DE379958C - Selbstanschlussfernsprechanlage fuer an einer gemeinsamen Leitung liegende Teilnehmeranschluesse - Google Patents

Selbstanschlussfernsprechanlage fuer an einer gemeinsamen Leitung liegende Teilnehmeranschluesse

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DE379958C
DE379958C DEH80417D DEH0080417D DE379958C DE 379958 C DE379958 C DE 379958C DE H80417 D DEH80417 D DE H80417D DE H0080417 D DEH0080417 D DE H0080417D DE 379958 C DE379958 C DE 379958C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine verbesserte Schaltung für Selbstanschlußfernsprechanlagen. Ein Zweck der Erfindung liegt darin, einen vereinfachten Hauptsteuerschalter und dazu gehörige Vorrichtungen zu schaffen, wodurch sich entsprechende Vereinfachungen auch für die Vermittlungseinrichtungen ergeben.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht
ίο darin, einen Hauptsteuersehalter zu schaffen, welcher allgemein für alle gebräuchlichen Amtseinrichtungen und für jede beliebige Anzahl Teilnehmer von Gesellschaftsleitungen verwendet werden kann.
Ein weiterer Zweck der Vorrichtung ist die Schaffung eines Hauptsteuerschalters in Verbindung mit besonders geschalteten Relais, durch den nach dem Stöpseln der Abfrageklinke und der Anrufklinke bei einem einfachen Niederdrücken einer Taste Stromstöße durch die gemeinsame Leitung geschickt werden und irgendeine vorher bestimmte Nebenstelle gewählt wird, während die übrigen, mit Ausnahme der rufenden Stelle, von der Leitung abgeschaltet werden. Gleichzeitig wird' eine Signalvorrichtung im Amt in Betrieb gesetzt, deren Strom die Stromstöße zur Bewegung der Schrittschalter an den Nebenstellen jedoch nicht stört.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung von Vorrichtungen in Verbindung mit dem Wählerschalter, durch welche alle Vorrichtungen am Ende des Gesprächs in die Ruhestellung durch einfaches EntStöpseln der Klinke oder Niederdrücken einer Taste zurückgeführt werden.
In den Zeichnungen ist Abb. 1 eine schematische Darstellung einer vollständigen Selbstanschlußfernsprechanlage nach der vorliegenden Erfindung, wobei eine Nebenstelle und die
vollständige Zentrale gezeigt sind und sich die Teile in Ruhestellung befinden. Abb. 2 ist eine vergrößerte schematische Darstellung der in Abb. ι dargestellten Zentrale. Abb. 3 ist eine ähnliche Anordnung wie Abb. 1, in der die Zentrale einen andauernd sich drehenden Hauptsteuerschalter hat. Abb. 4 ist eine Darstellung dieser Zentrale. Abb. 5 ist eine vergrößerteEinzelansicht des umlaufendenHaupt-Steuerschalters. Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6 in Abb. 5. Abb. 7 ist ein Schnitt nach der Linie J-J in Abb. 5. Abb. 8 ist eine Endansicht der Walze und zeigt die durch einen Magneten gesteuerte Sperrung und Freigabe. Abb. 9 ist ein wagerechter Schnitt des Teilnehmerwählerschalters oberhalb der Scheibe 36 und zeigt die Mittel, um seine Ruhestellung herbeizuführen. Abb. 10 bis
16 einschließlich sind Abwicklungen des Umso fanges der 'Selbstwählerscheibe 36 der einzelnen Teilnehmer und Darstellungen der Bahnen des Führungsstiftes des Anschlußschalters unter den verschiedenen Verhältnissen. Abb.
17 bis 20 einschließlich sind Einzelansichten von verschiedenen Stellungen der Scheibe und der Schalter. Abb. 21 ist eine Ansicht der Abschaltevorrichtung in der Nebenstelle. Abb. 22 ist eine Oberansicht davon. Abb. 23 ist eine Einzelansicht in vergrößertem Maßstabe des Hörerhakens und der zugehörigen Schalterteile.
