien 5. Hierdurch werden die Seitenwände und die oberen und unteren Laschen der Schachtel gebildet. Einige Seitenwände, mit 8 bezeichnet, und einige Laschen, mit 9 bezeichnet, sind volle Rechtecke, während andere Seitenwände und einige andere Laschen, mit 81 bzw. 9d bezeichnet, von den genannten Einschnitten und Knifflinien sowie von den Seitenkanten 3d der Bahn begrenzte Flächen darstellen, die sich gegenseitig zu Rechtecken ergänzen, wenn die Tafel längs der Linien 5 und 6 geknifft und zusammengefaltet wird.
  • Abb. 2 zeigt die Schachtel in der zusammengeklappten Form, in der die Schachteln gewöhnlich zum Gebrauch aufbewahrt werden, d. h. bei der in Abb. i eingetragenen Tafel sind die Flächen 811 mit den daran befindlichen Laschen nach innen umgeklappt und die Stoß-oder Klebekanten 3d zusammengefügt. Es ist zu beachten, daß diese Stoßkanten 3` schräg über mehrere Seitenwände und Laschen hinweglaufen, und nicht, wie bisher üblich, an der Seitenkante einer der Wände liegen. Die genaue Lage der Stoßkanten 3d der Tafel hängt natürlich ab von den Abmessungen der Schachtel und dem Winkel zwischen der Kante 2 und den Seitenkanten 3a der Bahn, aus der die Tafel geschnitten wird. Dieser Winkel wird, wie oben bemerkt, vorzugsweise zu 45' gewählt, wodurch die Schachtel eine gleichmäßige Widerstandsfähigkeit gegen Beanspruchung in den verschiedenen Richtungen erhält.
  • Die Diagonalanordnung der Verbindung zwischen den Stoßkanten 311 der Tafel hat eine erheblich gesteigerte Widerstandsfähigkeit an der Seitenkante der Schachtel im Gefolge, die meist der schwächste Punkt ist. Bei den normalen, aus einem Stück hergestellten Schachteln nämlich liegt die Stoßfuge in einer Seitenkante der Schachtel und wird durch einen aufgesetzten Klebestreifen o. dgl. zusammengehalten. Dieser Streifen löst sich oft von einer der Kanten los, wenn durch hineingepreßte Gegenstände ein Druck von innen auf die Schachtel ausgeübt wird. Bei der vorliegenden Ausführung dagegen ist die Festigkeit aller Seitenkanten 6 die gleiche, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Verbindung mittels Klebestreifens oder in irgendeiner anderen geeigneten Weise geschieht, also z. B. so, wie im folgenden ausführlich beschrieben.
  • Wenn die Schachtel aus Wellpappe -hergestellt ist, bei der die Wellen quer zur Pappenbahn laufen, wie diese normalerweise der Fall ist, laufen die Wellen q. schräg sowohl zu den Seiten- als auch zu den Endkanten der Tafel, wie in Abb. 2 dargestellt, und ebenso laufen sie auch schräg sowohl zu den Seiten- als auch zu den Endkanten der Schachtel, wenn die Tafel zur Schachtelform zusammengefaltet ist. Abb. q. zeigt die Ansicht einer solchen Schachtel, und zwar auf das eine Ende derselben gesehen, welches den Boden oder Deckel darstellen kann. Diese Ansicht zeigt zwei Laschen 9d, die eine Verbindungsstelle 3a enthalten. Soweit bisher beschrieben, stimmt die Tafel und die fertige Schachtel mit der der amerikanischen . Patentschrift i 62o 174 bis auf das Merkmal überein, daß die Stoßkanten 3a schräg laufen; bei der genannten Patentschrift liegt die Stoßfuge in einer Seitenkante der Schachtel, und die Stoßkanten sind in der bisher für Schachteln der in der Einleitung beschriebenen Art gebräuchlichen Weise mit einem Klebestreifen vereinigt.
  • Der Gebrauch eines solchen Klebestreifens an der. Stoßfuge 3a kann bei einer Schachtel nach der vorliegenden Erfindung auch vermieden werden,. falls dies wünschenswert erscheint. Das obere Deckblatt io der Wellpappe kann dann, wie in Abb.5 dargestellt, eine Kante ii erhalten, die über die Begrenzungslinie des gewellten Papiers q. hinausreicht (Abb. 3), während das untere Deckblatt, wie bei 1q. Abb. 5 dargestellt, über die gegenüberliegende Seitenkante des Wellpapiers hervorsteht. Auf diese Weise wird. erreicht, daß die vorstehenden Kanten ii und 1q. die Stoßfuge auf beiden Seiten, wie in Abb. 3 gezeigt, überlappen, wenn die Tafel in die Form der Abb. 2 zusammengefaltet wird. Sie können dann angeklebt, festgeleimt oder in anderer Weise verbunden werden.
  • Aus dem Gesagten geht hervor; daß die vorliegende Erfindung besondere Vorteile bietet bei der Herstellung von Schachteln der in der Einleitung beschriebenen Art, die die aus der genannten Patentschrift bekannte Schrägwellenanordnung zeigen, und zwar dann, wenn es sich darum handelt, die Schachteln aus gewöhnlicher, mit normalen Maschinen hergestellter Wellpappe mit quer laufenden Wellen herzustellen. Oder mit anderen Worten, es können nach der vorliegenden Erfindung Schachteln mit Schrägwellen in bestehenden, mit normalen Maschinen ausgerüsteten Fabriken hergestellt werden, ohne dabei großen Materialabfall in Kauf nehmen zu müssen, und ohne auch andererseits von der normalen, gut eingeführten und beliebten Ausführung, wie sie in der Einleitung näher gekennzeichnet ist, abgehen zu müssen.
  • Die weiteren fortschrittlichen Merkmale der Erfindung, nämlich die Anordnung einer schrägen Stoßfuge und der Fortfall der Klebestreifen, sind nicht auf Schachteln aus Wellpappe beschränkt, sondern können auch bei der Herstellung anderer Schachteln Anwendung finden.
  • Die beschriebene Form soll lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellen; natürlich kann man auch verschiedene Abänderungen treffen, ohne den. Rahmen der Erfindung zu überschreiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von einteiligen Faltschachteln, insbesondere für Verpakkungszwecke, welche aus vorzugsweise vier aneinandergrenzenden, eine rechteckige Röhre bildenden Seitenwänden und daran angebogenen, herumklappbaren, die obere und untere Begrenzung der Schachtel bildenden Laschen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß parallelogrammförmige Tafeln aus einer Wellpappenbahn mit geraden, senkrecht zur Bahnrichtung verlaufenden Querwellen (q.) durch in an sich bekannter Weise schräg zur Richtung der. Bahn erfolgende Schnitte (2) abgetrennt und mit senkrecht und parallel zu den schrägen Schnittlinien (2) verlaufenden Einschnitten (7) und Faltlinien (5 und 6) versehen werden, derart, daß die von den Seitenkanten der Wellpappenbahn schräg begrenzten Teilflächen der Seiten- und Bodenteile sich beim Zusammenfügen der rechteckigen Röhre gegenseitig zu Rechtecken ergänzen.
DED62019D 1931-10-02 1931-10-02 Verfahren zur Herstellung von einteiligen Faltschachteln Expired DE598459C (de)

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DE (1) DE598459C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291979B (de) * 1963-12-09 1969-04-03 Valer Flax Vic Fezensac Verfahren zur Herstellung von Zuschnitten fuer Faltschachteln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1291979B (de) * 1963-12-09 1969-04-03 Valer Flax Vic Fezensac Verfahren zur Herstellung von Zuschnitten fuer Faltschachteln

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