DE539460C - Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel

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Publication number
DE539460C
DE539460C DEK115078D DEK0115078D DE539460C DE 539460 C DE539460 C DE 539460C DE K115078 D DEK115078 D DE K115078D DE K0115078 D DEK0115078 D DE K0115078D DE 539460 C DE539460 C DE 539460C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jacket
production
angular
ice cell
jackets
Prior art date
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Expired
Application number
DEK115078D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/02Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 26. NOVEMBER 1931
REICHS PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 539460 KLASSE 7c GRUPPE
Fried. Krupp Akt.-Ges. in Essen, Ruhr )
Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmäntel
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1929 ab
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmäntel von einer im mathematischen Sinne abwickelbaren Form aus zähem Werkstoff, insbesondere nichtrostendem Stahl. Die Erfindung besteht darin, daß zunächst ein runder Mantel aus einer Platte gebogen und an den aneinanderstoßenden Kanten verschweißt und hierauf der Mantel durch einen in ihn hineingeführten ■ Stempel
unter Überschreitung der Fließgrenze in seine kantige Form gezogen wird. Nach diesem Verfahren hergestellte Mäntel bieten infolge ihrer Verwindungsfreiheit im Gebrauch den besonderen Vorteil, daß bereits ein geringes Auftauen für das Lösen des Eisblockes genügt. Hierzu sei bemerkt, daß es bereits bekannt ist, auf diese Weise tonnenförmig gewölbte Faßmäntel unter Überschreitung der Fließgrenze herzustellen. Ferner ist es bekannt, in gleicher Weise Ringe zur Herstellung eckiger Einfassungen in eine eckige Form zu ziehen. Schließlich hat man vorgeschlagen, fertiggeschweißte Benzinbehälter in einer Form einem inneren Überdruck auszusetzen, um Ausbeulungen zu beseitigen, wobei die lichten Maße der Form um mindestens so viel größer als die äußeren Abmessungen des Benzinbehälters sind, wie es zur Überschreitung der Elastizitätsgrenze des Bleches erforderlich ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einer Eiszelle erläutert, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch die fertige Eiszelle und
Abb. 2 die zu Abb. 1 gehörige linke Seitenansieht ;
Abb. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien 3-3 oder 4-4 der Abb. 2 ;
Abb. 5 und 6 entsprechen den Abb. 1 oder 2 und zeigen den Mantel in einer Zwischenstufe des Herstellungsverfahrens; ferner zeigt
Abb. 7 die Seitenansicht eines bei der Herstellung benutzten Werkzeuges,
Abb. 8 die zu Abb. 7 gehörige linke Seitenansicht und "
Abb. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 der Abb. 7.
Zur Herstellung der Eiszelle wird zunächst eine ebene, entsprechend zugeschnittene Blechplatte A aus nichtrostendem Stahl zu einem kegelstumpfförmigen Mantel von der aus Abb. 5 und 6 ersichtlichen Form gebogen und an den aneinanderstoßenden Kanten verschweißt. Hierauf wird in den Mantel der in den Abb. 7 bis 9 dargestellte Stempel eingeführt, der aus zwei Formstücken B besteht, die durch einen zwischen ihnen liegenden Keil C in der Querrichtung auseinandergedrückt werden können.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Peter Wolf in Essen.
Die Formstücke B haben auf dem größten Teile ihrer Länge einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt (vgl. Abb. 9), doch gehen die außenliegenden Kanten am vorderen Ende in eine Abrundung b1 über (vgl. Abb. 8). Beim Einführen in den Mantel A nehmen die Teile B und C des Stempels die aus Abb. 7 ersichtliche gegenseitige Lage ein. Wird nunmehr der Keil C nach vorn-verschoben, so werden die Formstücke B auseinandergedrückt. Der Mantel A wird hierdurch in die aus Abb. 1 bis 4 ersichtliche eckige Form gezogen, wobei die Formänderung so weit geht, daß die Fließgrenze des Werkstoffes überschritten wird.
