DE69920804T2 - Aufzeichnungsblatt zur Übertragung heissschmelzbarer Tinte - Google Patents

Aufzeichnungsblatt zur Übertragung heissschmelzbarer Tinte Download PDF

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte, das eine hohe Beständigkeit gegenüber einer Verschlechterung des Erscheinungsbildes, zum Beispiel gegenüber der vertiefenden Bildung von Druckstellen in Form von Punkten oder Streifen auf dem Aufzeichnungsblatt aufweist, und daher für Heißschmelztinten-Thermotransferdrucker geeignet ist, bei denen das Aufzeichnungsblatt durch ein Heißschmelztintenfarbband mit einem Thermokopf des Druckers unter einem hohen Kontaktdruck in Kontakt gebracht wird; das eine Vielzahl von verschiedenfarbigen Abbildungen exakt an den gewünschten Aufnahmepositionen empfangen kann, ohne von den Positionen der verschiedenen farbgebenden Tintenpunkten abzuweichen, und aus diesem Grund für Mehrfarbdrucksysteme geeignet ist, bei denen eine Vielzahl von verschiedenen farbigen Abbildungen wiederholt von den farbgebenden Tintenfarbbändern übertragen wird; und das farbige Abbildungen aufzeichnen kann, die eine ausgezeichnete Farbdichte ebenso wie eine hohe Abstufungsreproduzierbarkeit sowie eine überlegene Punktreproduzierbarkeit aufweisen, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
  • 2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
  • Es ist allgemein bekannt, daß ein Thermotransfer-Aufzeichnungssystem für Heißschmelztinten unter Verwendung eines Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte sowie eines Thermokopfes eines Thermotransferdruckers einen einfachen Mechanismus aufweist und leicht gewartet werden kann und daher bei Druckern für Textverarbeitungssysteme und Druckern für Etiketten weit verbreitete Anwendung findet. Bei einem Thermoaufzeichnungssystem für Heißschmelztinten wurden bisher überwiegend holzfreie Papierbögen als Aufzeichnungsblätter zur Aufnahme der Heißschmelztinte verwendet. In letzter Zeit bestand jedoch bei Tintenstrahl-, Farbstoffsublimations-, Laser-Aufzeichnungssystemen usw. eine starke Nachfrage nach vollfarbigen Abbildungen, die eine hohe Qualität aufweisen.
  • Es gab bereits verschiedene Versuche eines vollfarbigen Druckes von Abbildungen im Thermotransfer-Aufzeichnungssystem für Heißschmelztinten. Im Hinblick auf den Drucker wird das herkömmliche System, bei dem eine gewünschte Abstufung der vollfarbigen Abbildungen erzielt wird, ohne daß die Größe der transferierten Tintenpunkte verändert wird, durch ein neu entwickeltes System ersetzt, bei dem ein Drucker verwendet wird, der in der Lage ist, die Größe der Einheitspunkte zu verändern, nämlich ein Variable-Dot-Drucker. So ist zum Beispiel der von MITSUBISHI DENKI hergestellte Drucker G6800-40 ein Variable-Dot-Drucker. Zudem erfordert der Heißschmelztinten-Thermotransferdrucker als eine wichtige Eigenschaft des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte, daß bei einer Vollfarbenaufzeichnung mit einem breiten Spektrum von einem niedrigen bis hohen Niveau an angewendeter Druckenergie die durch die Heißschmelze übertragenen Tintenpunktformen exakt auf dem Aufnahmeblatt reproduziert werden können, d.h., daß die Punktreproduzierbarkeit hoch ist, und daß die Tinte in einer ausreichenden Menge von dem Tintenfarbband auf das Aufnahmeblatt übertragen werden kann, d.h. daß die Farbdichte der aufgenommenen Tintenabbildungen hoch ist.