Bemerkt sei noch, daß nicht alle zeichnerischen Darstellungen in nachstehendem erklärt werden, da ein Teil sich auf bereits erteilte Patente bzw. andere Erfindungen bezieht.
Zum besseren Verständnis soll zunächst eine eingehende Beschreibung der Einstellvorrichtung an der Nebenstelle S gegeben werden. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Steuerscheiben 36, 37 mit Anschlußkontakten 38, 39, wie am besten in Abb. 9, 21 und 22 zu sehen ist. Die zur Steuerung des Anschlußschalters und der anderen Schalter dienende Hauptscheibe 36 ist auf ihrem Umfange mit drei Ringen a, b und c und zwei Nute 54 und 58 versehen (Abb. 10 bis 16), wovon die erste Nut flacher ist, also größeren Durchmesser hat. Diese Scheibe 36 und der Schalter 38, 39 bilden die Anschlußmittel.
um die Nebenstelle S an die Leitung L-L' im Bedarfsfalle anzuschließen sowie die anderen abzuschalten. Sie werden von der Zentrale aus durch den Wählerschalter K der Zentrale betätigt.
Der größeren Klarheit wegen soll nun die , Wirkungsweise an einem Beispiel erläutert werden. Es soll z. B. Nebenstelle 1 die Zentrale zwecks Verbindung mit einer anderen ' Nebenstelle (z. B. Nr. 5) verlangen. Alle Scheiben 36 stehen zu dieser Zeit in Ruhestellung, und alle Stifte 38' der Anschlußkontakte 38, 39 in der offenen Bereitstellung a vor Zahn 6oa (Abb. 15) in Nut 54.
Bei dieser Stellung«' sind die Anschlußkontakte 38, 39 (Abb. ι bis 9) in allen Nebenstellen getrennt und offen, also in den Stromkreis zum Anschluß mit der Zentrale E eingeschaltet (Abb. 17).
Zunächst wird der Hörer R (Abb. 1) vom Teilnehmer 1 vom Haken 25' abgenommen, wodurch dieser sich hebt und sich gegen den Kontakt 61 legt; dadurch fällt die Klappe 9 in der Zentrale und gibt dem Beamten zu erkennen, daß eine Nebenstelle ruft. Dieses wird durch folgenden Stromverlauf bewirkt: Batterieß, über Leitung 10, Klappe 9, Leitung 8, Kontakt 152, Hörerhaken 153, Kontakt 104. Leitung 15, Leitung L', Leitung 6, Kontakt 61, Leitung 46 und 46', Drosselspule cs, Leitung 224 nach Erde g-1.
Der Beamte führt dann den Stöpsel P in die Klinke / ein, verbindet dadurch die Zentrale mit der Leitung, meldet sich und nimmt "den Auftrag des Teilnehmers 1, ihn mit Teilnehmer 5 zu verbinden, entgegen.
Nun wird der Hauptsteuerschalter K entsprechend betätigt, was weiter unten näher erläutert wird.
