DE44260C - Mechanischer Webstuhl für Rohrgewebe - Google Patents
Mechanischer Webstuhl für RohrgewebeInfo
- Publication number
- DE44260C DE44260C DENDAT44260D DE44260DA DE44260C DE 44260 C DE44260 C DE 44260C DE NDAT44260 D DENDAT44260 D DE NDAT44260D DE 44260D A DE44260D A DE 44260DA DE 44260 C DE44260 C DE 44260C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tubular fabric
- loom
- wire
- mechanical loom
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 5
- 241000601170 Clematis lasiantha Species 0.000 description 3
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 3
- 238000009941 weaving Methods 0.000 description 2
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27J—MECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
- B27J1/00—Mechanical working of cane or the like
- B27J1/003—Joining the cane side by side
- B27J1/006—Joining the cane side by side by strand or wire twisting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
C. STAUSS in BERLIN. Mechanischer Webstuhl für Rohrgewebe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1887 ab.
Nachstehend beschriebener Webstuhl unterscheidet sich dadurch wesentlich von allen
bisherigen Rohrwebstühlen mit offenem Fach, dafs hier die starken Kettendrähte c, ohne deren
Gesammtgewicht zu bewegen, zwischen den Bindedrähten c1 behufs Aufbindens der Rohrstengel
hindurchgeführt werden und die Spulen mit dem Bindedraht nur seitlich zu verschieben
sind, während bei allen bisherigen Rohrwebstühlen der starke Kettendraht unverändert fest
liegt und die Spulen nebst dem gesammten Bewegungsmechanismus, aufser der seitlichen
Verschiebung, noch zu heben bezw. nach vorn und hinten zu bewegen sind.
Durch die neue Anordnung wird eine bedeutende Kraftersparnifs und gröfsere Leistungsfähigkeit
erzielt. Der Webstuhl wird durch eine Person bedient und ist der Gang der Arbeit folgender:
Der starke Draht geht von den Rollen el
um die Walze x, über die beiden Röllchen// zurück nach der Walze x, wo die Rohrstengel
aufgebunden werden, und gelangt dann über die Mefstrommel \ nach dem Wraarenbaum dl.
Der Antrieb erfolgt von der Welle h1 mittelst
der Zahnräder ^1 und ^2 auf die Welle h.
In der Stellung, wie sie in Fig. ι und 6 gezeichnet
ist, wird ein Rohrstengel aus dem Rohrträger/1 auf den starken Draht c gelegt.
Durch Drehen der Welle /; und der auf derselben sitzenden Hubscheiben g wird der in
Schlittenführung gehende Schieber k in die Stellung Fig. 4, 5 und 8 gebracht; dabei
schlagen die Greifer v, welche mittelst Stange v1
am Schieber k angreifen, herum und halten den Rohrstengel fest; gleichzeitig wird der
doppelarmige Hebel d, dessen kurzer Schenkel ebenfalls am Schieber k angreift, um seinen
Drehpunkt i nach oben bewegt, so dafs sich der Draht c hinter die Spulen mit dem Bindedraht
legt. Jetzt werden die Spulen aus ihrer Stellung rechts vom Draht c, Fig. 2 und 7,
links von demselben gezogen, Fig. 5 und 9, indem der Arm u, an der beweglichen Stange η
sitzend, gleichzeitig mit dieser vom Hebel d gehoben wird und in das Führungsstück t
eingreift, welch letzteres durch den doppelarmigen Hebel r und Rolle s unter Vermittelung
des Curvenrades q seitlich bewegt wird. Die Stange η trägt kleine Nasen ο, welche in
entsprechende Löcherji an den Spulenkästchen greifen und daher bei ihrer seitlichen Bewegung
sämmtliche Spulen mitnehmen. Darauf gehen die Hebel d mit dem daran befindlichen
Arm it, der Stange η mit den Nasen 0, sowie
auch die Greifer ν in ihre Anfangsstellung zurück, und der erste Rohrstengel ist aufgebunden.
Es wird der zweite Stengel aufgelegt und die Aufwärtsbewegung erfolgt wie oben beschrieben
; das Curvenrad q aber, welches durch Zahnradübersetzung ^3 und ^4 nur halb so viel
Umdrehungen macht wie die Welle h, schiebt nach wieder erfolgter Aufwärtsbewegung der
Hebel d u. s. w. beim zweiten Stengel die Spulen wieder rechts vom Draht c, und so
wiederholt sich die Bewegung immer wieder.
Das fertige Rohrgewebe wird unter Anwendung eines geeigneten Hebelmechanismus
in dem Mafse, wie es hergestellt wird, auf den Waarenbaum d' aufgewickelt.
