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Vorrichtung zum autogenen Schweissen-von Werkstücken aller Art.
Es sind Vorrichtungen zum autogenen Schweissen von Werkstücken aller Art bekannt, bei denen das das Werkstück aufnehmende Gehäuse mit der darin befindlichen Heizung um seine Achse drehbar an einem Gestell gelagert ist. Dies hat den Zweck, das zu schweissende Werkstück vorwärmen zu können und das das letztere umschliessende Gehäuse nur in jenem Teil zu öffnen, in welchem sich die zu schweissende Stelle befindet, so dass die Innenhitze erhalten bleibt und eine schädliche ungleichmässige Abkühlung des Werkstückes nicht entstehen kann. Bei derartigen Vorrichtungen ist das absatzweise Drehen des Gehäuses infolge der einseitig wirkenden Gewichtsmassen insofern mit Schwierigkeiten verbunden, als zur Ausübung des Schaltvorganges ein oder mehrere Hilfskräfte erforderlich sind zur Bedienung der an den beiden Enden der Achse vorgesehenen Handhebel.
Abgesehen davon, dass durch die Notwendigkeit der Bedienungsmannschaft das Arbeiten mit derartigen Vorrichtungen erheblich verteuert wird, können die Schaltbewegungen oft nicht mit der entsprechenden Genauigkeit und Schnelligkeit ausgeführt werden, da diese Bedingungen von der vom Schweissenden an die Bedienungsmannschaft abgegebenen Befehls- übermittlung abhängen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum autogenen Schweissen obiger Art, bei welcher das absatzweise Drehen des mit dem Werkstück versehenen Gehäuses gleichzeitig von dem die Schweissungen vornehmenden Arbeiter bewirkt werden kann. Damit wird zunächst durch Wegfall der Hilfsmannschaft eine wesentliche Verbilligung der Schweissarbeiten erreicht und gleichzeitig eine bequemere und saubere Ausführung der Schweissungen ermöglicht, da der Arbeiter die Drehungen des Gehäuses genau dem Gefühl, bzw. dem Schweissvorgang nach einstellen kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung schematisch dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in Seiten-und in Fig. 2 in Oberansicht.
Mit a ist das Gehäuse bezeichnet, das in bekannter Weise auf einem Rahmen b ruht und zur Aufnahme des zu schweissenden Werkstückes (in der Zeichnung nicht weiter angedeutet) dient und auf elektrischem Wege oder mittels Gas und Luft od. dgl. heizbar ist.
Gemäss der Erfindung ist die Verbindung des das Werkstück aufnehmenden Gehäuses a mit einer gekröpften Längs-oder Querachse c bzw. m in der Weise ausgeführt, dass das Gehäuse zwecks eines Gewichtsausgleiches zur leichten Drehung des ersteren an den Schenkeln der Achskröpfung verstellbar angeordnet ist. Die Befestigung des Gehäuses b kann dabei so erfolgen, dass die Klemmschellen d an den Achsschenkel der Kröpfung c höher oder tiefer eingestellt werden können. Dadurch kann je nach dem Gewicht des zu schweissenden Werkstückes ein genauer Ausgleich des ersteren erzielt werden. Die Achse cl ist zweckmässig in offenen Halslagern e gelagert, so dass sie bequem aus diesen herausgehoben werden kann.
Der Schaltschematismus zur Drehung des Gehäuses ist im allgemeinen beliebig ausgebildet. Im vorliegenden Falle ist an einer der Stirnseiten des Gehäuses ein Zahnbogen t vorgesehen, in welchen eine Schnecke g greift, die unter Zwischenschaltung eines Kegel-oder dgl. Rädergetriebes von einem Handrad h aus gedreht wird. Durch den Gewichtsausgleich kann die Drehung des Gehäuses a von dem die Schweissung ausübenden Arbeiter mit einer Hand bequem vollzogen werden. Ausserdem kann durch die Anordnung eines Fusshebels im Bereich des Arbeiters und eines geeigneten Übertragungsgestänges auf den Schaltmechanismus das Drehen des Gehäuses a mit dem Fuss erfolgen, so dass der Arbeiter beide Hände frei hat.
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Das Gehäuse a kann dabei nicht nur um seine Längs-sondern auch um seine Querachse gedreht werden, wie dies z. B. zur Vornahme bestimmter Schweissarbeiten an Stirnflächen von länglichen Werkstücken (Zylinderböden u. dgl.) wünschenswert ist. Zu diesem Zweck wird das Traggestell k mit zwei weiteren Lagern I versehen, welche um 90 zu den Lagern e versetzt angeordnet sind. Die Lager I dienen zur Aufnahme der Achszapfen m, welche in der Mitte der Längssehenkel des Rahmens b abnehmbar befestigt werden können. Soll nun das Gehäuse um seine Querachse gedreht werden, wie in Fig. 1 z. B. punktiert angedeutet, so werden die Achszapfen m am Rahmen b befestigt und in die Lager I eingesetzt.
Natürlich muss zuvor die Verbindung des Gehäuses mit der Achse ein irgendeiner Weise gelöst werden.
Die Drehung des Gehäuses kann dabei durch eine ähnliche, wie oben beschriebene Schaltvorrichtung erfolgen. Bei Nichtgebrauch der Querachse können die Halslager I durch Umklappen od. dgl. entfernt werden, so dass sie beim Arbeiten nicht hinderlich sind.
Auf diese Weise wird eine Vorrichtung geschaffen, welche bei einfachster Bedienung eine Bearbeitung des Werkstückes von allen Seiten gestattet und damit eine wesentliche Erleichterung bei der Ausführung von Schweissarbeiten mit sich bringt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum autogenen Schweissen von Werkstücken aller Art, die am Schweissbrenner vorbeigeführt werden in einem beheizten Gehäuse, gekennzeichnet durch die Verbindung des das Werkstück aufnehmenden Gehäuses (a) mit einer gekröpften Längs- oder Querachse (c bzw. m) in der Weise, dass das Gehäuse zwecks eines Gewichtsausgleiehes zur leichten Drehung des ersteren an den Schenkeln der Achskröpfung verstellbar angeordnet ist.
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mit Hilfe seiner Achsen (c bzw. m) entweder um seine Längs-oder um seine Querachse drehbar gelagert werden kann.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Lagerpaar bei Nichtgebrauch durch Umklappen od. dgl. aus dem Arbeitsbereich gebracht und dadurch das Gehäuse (a) auf seine ganze Länge frei zugänglich gemacht werden kann.
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