Durch die nun von der Zentrale kommenden Wähl Stromstöße werden die verschiedenen Elektromagneten 29 in sämtlichen Nebenstellen gleichzeitig erregt, die Anker 30 entgegen der Wirkung ihrer Federn 30' angezogen und die betreffenden Treib- und Sperrklinken 31', 32 betätigt. Diese bewirken ihrerseits, daß die betreffenden Schalträder 33, 314, die auf der Welle 35 aufgekeilt sind, schrittweise gedreht werden. Diese Welle ist im vorliegenden Falle in einer Grundplatte Ba gelagert (Abb. 21 und 22), an der die meisten der Wähl- und Abschaltvorrichtungen der Nebenstelle angebracht sind. Alle Scheiben 36 (Abb. 1) der Nebenstellen, deren Anruf Stellungen 38" um je einen Schaltschritt (= Steuerstromimpuls der Zentrale) auseinanderliegen, werden dadurch um fünf Schritte selbsttätig gedreht, wobei alle Stifte 38' (x\bb. ι und 17 bis 20), mit Ausnahme des an der rufenden Nebenstelle 1 befindlichen, sich durch die zugehörigen Schlitze 55' bewegen müssen und deshalb in die tieferen Nuten 58 eintreten. Dadurch werden die Kontakte 38, 39 (Abb. ι und 18) geschlossen und auf diese Weise alle Hörer mit Ausnahme von 1 überbrückt. Dieser Vorgang ist eine Folge des Umstandes, daß die Federn 41' (Abb. 1 und 9) die Anschlußkontakte 38, 39 seitwärts nach Nut 58 drücken konnten, ohne durch die Wirkung des den Anker 41 nach der flacheren Nut ziehenden Magneten 47 behindert zu werden, der mit den schwingbar an Feder 41' ange- iao ordneten Kontakten 38, 39 fest verbunden ist und diese trägt. Ausgenommen bei Neben-
stelle ι ist nämlich in diesem Augenblick der aus Batterie 65, Leitungen 66, 80, Hörerhaken 25', Kontakt 61, Leitungen 46, 46", Kontakten 44, 37', 45, Leitung 33, Magnet 47, Leitungen 51', 51, Batterie 65 bestehende Stromkreis zum Magneten 47 am Kontakt 61 geöffnet. Bei Nebenstelle 1 dagegen besteht in diesem Zeitpunkt diese Verbindung zwischen Hörerhaken 25' und Kontakt 61, so daß der oben beschriebene Stromkreis den Elektromagneten 47 erregt. Mithin bleibt hier Stift 38' in Nut 54 während des ganzen Wählvorganges, also Teilnehmer 1 dauernd angeschlossen.
Am Ende des Wählvorganges, also des fünften Stromimpulses, gleitet bei Nebenstelle 5 der Stift 38' auf den Anruf vorsprung 38« (Abb. 11), wodurch also die erwähnte Sperre des Hörers für den Teilnehmer 5 infolge des damit eintretenden Öffnens der von 38' gesteuerten Kontakte 38, 39 wieder beseitigt wird (Abb. 19).
Durch die gleiche Bewegung werden beim Teilnehmer 5 die Weckerkontakte 85, 86 und damit der aus Batterie 65, Leitungen 51, 51', Kontakt 85, 86, Leitung 82, Wecker 81, Leitung 66, Batterie 65 bestehende Weckerstromkreis geschlossen.
Der Teilnehmer 5 nimmt dann seinen Hörer ab und schließt dadurch den Kontakt 61, der über die bei ihm dann ebenfalls miteinander ; in Berührung stehenden Kontakte 44, 37' die Erregung des Magneten 47, wie bereits bei Teilnehmer 1 beschrieben, bewirkt.
Magnet 47 zieht dann entgegen der Wirkung von Feder 41' den Kontaktblock mit 38, 39 und 86 nach Nut 54, was nach dem oben Gesagten ein Unterbrechen des Weckerstromkreises an 85, 86 ohne Störung der von 38, 39 abhängigen Sprechbereitschaft zur Folge hat. ,
Das Gespräch kann nun stattfinden. Nach Beendigung werden die Hörer an beiden Nebenstellen wieder angehängt, und von dem Beamten an der Zentrale Stöpsel P aus der Klinke/ gezogen, worauf die Walze ioa des Wählerschalters K und alle Scheiben 36 sich j selbsttätig in ihre Ruhestellung, wie in nachstehendem beschrieben, zurückbewegen.
Die Klinke / ist, wie in Abb. 1 dargestellt, durch eine Leitung 15 an die Leitung IJ und durch eine Leitung 105 an die Leitung L angeschlossen. P' dient nur zum Anschließen eines etwa vorhandenen zweiten Nebenstellen-Stromkreises mit Klinke,? falls an diesem der
anzurufende Teilnehmer liegt. :
Durch das Stöpseln werden die Kontakte 104, 152, 153', von der Kontaktplatte 153 an der Klinke / getrennt, wodurch alle Stromkreise in Abhängigkeit vom Haupisteuerschalter gestellt werden.
