DE705018C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen

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DE705018C
DE705018C DES131783D DES0131783D DE705018C DE 705018 C DE705018 C DE 705018C DE S131783 D DES131783 D DE S131783D DE S0131783 D DES0131783 D DE S0131783D DE 705018 C DE705018 C DE 705018C
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DE
Germany
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circuit arrangement
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relay
call
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DES131783D
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English (en)
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Ernst Horn
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/26Apparatus or circuits at the receiving end operating only on reception of predetermined code signals, e.g. distress signals, party-line call signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Gesellschaftsleitungen, bei denen die Auswahl der Abzweigstellen durch aus Zeichenelementen verschiedener Länge und Reihenfolge bestehende Zeichen bewirkt wird, und findet insbesondere Anwendung in Fernsprechanlagen. Für derartige Auswahleinrichtungen, die unter dem Namen Rufausscheider bekanntgeworden sind, besteht die Aufgabe, bei über die Gesellschaftsleitung ausgesandten Anrufzeichen den Anruf nur in der tatsächlich gewünschten und durch das jeweilige Anrufzeichen gekennzeichneten Abzweigstelle wirksam werden zu lassen. Diese allgemeine Aufgabe, die bereits in vielfacher Weise gelöst ist, wird durch die weitere Bedingung erschwert, daß jeder Abzweigstelle nicht nur ein einziges Anrufzeichen zugeordnet ist, sondern daß für bestimmte Zwecke, bei denen der gleichzeitige Anruf mehrerer oder aller Abzweigstellen der Gesellschaftsleitung gewünscht wird, besondere Zeichen vorgesehen sind, die an den Abzweigstellen die Einschaltung besonderer Anrufsignale veranlassen.
  • Die Erfindung bezweckt nun, derartige Rufausseheider für Anlagen auch mit einer großen Zahl von Abzweigstellen einfach, aber doch vollkommen betriebssicher auszubilden, und erreicht dieses dadurch, daß an jeder Abzweigstelle ein die Länge jedes Zeicheneleinentes messendes Schrittschaltwerk und ein die Zeichenelemente eines Anrufzeichens zählendes Schrittschaltwerk vorgesehen sind, die mit einer Prüfeinrichtung zusammenwirken, welche bei Nichtübereinstimmung eines empfangenen Zeichenelementes mit dein an der Abzweigstelle eingestellten Zeichenelement die Einschaltung von deren Anrufeinrichtung verhindert.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung bietet den Vorteil, daß Rufausscheider dieser Art auf Anrufzeichen eingestellt werden können die sieh aus Zeichenelementen beliebiger Zah und Reihenfolge zusammensetzen können ohne daß die sichere Unterscheidungsmöglichkeit gefährdet wird. Ein weiterer Vortei der erfindungsgemäßen Anordnung besteh darin, daß der Sammelanruf möglich ist, ohne elaß dafür besondere Zeitnießeinrichtungen slieziell für diese Anrufart erforderlich werden, und schließlich bietet die erfindungsgelnäl.le Anordnung auch die Möglichkeit, die Anrufzeichen aus einer beliebig großen Zahl von "Leichenelementen zu bilden, ohne daß es notwendig wird, bei einer Erhöhung der Zahl der Zeichenelemente die Zahl der Einstellscheiben zu erhöhen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Auf den beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt, auf die die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist.
  • In Fig. 1 ist eine Gesellschaftsleitung GI dargestellt, an welche eine grobe Zahl von Abzweigstellen angeschlossen sein kann, von Gienen eine in ihrem schaltungsmäßigen Aufbau näher gezeigt ist. Die einzelnen Abzweigstellen unterscheiden sich voneinander nur durch die Anordnung der zur Kennzeichnung dienenden Brücken br.
  • In der gezeigten Abzweigstelle, die beispielsweise auf das Zeichen 1312 eingestellt ist, liegt an der gemeinsamen Leitung ein l-nrpfangsrelais R, welches die Tiber die Leitung gesandten Stromstöße auf ein die Länge der Zeichenelemente messendes Schrittschaltw-erk Da überträgt. Das Relais R ist als empfindliches Wechseistromrelais ausgebildet, das bei Beeinflussung durch Wechselstrom im Rhythmus der Periodenzahl des Wechselstromes seinen Anker anzieht und abfallen läßt: demzufolge wird auch das Schaltwerk Da für gleichen Rhythmus fortgeschaltet. Dabei entspricht beispielsweise das Zeichen 1 der unmittelbaren Aufeinanderfolge von sechs Perioden, das Zeichen 2 der von zwölf Perioden usw. Dadurch, daß die Periodenzahl als Maß für die Länge der Zeichen gewählt wird, werden die Empfangseinrichtungen unabhängig davon, wie lang die Zeichen (zeitlich gesehen) werden: denn an der Sendestelle, die ja meist aus einem Induktor bestehen wird, kommt es jetzt nur noch darauf an, die für den Anruf erforderliche Zahl von Kurbelumdrehungen auszuführen, z. B. eine Umdrehung für die fahl i, ohne daß dabei aber wie sonst bei Rufausscheidern eine bestimmte Geschwindigkeit innegehalten werden muß. Dieser Betrieb setzt allerdings voraus. daß an allen Stellen Induktoren gleichen übersetzungsverhältniss es vorgesehen sind. Um die Aussendung zu ' erleichtern, können dabei an den Schaltwerken Pa, die ja auch an der sendenden Stelle mitlaufen, Zahlentrommeln angebracht werden, die in einfacher Weise die Zahl der bereits ausgeführten Umdrehungen abzulesen gestatten.
  • Wenn nicht die Zahl der ausgesandten Perioden eines Wechselstromes die Länge der Zeichenelemente bestimmt, sondern die Sendezeit für die Länge maßgebend ist, wobei die Aussendung in irgendeiner bekannten Weise mittels Taste, Kurbel o. dgl. aus einer Ortsbatterie oder dein Netz erfolgen kann, dann kann als Empfangsrelais ein während der Dauer des Zeichenelementes erregtes Relais verwendet «-erden, welches den Drehmagneten während dieser Zeit in einer Selbstunterbrecherschaltung steuert. Das von dem Empfangsrelais R beeinflußte SchaltNverk Da steuert inin finit seinen Kontakt Sda ein zweites Schrittschaltwerk Dh, welches bei jedem Zeichenelement eines Anrufzeichens um einen Schritt weiter geschaltet wird. Bei Nichtübereinstimmung eines ankommendenZeichens mit dein an einer Abzweigstelle eingestellten "Zeichen wird die Empfangseinrichtung dieser Stelle für die weiteren Zeichenelemente dieses "Zeichens durch das Sperrelais S unwirksam gemacht.
