DE700360C - - Google Patents

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DE700360C
DE700360C DE1938R0101319 DER0101319D DE700360C DE 700360 C DE700360 C DE 700360C DE 1938R0101319 DE1938R0101319 DE 1938R0101319 DE R0101319 D DER0101319 D DE R0101319D DE 700360 C DE700360 C DE 700360C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow
carrier
blade
forged
propeller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938R0101319
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Christian Koenigs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Borsig AG filed Critical Rheinmetall Borsig AG
Priority to DE1938R0101319 priority Critical patent/DE700360C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE700360C publication Critical patent/DE700360C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/16Blades
    • B64C11/20Constructional features
    • B64C11/24Hollow blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Es sind bereits zusammengesetzte, innenversteifte Luftschraubenhohlblätter bekannt, deren Einzelteile im Gesenk geschmiedet sind. Die bekannten Hohlblätter sind in der Blattebene geteilt, so daß die Trennfuge zwischen beiden Teilen im vorderen und hinteren Blattrand oder in dessen Nähe liegt. Das ist ungünstig, weil erfahrungsgemäß gerade in den Blatträndern oft Schäden auftreten.
Bei dem geteilten, im Gesenk geschmiedeten Hohlblatt nach der Erfindung sind deshalb die Trennfugen von den Blatträndern nach der Mitte hin gelegt. Sie teilen das Blatt senkrecht zu dessen Ebene in Längsstreifen. Dazu besteht erfindungsgemäß das Hohlblatt aus einem im Gesenk geschmiedeten, über die ganze Länge sich erstreckenden, zur Blattspitze hin verjüngten Träger, an dessen Vorder- und Hinterseite einstückig im Gesenk geschmiedete, schalenförmige, einseitig offene Hohlkörper angesetzt sind, die den Träger zu einem Luftschraubenhohlblatt mit üblicher Außenform ergänzen. Der Träger kann aus einem Stück bestehen und hat dann vollen Querschnitt, oder er kann vorteilhafter aus mindestens zwei Stücken zusammengesetzt und als hohler Kastenträger ausgebildet sein. Es sind auch Luftschraubenhohlblätter schon vorgeschlagen worden, die aus mehreren in Richtung der Blattlängsachse aneinandergereihten gebogenen Blechen zusammengesetzt sind. Die bekannten Blätter besitzen zwar einen über ihre ganze Länge sich erstreckenden Träger, jedoch ist die Ober- und Unterseite dieses Trägers nicht entsprechend dem mittleren Teil des Blattprofils geformt. Es sind nicht an der Vorder- und Rückseite des Trägers Hohlkörper angesetzt,
sondern die Hohlkörper umschließen den Träger allseitig, ohne mit ihm in unmittelbarer Verbindung zu stehen. Die den Träger umschließenden Hohlkörper sind nicht einstückig, auch sind sie nicht im Gesenk geschmiedet.
Weiter sind Luftschraubenhohlblätter bekannt, bei denen die Nabe den Fuß der Blatthülle und diese eine Innenversteifung trägt, to die sich zwar in Längsrichtung des Blattes erstreckt, die aber nicht bis in die Schraubennabe hineinreicht. Es ist also die Blatthülle Träger und die Versteifung ein getragener Teil. Auch diese Blätter sind aus Blechen aufgebaut. Diese Blechbauweise hat den großen Nachteil, daß bei der Profilherstellung die Bleche in kleine Radien vorzugsweise an den Austrittskanten gebogen werden müssen, wodurch eine unzulässige Überbeanspruchung so des Werkstoffes hervorgerufen wird. Die Sicherheit des Fertigkörpers wird dadurch bedenklich gefährdet. Diese Gefahrenquellen fallen bei dem Hohlblatt nach der Erfindung restlos weg, da seine sämtlichen Einzelteile Schmiedestücke sind. Diese lassen sich fertigungsmäßig so ausbilden, daß die Wandstärken an den Stellen höchster Beanspruchung besonders stark gemacht werden können, was bei Blechen, deren Dicke gegeben ist, nicht durchführbar ist. Zur Erhöhung der Sicherheit ist überdies noch das Hohlblatt nach der Erfindung nicht in Querstücke aufgeteilt, sondern es besteht lediglich aus Längsteilen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Schraubenblattes nach der Erfindung, Fig. 2 ein Längsschnitt,
Fig. 3 und 3 a ein Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. i.
Der aus den Teilen 5 und 6 zusammengesetzte gerade Kastenträger erstreckt sich über die ganze Länge des Schraubenblattes. Sein oberer und unterer Gurt sind entsprechend den mittleren Teilen des Blattprofils (s. Fig. 3 und 4) geformt. An die Vorder- und Hinterseite der Träger 5, 6 sind schalenförmige, einseitig offene Hohlkörper 7 und 8 angesetzt, die den Träger 5. 6 zu einem vollständigen Luftschraubenhohlblatt mit üblicher Außenform ergänzen. Sowohl die Teile 4 und 5 des Trägers als auch die Ergänzungshohlkörper 7 und 8 sind im Gesenk geschmiedet. Gemäß Fig. 3 sind die Teile 5, 6, 7, 8 durch Nieten 9 und 10 zusammengehalten, gemäß Fig. 3 a sind sie durch die Schweißnähte 11 und 12 miteinander verbunden. Der in der Zeichnung aus den Teilen 5 und 6 zusammengesetzte Träger könnte auch in einem Stück mit vollem Querschnitt geschmiedet sein. Die Querschnitte 3-3 und 4-4 sind um den Winkel (X1-X2 gegeneinander verwunden entsprechend der Abnahme des Steigungswinkels mit zunehmendem Durchmesser.
Die Herstellung der schalenförmigen, den Träger 5, 6 zu einem Hohlblatt ergänzenden Hohlkörper 7, 8 durch Schmieden im Gesenk gestattet ausreichend große innere Abrundungen 13, 14 an den vorderen und hinteren Kanten des Blattes, was mit Rücksicht auf die hohe Kerbempfindlichkeit der Leichtmetalle von großer Bedeutung ist. Durch das Schmieden der Hohlkörper 7 oder 8 aus einem Stück sind ferner an den kritischen Stellen gefährliche Schweißnähte oder sonstige Verbindungen vermieden. it> Weiterhin gestattet das Schmieden im Gesenk, die Wanddicke an den Blatträndern beliebig stark zu wählen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 8>>
    ι . Innen versteif tes Luftschraubenhohlblatt, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem im Gesenk geschmiedeten, über die ganze Blattlänge sich erstreckenden Träger (5, 6) besteht, dessen Ober- und Unterseite entsprechend dem mittleren Teil des Blattprofils geformt sind und an dessen Vorder- und Rückseite einstückig im Gesenk geschmiedete, schalenförmige, einseitig offene Hohlkörper (7, 8) angesetzt sind, die den Hohlträger zu einem Luftschraubenhohlblatt mit üblichen Außenformen ergänzen.
  2. 2. Luftschraubenhohlblatt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als Hohlträger ausgebildet ist, dessen Teile (5, 6) im Gesenk geschmiedet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938R0101319 1938-01-19 1938-01-19 Expired DE700360C (de)

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DE (1) DE700360C (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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