Dieser Schalter K (Abb. 5) besitzt eine ; drehbare Walze ioa, an deren einem Ende ein Reibungsrad na sowie eine durch einen Motor 13° (Abb. 1) bewegte, unter Feder wirkung stehende Reibungsscheibe I2a sich befinden. Auf der Welle der Walze io° sitzt ein Sperrrad Ι4α mit einem einzigen Zahn (Abb. 8), das durch die Ankerklinke 15" gesteuert wird, welche für gewöhnlich unter Wirkung der dargestellten Feder die Walze io°. gegen Drehung aus der Nullstellung sichert, so daß der dauernd laufende Motor I3a nur die Scheibe I2ß dreht. Der Magnet i6fl hat die Aufgabe, die Ankerklinke 15° auszulösen.
Die Walze io° trägt einen Mantel mit einer gleichmäßig verlaufenden Anzahl von Schaltstufen 17', welche die durch Federn offen gehaltenen, z. B. zehn Stück Schaltkontakte a",
■ b", c", d", e", f, g', h', j" und k" steuern. Die Schaltkontakte sind in Nullstellung der Walze geschlossen.
Zweck und \Virkungsweise des Steuerschalters und der anderen hier in Betracht kommenden Teile ergibt sich aus nachfolgender Beschreibung der Arbeitsvorgänge:
Stromkreis Nr. 1 (Beginn der Drehbewegung von Walze i8°). Um die von einem Teilnehmer verlangte Verbindung mit z. B. Teilnehmer 1 herzustellen, steckt der Beamte
; den Stöpsel P in die Klinke /. Dann erfolgt Einschalten des Läutekontaktes K' (Abb. 2)
: und des Kontaktes a'". Dadurch werden die folgenden Stromkreise geschlossen: Batterie 53, Leitung 20a, Stromstoßrelais 21 a ! Leitung 22°, Kontakt 23" des Relais 24°, Leitung 25", Knopf"'", Leitungen 26", 27", Wählerrelais 28^, Leitung 29", Kontakt a" am Steuerschalter/^, Walze ioa, Bürste 30°, Leitung 3ΐ·α, Kupplungsmagnetrelais 32", Leitung 33", 34° und zur Batterie Bz zurück. ioo
Stromkreis Nr. 2 (bezweckt Erleichterung der Bedienung durch Ermöglichung nur kurzzeitigen Niederdrückens von a'", V" ...). Nach Freigabe des Knopfes a!" bleibt die Erregung der Relais 2iö, 28*, 32° bestehen durch den Stromkreis über Batterie -B3, Leitung 20°, Relais 21°, Leitung 36", Kontakt 37", Leitung 27°, Relais 28* und so fort wie im Stromkreis i.
Stromkreis Nr. 3 (Freigabe der,Walze 18"). Die Erregung des Relais 32s schließt einen Stromkreis über Batterie Bs, Leitungen 2oa, 37", 38s, Kontakt 39°, Leitung 40", Kuppelungsmagnet ΐ6α und Leitungen 41s, 34" zur Batterie zurück. Die dadurch freigegebene Walze ioa dreht sich von diesem Augenblick an im Pfeilsinne (Abb. 8).