  • Die Schaltvorgänge sind für einzelnen folgendermaßen Bei Eintreffen eines ersten Zeichenelementes kommt das Relais R zum Ansprechen und schaltet über seinen Kontakt i r den Drehinagneten Da ein: Erde, Batterie. Drehmagnet Da, Kontakte 2 c bzw. 3 s, 1 r, Erde. Entsprechend der Länge des Zeichenelementes wird daher der Dreharm dclu schrittweise über die einzelnen Kontaktsegmente a i, a., a$, a4,* a5 weitergeschaltet. Weiterhin wird über den Kontakt 5 da ein Stromkreis für das Relais 1' geschlossen, das über seinen Kontakt 6v seine Wicklung 1I kurzschließt und auf diese Weise im Abfall verzögert wird, während über den Kontakt 7V das Relais C mit seiner Wicklung I eingeschaltet wird. Das Relais C, das dazu dient, die Pausenlänge zwischen den Zeichenelementen zu überwachen und bei zu großer Pause das Schaltwerk Db auszulösen, kommt infolge der Parallelschaltung des Kondensators Koi und des in Reihe mit dem Kondensator liegenden Widerstandes Wii erst verzögert zum Ansprechen. Es werden daher ganz kurze Stromstöße, die kürzer als das kürzeste Anrufzeichenelenrent sind, von der Einrichtung überhaupt nicht aufgenommen. Die Anordnung kann weiterhin so getroffen sein, daß das Relais C an seinem Anker ein Schauzeichen trägt, welches an der Abzweig- a stelle sichtbar wird, wenn das Relais C seinen Anker anzieht. Damit wird ein Signal gegeben, daß auf der Leitung gewählt wird, so daß weitere Teilnehmer, die ebenfalls sich an die Leitung schalten wollen, gewarnt werden, den Hörer aufzunehmen.
  • Der über das Relais R erregte Drehmagnet Da steuert weiterhin über seinen. Kontakt 8 da den die Zeichenelemente eines Anrufzeichens zählenden Drehmagneten Db, sobald dieser zum Ansprechen kommt, schließt über seinen Kontakt 9 db die Wicklung II kurz, so daß dieser Magnet ebenfalls im Abfall verzögert wird und während der Dauer eines Zeichenelementes seinen Anker angezogen hält. Über den Kontakt iodb wird der zunächst nur vom Da abhängige Erregerkreis des Relais V gesichert; weiterhin wird der Kontakt 12 db geöffnet, so daß, wenn der Dreharm i i db aus der Nullstellung in die Schaltstellung i überführt wird, das Prüfrelais S zunächst nicht wirksam werden kann.
  • Die vorliegende Abzweigstelle ist auf das Anrufzeichen 1312 eingestellt, d. h. das Anrufzeichen besteht aus einer durch kurze Pausen unterbrochenen Aufeinanderfolge von folgenden Zeichenelementen: ein Punkt (sechs Perioden), ein mittellanger Strich (achtzehn Perioden), ein Punkt (sechs Perioden), ein kurzer Strich (zwölf Perioden). Zur Messung dieser verschiedenen Arten von Zeichenelementen sind in der Kontaktbank des Drehmagneten Da mehrere Schaltstellungen vorgesehen, die als Kontaktsegmente ausgebildet sind, und zwar Kontaktsegment a1 für einen Punkt, Kontaktsegment a2 für einen kurzen Strich und Kontaktsegment a3 für einen mittellangen Strich und außerdem noch ein Kontaktsegment a5 für einen ganz langen Strich. Der diese Kontaktsegmente überfahrende Schaltarm 4da wird von einer Rückzugsfeder nach. Beendigung jedes Zeichenelementes wieder in seine Nullstellung zurückgebracht.
  • Das zweite Schaltwerk Db, das ebenfalls als Schaltwerk mit Rückzugsfeder ausgebildet ist, wird je Zeichenelement eines Anrufzeichens um einen Schritt weiter geschaltet. Es sind daher zum Empfang von Zeichen mit höchstens vier Zeichenelementen vier Kontaktstellungen i bis 4 vorgesehen. An den einzelnen Abzweigstellen sind nun die Kontaktsegmente -der beiden Schrittschaltwerke in der die Abzweigstellen kennzeichnenden Weise durch Brücken br verdrahtet. Bei der vorliegenden Abzweigstelle mit dem Anrufzeichen 1312, ist daher das Kontaktsebament a1 mit den Kontakten bi und b3, Kontaktsegment a2 mit Kontakt b4 und Kontaktsegment a3 mit Kontakt b2 verbunden.
  • Wird als erstes Zeichenelement ein Punkt (= Ziffer i bis sechs Perioden) gesandt, sowird Relais R erregt und veranlaßt die Weiterschalteng von Da und Db. Wenn dieses Zeichenelement nach sechs Perioden wieder beendet wird, so kommen das Relais R und die Magnete Da und Db zum Abfall; der Dreharm 4 befindet sich zunächst noch auf Kontaktsegment a1 und der Dreharm i i db auf Kontaktsegment b1; durch die Kontakte 5 da und io db wird aber der Stromkreis des Verzögerungsrelais V unterbrochen, so daß dieses noch vor Ablauf der Pause bis zu Beginn des nächsten Zeichenelementes zum Abfall kommt. Ferner wird der Kontakt 12dbb geschlossen; damit kommt ein Prüfstromkreis zustande, in dem festgestellt wird, ob die Abzweigstelle auf das empfangene Zeichenelement eingestellt ist. Ist dies der Fall, wie beispielsweise angenommen wird, so ist das Prüfrelais S auf folgendem Wege kurzgeschlossen: Kontakt 13v, Dreharm 4 da auf Kontaktsegmental, Brücke zu Segment b1, Kontakt 2oay, Dreharm i i db, Kontakt 12 db. Das Relais S spricht also nicht an.
  • Andernfalls (bei Nichtübereinstimmung), wenn z. B. a1 mit b2 verbunden ist, dann kommt das Relais S zum Ansprechen: Erde, Batterie, Widerstand Wie, Kontakt 13 v, Relais S (Wicklung I), Kontakt i2db, Erde und bildet sich über seinen Kontakt i4s-und den Kontakt 15 c einen Haltekreis für seine Wicklung II. Ferner veranlaßt es durch Umlegen des Kontaktes 3 s eine für die Dauer des Anrufzeichens wirkende Abschaltung des Drehmagneten Da; gleichzeitig wird über diesen Kontakt 3 s (in Arbeitslage) das Relais I' erneut eingeschaltet und seine Erregung während der Dauer des Anrufzeichens sichergestellt.
  • Zusammenfassendsei festgestellt: Nach dem ersten Zeichenelement (Punkt) ist an allen Abzweigstellen, deren Anrufzeichen mit einem Punkt = Ziffer i beginnt, das Relais C erregt; außerdem sind die Dreharme i i db auf die Kontaktsegmente bi eingestellt. An allen übrigen Abzweigstellen sind erregt: die Relais V, C und S; außerdem ist ii db ebenfalls auf Segment bi eingestellt.
  • Während des zweiten Zeichenelementes z. B. von der Dauer eines mittellangen Striches (Kennziffer 3 = achtzehn Perioden) wird an allen nicht gesperrten Abzweigstellen der Dreharm 4 da auf das Kontaktsegment a, eingestellt. Über Kontakt 8 da wird der Magnet Db erneut erregt und bringt seinen Dreharm i i db auf Kontakt 2.