Entsprechend den Abrundungen b1 bilden sich an dem engeren Ende des Mantels entsprechende Kanten mit einer Abrundung a1 (Abb. 2 und 4). Nach dem Entfernen des Stempels B, C wird der Mantel A am weiteren Ende durch eine Einfassung D von Flacheisen verstärkt und an den Schmalseiten darüber mit Winkelstücken E versehen. In das engere Ende des Mantels A wird ein mit einer Bördelung f1 versehener Boden F eingesetzt und hierauf die Bördelung f1 mit dem Mantel A durch Widerstandsschweißung verbunden.
Da beim Ziehen des Mantels A durch den Stempel B, C die Fließgrenze des Werkstoffes überschritten wird, was bei Verwendung von zähem Werkstoff ohne weiteres möglich ist, so behält der Mantel .4 die ihm beim Ziehen durch den Stempel B, C gegebene Form nach Entfernen des Stempels bei; die Seiten des Mantels werden somit genau gerade und eben, und der Mantel als Ganzes bleibt von Verwindungen frei. Dies bietet bei Eiszellen den besonderen Vorteil, daß der Eisblock sich bereits nach einem ganz geringen Tauen an seiner Umfläche aus der Zelle löst. Da die Ecken des Mantels an dem engeren Ende abgerundet sind, so läßt sich der Boden F mit dem Mantel A bequem durch Widerstandsschweißung verbinden; diese Verschweißung bietet hier den besonderen Vorteil, daß der Mantel seine genaue Form beibehält.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmäntel von einer im mathematischen Sinne abwickelbaren Form aus zähem Werkstoff, insbesondere nichtrostendem Stahl, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein runder Mantel (A) aus einer Platte gebogen und an den aneinanderstoßenden Kanten verschweißt und hierauf der Mantel durch einen in ihn eingeführten Stempel (B, C) unter Überschreiten der Fließgrenze in seine kantige Endform gezogen wird.
2. Eiszelle mit einem gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellten Mantel, der an dem einen Ende durch einen eingesetzten, mit einer Bördelung versehenen Boden verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten (a1) des Mantels (A) nach dem geschlossenen Ende hin abgerundet sind und die Bördelung (f1) mit dem Mantel (A) durch Widerstandsschweißung verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEK115078D 1929-06-07 1929-06-07 Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel Expired DE539460C (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK115078D DE539460C (de) 1929-06-07 1929-06-07 Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel
GB16752/30A GB341833A (en) 1929-06-07 1930-05-30 Improved process of manufacturing edged shells, more particularly for ice cans, from tough material, more particularly stainless steel
CH147870D CH147870A (de) 1929-06-07 1930-05-30 Verfahren zur Herstellung von Gefässen mit einem eckigen Mantel von einer im mathematischen Sinne abwickelbaren Form, insbesondere von Eiszellen, aus zähem metallischem Werkstoff.
FR697052D FR697052A (fr) 1929-06-07 1930-06-02 Procédé pour la fabrication d'enveloppes angulaires, en particulier de mouleaux à glace

Applications Claiming Priority (1)

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DEK115078D DE539460C (de) 1929-06-07 1929-06-07 Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel

Publications (1)

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DE539460C true DE539460C (de) 1931-11-26

Family

ID=7243195

Family Applications (1)

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DEK115078D Expired DE539460C (de) 1929-06-07 1929-06-07 Verfahren zur Herstellung kantiger Eiszellenmaentel

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CH (1) CH147870A (de)
DE (1) DE539460C (de)
FR (1) FR697052A (de)
GB (1) GB341833A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926903C (de) * 1949-02-23 1955-04-25 Schulte Ufer Josef Fa Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flaechen an Hohlkoerpern
DE1155748B (de) * 1961-02-15 1963-10-17 Blohm Voss Ag Verfahren zur Herstellung von Panzerhauben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926903C (de) * 1949-02-23 1955-04-25 Schulte Ufer Josef Fa Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Flaechen an Hohlkoerpern
DE1155748B (de) * 1961-02-15 1963-10-17 Blohm Voss Ag Verfahren zur Herstellung von Panzerhauben

Also Published As

Publication number Publication date
FR697052A (fr) 1931-01-12
GB341833A (en) 1931-01-22
CH147870A (de) 1931-06-30

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