Stromkreis Nr. 4 (Verhinderung vorzeitigen erneuten Wählens). Die Drehung der Walze ι oa schließt zuerst den Kontakt 42a und' damit den folgenden Stromkreis: Batterie B3, Leitung 43s, Relais 24°, Leitung 44°,
Signallampe 45", Leitung 46°, Kontakt 42°, Leitungen 47", 34° zur Batterie. Die Erregung iles Relais 24" veranlaßt das Unterbrechen des Stromkreises Nr. 1 zum Knopf a'" an Kontakt 23° von 24", wodurch weitere Wählungen durch irgendeinen Beamten verhindert werden, bis die Walze io" des Wählerschalters eine Umdrehung vollendet und dadurch den Kontakt 42" wieder geöffnet hat. ίο Stromkreis Nr. 5 (vorläufige Offenhaltung des Weckerstromkreises). Dieser Stromkreis wird über den Kontakt 42" wie folgt gebildet: Batterie ßx, Leitungen 20", 37", 37*, Relais 48^ Leitungen 49°, 46", Kontakt 42" und Lei-Hingen 47", 34" zur Batterie. Er hält während des Wählens, also der Drehbewegung von ioa, den Stromkreis des Weckerstronigenerators G' an den Kontakten 50", 51" des Relais 48" offen und verhindert dadurch das Anrufen, bis die ao Wählung vollzogen, d. h. bis die Walze ioa eine Umdrehung vollendet hat.
Stromkreis Nr. 6 (Wählerstromstoßvorrichtung). Die beiden weiteren Kontakte 52°, 53" am Steuerschalter schließen und öffnen sich as abwechselnd durch Einwirkung der Zähne von Rad 19« (Abb. 6). Dadurch ergeben sich Stromstöße in der Leitung über folgenden Stromkreis: Generator G, Leitung 54", Kontakt 52", Leitungen 55«, 56", Kontakt 57" des Relais 28", Leitung 58", Lampenrelais 59", Leitung boa, Kontakt 61" des Relais 21 a, Leitung 62", Weckerkbntakte 63" der Läutetaste k' zur Leitung L-L und zurück durch die Schnur 64", Leitung 65", Kontakt 66" des Relais 21 a, Leitung 67«, Kontakt 68« des Relais 28", Leitung 69", Kontakt 53° und Leitung 70° zum Generator G zurück.
Die Anzahl dieser das Wählen des Teilnehmers bewirkenden Stromstöße wird begrenzt durch die Erregungsdauer des Relais 2iB, das nach Abgleiten des Kontaktes a" von 17' gleichzeitig mit Relais 28*, i6a ausgeschaltet wird. (Für a" = Teilnehmer 1 ergibt sich ein Stromstoß, für b" = Teilnehmer 2 zwei Stromstöße usw.) Die Abschaltung des Kupplungsmagneten ιό" gibt, wie oben gesagt, die Ankerklinke 15" frei, so daß die Walze 10« nach Einschnappen von 15" angehalten wird, wenn diese die Anfangsstellung wieder erreicht. Dann öffnet sich auch wieder Kontakt 42", wodurch die Abschaltung der Relais 48", 24" bewirkt wird.
Stromkreis Nr. 7 (Schließung des Weckerstromkreises). Die Abschaltung des Relais 48" verbindet den Generator G' mit den Weckerleitungen wie folgt: GeneratorG', Kontakt 5ia, Leitung 72", 65«, die Wecker kontakte 63", zur Leitung L-L' und zurück durch die Schnur, Drähte 62", 73°, Kontakt 50" und Leitung 75". Die Unterbrechung des Weckerstromkreises erfolgt, wie bereits beschrieben, an den Kontakten 85,86 des angerufenen Teilnehmerapparates.
Die Signallampe 45° leuchtet, solange sich die Walze ioa dreht. Der Beamte darf nur bei dunkler Lampe eine neue Wählung einleiten. Die Stromstoßlampe 74" leuchtet kurz für jeden Stromstoß auf, der durch die Leitung geschickt wird und dient somit zur Prüfung. Dieser Stromkreis umfaßt die Batterie 75", Kontakt γ6α, des Relais 5912 und die Lampe 74« (vgl. Stromkreis 6).
Es ist auch möglich, daß der Magnet i6" über einen besonderen Kontakt auf der Walze 10" erregt wird, so daß er ausgeschaltet wird, so wie die Walze ioa anfängt sich zu drehen; da das Rad 14" mit nur einem Sperrzahn versehen ist, wird es sich auf jeden Fall auch nach Abfallen des Sperriegels vom Magnet einmal voll herumdrehen. Dadurch kann So wesentlich an .Strom gespart werden.
