DE539460C - Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel - Google Patents
Verfahren zur Herstellung kantiger EiszellenmaentelInfo
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- DE539460C DE539460C DEK115078D DEK0115078D DE539460C DE 539460 C DE539460 C DE 539460C DE K115078 D DEK115078 D DE K115078D DE K0115078 D DEK0115078 D DE K0115078D DE 539460 C DE539460 C DE 539460C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25C—PRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
- F25C1/00—Producing ice
- F25C1/22—Construction of moulds; Filling devices for moulds
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/02—Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. NOVEMBER 1931
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 539460 KLASSE 7c GRUPPE
Fried. Krupp Akt.-Ges. in Essen, Ruhr )
Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmäntel
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1929 ab
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmäntel von einer
im mathematischen Sinne abwickelbaren Form aus zähem Werkstoff, insbesondere nichtrostendem
Stahl. Die Erfindung besteht darin, daß zunächst ein runder Mantel aus einer Platte gebogen und an den aneinanderstoßenden
Kanten verschweißt und hierauf der Mantel durch einen in ihn hineingeführten ■ Stempel
unter Überschreitung der Fließgrenze in seine kantige Form gezogen wird. Nach diesem Verfahren
hergestellte Mäntel bieten infolge ihrer Verwindungsfreiheit im Gebrauch den besonderen
Vorteil, daß bereits ein geringes Auftauen für das Lösen des Eisblockes genügt. Hierzu sei bemerkt, daß es bereits bekannt ist,
auf diese Weise tonnenförmig gewölbte Faßmäntel unter Überschreitung der Fließgrenze
herzustellen. Ferner ist es bekannt, in gleicher Weise Ringe zur Herstellung eckiger Einfassungen
in eine eckige Form zu ziehen. Schließlich hat man vorgeschlagen, fertiggeschweißte Benzinbehälter in einer Form
einem inneren Überdruck auszusetzen, um Ausbeulungen zu beseitigen, wobei die lichten Maße
der Form um mindestens so viel größer als die äußeren Abmessungen des Benzinbehälters sind,
wie es zur Überschreitung der Elastizitätsgrenze des Bleches erforderlich ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einer Eiszelle erläutert, und zwar
zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch die fertige Eiszelle und
Abb. 2 die zu Abb. 1 gehörige linke Seitenansieht
;
Abb. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien 3-3 oder 4-4 der Abb. 2 ;
Abb. 5 und 6 entsprechen den Abb. 1 oder 2 und zeigen den Mantel in einer Zwischenstufe
des Herstellungsverfahrens; ferner zeigt
Abb. 7 die Seitenansicht eines bei der Herstellung benutzten Werkzeuges,
Abb. 8 die zu Abb. 7 gehörige linke Seitenansicht und "
Abb. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Abb. 7.
Zur Herstellung der Eiszelle wird zunächst eine ebene, entsprechend zugeschnittene Blechplatte
A aus nichtrostendem Stahl zu einem kegelstumpfförmigen Mantel von der aus Abb. 5
und 6 ersichtlichen Form gebogen und an den aneinanderstoßenden Kanten verschweißt. Hierauf
wird in den Mantel der in den Abb. 7 bis 9 dargestellte Stempel eingeführt, der aus zwei
Formstücken B besteht, die durch einen zwischen ihnen liegenden Keil C in der Querrichtung
auseinandergedrückt werden können.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Peter Wolf in Essen.
Die Formstücke B haben auf dem größten Teile ihrer Länge einen im wesentlichen rechteckigen
Querschnitt (vgl. Abb. 9), doch gehen die außenliegenden Kanten am vorderen Ende
in eine Abrundung b1 über (vgl. Abb. 8). Beim Einführen in den Mantel A nehmen die Teile B
und C des Stempels die aus Abb. 7 ersichtliche gegenseitige Lage ein. Wird nunmehr der
Keil C nach vorn-verschoben, so werden die Formstücke B auseinandergedrückt. Der Mantel
A wird hierdurch in die aus Abb. 1 bis 4 ersichtliche eckige Form gezogen, wobei die
Formänderung so weit geht, daß die Fließgrenze des Werkstoffes überschritten wird.
Entsprechend den Abrundungen b1 bilden sich
an dem engeren Ende des Mantels entsprechende Kanten mit einer Abrundung a1 (Abb. 2 und 4).
