DE700003C - Gaselektrischer Hochleistungs-Lichtbogen-Schweissbrenner - Google Patents
Gaselektrischer Hochleistungs-Lichtbogen-SchweissbrennerInfo
- Publication number
- DE700003C DE700003C DE1936A0080082 DEA0080082D DE700003C DE 700003 C DE700003 C DE 700003C DE 1936A0080082 DE1936A0080082 DE 1936A0080082 DE A0080082 D DEA0080082 D DE A0080082D DE 700003 C DE700003 C DE 700003C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- gas
- welding torch
- electrodes
- arc welding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K28/00—Welding or cutting not covered by groups B23K5/00 - B23K26/00
- B23K28/02—Combined welding or cutting procedures or apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding In General (AREA)
Description
„ Die Erfindung bezieht sich auf einen gaselektrischen Hochleistungs - Lichtbogen-Schweißbrenner,,
bei dem also ein Gasstrom, beispielsweise Wasserstoff, durch den Lichtbogen
geführt wird und dessen Elektroden aus einem schwer schmelzbaren Werkstoff
bestehen. Der Lichtbogen mit dem Gasstrom trifft auf den zu erhitzenden Werkstoff. Der
Brenner ist mit mehreren Elektrodenpaaren zum gleichzeitigen Erzeugen mehrerer Lichtbögen
ausgerüstet.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, für einen solchen gaselektrischen Hochleistungs-Lichtbogen-Schweißbrenner
eine besonders vorteilhafte Einrichtung zum Verstellen des Brennermundstücks in senkrechter
und auch in waagerechter Richtung zu schaffen.
Nach der Erfindung erfolgt das Verstellen des Schweißbrenners dadurch, daß an einem
ortsfesten Rahmen Ausleger befestigt sind, in denen eine Welle mit einarmigen Hebeln ge-
, lagert ist, wobei die Hebel an ihrem freien Ende ein die Elektroden aufnehmendes Gehäuse
verschwenkbar tragen.
In vorteilhafter Weise ist ein mit einem Handrad o. dgl. und einem Gewinde versehener
Bolzen an einem der Ausleger gelenkig befestigt, in einem an einem der Hebel vorgesehenen
Ansatz gelagert und in dem Muttergewinde eines ebenfalls an einem der Hebel befestigten Ansatzes geführt.
Um auch ein leichtes Verstellen des Brennergehäuses in waagerechter Ebene zu erreichen,
ist gemäß der weiteren Erfindung auf einer mit einem Handrad o. dgl. versehenen,
in Ansätzen eines der Hebel gelagerten Welle eine Schnecke vorgesehen, die mit einem auf einem Drehzapfen sitzenden
Schneckenrad in Eingriff steht. Weitere vorteilhafte Einzelheiten sind im folgenden beschrieben.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
und zwar zeigen Abb. ι eine Draufsicht,
Abb. 2 eine Seitenansicht und
Abb. 3 eine Vorderansicht des erfindungsgemäß verstellbaren Hochleistungs-Licht- *
bogen-Schweißbrenners.
Ein trichterförmiges Gehäuse 1 von im wesentlichen rechteckigen Querschnitt ist an
seinem breiteren Ende durch einen plattenähnlichen Teil 2 abgeschlossen, der zugleich
die Lichtbogenelektroden 3 trägt. Die Elektroden 3 ragen durch das Gehäuse 1 hindurch
in eine Düse 4 des Gehäuses 1. In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel sind sechs
Elektrodenpaare dargestellt, die zweireihig in der aus der Abbildung ersichtlichen Weise
angeordnet sind. Die Elektroden 3 konvergieren zu der Düse 4 hin, so daß die erforderliche
Länge für den Lichtbogen vorhanden ist. Die Elektroden sind eingefaßt und stehen
mit dem Elektrodenvorschubmechanismus in Verbindung. Weiterhin können Stromzuführungsleitungen
zu den Elektroden, desgleichen eine Leitung für das Wasserstoffgas beispielsweise, vorhanden sein.
ο Der Brenner ist mit einer Welle 7 verbunden, die in den Büchsen 8 auf beiden Seiten
des Gehäuses parallel zu den Elektrodenreihen geführt ist. Die Welle 7 ist an ihren
Enden in schwenkbaren Hebeln 9 und 10 gelagert, die ihrerseits wieder von einer
Welle 11 gehalten werden. Die Welle 11 wird
' von den Auslegern 12 und 13 am ortsfest gelagerten
Rahmen 14 getragen.
Der Hebel 10 ist mit der Wellen starr
verbunden und hat zwei Ansätze 16 und 17.
Der Ansatz 16 hat eine Bohrung mit Gewinde, in dem das Gewinde 18 eines Bolzens
19 geführt ist. Der Bolzen 19 wird weiterhin in einer einfachen Bohrung des Ansatzes 17
gehalten und mittels des Handrades 20 gedreht. Der Bolzen 19 ist, wie bei 22 dargestellt
(Abb. 3), mittels Kugelgelenks 23 an dem Ausleger 13 befestigt.
Mit Hilfe des Handrades 20 werden die Hebel 9 und 10 verschwenkt und damit der
Brenner in seiner Lage zum Werkstück beispielsweise verstellt. Der Hebel 9 ist mit der
Welle 11 durch den Ansatz 26 und die Stellschraube 27 über die Hilfskurbel 28 verstellbar
verbunden. Beim Drehen der Stellschraube 27 kann die relative Neigung des Hebels 9 zur Hilfskurbel 28 verändert werden.
Der Hebel 10 ist mit weiteren Ansätzen 29 und 30 für die Lagerung einer Schnecke 31
versehen. Die Schnecke 31 steht mit dem auf der Welle 7 sitzenden Schneckenrad32
in Eingriff. Zum Betätigen der Schnecke dient die Welle ^3 niit dem Handrad 34.
Mit Hilfe des Handrades 34 wird das Gehäuse ι um die waagerechte Achse so geschwenkt,
daß die Brennerdüse 4 eine Querbewegung über dem Werkstück ausführt.
Claims (3)
- Patentanspruchκ:i. Gaselektrischer Hochleistungs-Lichtbogen-Schweißbrenner mit mehreren Elektrodenpaaren zum gleichzeitigen Erzeugen mehrerer Lichtbogen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem ortsfesten Rahmen (14) Ausleger (12, 13) befestigt sind, in denen eine Welle (n) mit einarmigen Hebeln (9, 10) gelagert ist, die am freien Ende ein die Elektroden (3) aufnehmendes Gehäuse (1) verschwenkbar tragen.
- 2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Handrad (20) o. dgl. und einem Gewinde (18) versehener Bolzen (19) an einem der Ausleger (12, 13) gelenkig befestigt, in dem an einem der Hebel (9, 10) vorgesehenen Ansatz (17) gelagert und in dem Muttergewinde des ebenfalls an einem der Hebel (9, 10) befestigten Ansatzes (16) geführt ist.
- 3. Brenner nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer mit einem Handrad (34) o. dgl. versehenen, in Ansätzen (29, 30) eines der Hebel (9, 10) gelagerten Welle (33) eine Schnecke (31) vorgesehen ist, die mit einem auf einer Welle (7) sitzenden Schneckenrad (32) in Eingriff steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB700003X | 1935-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700003C true DE700003C (de) | 1940-12-11 |
Family
ID=10493673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936A0080082 Expired DE700003C (de) | 1935-07-26 | 1936-07-28 | Gaselektrischer Hochleistungs-Lichtbogen-Schweissbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700003C (de) |
-
1936
- 1936-07-28 DE DE1936A0080082 patent/DE700003C/de not_active Expired
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