DE702014C - Form fuer Pressen zum Herstellen torpedofoermiger Stuhlzaepfchen (Suppositorien) - Google Patents

Form fuer Pressen zum Herstellen torpedofoermiger Stuhlzaepfchen (Suppositorien)

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Publication number
DE702014C
DE702014C DE1938L0094059 DEL0094059D DE702014C DE 702014 C DE702014 C DE 702014C DE 1938L0094059 DE1938L0094059 DE 1938L0094059 DE L0094059 D DEL0094059 D DE L0094059D DE 702014 C DE702014 C DE 702014C
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DE
Germany
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suppositories
mold
press
uvula
cavities
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Expired
Application number
DE1938L0094059
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Luedecke
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE702014C publication Critical patent/DE702014C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/08Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of suppositories or sticks

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Form für Pressen zum Herstellen torpedoförmiger Stuhlzäpfchen (Suppositorien) Zusatz zum Patent 654854 Gegenstand des Patents 654854 ist eine Presse zum Herstellen torpedoförmiger Stuhlzäpfchen, bestehend aus einem mehrere Hohlformen und die Masse aufnehmenden Preßunterteil und einem z. B. mittels Bajonettverschlusses am Unterteil zu befestigenden, den Preßkolben führenden Verschlußkopf, bei der der Unterteil eine Anzahl achsparalleler, nach dem Füllraum offener Bohrungen zur Aufnahme von in der Ebene ihres größten Hohlraumquerschnitts quer zur Längsachse geteilten, an einem Ende offenen Formen besitzt und im Boden der Bohrungen verengte Bohrungen zum Ausstoßen der Formen aus den Bohrungen vorgesehen sind. Bei der Presse nach dem Hauptpatent ist das Herausnehmen der geformten Zäpfchen aus der Form noch verhältnismäßig umständlich, weil zunächst der die Einzelformen enthaltende Teil aus dem Pteßunterteil herausgenommen, darauf die Einzelformen aus diesem Körper herausgestoßen, von den Einzelformen das kleinere Unterteil abgenommen und schließlich aus den Oberteilen der Formen die Zäpfchen ausgestoßen werden müssen. In gleicher Weise ist die Herrichtung der Form vor Beginn der Arbeit verhältnismäßig umständlich.
  • Auch ist für den Gebrauch die große Anzahl der Teile, von denen viele verhältnismäßig klein sind, unbequem, und dies um so mehr, wenn noch Einzelformen für verschiedene Zäpfchenformen und -größen vorhanden sind.
  • In allen vorher genannten Beziehungen wird durch die Erfindung Abhilfe geschaffen.
  • Erfindungsgemäß sind bei der Presse nach dem Hauptpatent nicht mehr Einzelformen als besondere zylindri.sche Körper in Bohrungen des Aufnahmekörpers eingesetzt, sondern die Form, in der die Hohlräume, welche die zur Bildung der Zäpfchen dienende Masse aufnehmen, achsparallel und konzentrisch angeordnet sind, ist durch einen die Hohlräume halbierenden achsparallelen Ringschnitt geteilt und der Mantelteil der Form noch besonders in der Ebene des größten Zäpfchenquerschnitts in einem unteren NIantelring und einem oberen Aiantelring geteilt. Bei dieser Anordnung besteht die ganze Form für die Gesamtzahl der in einem Arbeitsgange herzustellenden Zäpfchen aus nur drei Teilen, die bequem für den Arbeitsvorgang zusammengestellt und nach derFormpressung zur Herausnahme der Zäpfchen auseinandergenommen werden können. Der obere und innere NIantelring können leicht von dem Zylinderkern abgestreift werden, wobei die Zäpfchen in den Hohlraumhälften des Kernes haftenbleiben, aus welchem sie leicht herausgedrückt werden können. Für jede Zäpfchenform und -größe ist ein besonderes Kernstück mit den zugehörigen Mantelringen erforderlich.
  • Es sind bereits Pressen bekannt, bei welchem die inneren Hälften der durch einen achsparallelen Ringschnitt halbierten Hohlräume, welche die Zäpfchenmasse aufnehmen, in der Mantelfläche eines vollzylindrischen Formteils und die anderen Hälften in die innere Alantelfläcl1e eines den vorher genannten Formteil umschließenden hohlzylindrischen Formteils eingearbeitet und die Formen in der Ebene des größten Querschnitts der Hohlräume quer zur Längsachse geteilt sind.
  • Aber bei dieser Ausführung sind die äußeren Hälften der Hohlräume in die Wandung des gehäuseartigen Presseunterteils eingearbeitet und nicht wie beim Erfindungsgegenstand in einen besonders eingesetzten Mantel, der einen Teil der Gesamtform bildet und mit ihr herausnehmbar ist. Daher werden bei der älteren Ausführung beim Ausstoßen des inneren Formteils mit den inneren Hälften der die Zäpfchen aufnehmenden Hohlräume aus dem Presseunterteil die geformten Zäpfchen von den äußeren Hälften ihrer Hohlräume losgerissen. Beim Erfindungsgegenstand aber ist die Form als Ganzes in den Presseunterteil ausstoßbar eingesetzt, durch den gleichachsigen Ringschnitt ist ein ringförmiger, abnehmbar äußeren Formteil gebildet, der selbst wieder durch einen in der Ebene des größten Zäpfchenquerschnitts angebrachten waagerechten Schnitt in eine obere und untere Hälfte unterteilt ist. Aus dieser Anordnung ergibt sich die Möglichkeit des Ausstoßens der Gesamtform aus dem Presseunterteil und ihrer Zerlegung nach dem Ausstoßen, wodurch die Gefahr der Beschädigung der Zäpfchen beim Herausnehmen ausgeschlossen wird.