Nach dem Entfernen des Stempels B, C wird der Mantel A am weiteren Ende durch eine
Einfassung D von Flacheisen verstärkt und an den Schmalseiten darüber mit Winkelstücken E
versehen. In das engere Ende des Mantels A wird ein mit einer Bördelung f1 versehener Boden
F eingesetzt und hierauf die Bördelung f1
mit dem Mantel A durch Widerstandsschweißung verbunden.
Da beim Ziehen des Mantels A durch den Stempel B, C die Fließgrenze des Werkstoffes
überschritten wird, was bei Verwendung von zähem Werkstoff ohne weiteres möglich ist,
so behält der Mantel .4 die ihm beim Ziehen durch den Stempel B, C gegebene Form nach
Entfernen des Stempels bei; die Seiten des Mantels werden somit genau gerade und eben,
und der Mantel als Ganzes bleibt von Verwindungen frei. Dies bietet bei Eiszellen den
besonderen Vorteil, daß der Eisblock sich bereits nach einem ganz geringen Tauen an seiner
Umfläche aus der Zelle löst. Da die Ecken des Mantels an dem engeren Ende abgerundet sind,
so läßt sich der Boden F mit dem Mantel A bequem durch Widerstandsschweißung verbinden;
diese Verschweißung bietet hier den besonderen Vorteil, daß der Mantel seine genaue
Form beibehält.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmäntel von einer im mathematischen
Sinne abwickelbaren Form aus zähem Werkstoff, insbesondere nichtrostendem Stahl,
dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein runder Mantel (A) aus einer Platte gebogen
und an den aneinanderstoßenden Kanten verschweißt und hierauf der Mantel durch einen in ihn eingeführten Stempel
(B, C) unter Überschreiten der Fließgrenze in seine kantige Endform gezogen wird.
2. Eiszelle mit einem gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellten Mantel,
der an dem einen Ende durch einen eingesetzten, mit einer Bördelung versehenen Boden verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanten (a1) des Mantels (A) nach dem geschlossenen Ende hin
abgerundet sind und die Bördelung (f1) mit dem Mantel (A) durch Widerstandsschweißung
verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK115078D DE539460C (de) | 1929-06-07 | 1929-06-07 | Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel |
| GB16752/30A GB341833A (en) | 1929-06-07 | 1930-05-30 | Improved process of manufacturing edged shells, more particularly for ice cans, from tough material, more particularly stainless steel |
| CH147870D CH147870A (de) | 1929-06-07 | 1930-05-30 | Verfahren zur Herstellung von Gefässen mit einem eckigen Mantel von einer im mathematischen Sinne abwickelbaren Form, insbesondere von Eiszellen, aus zähem metallischem Werkstoff. |
| FR697052D FR697052A (fr) | 1929-06-07 | 1930-06-02 | Procédé pour la fabrication d'enveloppes angulaires, en particulier de mouleaux à glace |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK115078D DE539460C (de) | 1929-06-07 | 1929-06-07 | Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE539460C true DE539460C (de) | 1931-11-26 |
Family
ID=7243195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK115078D Expired DE539460C (de) | 1929-06-07 | 1929-06-07 | Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147870A (de) |
| DE (1) | DE539460C (de) |
| FR (1) | FR697052A (de) |
| GB (1) | GB341833A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926903C (de) * | 1949-02-23 | 1955-04-25 | Schulte Ufer Josef Fa | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flaechen an Hohlkoerpern |
| DE1155748B (de) * | 1961-02-15 | 1963-10-17 | Blohm Voss Ag | Verfahren zur Herstellung von Panzerhauben |
-
1929
- 1929-06-07 DE DEK115078D patent/DE539460C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-05-30 CH CH147870D patent/CH147870A/de unknown
- 1930-05-30 GB GB16752/30A patent/GB341833A/en not_active Expired
- 1930-06-02 FR FR697052D patent/FR697052A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE926903C (de) * | 1949-02-23 | 1955-04-25 | Schulte Ufer Josef Fa | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flaechen an Hohlkoerpern |
| DE1155748B (de) * | 1961-02-15 | 1963-10-17 | Blohm Voss Ag | Verfahren zur Herstellung von Panzerhauben |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR697052A (fr) | 1931-01-12 |
| GB341833A (en) | 1931-01-22 |
| CH147870A (de) | 1931-06-30 |
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