  • An der dargestellten Abzweigstelle und an allen übrigen Abzweigstellen, deren Anrufreichen mit 13 beginnt, wird infolge der Brücke zwischen b2 und as auch in diesem Fall das Relais S kurzgeschlossen. An allen anderen Abzweigstellen kommt dagegen das Relais S zum Ansprechen und sperrt diese Abzweigstellen in der schon beschriebenen Weise. An den bereits nach dem ersten Zeichenelement gesperrten Stellen kommt beim zweiten Zeichenelement das Relais F zwar zum Ansprechen, die Arbeitsweise des Kontaktes i r bleibt jedoch infolge öffnen, der Kontakte 2 c und 3 s für die Schaltwerke wirkungslos. Nur das Relais I- wird erneut erregt und sichert die weitere Einschaltung des Relais C. Entsprechende Vorgänge ereignen sich hei dem folgenden Zeichenelement Punkt. Nach Beendigung des dritten Zeichenelementes wird Relais S über die Brücke zwischen b;, und a., kurzgeschlossen. -',Zach Beendigung des vierten und letzten Zeichenelementes kommt allein an der gewünschten Stelle das Relais :IR über seine Wicklung I zum Ansprechen: Erde, Batterie, Widerstand If'i._,, Kontakt 13 v, Dreharm d. da auf Kontaktsegment a., Brücke zti 4b, Relais AR, Dreharm i idb auf Kontaktsegment 4, Kontakt 12 db. Erde. Das Relais AR spricht an und hält sich mit seiner Wicklung H über seinen eigenen Kontakt 16 ar und den in Ruhestellung gelangten Kontakt 17 da. Gleichzeitig mit Relais <IR ist nun auch an der gewünschten Stelle das Relais S zum Ansprechen gekommen und hat seine Wicklung II eingeschaltet. Das Relais S hält sich über seinen Kontakt 1-.s und die Kontakte 15c bzw. 18ar.
  • Wenn niui keine weiteren Zeichenelemente folgen, so kommt nach Abfall des Relais I" schließlich auch das Relais C zum Abfall. Dadurch -wird an der gewünschten Abzweigstelle über Kontakt 15 c parallel zum Relais S die Einzelanruflainpe EAL in folgendem Stromkreis eingeschaltet: Erde, Batterie, Lampe EAL, Kontakte i 9 s, i 5 c, i 8 ar. Erde. Die Lampe leuchtet, bis der Anruf durch Betätigen der Abfragetaste AT gelöscht wird (Relais Anfällt ab) oder bis bei Eintreffen eines neuen Anrufes der Stromkreis des Relais .=IR beim Ansprechen des Drehmagneten Da am Kontakt 17 da bzw. der Stromkreis der Einzelanruflampe durch Ansprechen des Relais C unterbrochen wird. Weiterhin wird sowohl an der gewünschten Abzweigstelle als auch an allen übrigen Abzweigstellen durch das Abfallen des Auslöserelais C die Sperrung der Dreharme ii db aufgehoben, so daß die Wähler Db an allen Abzweigstellen in die Ruhestellung gelangen, und schließlich -wird durch Umlegen des Kontaktes 15 c in die Ruhelage an allen Abzweigstellen außer an der angerufenen, falls der Anruf noch nicht abgefragt ist, der Stromkreis des Prüfrelais .S unterbrochen, so daß die Empfangseinrichtungen zur -Aufnahme eines neuen Anrufes bereit sind.
  • Falls an der angerufenen Stelle der Anruf nicht abgefragt -wird, so kommt bei Beginn eines neuen Zeichens Da zum Ansprecher über i r, 2 c und trennt mit Kontakt 17d0 den Haltekreis von Relais AR auf, das nunmehr den Stromkreis des Relais S durch Öffnen des Kontaktes -gar unterbricht.
  • Bei Eintreffen eines Sammelrufes, der aus einem einzigen sehr langen Strich (= Ziffer = 30 Perioden) besteht, wird der Dreharm .Ida auf Kontaktsegment a., eingestellt. Es kommt daher nach Beendigung dieses Anrufzeichens sofort das Relais AR über seine Wicklung 1I zum Ansprechen: Erde, Batterie, Widerstand Wi_, Kontakt 3v, Dreharm 4da auf a5, Relais f11?, Taste AT, Erde. Das Relais .'IR hält sich über die Kontakte 16ar und i7 da. nach Abfall von Da und h. Gleichzeitig wird über Kontakt 2oar und den in Stellung bi gelangten Dreharm i i db das Relais .S kurzgeschlossen. Es kommt daher nach Abfall des Relais C die Einschaltung der Saininelanruflampe SAL, Kontakt igs in Ruhelage, Kontakte 15 c, 18 a r, Erde. Auch dieser Anruf kann sowohl durch Betätigen der Abfragetaste als auch durch einen nachfolgenden Anruf gelöscht werden. Das Relais .S kommt dann in der schon beschriebenen Weise zum Abfall.
  • BeiEinpfangeines\otrufes,deraus zwei sehr langen Strichen (= Ziffer 55 = 2 X 30 Perioden) besteht, wird nach Beendigung des ersten langen Striches wie bei einem Sammelanruf das Relais AR über seine Wicklung 1I eingeschaltet. Das Relais S kommt ebenfalls in der schon beschriebenen Weise noch nicht zum Ansprechen. Im Gegensatz zum Sammelanruf bleibt jedoch das Relais C zunächst noch erregt, da das zweite Zeichenelement, der zweite sehr lange Strich, noch vor Ablauf der Abfallzeit des Relais C gesendet wird. Die Samnielruflampe leuchtet also nicht auf. Bei dein dann folgenden zweiten sehr langen Strich, bei dein der Dreharm 4da erneut auf Kontaktsegment a.5 eingestellt wird, bleibt Relais AR weiterhin erregt, -während der Dreharm i i db in Kontaktstellung b2 gebracht wird. Hier ist nun der Kurzschluß des Relais S aufgehoben: das Relais S kommt daher nun zum Ansprechen und hält sich in der schon beschriebenen Weise über 18 ar und 14s. Gleichzeitig mit Relais S wird aber auch über (!en Kontakt 21 ar die Wicklung 1I des Reais C eingeschaltet: Erde, Batterie, Relais C 'Wicklung II), Kontakt 21 ar, Dreharm i i db auf Kontakt b., Kontakt 12 db, Erde. Parallel zu Relais C (Wicklung 1I) wird auch die Not--uflanipe :V AL eingeschaltet. Da sowohl Reais C als auch Relais S erregt ist, kann der tufausscheider von Abfragen des Notrufes durch erneuten Anruf nicht beeinflußt werden. Wird der Anruf abgefragt, so wird bei Beätigen der Abfragetaste das Relais AR ausgeschaltet; durch Öffnen des Kontaktes 2i-ar kommt dann das Relais C zum Abfall, -die Sperrung des Dreharmes 12db wird aufgehoben, und :die Lampe NAL erlischt. Durch Öffnen des Kontaktes i8 ar kommt auch das Relais S zum Abfall. Der Rufausscheider ist dann zum Empfang neuer Anrufe bereit.