In der in Abb. 3 und 4 gezeigten Anordnung der Apparate ist die Walze io6 des Hauptsteuerschalters K" ein sich stetig drehender Teil, und die Stromkreise, welche durch die Kontakte α2, k2 und die Knöpfe α3, bs usw. gesteuert werden, sind so angeordnet, daß die Stromkreise für gewöhnlich offen sind, also keine Stromstöße in die Leitung geschickt werden. Hieraus ergibt sich folgende Arbeitsweise:
Stromkreis Nr. ia (Einleitung des Wählstromkreises). Das Niederdrücken des dem Teilnehmer Nr. 10 entsprechenden zehnten Knopfes k* schließt den Stromkreis über Batterie ß4. Leitung 37''1. Relais 48^, Leitung 36^, Umgehungsrelais 28'*, Leitungen 27', 2Ö6, Knopf k'·' und Leitung 25* zur Batterie.
Die Erregung von 48* schaltet die Weckerund Wählstromkreise von den Weckerleitun- 10c gen 62'', 65* bei Kontakt 71*, 74s ab.
Stromkreis Nr. 2 a (Zweck des Stromkreises 2 oben). Bei Freigabe des Knopfes F bleibt die Erregung der Spulen 28"*, 48ft bestehen wie folgt: Batterie B'1, Leitung 37*, Relais 48'', Leitung 36'', Relais 28d, Leitung 2yh, Kontakt yjd. Leitung 76*, Kontakt 37C und Leitung yyb.
Stromkreis Nr. 3a (Endvorbereitung des Wählstromkreises). Wenn die Walze iof' die Nullstellung durchläuft, wird für kurze Zeit der Kontakt 42'' und damit folgender Stromkreis geschlossen: Batterie F4, Leitung 201''. Stromstoßrelais 2ΐδ, Leitung 36", Kontakt 42'', Leitung 46'', Relaiskontakt 78s. Leitung 79'', 8o6, Relais 28tf/, Leitung 29'', Kontakt Ir. Walze i©6, Bürste 30* und Leitung 3ib zurück zur Batterie Di. (Der Stromkreis erregt die Relais 2i6, 28*.)
Die Erregung des Relais 28* öffnet den Stromkreis Nr. 2 a am Kontakt 37° und gibt dadurch die Relais 28lZ, 48* frei.
Die Erregung des Relais 2iÄ schließt den Wählstromkreis über die Weckerleitungen an den Kontakten 6ih, 66b.
Die Ausschaltung des Relais 48s schließt einen Teil des Stromkreises zu den Weckerleitungen an den Kontakten jib, 74*. ;
Stromkreis Nr. 4a (Zweck wie Stromkreis 4).
Da der Kontakt 42* nach kurzer Zeit geschlossen ist, öffnet1 sich auch Stromkreis 3C I
sofort wieder. Dieser wird durch den Strom- \
, kreis über Batterie B*, Draht 20*, Relais 2i&, Leitungen 36", 8i6, Relaiskontakt 826, Leitung ;
806, Relais 28*', Leitung 29Λ Kontakt W-, ' Walze ι ob, Bürste 30^ und Leitung 31* zur Batterie zurück' ersetzt, wodurch die Erregung der Relais 2ΐδ, 28d' aufrechterhalten wird, bis der Stromkreis durch' den zehnten Kontakt k2 an der Walze io6 unterbrochen wird.