  • Bei der bekannten Ausführung ist die Herstellung von Zäpfchen, die von der Stelle des größten Querschnitts nach beiden Enden sich verjüngen, dadurch ermöglicht, daß die verdickten Kopfenden der Zäpfchenformen in die Druckfläche eines Preßstücks eingearbeitet sind, das zum Einpressen der Masse in die Formen dient. Beim Abheben dieser Platte kommt es leicht zum Abbrechen der geformten Zäpfchen. Diese Gefahr ist beim Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß nur von dem die äußeren Hohlformhälften enthaltenden Formteil der die Kopfhälften der Zäpfchen enthaltende Teil für sich abnehmbar ist. Gleichviel ob dieser ringförmige Formteil beim Ausstoßen der Gesamtform aus dem Presseunterteil sich schon ablöst und im Unterteil zurückbleibt oder nicht, in jedem Falle sind die Zäpfchen beim Herausnehmen der Form auf dem Presseunterteil durch das Mittelstück und den Mantelteil der Form gegen Beschädigung geschützt. Nach Abnahme des Mantelteils der Form, die wegen der Kegelform der Zäpfchen ohne Schwierigkeit möglich ist, lassen sich die Zäpfchen leicht aus den Vertiefungen des inneren Formteils herausdrücken.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch den Presseunterteil mit eingesetzter Form.
  • Abb. 2 ist ein Grundriß des Presseunterteils mit eingesetzter Form, und Abb. 3 zeigt den nach einer Formung aus dem Presseunterteil ausgestoßenen inneren Formteil mit den an ihm haftenden Zäpfchen und dem sie umschließenden oberen Formmantelteil.
  • In dem Hohlraum 2 des Presseunterteils 1 sind die Teile, welche in ihrer Gesamtheit die Hohlräume für die in einem Arbeitsgang herzustellenden Zäpfchen 26 enthalten, eingesetzt. Die Form besteht aus einem zylindrischen inneren Teil 23, in dessen Umfangsfläche die inneren Hälften der durch einen achsparallelen Ringschnitt halbierten Hohlräume eingearbeitet sind. Die äußeren Hälften der Hohlräume sind in gleicher Anordnung in die Innenfläche eines den inneren Formteil 23 umschließenden und in die zylindrische Ausbohrung des Presseunterteils palssenden Zylindermantels eingearbeitet, der in der Ebene des größten Zäpfchenquerschnitts quer zur Längsachse in einen unteren kleineren Mantelring 24 und einen oberen größeren Mantelring 25 unterteilt ist. Die Mantelteile 24, 25 sind zweckmäßig in bezug auf den inneren Formteil 23 durch Nut und Feder oder eine ähnliche Einrichtung (in der Zeichnung nicht dargestellt) derartig in bezug aufeinander geführt, daß sie sich gegeneinander nicht verdrehen können und die Formteile sich genau zu einer vollen Form ergänzen. Zweckmäßig ist ferner im Presseunterteil I eine Stellschraube zur Feststellung des unteren Mantelringes 24 vorgesehen (nicht gezeichnet).
  • Vor Beginn der Formung wird die Form durch Einsetzen der Teile 23, 24, 25 in der aus Abb. I ersichtlichen Weise in demPresseunterteil gebildet und der untere Mantelring 24 durch Anziehen der nicht gezeichneten Stell- oder Preßschraube im Presseunterteil I festgestellt. Wenn nun nach dem Einpressen des Materials in die Hohlräume der Form der innere Formteil 23 aus dem Presseunterteil 1 herausgestoßen wird, nimmt er die Zäpfchen26 und Iden oberen Mantelring 25 mit, wie Abb. 3 veranschaulicht, während der untere Mantelring 24 im Presseunterteil 1 verbleibt. Der obere Mantelring 25 kann ohne weiteres von dem Kernstück 23 und den Zäpfchen nach oben abgestreift werden, worauf sich die am inneren Formteil 23 haftenden Zäpfchen leicht abdrücken lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Form für Pressen zum Herstellen torpedoförmiger Stuhlzäpfchen (Suppositorien) nach Patent 654854, dadurch gekennzeichnet, daß die Form, in der die Hohlräume, welche die zur Bildung der Zäpfchen dienende Masse aufnehmen, achsparallel und konzentrisch angeordnet sind, durch einen die Hohlräume halbierenden achsparallelen Ringschnitt geteilt und der Mantelteil der Form noch besonders in der Ebene des größten Zäpfchenquerschnitts in einen unteren Mantelring (24) und einen oberen Mantelring (25) geteilt ist.
DE1938L0094059 1938-01-23 1938-01-23 Form fuer Pressen zum Herstellen torpedofoermiger Stuhlzaepfchen (Suppositorien) Expired DE702014C (de)

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DE (1) DE702014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934398C (de) * 1951-12-22 1955-10-20 Lucien Paul Simon Djian Ein- oder mehrzellige Verkaufspackung fuer Verbrauchsgueter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE934398C (de) * 1951-12-22 1955-10-20 Lucien Paul Simon Djian Ein- oder mehrzellige Verkaufspackung fuer Verbrauchsgueter

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