  • Die Zahl der bei Anordnungen nach Fig. i erforderlichen Relais läßt sich um eins (Relais S) vermindern, wenn Ausführungen gemäß 1? ig. Z .oder @5 gewählt werden, bei denen mechanische Hilfseinrichtungen die Funktionen des gesparten Relais übernehmen. In den zu Fig. 2 bzw. 5 gehörenden Fig. 3, 4, 6 bis 9 sind Einzelheiten der konstruktiven Ausführungen von Fig. 2 bzw. s dargestellt; das den Fig. -2 und 5 zugehörige Schaltbild findet sich in Fig. io.
  • Die Konstruktionszeichnungen der Fig.2 und 5 zeigen nicht den vollständigen Rufausscheider, sondern -nur die Teile, die für das Verständnis der Wirkungsweise der mechanischen Hilfseinrichtungen erforderlich sind. Es sei zunächst Fig. z betrachtet: Gezeigt sind die Drehmagnete Da, Db und der Sperr- und Auslösemagnet C. Der Drehrnagnet Da wirkt mit seiner Stoßklinke sta auf ein Zahnrad auf der Achse A, auf der sich, wie aus Fig. 3 hervorgeht, drei fest angeordnete Nockenscheiben NI. N2, N3 befinden. Diese Nockenscheiben, die an allen Abzweigstellen in gleicher Weise ausgebildet und angeordnet sind, dienen zur Unterscheidung von drei Zeichenelementen verschiedener Dauer: Punkt, kurzer und mittellanger Strich Kennziffern 1, 2 oder 3, und sind daher mit ihren Nocken um bestimmte Winkel gegeneinander versetzt.
  • Der Drehmagnet Db wirkt mit seiner Stoßklinke stb auf ein Zahnrad auf der Achse B, auf der, wie aus Fig. 3 hervorgeht, drei Nockenscheiben Na, Nb, Nc fest angeordnet sind. Diese Nockenscheiben bilden das Kennzeichen der zugehörigen Abzweigstelle; sie sind daher an allen Abzweigstellen verschieden ausgebildet. Die Abwicklung dieser Scheiben ist beispielsweise für die Abzweigstelle 1312 in Fig.4 gezeigt; daraus geht hervor, daß eine um einen bestimmten Winkelweg versetzte Nocke auf einer bestimmten Scheibe einem bestimmten Zeichenelement eines Anrufzeichens entspricht. Jede dieser Scheiben auf der Achse B ist nämlich je einer der die Dauer eines Zeichenelementes kennzeichnenden Scheibe der Achse A zugeordnet und durch einen Winkelhebel ht, h., h, verbunden. Im Ruhezustand der Einrichtung ruhen diese Hebel einerseits auf dem normalen Umfang der Nockenscheiben Ni bis N3, andererseits auf den --Nocken C der Nockenscheiben Na bis Nc. Die Scheiben Na bis Nc sind nun mit weiteren Nocken versehen, deren Anordnung durch das der Abzweigstelle zugehörige Kennzeichen bestimmt ist. Die Nocken auf der Scheibe Nu Iiennzechnen einen Punkt = Ziffer i, die Scheibe Nb einen kurzen Strich = Ziffer 2, die -auf Scheibe Nc einen langen Strich = Ziffer 3. Je nach der Reihenfolge als 1, 2, 3 oder ,4 oder x-tes Zeichenelement wird eine Nocke auf der entsprechenden Scheibe: Na bis- Nc um '.einen entsprechenden Winkelweg versetzt vorgesehen-; da der Urnfjng der Nockenscheiben genügend groß ist, ist die Zahl der Nocken auf einer Scheibe keineswegs auf . vier beschränkt, - sondern kann wesentlich erhöht werden, ohne daß weitere Nockenscheiben erforderlich sind.
  • Die Aufgabe der von den Nockenscheiben gesteuerten Winkelhebel hl bis h3 besteht nun darin, die Steuerstange St, die in der Ruhelage den Prüfkontakt s geschlossen hält, aufzuheben, falls an einer. Abzweigstelle bei eineng Anrufvorgang ein Zeichenelement empfangen wird, das nach Art und Reihenfolge nicht dem Anrufzeichen dieser Abzweigstelle entspricht.
  • Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß die Steuerstange St, wenn sie von einem Hebel angehoben wird, zunächst in eine vorläufige Arbeitslage kommt, in der der Hebel h4 zwar angehoben, der Kontakt s aber noch nicht geöffnet ist. Erst wenn am Ende eines Zeü.chenelementes ein Hebel umgelegt ist, dann kann die Steuerstange St in die wirksame endgültige Arbeitslage gelangen; dann wird nämlich beim Abfall des Drehmagneten Db mittels der Nase N, die im Ruhezustand den Hebel h4 gesperrt hält, der Hebel h4 hochgedrückt und an der Sperrnase der Sperrfeder sp, des Sperr- und Auslöserelais C vorbeigeführt. Von dieser Sperrfeder wird er so lange in der angehobenen Lage gehalten, bis das Relais C nach Schluß des Anrufzeichens zum Abfall kommt, d. h. der Kontakt s bleibt in diesem Fall bis nach Beendigung des ganzen Anrufzeichens geöffnet.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 2 gezeigten Anordnung ist folgendermaßen: Bei Eintreffen eines ersten Zeichenelementes, beispielsweise eines Punktes, wird die Achse A um einen Winkel derart verstellt, daß die Socke der Scheibe El die Schleiffeder des Hebels hl spannt. Gleichzeitig mit der Achse A ist die Achse B gedreht worden, und zwar um einen bestimmten, von der Dauer des Zeichenelementes unabhängigen Winkelweg; es befinden sich daher die Nockenscheiben Na bis Nc in der Schaltstellung i. Da nun die dargestellte Abzweigstelle auf das Zeichen 1312 eingestellt ist, trifft der Steuerarm des Winkelhebels hl auf die Nocke i der Scheibe Na. Es wird also in diesem Fall verhindert, daß der Hebel hl angehoben wird, d. h. der Hebel hl bleibt in seiner Ruhelage und kommt nicht dazu, die Steuerstange St anzuheben.
  • Wird statt dessen an derselben Abzweigstelle 1312 als erstes Zeichenelernent ein kurzer oder mittellanger Strich empfangen, so wird die Achse A derart weit verstellt, daß die Hebel h. oder hs durch die Nockenscheiben \'. bzw. X, gespannt werden. Diese Hebel werden dann, da weder bei der Scheibe Nb noch bei der Scheibe Nc für den ersten Schaltschritt des Drehmagneten Db eine Nocke vorgesehen ist, gegen den Umfang der Scheibe Nb bzw. Nc gedrückt und lieben mit dem Steuerarm die Steuerstange St an. Es wird daher in diesem Fall der Kontakts geöffnet; damit wird, wie an Hand der Fig.9 noch näher erläutert wird, der Rufausscheider bis an das Ende des Anrufzeichens unwirksam gemacht.
  • ähnliche Vorgänge spielen sich ab, wenn in den übrigen Schaltstellungen der Achse B einer der Hebel h, bis h3, wenn er durch die zugehörige Nockenscheibe N, bis N$ gespannt ist, am Ende eines Zeichenelementes nicht auf einen Nocken der zugeordneten Scheibe Na bis Ne trifft.
