DE701057C - Einrichtung zum Entleeren von Bunkern - Google Patents

Einrichtung zum Entleeren von Bunkern

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DE701057C
DE701057C DE1937M0140057 DEM0140057D DE701057C DE 701057 C DE701057 C DE 701057C DE 1937M0140057 DE1937M0140057 DE 1937M0140057 DE M0140057 D DEM0140057 D DE M0140057D DE 701057 C DE701057 C DE 701057C
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DE
Germany
Prior art keywords
bunker
bunkers
trough
emptying
outlet
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937M0140057
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English (en)
Inventor
Josef Martin
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Individual
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0301General arrangements
    • B65G2814/0314General arrangements for moving bulk material downwards
    • B65G2814/0319General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening
    • B65G2814/0325General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening with rotating drums, cylinders or cones in or beneath the opening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entleeren von Bunkern Für Dampfkesselfeuerungen von Großbetrieben ist es häufig erwünscht, den -Brennstoff aus verschiedenen Sorten, die in großen Massen an verschiedenen Stellen, wie z: B. in den Zechenbetrieben als Kohlenschlamm, Koksgrus, Mittelprodukt u. dgl. anfallen, in einem bestimmten regelbaren Mengenverhältnis zu mischen und gleichzeitig zu fördern: Man geht dabei meist so vor, daß die Mischungsteile mit Großraumförderwagen in Bunker eingebracht werden, aus denen sie fortlaufend entnommen, gemischt und in Mischung «#eiter gefördert «erden sollen. Die bisher bekannten Einrichtungen erreichen diesen Zweck nicht vollkommen, vor allem deshalb nicht, weil dabei der Miel:3-charakter der aufeinanderfolgenden Vorgänge zu wenig gewahrt bleibt. Auch die Eigenschaften der in Betracht kommenden Güter, wie Kohlenschlamm, Koksgrus usw., die klebrig sind oder rauhe Oberfläche haben, machen es besonders schwierig, sie fortlaufend aus den Bunkern zu entnehmen, da sie leicht zusammenballen oder Brücken bilden, wodurch das Nachrutschen behindert wird. Zur Vermeidung der Brückenbildung und zum Verhindern des Entmischens des aus den Behältern ausfließenden Gutes ist es bereits bekannt, in der Ebene der steilen Bunkerrückwand auf und ab schiebbare Stützplatten für den Behälterinhalt vorzusehen. Auch ist es zum Entleeren von Behältern nicht neu, Schwingmulden am Behälterauslauf zu verwenden und zur Mischung des austretenden Gutes Scluilme sser anzuordnen. Diese bekannten Einrichtungen sind aber bisher nur getrennt verwendet worden. Der folgerichtige Fortgang der Förderung der Massen innerhalb des Bunkers, aus dem Bunker heraus und hinter dem Bunker kann in seinem richtigen Zusammenhang fließend bei möglichst geringem Umlagern der Massen nicht durch Einzelmaßnahmen gesichert werden. Hierzu ist die Vereinigung und Zusammenfassung von Einrichtungen zur Beeinflussung der Bewegungsverhältnisse der Massen in- und außerhalb des Bunkers notwendig. Die Mischung in bestimmtem regelbarem Mengenverhältnis und die fortlaufende Förderung und Regelung des Austraggutes, das Auflockern und Verteilen desselben wird in zuverlässiger Weise erfindungsgemäß durch die Vereinigung folgender Einrichtungen erreicht a) In der Ebene der steilen Bunkerrückwand ist eine auf und ab schiebbare Stützplatte für den Bunkerinhalt vorgesehen, b) an jedem Bunker unterfängt eine gemeinsam mit seiner Stützplatte angetriebene, aber in ihren Bewegungen gesondert regelbare Schwingmulde den Bunkerauslauf, c) umlaufende Schälmesser lasten beweglich auf dem Muldeninhalt an dessen Auslauffront.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung wiedergegeben.
  • Fig. i zeigt eine Bunkeranlage von der Austragseite aus gesehen.