Die beiden Zahnräder ^1 und ^2 vermitteln
die Drehungen der Antriebswelle /21 auf die
Welle h, auf welch letzterer die beiden Hubscheiben g befestigt sind. Ferner sitzt noch
das Zahnrad |3 auf der Welle /2, welches mit
Vermittelung des Rades ^4 das Curvenrad q
bewegt. In den am Rahmen α befindlichen Schlittenführungen A*1 bewegen sich die Schieber
k, welche mittelst Rollen k~ von den Hubscheiben g hin- und hergeschoben werden.
An die Schieber fassen einerseits die kurzen Schenkel der zweiarmigen Hebel d, andererseits
die Stangen v1 an. Letztere sind durch kurze
Hebel zu beiden Seiten mit dem Holm w verbunden, welcher mittelst Zapfen drehbar in
dem Rahmen gelagert ist und die Greifer ν trägt. Die doppelarmigen Webehebel d sitzen
drehbar auf mit den Wänden α verschraubten Bolzen i und sind durch den Holm Z' verbunden
; letzterer trägt die doppelwangigen Arme e, zwischen welchen sich die Rollen f
für den starken Draht befinden. Am Holm b sitzt ferner noch die seitlich verschiebbare
Stange η mit den Nasen 0 und dem gebogenen Arm u. Der Arm u greift durch das Führungsstück
t und wird mit diesem durch das Curvenrad q unter Vermittelung eines Röllchens
s und doppelarmigen Hebels r hin- und herbewegt, wobei er natürlich die Stange η
mitnimmt. Letztere greift, wenn hochgehoben, mit ihren Nasen ο in kleine Einschnitte ρ der
Spulenkästchen, so dafs dieselben mit den Spulen m einmal links, einmal rechts vom
starken Draht bewegt werden.
Die Spulenkästchen sind in einer Prismenführung aufgehängt, welche aber durch
Zwischenräume e2 getrennt ist, damit hier die Arme e hindurchschlagen können. Die beiden
Wellen χ und y dienen zur Führung der Rohrgewebe, g1 ist der Brustbaum.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Webstuhl für Rohrgewebe, bei welchem die sonst erforderliche Vierseitbewegung der Bindedrahtspulen (ni) dadurch in eine einfache Schwingbewegung übergeführt wird, dafs die Grunddrähte (c) in Form dreieckiger Schleifen zugeführt werden, welche selbst um eine der Arbeitsstelle entsprechende horizontale Achse schwingen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44260C true DE44260C (de) |
Family
ID=319505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44260D Expired - Lifetime DE44260C (de) | Mechanischer Webstuhl für Rohrgewebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44260C (de) |
-
0
- DE DENDAT44260D patent/DE44260C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE44260C (de) | Mechanischer Webstuhl für Rohrgewebe | |
| DE451757C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Einhaengen und Umhaengen des Doppelrands auf flachen mechanischen Wirkmaschinen | |
| DE250457C (de) | ||
| DE189017C (de) | ||
| DE240538C (de) | ||
| DE71195C (de) | Webstuhl zur Herstellung plüschartiger Gewebe aus Cocosnufsfasern oder ähnlichem Material | |
| DE239632C (de) | ||
| DE204560C (de) | ||
| AT82462B (de) | Verfahren und Webstuhl zur Herstellung von Knüpfteppichen. | |
| DE105259C (de) | ||
| DE262452C (de) | ||
| DE103910C (de) | ||
| AT66731B (de) | Webstuhl zur mechanischen Herstellung von Knüpfteppichen aller Art. | |
| DE557292C (de) | Vorrichtung zum Einknuepfen von Florfadenstuecken in Webketten nach Art der Smyrna- oder Perserknoten | |
| DE171287C (de) | ||
| DE514616C (de) | Vorrichtung zum Buendeln von Blumen | |
| DE17673C (de) | Maschine zur Herstellung von Rohrmatten | |
| DE601793C (de) | Einrichtung an Drahtflechtmaschinen | |
| DE346756C (de) | Maschine zum Zurichten und Fertigmaschen von Garndocken | |
| DE321853C (de) | Knuepfvorrichtung fuer Teppichknuepfwebstuehle | |
| DE198462C (de) | ||
| DE211842C (de) | ||
| DE545578C (de) | Verfahren und Vorrichtungen zum Einknuepfen verschieden farbiger Smyrna- oder Perserknoten in eine Webkette | |
| DE376456C (de) | Webstuhl zur Herstellung von Rohrgeweben | |
| DE131657C (de) |