  • Zur Vervollständigung der Beschreibung der Fig. 2 sei noch erwähnt, daß der Anker des Drehmagneten. Db im Arbeitszustand mittels der Sperrfeder sp, die Achse A am Rücklauf verhindert; er übernimmt damit die Funktionen des Verzögerungsrelais L' der Fig. 1. Entsprechend wird durch die Sperrfeder spe des Sperrmagneten C die Achse B mit den Nockenscheiben: Na bis Ne gesperrt. Während aber der Drehmagnet Db nach jedem Zeichenelement zum Abfall kommt und dann die Achse A freigibt, bleibt das Relais C während des ganzen Anrufzeichens erregt und verhindert während dieser Zeit einen Rücklauf der Achse B.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind sowohl auf der Achse ,4 als auch auf der Achse B mehrere Nockenscheiben erforderlich und demzufolge auch mehrere Hebel zur Kupplung der Scheiben auf beidem Achsen. Die Zahl der N ockenscheiben und damit der erforderliche Hebel läßt sieh jedoch gemäß Fig. 5 in einfacher Weise dadurch verringern, daß auf der Achse A nur eine einzige Nockenscheibe N.1 verwendet wird, die nun in sich die bisherigen drei Scheiben (nach Fig.3) vereinigt, indem sie entsprechend den verschiedenen Winkelwegen für die verschiedenen Zeichenlängen verschiedene Durchmesser aufweist (s. Fig. 5 und ö). Es ist daher auch nur ein einziges Hebelsystem erforderlich. das die Kupplung mit der Achse B herstellt. Für die Achse B braucht dann auch nur eine einzige Nockenscheibe NB vorgesehen werden, die nun auf ihrem Umfang entsprechend verschieden hohe Nocken zur Kennzeichnung der zugehörigen Abzweigstelle aufweist. Das die beiden Scheiben NA und NB kuppelnde Hebelbestem ist nun aber nicht wie in Fig. 5 als fester Winkelhebel ausgebildet, sondern besteht aus zwei Einzelhebelsystemen, die sich bei Empfang eines an der Abzweigstelle eingestellten Zeichenelementes gegenseitig sperren, im anderen Falle aber ein Anheben der den Kontakt s öffnenden Steuerstange St veranlassen. Das eine Hebelsystem, das von der Scheibe NA auf der Achse A abhängig ist, besteht aus dem um den Punkt Ml drehbaren Hebel h, und dem horizontal verschiebbaren Hebel h=; das andere Hebelsystem besteht aus dem um den Punkt M. drehbaren Hebel h8 und ist von der Scheibe NB auf der Achse B abhängig.
  • Abwicklungen der Nockenscheiben NA und .\"B sind in den Fig.6 und 7 gezeigt. Die Scheiben, die in dem Schema waagerecht von rechts nach links bewegt werden, gleiten unter den im Schema senkrecht verschiebbaren Hebelspitzen ha bzw. hb hinweg. Die Nockenscheibe NA der Achse A ist dabei so ausgebildet, daß die Hebelspitze ha einen bestimmten Weg (bei Kennziffer i) auf der Höhe der Nocke i bleibt. nach einem weiteren Weg ("Ziffer 2) um die Höhe der Nocke 2 und schließlich bei Ziffer 3 um die Höhe der Nocke 3 verstellt wird. In Fig. 7 ist die Abwicklung der Nockenscheibe NB der Achse B entsprechend dem Anrufzeichen 3123 dargestellt. Die Hebelspitze hb des Hebels h, wird bei einer Bewegung der Scheibe B von rechts nach links zunächst um die Höhe der Nocke 3 gehoben, dann wieder auf die Höhe der Nocke i gesenkt, dann wieder auf die Höhe der Nocke 2, dann auf die Höhe der Nocke 3 gehoben.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 5 gezeigten Anordnung ist nun folgendermaßen: Bei Empfang eines mittellangen Striches (Ziffer 3) als erstes Zeichenelement eines Anrufzeichens wird einerseits der Drehmagnet Da die Nockenscheibe NA so weit verstellen, daß die Hebelspitze ha des Hebels h, auf dem Nockenteil 3 gehoben wird, andererseits wird durch den Drehmagneten Db die Nockenscheibe NB um einen Schritt verstellt, so daß an der in Fig.5 dargestellten Abzweigstelle mit dem Anrufzeichen 3123 die Nockenspitze 1b des Hebels h3 auf die Höhe der Nocke 3 gehoben wird. Durch die Drehbewegung von Hebel h, wird der Hebel h" in die Schaltstellung 3 geschoben, ebenso wird der Hebel h$ in die Stellung 3 gedreht. Die Spitzen der Hebel h2 und h3 stehen sich also genau gegenüber, so daß der Hebel h2, dessen rechtes freies Ende unter dein Einfluß einer Feder steht, die ihn in die Höhe ziehen will, nicht in die Höhe bewegt werden kann. Die auf dem Hebel h2 aufliegende Steuerstange St, die den Kontakt s öffnen kann, bleibt daher in Ruhe. Wenn ein empfangenes Zeichen jedoch mit dem an der Abzweigstelle eingestellten Zeichen nicht übereinstimmt, wenn z. B. als erstes Zeichenelement eines Anrufzeichens bei der in Fig. 5 dargestellten Abzweigstelle ein Punkt (Ziffer i) empfangen wird, dann steht der Hebel h2 in Stellung i, der Hebel h3 aber wieder in Stellung 3. Dann kann der Hebel h2 in die Höhe gehen und dabei die Steuerstange St anheben. Diese kleine Bewegung genügt, um die Steuerstange St in den Bereich der auf dem Anker des Drehmagneten vorgesehenen Nase n zu bringen. Wenn nun der während der Dauer eines Zeichenelementes angezogene Anker des Drehmagneten Db abfällt, so wird bei der Abfallbewegung die auf der Nase n aufliegende Steuerstange St noch weiter gehoben und der bis dahin geschlossene Kontakt s geöffnet. Sobald der Kontakt s geöffnet ist, wird, wie nachstehend an Hand der Schaltung noch erläutert wird, die weitere Beeinflussung des Rufausscheiders verhindert. Bei der durch den Abfall des Ankers von Db durchgeführten Hubbewegung der Steuerstange St wird deren rechtes Ende an der Sperrfeder syc am Anker des während der Dauer des Anrufzeichens erregten Relais C vorübergeführt und bis zum Ende des Anrufzeichens in dieser Lage gesperrt gehalten. Damit ist auch das Offenhalten des Kontaktes s bis zum Ende des Anrufzeichens gesichert. Die Auslösung der Steuerstange und ihre Überführung in die Ruhelage erfolgt nach Abfall des Relais C, der linke Teil der Steuerstange gleitet dabei über die abgeschrägte Nase yt des bereits in Ruhelage gelangten Ankers des Drehmagneten Db.