Stromkreis Nr. 5a (Wählerstromstoßvorrichtung.) Gleich nach dem Schließen und öffnen des Kontaktes 42* schließen und öffnen sich wieder die Kontakte 52*, 53s und schicken zehn Stromstöße durch die Leitung wie folgt:
Batterie B5, Leitung 54&, Kontakt 52*, Leitungen 55s, 56s, Kontakt 57s, Leitung 586, Relais 5a.6, Leitung 6ob, Kontakt 616, Leitung 73*, Kontakt 74*, Leitung 62b, Weckerkontakte 63s, von da durch die Leitung und zurück durch die Schnur, Leitung! 65*, Kontakt yib, Leitung 72*, Kontakt 66b des Relais 216, Leitung 67s, Kontakt 686 des Relais 28*, Leitung 69*, Kontakt 536, Leitung 70 und Batterie Bs.
Nach dem zehnten Stromstoß hat ¥ die zugehörige Schaltstufe der Walze io& erreicht, öffnet sich dann und schaltet dadurch die Relais 21 b, 2&d' aus, so daß weitere Stromstöße nicht mehr in die Leitung gehen können.
Das Lampenrelais betätigt in gleichem Sinne, wie oben beschrieben, die von einer besonderen Batterie über p2 gespeiste Stromstoßlampe.
Stromkreis Nr. 6a (Zweck wie Stromkreis 7). Die Abschaltung des Relais 21* verbindet den Generator G' mit den Weckerleitungen wie folgt: Generator G', Leitung 70*, Kontakt 666,, Leitung 72s, Kontakt 71*, Leitung 6$b, Weckerleitungen 63*, Leitung 62s, Kontakt 74*, Leitung 73^ Kontakt 616, Leitung 75J und Generator G'.
Die Meldelampe 45* leuchtet bei Einschaltung von Stromkreis ia infolge Erregung des Relais 48° auf und erlischt durch dessen Abschaltung gemäß Stromkreis 3°.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbstanschlußfernsprechanlage für an einer gemeinsamen Leitung liegende Teilnehmeranschlüsse, in welcher in der ' Vermittlungsstelle ein durch Drucktasten gesteuerter drehbarer Wahlschalter vorgesehen ist, der Vorrichtungen zur zwangläufigen Vollendung der Drehbewegung (Klinkenrad 14°) zur Unterbrechung des Weckerstromkreises für die Dauer der Wählerbewegung (Nocken i8°) zwecks Verhütens von Wiederbelegung und zur Abgabe von Stromstößen (Nocken 19") besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß den Drucktasten (a!u, l·"1...) Halterelais (28*, 28° ...) zugeordnet sind, die ein vorübergehendes Tastendrücken zulassen, und daß eine Vorrichtung (a", b"...) zur Begrenzung der Stromstoß zahl nach Ablauf des der gedrücktem Taste (a"1 entsprechend Teilnehmer 1) entsprechenden ' Schalterweges vorgesehen ist, und daß ferner diese Amtseinrichtungen in Verbindung mit solchen Nebenstelleneinrichtungen arbeiten, die abhängig von der vom Amt gegebenen Stromstoßzahl eine gleiche Anzahl Schaltschritte (Magnet 29, Klinken 31, 32) ausführen, wobei an der rufenden und angerufenen Nebenstelle der Leitungsanschluß (durch Stift 381 in Nut 54 [Abb. 10] durch Magnet 47 bzw. durch Stift 38 auf Ansatz 38°) hergestellt, dagegen in allen anderen Nebenstellen der Leitungsanschluß kurzgeschlossen wird (durch Stift 381 in Nut 58 durch Feder 41).
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, in der der Steuerschalter (K) eine Anzahl von Stromkreisen (a", b" ...) steuert, von welchen jeweilig einer durch Tasten (am, bm...) geschlossen wird und welche infolge des jedem Gespräch vorauf gehenden durch Klinkenrad (14°) erzwungenen Durchlaufens aller Anschlußstufen des Steuerschalters eine Prüfung der richtigen Anschlußnummer durch die Überwachungslampe (74°) gestattet.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 und 2 mit einer Signalvorrichtung (Lampe 45°) zum Anzeigen des regelrechten Arbeitens der Amtseinrichtungen, daran erkennbar, daß die Lampe nur bei Drehung des Steuerschalters leuchtet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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