DE70020C - Handwebstuhl zur Herstellung von Deckenrohrgeweben - Google Patents

Handwebstuhl zur Herstellung von Deckenrohrgeweben

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Publication number
DE70020C
DE70020C DENDAT70020D DE70020DA DE70020C DE 70020 C DE70020 C DE 70020C DE NDAT70020 D DENDAT70020 D DE NDAT70020D DE 70020D A DE70020D A DE 70020DA DE 70020 C DE70020 C DE 70020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
crank
drawer
attached
goods
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70020D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. E. LOMMATZSCH in Chemnitz, Zieschestrafse 29
Publication of DE70020C publication Critical patent/DE70020C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00Mechanical working of cane or the like
    • B27J1/003Joining the cane side by side
    • B27J1/006Joining the cane side by side by strand or wire twisting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

"AUSGEGEBEN DEN 1. AUGUST 1893.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Der Handwebstuhl zur Herstellung von Deckenrohrgeweben kann von einem einzigen Arbeiter bedient werden, welcher also die Organe des Stuhles bewegt und auch das Einbringen der Rohre bewirkt.
    Fig. ι zeigt den Webstuhl in der Seitenansicht mit theilweisem Schnitt,
    Fig. 2 denselben im Aufrifs,
    Fig. 3 denselben im Grundrifs und
    Fig. 4 stellt die Verschlingung der Drähte dar.
    Die von den Winden p{ und p2 sich abwickelnden Drähte α und b sind durch Führungsösen ex und d gezogen, von denen d an dem feststehenden Querbalken c und ex an dem beweglichen Rahmen e in bestimmten Zwischenräumen befestigt sind.
    Der Rahmen e hängt an dem Zapfen ο der Kurbel η und dessen Gewicht ist durch die Gegengewichte g ausgeglichen, welche an Schnüren hängen, die über die Rolle O1 geführt sind. Die Kurbel η ist an dem einen Ende der Welle m befestigt, welche am anderen Ende ein Kettenrad r2 trägt, welches durch eine Kette von dem Kettenrad T1 getrieben wird, wenn man mittelst der an der letzten befestigten Kurbel k dreht. Auf dem Kurbelgriff k ist ein Arm u befestigt, der durch die Zugstange \ mit dem um den Bolzen y drehbaren Klinkhebel /τ, verbünden ist, so dafs beim Drehen der Kurbel der Hebel schwingt und mit der an ihm befindlichen Klinke i, das mit dem Zahnrad r3 auf dem Bolzen y steckende, durch Klinke i2 an einer Rückwärtsdrehung -gehinderte Schaltrad s weiterschaltet. Das Zahnrad r3 greift in das auf dem Waarenbaum steckende Rad r4, wodurch die Aufwickelung der fertigen Waare bewirkt wird.
    Wenn der Waarenwickel so grofs ist, dafs die eingewebten Rohre w aus einander zu liegen kommen, wird die Zugstange \ in ein anderes Loch des Armes k eingehängt.
    Zur Bewegung der Lade L dient der um χ drehbare Hebel h, der mit seinem Schlitz t den Stift Z1 der an der Lade befestigten Zugstange Z ümfafst. Wird dieser Hebel vom Arbeiter in die in Fig. 3 ersichtliche Stellung gelegt, so gelangt die Lade in ihre äufserste Rechtslage und wird dadurch in derselben1 erhalten, dafs der Hebel h sich hinter einen Ansatz ν legt (Fig. 1 und 3). In dieser Stellung bringt der Weber das Rohr ein, löst darauf den Hebel h aus, so dafs die Lade, dem Zug der Gewichte gx folgend, in die in Fig. ι punktirt gezeichnete Lage gebracht wird, dreht die Kurbel k in Richtung des Pfeiles (Fig. 1) so weit, bis der Drahtführer d an den starken Draht α antrifft, schiebt den Hebel h bis hinter den Ansatz v, bringt einen weiteren Rohrstab ein und fährt so fort, indem er dabei die Kurbel k rechts und links herumdreht.
    Patent-Anspru c h:
    Ein Handwebstuhl zur Herstellung von Deckenrohrgeweben, bei welchem die Bewegung der Lade mittelst eines horizontalen, in hinterster Stellung feststellbaren Händhebels (h), die Bewegung der Schäfte und des Regulators aber durch Kurbelgetriebe (k\n 0) erfolgt, um auch bei den breitesten Waaren nur einen Mann zur Bedienung des Stuhles nöthig zu haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70020D Handwebstuhl zur Herstellung von Deckenrohrgeweben Expired - Lifetime DE70020C (de)

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