  • Wenn man vermeiden will, daß die Nockenscheiben für die Achse B für jede Zeichenkombination besonders hergestellt werden müssen, so können sie auch gemäß der in Fig. 9 gezeigten Anordnung aus mehreren genormten Nockenscheiben zusammengesetzt werden. Diese genormten Nockenscheiben (Fig.8) können beispielsweise für Anlagen finit drei Zeichenelementen so ausgebildet sein, daß auf ihrem Umfange für je 9o° des Winkelweges eine Nocke anderer Höhe (i, 2, 3) vorgesehen wird; sie werden dann, da sie mit Stiftlöchern L versehen sind, entsprechend dem jeweilig einzustellenden Zeichen auf einer Grundscheibe G über den Stift F zu einer Nockenscheibe Na, Nb, Nc, Nd zusammengesetzt (Fig.9).
  • Die Fig. io zeigt die Schaltungsanordnung eines Rufausscheiders, bei dem Konstruktionen gemäß den Fig. 2 oder 5 verwendet werden. Zu den in den Fig. 2 und 5 gezeigten Nockenscheiben kommen dabei noch einige nur elektrische Kontakte steuernde Nockenscheiben hinzu, und zwar: die Nockenscheibe N4 auf der Achse A, die den Kontakt 7 da bei allen Abzweigstellen bei einem sehr langen Strich (= Ziffer 5) umlegt; die Nockenscheibe auf der Achse Ne auf der Achse B, .die den Kontakt 8 db bei dem der Zahl der eine Abzweigstelle kennzeichnenden Zeichenelemente entsprechenden Schaltschritt umlegt, z. B. Schaltschritt 4. bei dein Anrufreichen 3123; die Nockenscheibe Nf auf der Achse B, die den Kontakt 15 db bei allen Abzweigstellen beim zweiten Schaltschritt umlegt.
  • Die weiterhin vorgesehenen Relais AR, und AR2 dienen zur Einschaltung der verschiedenen Anruflampen bei Einzel-, Sammel- und Notruf. Die Wirkungsweise ist folgender-.naßen: Bei Empfang eines Zeichenelementes kommt das Relais R zum Ansprechen. Es schließt und öffnet seinen Kontakt t r im Rhythmus der Perioden des eintreffenden Wechselstromes und schaltet den Drehmagneten Da schrittweise weiter: Erde, Batterie, Drehmagnet Da, Kontakte 2 arl bzw. 3 ar.., i r, Erde. Der Drehmagnet Da, steuert über seinen Kontakt 4da den Drehmagneten Db, der die Achse B in Schaltstellung i bringt und der durch Kurzschließen seiner Wicklung II mittels des Kontaktes 5 db abfallverzögert wird, so daß er während der Dauer eines Zeichenelementes seinen Anker angezogen hält. Über den Kontakt 6db wird ferner das Relais C eingeschaltet, dessen Schaltzeiten durch den parallel geschalteten Kondensator Ko stark verzögert sind. Die Abfallzeit dieses Relais C ist dabei. so bemessen, daß es erst nach Überschreiten der Zeit einer normalen Pause zwischen zwei Zeichenelementen zum Abfall kommt.
  • Entsprechend der Länge des über die Leitung gesandten Zeichenelementes wird die Achse A und damit auch die Scheibe N4 tun einen diesem Zeichenelement entsprechenden Winkelweg gedreht. Wenn das empfangene Zeichen mit dem an den Nockenscheiben (Fig. 2 oder 5) eingestellten Zeichen übereinstimmt, wird, wie vorher erläutert, der Kontakt 9 s nicht geöffnet. Entsprechende Vorgänge wiederholen sich bei den übrigen Zeichenelementen eines Anrufzeichens.
  • Unter der Annahme, daß die in Fig. io gezeigte Abzweigstelle auf ein vierstelliges Anrufzeichen, z. B. 3123, eingestellt ist und daß dieses Anrufzeichen über die Leitung gesandt wird, wird beim vierten Zeichenelement unter dem Einfluß der Nockenscheibe Ne auf der Achse B der Kontakt 8db geschlossen. Es kommt daher, da keine Zeichenelemente folgen, nach Abfall des Ankers von Db und Schließen des Kontaktes cm ein Stromkreis für die Wicklung I des Relais AR, zustande: Erde, Batterie, Relais AR, (Wicklung I), Kontakt 8db, Kontakte 9s, ; da, iodb, Erde. Das Relais .-4R, "spricht an und hält sich über seine Wicklung 1I und die Kontakte 12a)-,. i i da, Abfragetaste AT. Bei dem nach einiger Zeit erfolgenden Abfall des Relais C kommt ein Stromkreis für die EinzelanruflampeFAL über die Kontakte 13ar, und 1d. c zustande. Der Anruf wird gelöscht, wenn entweder durch Betätigen der Abfragetaste _ 1T oder bei einem erneuten Anruf über die Gesellschaftsleitung durch das beim Ansprechen des Drehmagneten Da erfolgende öffnen des Kontaktes i i da der Stromkreis des Relais AR, unterbrochen wird.
  • Bei Empfang eines Sammelrufes, der aus einem sehr langen Strich (= Ziffer >) besteht. gelangt die Nockenscheibe iV; auf der Achse in die Schaltstellung 5, wodurch Kontakt 7 da in die Arbeitslage kommt, während die Nockenscbeibe 1'f auf der Achse h in Schaltstellung i gelangt, wodurch Kontakt 15 db geschlossen bleibt. Es kommt daher nach Abfall des Kontaktes iodb am Ende dieses einen Zeichenelementes ein Stromkreis für die Wicklung I des Relais AR= zustande: Erde, Batterie, Relais AR., (Wicklung I), Kontakte 15db, da.;, iodb, i4c. Erde. Das Relais _1R_ spricht an und hält sich über seine Wicklung 1I und die Kontakte 16ar.. i i da, :1T. Gleichzeitig wird über den Kontakt 17 ar. ein Stromkreis für die Wicklung I des Relais AR, für einen Notruf vorbereitet. Da bei einem Sammelruf aber nur ein einziger sehr langer Strich ausgesandt wird, kommt dabei das Relais AR, nicht zur Wirkung. Es wird vielmehr nach Abfall des Kontaktes i.Ic über den Kontakt iSar. die Sammelruflampe SAL eingeschaltet.
  • Bei einem Notruf, der durch zwei sehr lange Striche (= Ziffer 55) gekennzeichnet ist, wird nach Beendigung des ersten sehr langen Striches in der für einen Sammelruf beschriebenen Weise zunächst wieder das Relais AR, eingeschaltet. Das Relais AR. hält sich bis zum Beginn des zweiten Zeicheneleinentes über die Kontakte 16ai-., i i da (in Ruhe), AT und während des -zweiten Zeichenelementes über die Kontakte 16ar=, i i cla (in Arbeitslage), id.c, so daß, wenn der Kontakt 15 db in der Schaltstellung 2 der N ocken-Scheibe N F geschlossen wird und wenn auch der Kontakt 7 da in der Schaltstellung 5 der Nockenscheibe N., erneut in die Arbeitslage gelangt, das über den Kontakt 17ar, vorbereitete Relais AR, ebenfalls zum Ansprechen kommt. Da nun beide Relais AR, und AR= erregt sind, kommt über die Kontakte rgar1 und 2o ar= ein Stromkreis für die Notruflampe NAL und parallel zu dieser auch die Wicklung 1I des Relais C zustande. Die Relais AR, und AR. und C bleiben erregt, bis nach Betätigen der .#,bfragetaste der Haltekreis der Relais AR, und AR_ unterbrochen wird. Durch öffnen der Kontakte Zar, und 3 arz ist auch der Stromkreis des Drehmagneten Da unterbrochen, so daß bei, einem -erneuten Anruf der Rufausscheider nicht beeinflußt werden kann und das Notrufzeichen .'AL so lange bestehen bleibt, bis dieser Anruf abgefragt ist.