  • Fig. i zeigt einen senkrechten Querschnitt durch einen Bunker der Anlage.* Fig.3 zeigt in größerem 1laßstab einen senkrechten Querschnitt durch einen Bunker. Die Bunkeranlage der Fig. i besteht aus einer Mehrzahl von Einzelbunkern i, die durch senkrechte Scheidewände 2 voneinander getrennt sind. Jeder Bunker i ist oben offen, um hier durch die auf einem Gleis 3 anfahrenden Eisenbahnwagen 4 die unterschiedlichen Füllmassen zugeführt zu erhalten. Entlang den unteren Ausläufen der Bunker i läuft ein Förderband 5, auf das die Bunker i in einem bestimmten Mengenverhältnis ausschütten sollen und das die empfangenen Massen der Verbrauchstelle zuführt. Wie die Fig.2 und 3 zeigen, ist die Vorderwand 6 jedes Bunkers verhältnismäßig flach geneigt, um als Tragboden für den Bunkerinhalt zu dienen. Diese Wand 6 geht mit einer Krümmung 7 in den Auslaufschacht S über, der von einer Seitenwand 2 zur anderen des Bunkers reicht und von einem festen Rahmen umgeben ist. Die Rückwand 9 des Bunkers verläuft verhältnismäßig steil. so daß sie nur den Seitendruck der Bunkerfüllung aufzunehmen hat und nicht wesentlich belastet ist. Auf dieser Rückwand ist eine Platte i o gleitend gelagert, die durch eine Schubstange i i von einem Hebelwerk 12, an das diese mit Hilfe einer Stellschraube 13 angeschlossen ist, regelbar auf und ab bewegt wird. An einer Welle 14, die am Unterraum des Bunkers i entlang läuft, ist eine Mulde 15 derart pendelnd aufgehängt, daß sie den Auslauf 8 des Bunkers unterfängt. Durch eine Schubstange 16, die die Mulde i ; mit dem Hebelwerk 12 verbindet, wird die :Mulde fortlaufend in Pendelbewegungen versetzt. Der Antrieb des Hebelwerks 12 und damit der Platte i o und der Mulde 15 erfolgt durch eine Kolbenmaschine 17 oder durch ein regelbares Getriebe. Die Verbindung zwischen den Schubstangen i i und 16 und dem Hebelwerk 12 kann derart sein, daß sich die Platte i o und die Mulde i 5 gleichsinnig oder gegenläufig bewegen. über der Auslaufkante iS der Mulde 15 sind Schälmesser 19 in einem trommelförmigen Gestell"zusammengefaßt, das an Pendelarmen 2o hängt, die ebenfalls um die Welle 1.1 schwingen können. Die Schälmesser t g werden über Kettentriebe 2 i von einem fest gelagerten Motor 22 in Umlauf gesetzt, und zwar derart. daß die tangentialc Bewegungsrichtung der Schältrommel an der Muldenkante i S entgegen der dortigen Vorschubrichtung der Masse verläuft. In dem Beispiel der Fig.3 ist die Drehrichtung der Schälmesser ig entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt: -Bei Stillstand der Einrichtung wird das aus den Wagen q. in die Bunker i eingeleerte Fördergut die einzelnen Bunker bis zur Liiiie 23 anfüllen und in der \Iulde i 5 die Böschungsfläche 2.1 bilden. Werden die Platte i o, die Mulde i 5 sowie die Schälmesser ig bewegt, so rutschen die Massen im Bunker nach abwärts, werden in der Mulde 15 nach vorwärts geschoben und an ihrer Vorderfront durch die Schälmesser ig abgeschält und in kleinen Teilen auf das Förderband 5 geworfen. Infolge der Bewegungen der Bunkerteile sinken die Massen im Bunker i ohne Brückenbildung und Zusammenballungen fortlaufend nach und brökkeln längs Linie 25 ab. Die Schwingbewegungen der Mulde 15 schallen den Strang stetig durch die Mulde. an deren Auslaufkante i S infolge der gewählten Umlaufrichtung der Schälmesser t g keine Stauungen eintreten können. Diese Forder- und Schälvorhäng;e vollziehen sich in allen Bunkern gleichartig und. ermöglichen infolge der Zusammenfassung der geschilderten Einrichtungen und durch deren Einstellbarkeit ein Mischen und Regeln des Austraggutes in zuverlässiger Weise.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRÜCIILS: i. Einrichtung zum Entleeren von Bunkern zwecks Mischen des in den einzelnen Bunkern enthaltenen Gutes in regelbarem Verhältnis, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Anordnungen: a) In der Ebene der steilen Bunkerrückwand (9) ist eine auf und ab schiebbare Stützplatte (io) für den Bunkerinhalt vorgesehen, b) an jedem Bunker unterfängt eine gemeinsam mit seiner Stützplatte (I o) angetriebene, aber in ihren Bewegungen gesondert regelbare Schwingmulde (15) den Bunkerauslauf, c) umlaufende Schälmesser (i 9) lasten beweglich auf dein Muldeninhalt an dessen Auslauffront. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB den Träger für die Schälmesser (i9) ein trommelartiges, um seine Antriebsachse (14) am Bunker pendelnd aufgehängtes Gestell bildet.
DE1937M0140057 1937-12-10 1937-12-10 Einrichtung zum Entleeren von Bunkern Expired DE701057C (de)

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DE (1) DE701057C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253153B (de) * 1964-06-05 1967-10-26 Miag Muehlenbau Einrichtung zur Aufnahme von in Querlage angeliefertem sperrigen Stueckgut wie Holz,insbesondere Spreisselholz, und zur Abgabe in seiner Laengsrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253153B (de) * 1964-06-05 1967-10-26 Miag Muehlenbau Einrichtung zur Aufnahme von in Querlage angeliefertem sperrigen Stueckgut wie Holz,insbesondere Spreisselholz, und zur Abgabe in seiner Laengsrichtung

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