DE906280C - Festspannvorrichtung, insbesondere Bohrvorrichtung - Google Patents

Festspannvorrichtung, insbesondere Bohrvorrichtung

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DE906280C
DE906280C DEK4207D DEK0004207D DE906280C DE 906280 C DE906280 C DE 906280C DE K4207 D DEK4207 D DE K4207D DE K0004207 D DEK0004207 D DE K0004207D DE 906280 C DE906280 C DE 906280C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
shaft
hub
workpiece
rotation
Prior art date
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Expired
Application number
DEK4207D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Seitter
Franz Stock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2703/00Work clamping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Festspannvorrichtung, insbesondere Bohrvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Festspannvorrichtungen für mechanisch zu bearbeitende Körper, insbesondere zum Bohren von Werkstücken, bei denen das Werkstück durch Federkraft festgehalten wird. Die Verwendung solcher Vorrichtungen hat den Vorzug, daß die Werkstücke stets mit etwa gleichen Kräften festgehalten «erden.
  • Spannvorrichtungen der erwähnten Art werden beispielsweise so ausgeführt, daß eine durch Handhebel vierdrehbare Welle mittels zweier Ritzel in säulenförmige Zahnstangen eingreift, die untereinander durch eine die Spannbacken und die Anordnung der Bohrlöcher tragende Brücke verbunden sind. Das Werkstück wird durch die Spannbacken und den durch das Gehäuse der Vorrichtung gebildeten Auflagetisch festgehalten. Bisher hat man bei derartigen Vorrichtungen beispielsweise die Zahnstangen als Hülsen ausgebildet, die durch die Brücke verbundenen Säulen gleichachsig darin geführt und zwischen beiden vorgespannte Schraubfedern eingeführt, die die Kraft zum Festspannen des Werkstückes erzeugen. Diese Anordnung ist verhältnismäßig umständlich und hat überdies bei größerem Abstand der Säulen den Nachteil, daß diese beim Festspannen in ihren Führungen klemmen können bzw. sehr lange Führungen benötigen, weil bei Anspannung der Federn keine formschlüssige Verbindung zwischen den Teilen besteht.
  • Erfindungsgemäß wird eine in Drehrichtung wirksame Federung unmittelbar zwischen der Welle und dem Hebel zum Spannen und Lösen der Vorrichtung, vorzugsweise innerhalb der hohl ausgebildeten Welle eingeführte Drehstabfedern, vorgesehen, deren eines Ende mit der Welle und deren anderes Ende mit der Nabe des Hebels verbunden sind. Die Nabe wird dabei zweckmäßig auf der Welle drehbar gelagert.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erhalten die Federn eine Vorspannung, die durch zwischen der Welle und der Nabe des Hebels in Drehrichtung wirksame Anschläge gehalten wird. Solange die Spannvorrichtung gelöst ist, wird die Welle auf Grund der Vorspannung,der Federn gemeinsam mit dem Hebel verdreht. Beim Aufsetzen der Spannbacken auf das Werkstück wird der Hebel entgegen. der Federkraft nur wenig weiterbewegt und darauf in bekannter Weise durch eine Raste festgehalten. Dabei wird die Feder entsprechend stärker gespannt, während die Nabe des Hebels sich vom Verdrehungsanschlag der Welle abhebt.
  • In der Zeichnung ist eine Spannvorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt. Abb. i und :2 zeigen zwei zueinander rechtwinklige, senkrechte Schnitte durch die Vorrichtung.
  • Im Gehäuse a, das zugleich als Auflagetisch für das Werkstück f dient, sind zwei mit Verzahnung ia versehene Säulen b geführt. Die oberen Enden der Säulen sind untereinander durch eine Brücke c verbunden, die auf der unteren Seite Backen e zum Ausrichten und Spannen des Werkstückes und außerdem je nach dem Arbeitsgang beispielsweise eine oder mehrere Bohrbüchsen d trägt. In die Verzahnung der Säulen b greifen Zahnräder g ein, die mit der Welle 1a ein Stück bilden.
  • Im Innern der hohl ausgebildeten Welle h. befindet sich ein Bündel von Drehstabfedern j, deren Enden in je eine Buchse k, L eingesetzt und vorzugsweise darin hart verlötet sind. Die Buchse k ist durch einen Querstift mit der Welle fest verbunden, während die Buchse l in der Welle drehbar gelagert ist.