  • In Anbetracht des obenstehend genannten technischen Hintergrundes muß das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte für die obenstehend genannten spezifischen Funktionen des Druckers geeignet sein. Wird beispielsweise ein nicht-beschichtetes, für einen herkömmlichen Druck verwendbares Papierblatt bei einem Heißschmelztinten-Transferdrucker vom Variable-Dot-Typ verwendet, kann es sein, daß die übertragenen Tintenabbildungen eine nicht zufriedenstellende Farbdichte aufweisen, die von dem geringen Wärmeisolierungsvermögen des nicht-beschichteten Papierblattes herrühren können, sowie eine mangelhafte Punktreproduzierbarkeit aufweisen, die auf ein geringes Abfederungsvermögen des nichtbeschichteten Papierblattes zurückzuführen sein kann. Wenn die Aufnahmeoberfläche des nicht-beschichteten Papierblattes rauh ist, kann es zudem sein, daß die farbigen Abbildungen Stellen aufweisen, die nicht mit Tinte bedruckt wurden. Diese Erscheinungen führen dazu, daß die Punktreproduzierbarkeit schlecht ist. Zusätzlich zu der Verringerung der Farbdichte der aufgezeichneten Tintenabbildungen aufgrund der minderwertigen Punktreproduzierbarkeit kann eine weitere Verringerung der Farbdichte der aufgezeichneten Tintenabbildungen aufgrund einer geringen Tintenabsorption der die Heißschmelztinte empfangenden Schicht auftreten.
  • Als einen weiteren Versuch, die obenstehend genannten Probleme zu lösen, beschreiben die japanischen Offenlegungsschriften Nr. 2-89,690 und Nr. 64-27,996 eine Grundierungsschicht, die auf einer Oberfläche des Substratblattes gebildet ist und hohle Feststoffteilchen umfaßt. Das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte war jedoch hinsichtlich des Abfederungsvermögens sowie hinsichtlich dessen das Wärmeisolierungsvermögen verbessernden Wirkung nicht zufriedenstellend. Zudem waren die Aufzeichnungsblätter der japanischen Veröffentlichungen hinsichtlich der folgenden Punkte nachteilig. Wenn die hohlen Feststoffteilchen in einem organischen Lösungsmittel löslich sind, das in einer Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht enthalten ist, ist es nämlich notwendig, daß die hohlen Feststoffteilchen mit einem Bindemittel gebunden sind, das ein bestimmtes polymeres Material mit einer hohen Beständigkeit gegenüber dem organischen Lösungsmittel aufweist, oder daß auf der die hohlen Feststoffteilchen enthaltenden Grundierungsschicht eine zusätzliche Schicht aus einem polymeren Material gebildet wird, das eine hohe Beständigkeit gegenüber dem organischen Lösungsmittel aufweist, weshalb die Herstellung des Aufzeichnungsblattes kompliziert ist.
  • Als einen weiteren Versuch, die obenstehend genannten Probleme zu lösen, beschreibt die japanische Offenlegungsschrift Nr. 2-41,287 ein Aufzeichnungsblatt, das hergestellt wurde, indem auf einem Substratblatt, das als einen Hauptbestandteil ein Kunststoffharz umfaßt, eine Harzschicht gebildet wird, die einen wasserlöslichen Bestandteil umfaßt, der in Wasser eluieren kann. Der wasserlösliche Bestandteil wird zur Bildung feiner Poren in der Harzschicht durch Eluieren von der Harzschicht entfernt, wodurch die Tintenabsorptionskapazität des resultierenden Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte verbessert wird. Dieser Versuch war jedoch nicht völlig erfolgreich, da die maximale Farbdichte der auf dem Aufzeichnungsblatt aufgenommenen Tintenabbildungen nicht zufrieden stellend war, oder der Glanz der gedruckten Tintenabbildungen ungenügend war, weshalb das resultierende Aufzeichnungsblatt nicht voll ständig den Qualitätsanforderungen für ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte entspricht. Diese Art eines Aufzeichnungsblattes ist ferner dahingehend von Nachteil, als sein Substratblatt als einen Hauptbestandteil ein Kunststoffharz umfaßt, weshalb das Aufzeichnungsblatt nach seiner Verwendung schwer wiederzuverwerten ist.
