DE703241C - gaengen durch Schachtfoerdergestelle mit Hilfe von Seilen - Google Patents
gaengen durch Schachtfoerdergestelle mit Hilfe von SeilenInfo
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- DE703241C DE703241C DE1938D0076992 DED0076992D DE703241C DE 703241 C DE703241 C DE 703241C DE 1938D0076992 DE1938D0076992 DE 1938D0076992 DE D0076992 D DED0076992 D DE D0076992D DE 703241 C DE703241 C DE 703241C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/02—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
- B66B1/06—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
- B66B1/12—Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems
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Description
- Mechanisches Getriebe zur Auslösung von Steuervorgängen durch Schachtfördergestelle mit Hilfe von Seilen In der Nähe der Haltestellen von Schachtförderungen werden vielfach Hebel, Steuerkurven o. dgl. angewendet, die zur Steuerung mechanischer Getriebe dienen, welche ihrerseits wieder Schaltvorgänge zum Betätigen von Zeichen, Verriegelungen, Fördereinrichtungen u. dgl. hervorrufen. Oft sind die Raumverhältnisse im Schacht so beengt, daß die Anordnung von Hebeln u. dgl. reicht angängig erscheint, da bei den unvermeidlichen seitlichen Pendelungen des Fördergestelles die Gefahr des Abreißens der in den Schacht ragenden Steuerteile besonders groß ist: Die Erfindung schlägt für solche und ähnliche Fälle vor, ein Steuerseil quer durch das Schachtprofil zu spannen, so daß'es von dem Fördergestell aus seiner Lage bewegt wird und dabei eine mit ihm verbundene Schaltvorrichtung steuert. Bekannt sind Steuereinrichtungen, bei denen die Bewegung eines in den Schacht ragenden Anschlages durch ein Seil auf das Steuermittel übertragen wird. Weiter sind Anlagen bekannt, bei denen ein in das Schachtprofil ragender Hebel von einer Kurve im Fördergestell bewegt, einen elektrischen Schalter unabhängig vom Abstand des Förderkorbes von der Schachtwand betätigt. Solchen und anderen Anlagen mit in das Schachtprofil ragenden Teilen hat die Erfindung den Vorteil. voraus, daß man die schlagartigen Beanspruchungen beim Auftreffen der Fördergestellteile auf die Hebel o. dgl. durch die; Eigenelastizität des Seiles vermeidet. Dazu kommt noch, daß ein waagerecht im Schacht gespanntes Seil, wenn es in der Mine nach unten gedrückt wird, zunächst nur geringe Ablenkungen erfährt, die sich in entsprechend geringen Seilbewegungen auswirken. Der zu bewegende Steuerungsteil wird daher aus beiden genannten Gründen allmählich und ohne Schlag beschleunigt. Dabei bedarf es nicht" wie bei den bekannten Anlagen langer Steuer-@@ kurven, die ein allmähliches Beschleunigen= der in den Schacht ragenden Teile hervorrufen sollen und bei denen die Schaltung früher oder später erfolgt, je nachdem ob das Fördergestell in seinem Spielraum mehr oder weniger von dem Anschlag entfernt ist. Solche Steuerkurven können vielmehr gänzlich fortfallen, und trotzdem tritt der Steuervorgang erst genau in der gewünschten Lage des Fördergestelles ein.
- Um eine vorzeitige Zerstörung des Steuerseiles zu vermeiden, wird das Fördergestell mit Rollen oder Walzen an denjenigen Stellen versehen, an denen es mit dem quer durch den Schacht geführten Steuerseil in Berührung, kommt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung an Hand einer Gefäßförderung dargestellt.