  • Wenn an einer Abzweigstelle ein Zeichen empfangen wird, das finit dem eingestellten Zeichen nicht übereinstimmt, dann wird in der in den Fig. 2 oder 5 gezeigten Weise der Kontakt 9s geöffnet. Die Drehmagnete Da und Db werden dann zwar noch durch weitere Zeichenelemente beeinflußt, der Anrufstromkreis für einen Einzelanruf kann jedoch nicht mehr geschlossen werden, da der Stromkreis des die Einzelanruflampe EAL einschaltenden Relais AR, durch Kontakt cgs unterbrochen ist.
  • Das Wirksamwerden des Kotaktes 9s bei Saminel- und Notrufen ist ohne Bedeutung, da in diesen Fällen die erforderlichen Stromkreise durch Einschaltung der Anruflampen . über einen Parallelweg zu Kontakt ys verlaufen.
  • Wenn ein unnötiges Mitlaufen des Drehmagneten Da an den nicht geu#ünschten Ab- ! zweigstellen vermieden werden soll, kann die in Fig. i i gezeigte Anordnung, die nur den von der Fig. io abweichenden "Peilausschnitt darstellt, angewendet werden. Bei dieser Ausführung liegen die Drehmagnete Da' und Db' in Reihe und werden gleichzeitig über Kontakt 1 r' gesteuert. Wenn nun ein von dem eingestellten Zeichen abweichendes Zeichen empfangen wird, dann wird Kontakt 21 s geschlossen und damit der Drehmagnet Da' kurzgeschlossen.
  • Bei Anlagen, bei denen an den Abzweigstellen auf der Achse A des Schaltwerkes da eine Zahlentrommel vorgesehen ist, um dem sendenden Teilnehmer die Aussendung von Zeichen richtiger Länge zu erleichtern, muB in solchen Fällen in Fig. i1 in Reihe mit dein Kurzschlußkontakt 21 s noch ein Kontakt des Hakenumschalters eingefügt werden, um an der anrufenden Stelle, deren Anrufzeichen ja bestimmt nicht mit dem Anrufzeichen der gewünschten Stelle übereinstimmt, ein dauerndes Mitlaufen des Schaltwerkes Da zu ermöglichen.
  • Die Fig. i i zeigt noch eine weitere Abweichung von Fig. io, die darin besteht, daß der Stromkreis des Relais C nicht sofort beim Ansprechen des Drehmagneten Db' geschlossen wird, sondern erst nach einigen Perioden des Anrufwechselstromes, d. h. wenn die von dem Drehmagneten Da gesteuerte Achse und ein auf dieser Achse angebrachter Nockenkontakt 23 da einen bestimmten Winkelweg zurückgelegt haben. Auf diese einfache Weise wird vermieden, daß das Sperrrelais C bei irgendwelchen über die Gesellschaftsleitung verlaufenden Störimpulsen eingeschaltet wird und, da es ja stark abfallverzögert ist, den Rufausscheider unnötig lange gesperrt hält. Das gleiche Ergebnis kann auch dadurch erzielt werden, wenn die Ansprechzeit des Relais C stark vergrößert wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPR ÜCHR: i. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Gesellschaftsleitungen, bei denen die Auswahl der Abzweigstellen durch aus Zeichenelementen verschiedener Länge und Reihenfolge bestehende Zeichen bewirkt wird, insbesondere für Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Abzweigstelle ein die Länge jedes Zeichenelementes messendes Schrittschaltwerk (Da) und ein die Zeichenelemente eines Anrufzeichens zählendes Schrittschaltwerk (Db) vorgesehen sind, die mit einer Prüfeinrichtung (S in Fig. i, Hebelsystem hl bis h3 in Fig. 2 und 5) zusammenwirken, welche bei Nichtübereinstimmung eines empfangenen Zeichenelementes mit dem an der Abzweigstelle eingestellten Zeichenelement die Einschaltung von deren Anrufeinrichtungen (EAL) verhindert.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung als Relais (S) ausgebildet ist, das bei Nichtübereinstimmung eines empfangenen Zeichenelementes mit dem an der Abzweigstelle eingestellten Zeichenelement in Abhängigkeit von den beiden Schaltwerken gesteuerten Kontakten eingeschaltet wird (Fig. i).
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung (S) bei ihrem Wirksamwerden den Erregerkreis des die Länge der Zeichenelemente messenden Schrittschaltwerkes (Da) unterbricht.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einmal eingeschaltete Prüfeinrichtung (S) unter dem Einfluß einer erst bei Beendigung des gesamten Anrufzeichens wirksam werdenden Auslöseeinrichtung (C) eingeschaltet bleibt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung (S) nach ihrem Wirksamwerden den Stromkreis eines sonst von den Arbeitskontakten der Schrittschaltwerke (Da, Db) abhängigen Relais (Il) zur Steuerung der Sperr- und Auslöseeinrichtung (C) geschlossen hält.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung (S) bei Übereinstimmung des empfangenen Zeichenelementes mit dem eingestellten Zeichenelement durch Kurzschließen unwirksam gemacht wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung (S) parallel angeordnet ist zu Brücken (br), die nach Einstellen der beiden Schrittschaltwerke (Da, Db) wirksam eingeschaltet sind. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der gewählten Abzweigstelle bei Empfang des letzten übereinstimmenden Zeichenelementes eines Anrufzeichens der Kurzschluß der Prüfeinrichtung durch Reihenschaltung des Anrufrelais (AR) mit den Brükken (br) unwirksam gemacht wird. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung aus einem mechanischen Hebelsystem (h, bis h3) gebildet wird, das über von den beiden Schrittschaltwerken (Da, Db) gesteuerte Nockenscheiben (N1 bis N3, Na bis Nc in Fig. i, NA, NB in Fig. 5) beeinflußt wird. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse jedes der beiden Schaltwerke (Da, Db) mehrere Nockenscheiben angeordnet sind, die paarweise (z. B. NI und Na in Fig. 2) durch je einen Winkelhebel (z. B. hl) gekuppelt sind (Fig. 2). i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Nockenscheibenpaare der Zahl der verschiedenen Arten von Zeichenelementen (Punkt, kurzer Strich, langer Strich) entspricht. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich gleichartig mit je einer Nocke ausgebildeten Nockenscheiben (Ni bis Ng) auf !der Achse (A) des die Länge eines Zeichenelementes messenden Schrittschaltwerkes (Da) gegeneinander um der Länge der verschiedenen Zeichenelemente entsprechende Winkel versetzt sind. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben (Na bis Nc) auf der Achse (B) des die Zeichenelemente zählenden Schrittschaltwerkes (Db) in den der Stellenzahl der verschiedenen Zeichenelenienteentsprechenden Winkelstellungen finit je einer Nocke versehen sind. i.t. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nockenscheiben der beiden Achsen (A, B) paarweise kuppelnden Winkelliebel (hl bis li3) unter Wirkung voll durch die Nockenscheiben der Achse (.1) gespannten Federn (il bis f3) gegen die zugehörigen Nockenscheiben der Achse (B) gepreßt werden. