DE417543C - Autogenes Schweissen von Werkstuecken in einem beheizten Gehaeuse - Google Patents

Autogenes Schweissen von Werkstuecken in einem beheizten Gehaeuse

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DE417543C
DE417543C DEH97335D DEH0097335D DE417543C DE 417543 C DE417543 C DE 417543C DE H97335 D DEH97335 D DE H97335D DE H0097335 D DEH0097335 D DE H0097335D DE 417543 C DE417543 C DE 417543C
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housing
workpieces
autogenous welding
welding
axis
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/22Auxiliary equipment, e.g. backings, guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Es sind Vorrichtungen zum autogenen Schweißen von Werkstücken aller Art bekannt, bei denen das das Werkstück aufnehmende Gehäuse mit der darin befindlichen Heizung um seine Achse drehbar an einem Gestell gelagert ist. Dies hat den Zweck, das zu schweißende Werkstück vorwärmen zu können und das das letztere umschließende Gehäuse nur in jenem Teil öffnen zu brauchen, in welchem sich die zu schweißende Stelle befindet, so daß die Innenhitze erhalten bleibt und eine schädliche, ungleichmäßige Abkühlung des Werkstückes nicht eintreten kann.
Bei derartigen Vorrichtungen ist das absatzweise Drehen des Gehäuses infolge der einseitig wirkenden Gewichtsmassen mit Schwierigkeiten verbunden, weil zur Bedienung der an den beiden Enden der Achse vorgesehenen Handhebel zwecks Ausübung des Schaltvorganges ein oder mehrere Hilfskräfte erforderlich sind. Abgesehen davon, daß durch die Notwendigkeit der Bedienungsmannschaft das Arbeiten mit derartigen Vorrichtungen erheblich verteuert wird, können die Schaltbewegungen oft nicht mit der entsprechenden Genauigkeit und Schnelligkeit ausgeführt werden, da diese Bedingungen von der vom Schweißenden an die Bedienungsmannschaft abgegebenen Befehlsübermittlung abhängen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum autogenen Schweißen obiger Art, bei welcher auf praktische und einfache Weise die angeführten Mängel restlos beseitigt werden, indem das absatzweise Drehen des mit dem Werkstück versehenen Gehäuses gleichzeitig von dem die Schweißungen vornehmenden Arbeiter bewirkt werden kann. Damit wird zunächst durch Wegfall der Hilfsmannschaft eine wesentliche Verbilligung der Schweißarbeiten erreicht und gleichzeitig eine bequemere und saubere Ausführung der Schweißungen ermöglicht, da der Arbeiter die Drehungen des Gehäuses genau dem Gefühl und dem Schweißvorgang nach einstellen kann.
Die Erfindung besteht darin, daß das das
Werkstück aufnehmende Gehäuse in einer Kröpfung der Drehachse sitzt, so daß ein Gewichtsausgleich stattfindet. Durch diesen ist zur Drehung des Gehäuses nur eine geringe Kraft erforderlich, die vom Arbeitenden selbst mittels Hand oder Fuß auf eine Schaltvorrichtung ausgeübt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung schematisch
ίο in Seitenansicht dargestellt.
Mit α ist das Gehäuse bezeichnet, das in
. bekannter Weise auf einem Rahmen b ruht und zur Aufnahme des in der Zeichnung nicht angedeuteten zu schweißenden Werk-Stückes dient. Die Heizung des Gehäuses a kann ebenfalls, wie bekannt, z. B. auf elektrischem Wege oder mittels Gas und Luft o. dgl. erfolgen. Im letzteren Falle ist das Gehäuse σ am Boden mit einem Brennerrost r versehen,
ao welcher von einer Mischdüse λ aus gespeist wird und an der die Schläuche t für die Luft- und Gaszufuhr angeschlossen sind.
Gemäß der Erfindung ist das Gehäuse a mit Hilfe seines Rahmens b in einer Kröpfung c der Achse c1 angeordnet, indem z. B. der Rahmen b mit Hilfe von Klemmschellen d an den Achsschenkeln der Kröpfung c befestigt ist. Die Befestigung des Gehäuses b kann dabei eine lösbare sein, so daß die Klemmschellen d an den Achsschenkeln der Kröpfung c höher oder tiefer eingestellt werden können. Dies hat den Zweck, je nach dem Gewicht des zu schweißenden Werkstückes einen genauen Ausgleich desselben zu erzielen. Die Achse c1 ist zweckmäßig in offenen Halslagern e gelagert, so daß sie bequem aus diesen herausgehoben werden kann.
Die Schaltvorrichtung zur Drehung des Gehäuses α kann im allgemeinen beliebig ausgebildet sein. Nach dem gezeichneten Beispiel erfolgt die Schaltung von Hand, und ist zu diesem Zweck an einer der Stirnseiten des Gehäuses ein Zahnbogen f vorgesehen. In diesen greift eine Schnecke g·, die unter Zwischenschaltung z. B. eines Kegelrädergetriebes von einem Handrad h aus gedreht wird. Da durch den Gewichtsausgleich zur Drehung des mit dem Werkstück versehenen Gehäuses nur eine geringe Kraft erforderlich ist, kann die Schaltung von dem Schweißer selbst mit einer Hand .bequem vollzogen werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum autogenen Schweißen von Werkstücken aller Art, die am Schweißbrenner vorbeigeführt werden, in einem beheizten Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das das Werkstück aufnehmende Gehäuse (a) in einer Kröpfung (c) der drehbar gelagerten Achse (c1) in der Weise sitzt, daß zur leichten Drehung der Achse ein Gewichtsausgleich stattfindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (a) zum genauen Gewichtsausgleich an den Schenkeln der Achskröpfung (c) verstellbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Drehen des Gehäuses (α) ein Antrieb {f, g) dient, welcher vom Schweißer selbst geschaltet wird.
Li
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