  • Der Spannhebel p hat eine quer zur Welle geteilte Nabe n, o, deren einer Teil, o, mit dem Hebel ein Stück bildet und durch Schrauben q mit dem anderen, unmittelbar auf der Welle geführten Teil n verbunden ist. Ein Querstift in verbindet die Nabe mit der Buchse l über eine Ausnehmung r der Welle, die eine gewisse Verdrehung des Hebels gegenüber der Welle zuläßt und zugleich als Anschlag für die in Drehrichtung vorgespannten Stab federn j dient.
  • Solange die Vorrichtung gelöst ist, wird die Welle hdurch,den Hebel p unmittelbar verdreht, und die Säulen werden dadurch in senkrechter Richtung verschoben. Dabei ist kein von den Federn erzeugtes Drehmoment zu überwinden, da die Federn einen Kraftschluß zwischen Hebel und Welle in Drehrichtung herstellen. Erst wenn die Spannbacken e sich auf das Werkstück f aufsetzen, muß zum weiteren Niederdrücken des Hebels p der Widerstand der Feder j überwunden werden, wobei der Querstift m sich von der als Anschlag dienenden einen Seite der Ausnehmung r der Welle abhebt. Nach einer geringen Bewegung wird der Hebel, der um den Ouerstift-m als Achse eine gewisse Schwenkung zuläßt, hinter eine am Gehäuse angebrachte Raste s gelegt. Das rückwirkende Drehmoment der Federn übt dann über die Verzahnung eine nach unten gerichtete Kraft in Längsrichtung der Säulen aus und hält damit das Werkstück fest.
  • Zur Anpassung an verschiedene Höhen der Werkstücke f kann die Welle um je einen Zahn der Räder g versetzt werden, nachdem die Säulen p nach oben ganz aus der Verzahnung herausgezogen sind. Weitere Zwischenstellungen werden dadurch erzielt, daß die Durchgangslöcher für die Schrauben q im Teil o der Hebelnabe um einen kleinen Winkel a in Drehrichtung versetzt sind, so daß durch Umdrehen des Hebels durch Vertauschen seiner Stirnseiten eine andere Winkelstellung des Hebels gegenüber der Welle erreicht wird.
  • An Stelle der Drehstabfedern könnte auch irgendeine an sich bekannte drehelastische Kupplung zwischen der Hebelnabe und der Welle vorgesehen sein.
  • Die eingangs beispielsweise beschriebene Vorrichtung ist in der Zeitschrift »Werkstattstechnik«, Jährg. iWi, S. 401 und 402, beschrieben.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPRÜcHN.-i. Festspannvorr ichtung für mechanisch zu bearbeitende Körper, insbesondere zum Bohren von Werkstücken, bei der das Werkstück durch Federkraft festgehalten wird und die Bedienung der Vorrichtung mittels einer Welle geschieht, gekennzeichnet durch eine in Drehrichtung wirksame Federung unmittelbar zwischen der Welle und dem Hebel zum Spannen und Lösen der Vorrichtung, vorzugsweise innerhalb der hohl ausgebildeten Welle angeordnete Drehstabfedern, deren eines Ende mit der Welle und deren anderes Ende mit der Nabe des Hebels verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn vor der Festspannung des Werkstückes eine Vorspannung besitzen, die durch zwischen der Welle und der Nabe des Hebels in Drehrichtung wirksame Anschläge gehalten wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, bei der die Nabe des Spannhebels in an sich bekannter Weise zur Anpassung an die Höhe des Werkstückes quer zur Achse geteilt ist und die Teile in verschiedener Winkelstellung zueinander feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangslöcher für die Feststellschrauben in dem am Hebel angebrachten Teil der Nabe um einen gewissen Drehwinkel in bezug auf die Längsrichtung des Hebels versetzt sind, so daß der Hebel bei Vertauschung seiner Stirnseiten eine andere Winkellage gegenüber der Welle erhält. Angezogene Druckschriften: Zeitschrift »Maschinenbau: Der Betrieb«, 1933, S.586.
DEK4207D 1943-02-23 1943-02-23 Festspannvorrichtung, insbesondere Bohrvorrichtung Expired DE906280C (de)

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DE906280C true DE906280C (de) 1954-03-11

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DE (1) DE906280C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103721B (de) * 1953-09-02 1961-03-30 Esslingen Maschf Werkstueckeinspannvorrichtung mit grossem Spannbereich, insbesondere fuer Bohrmaschinen
DE1106582B (de) * 1955-04-18 1961-05-10 Karl Seitter Spannvorrichtung zum elastischen Spannen von Werkstuecken

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103721B (de) * 1953-09-02 1961-03-30 Esslingen Maschf Werkstueckeinspannvorrichtung mit grossem Spannbereich, insbesondere fuer Bohrmaschinen
DE1106582B (de) * 1955-04-18 1961-05-10 Karl Seitter Spannvorrichtung zum elastischen Spannen von Werkstuecken

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