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch i-., dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (hl bis li3) bei Übereinstimmung der empfangenen Zeichenelemente mit den eingestellten Zeichenelementen gegen Nocken der Scheiben auf der Achse (B) bei Nichtübereinstimmung umgelegt und gegen den Umfang der Scheiben auf der Achse (D) gepreßt werden. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß den die Nockenscheiben kuppelnden Winkelhebeln (h 1 bis h3) eine geineinsameScli<ilteinrichtung (Steuerstange St) zugeordnet ist, welche bei Nichtübereinstimmung eines empfangenen Zeichenelementes mit dein eingestellten Zeichenelement zur Wirkung gebracht wird. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstange (St) bei Umlegen eines der Winkelhebel (1i1 bis 1c3) angehoben wird und einen die Anrufeinrichtungen sperrenden Kontakt (s) steuert. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch geheiinzeiclinet, dali auf der Achse jedes der beiden" Schaltwerke (Da, Db) nur eine einzige Nockenscheibe (IM, NB) angeordnet ist, die ein ihr zugehöriges Hebelsystem (hl, li_, 113) steuert (Fig. 5). i9. Schaltungsanordnung nach Allspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Nockeilscheiben (NA, NB) gesteuerten Hebelsysteme sich bei Übereinstirnmung eitles empfangenen Zeichenelementes mit dein eingestellten Zeichenelement gegenseitig sperren, während sie bei Nichtübereinstimmung einen die Sperrung der Anrufeinrichtung veranlassenden Ilebel (.St) steuern. 2o. Schaltungsanordnung nach Allspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Hebelsvstein aus einem Drehliebel (h3), das andere Hebelsv stein aus einer voll einem Dreliliebel (1i1) gesteuerteil Schubstange (k=) gebildet wird. 21. Schaltungsanordnung nach AllspruCh 20, dadurch gekennzeichnet, daß die von dein die Länge der Zeiclienelemente anessenden Schrittschaltwerk gesteuerte Schubstange (k.,) unter Federspannung stellt und hei- Empfang eines mit dem eingestellten Zeichenelement übereinstiminenden Zeichenelementes gegen den freien .ran des voll denn die Zeichenelemente zählenden Schrittschalt#.verk (Db) gesteuertenWinkelliebels gepreßt wird, während sie bei Nichtübereinstimmung der Zeichenelemente in eine vorläufige Sperrstellung (Bereich der Nase ii des Ankers von Db) gebracht wird. 22. Schaltungsanordalung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die in eine vorläufige Sperrstellung gebrachte Schubstange bei Beendigung des nicht übereinstimmenden Zeichenelementes durch den dann abfallenden Anker des die Zeichenelemente zählenden Schrittschaltwerkes (Db) in eine von dem während des ganzen Anrufzeichens eingeschalteten Auslöserelais (C) abhängige endgültige Sperrstellung überführt wird. 23. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (NA) auf der Achse (A) des die Länge der Zeichenelemente messenden Schaltwerkes (Da) aus mehreren der Zahl der verschiedenen Zeichenelemente entsprechenden Sektoren verschiedenen Durchmessers zusammengesetzt ist (Fig.6). 2.1. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe auf der Achse (B) des d:e Zeichenelemente zählenden Schaltwerkes (Db) in den der Stellenzahl jedes Zeichenelementes entsprechenden Winkelstellungen mit der Länge der Zeichenelemente entsprechenden verschieden hohen Nocken versehen ist (Fig. 7). 25. Schaltungsanordnung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (NB) aus mehreren gleichartigen, mit über den Umfang gleichmäßig verteilten Nocken verschiedener Höhe ausgebildeten Scheiben (Na bis Nd) bestellt, die in der das Anrufzeichen ergebenden Weise über einen Stift (F) zusammengesetzt werden (Fig. 8 und 9). 26. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17 oder i9, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dein Hebelsystem gesteuerter Kontakt (9 s) bei Nichtübereinstimmung den Anrufstromkreis (Erregerkreis vom Relais AR,) unterbricht (Fig. i o). 27. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17 oder ig, dadurch gekennzeichnet, daß ein voll dem Hebelsystem gesteuerter Kontakt (2i s) bei Nichtübereinstimmung den Drehmagneten des die Länge der Zeichenelemente messenden Schaltwerkes (Da) kurzschließt (Fng. i1). 28. Schaltungsanordnung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Anrufstromkreis bei Sammel-und Notruf unabhängig von den von dem Hebelsystem gesteuerten Kontakten (gs, 21S) über von den Nockenscheiben gesteuerte, für derartige Anrufe vorgesehene besondere Kontakte (7 da, 15 db) geschlossen wird. 29. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr- und Auslöseeinrichtung (C) als Relais ausgebildet ist, das bei Beginn eines Anrufzeichens verzögert eingeschaltet und nach Beendigung eines Anrufzeichens verzögert ausgeschaltet wird. 3o. Schaltungsanordnung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr- und Auslöseeinrichtung (C) während eines Anrufzeichens die von dem die Zeichenelemente eines Anrufzeichens zählenden Schrittschaltwerk (Db) gesteuerte Achse (B) in der jeweils erreichten Schaltstellung gesperrt hält. 31. Schaltungsanordnung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Sperr- und Auslöseeinrichtung nach ihrem Wirksamwerden ein den Betriebszustand der Anlage (»durch Wahl belegt;< oder »nicht durch Wahl belegt«) anzeigendes Schauzeichen steuert. 32. Schaltungsanordnung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Anker der Sperr- und Auslöserelais (C) ein Schauzeichen angeordnet ist, das in der Arbeitsstellung des Ankers an der Abzweigstelle sichtbar wird. 33. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Anlagen, bei denen bei einem Wahlvorgang auch die Empfangseinrichtungen an der sendenden Stelle mit eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des die Länge der Zeichenelemente messenden Schrittschaltwerkes (Da) eine Zahlentrommel angeordnet ist, die die Länge des ausgesandten Zeichenelementes anzeigt. 3,4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 27 und 33, dadurch gekennzeichnet, daß vom anrufenden Teilnehmer gesteuerte Schaltmittel (Hakenumschaltkontakt hie) den Kurzschluß des die Länge der Zeichenelemente messenden Schrittschaltwerkes (Da) an der anrufenden Stelle verhindern. 35. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das .die Länge jedes Zeichenelementes messende Schrittschaltwerk (Da) in Abhängigkeit von dem während der Dauer jedes Zeichenelementes erregten Linienrelais (R) in Selbstunterbrecherschaltung fortgeschaltet wird.
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