- Im Schacht i ist eine Haltestellung für das Gefäß ,2 vorgesehen, in der es von einer bei 3 angedeuteten Rutsche aus beladen wird. Wie üblich, sollen die entsprechenden Verriegelungs-, Entriegelungs- und sonstigen Steuervorgänge -durch ein mechanisches Getriebe hervorgerufen werden, jedoch sind infolge der beengten Raumverhältnisse und wegen der unvermeidlichen Schwankungen des Fördergefäßes im Schacht Hebel und ähnliche raumbeanspruchende Einrichtungen zu vermeiden. Dies ist erreicht durch die Steuerseile q. und 5, die quer durch das Schachtprofil gespannt sind. Die Festpunkte liegen bei 6. Gegebenenfalls können an dieser Stelle beide Seile verbunden und über eine Ausgieichrolle geführt sein. Von dort sind die Seile über die Rollen? bis i i zu einem Speicherflaschenzug i 2 geführt, der durch ein Gegengewicht 13 belastet ist. Die Seilenden sind bei 14 an einen Schalthebel 15 angeschlossen, der einen elektrischen Schalter, ein Druckventil o. dgl. für Verriegelungen, Entriegelungen, Schurrenbetätigung, Schieberbewegung o. dgl. steuert. Die beiden nebeneinander und gegenläufig im Schacht bewegten Fördergefäße sind am unteren Ende mit Rollen oder Walzen 16 und 17 versehen, mit denen je nach dem das Steuerseil q. oder 5 nach unten durchgedrückt wird, wobei es sich gegebenenfalls auf die Rollen iS und i9 auflegen kann. Bei dieser Bewegung der Steuerseile wird zunächst der Schalter 15 betätigt, und wenn das Gefäß noch weiterfährt, wird das Gewicht 13 angehoben und gibt Seil aus. Der Schalthebel kann in geeigneter Weise mit 4 'uffereinrichtungen versehen sein, die den =iSchlag am Ende seiner Bewegung dämpfen. An die Stelle des Gewichtes 13 kann eine Feder oder auch eine pneumatische Vorrichtung treten. Für die Betätigung genügt gegebenenfalls auch ein einziges Steuerseil. Natürlich kann in entsprechend gelagerten Fälle. das Steuerseil die gewünschte Bewegung, Verriegelung, Entriegelung oder Signalgabe unmittelbar hervorrufen; bei indirekter Betätigung können beliebig viele Steuervorrichtungen an das Seil angeschlossen werden.
- Das Steuerseil kann je nach den Verhältnissen diagonal oder quer zur Schachtmittelebene durch das Schachtprofil gezogen werden. Gegebenenfalls kann man die unteren Führungsrollen für das Steuerseil auch in beweglichen Schlitten lagern, so daß das Steuerseil aus dem Schachtprofil herausbewegbar ist, z. B. um das Gefäß auf Wunsch auch glatt durchfahren zu lassen. Ferner können für jedes Gefäß auch zwei nebeneinanderliegende Steuerseile Anwendung 'finden, welche dieselben oder getrennt voneinander wirkende Steuervorrichtungen -betätigen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanisches Getriebe zur Auslösung von Steuervorgängen durch Schachtfördergestelle mit Hilfe von Seilen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerseil querdurch das Schachtprofil hindurch gespannt ist und von dem Fördergestell aus seiner Lage bewegt wird, das dadurch eine mit ihm verbundene Schaltvorrichtung steuert.
- 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördergestell mit Rollen oder Walzen versehen ist, die auf das Steuerseil treffen.
- 3. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Steuerseilzug Spannrollen eingeschaltet sind, die auch das Überfahren der Haltestelle des Fördergestelles gestatten. q.. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Schacht entsprechend den zwei nebeneinander auf und ab gehenden Fördergestellen zwei nebeneinanderliegende Steuerseile angeordnet sind, welche getrennte oder gemeinsame Schaltvorrichtungen steuern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938D0076992 DE703241C (de) | 1938-01-05 | 1938-01-05 | gaengen durch Schachtfoerdergestelle mit Hilfe von Seilen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1938D0076992 DE703241C (de) | 1938-01-05 | 1938-01-05 | gaengen durch Schachtfoerdergestelle mit Hilfe von Seilen |
Publications (1)
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| DE703241C true DE703241C (de) | 1941-03-04 |
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ID=7062345
Family Applications (1)
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| DE1938D0076992 Expired DE703241C (de) | 1938-01-05 | 1938-01-05 | gaengen durch Schachtfoerdergestelle mit Hilfe von Seilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE703241C (de) |
-
1938
- 1938-01-05 DE DE1938D0076992 patent/DE703241C/de not_active Expired
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