  • Die herkömmlichen Drucker, bei denen die Größer des Abbildungspunktes nicht variabel ist und eine herkömmliche Punktart verwendet wird, umfassen einen Druckertyp, der so ausgelegt ist, daß der Thermokopf einen hohen Kontaktdruck besitzt, wenn er mit einer Aufnahmeoberfläche eines Aufnahmeblattes durch ein Tintenfarbband in Kontakt gebracht wird, um die Übertragung der Tintenpunkte der Abbildung vom Tintenfarbband auf die Oberfläche des Aufnahmeblattes sicherzustellen. Gleichzeitig soll dadurch den Anforderungen für die gute Punktreproduzierbarkeit, die hohe Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und die hohe Farbdichte der aufzeichneten Abbildungen Genüge getan werden. Diese Art von Druckern umfaßt Drucker vom Typ Micro Dry, zum Beispiel die Drucker, die unter den Handelsbezeichnungen Handelsbezeichnung PRINTER MD-1000, MD-1300 und MD-2000J von ALPS DENKI K.K. erhältlich sind. Die Drucker vom Typ Micro Dry sind insofern vorteilhaft, als der Kontaktdruck des Tintenfarbbands mit der Oberfläche des Aufnahmeblattes hoch ist, und daher das Aufzeichnungsblatt für eine hohe Qualität der aufgezeichneten Tintenabbildungen keine hohen Abfederungseigenschaften und keine hohen Wärmeisolationseigenschaften benötigt, und unterscheiden sich dadurch deutlich von den Variable-Dot-Druckern. Es wird angenommen, daß der Kontaktdruck des Thermokopfes des Micro-Dry-Druckers mit dem Tintenfarbband einige Dutzend kg/cm2 beträgt, wohingegen der Kontaktdruck des Variable-Dot Druckers auf einige kg/cm2 geschätzt wird. Zudem wird derzeit eine neue Art eines Heißschmelztinten-Transferdruckers entwickelt, indem ein Variable-Dot Drucker so modifiziert wird, daß der Variable-Dot-Drucker mit dem Vorteil des Kontaktdrucks des Thermokopfes des Druckers mit dem Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte durch das Tintenübertragungs-Farbband versehen wird. Bei dieser Druckerart liegt eine sehr hohe Qualität an vollfarbigen Tintenabbildungen mit einer sehr guten Punktreproduzierbarkeit im niederen bis mittleren Farbdichtebereich sowie über eine sehr hohe Farbdichte der Abbildungen im hohen Farbdichtebereich vor. Diese Art eines Druckers umfaßt zum Beispiel einen Drucker, der unter der Handelsbezeichnung PRINTER MD-5000 von ALPS DENKI K.K. erhältlich ist.
  • Für gewöhnlich werden holzfreie Papierblätter oder bestimmte beschichtete Papierblätter, die ein Substratpapierblatt und eine auf dem Substratpapierblatt ausgebildete Heißschmelztinten-Aufnahmeschicht umfassen und einen bestimmten Pigmenttyp enthalten, als Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinten für Drucker verwendet, die einen hohen Kontaktdruck des Thermokopfes anwenden. In diesem Fall ist bei den aufgezeichneten Abbildungen im niedrigen bis mittleren Farbdichtebereich das Übertragungsvermögen der Heißschmelztinte auf das Aufzeichnungsblatt nicht immer ausreichend, und daher können die obenstehend genannten herkömmlichen Aufzeichnungsblätter die Nachfrage nach der hohen Qualität der Tintenabbildungen nicht vollständig befriedigen. Da der Kontaktdruck des Thermokopfes hoch ist, wird zudem das Substratblatt des Aufzeichnungsblattes durch den ersten Tintenpunkt-Transfervorgang in der Richtung der Abtastung durch den Thermokopf gelängt, und daher können die zweiten und später übertragenen Tintenpunkte aufgrund der Größenveränderung des Aufzeichnungsblattes nicht exakt den zuerst übertragenen Tintenpunkten überlagert werden. Aus diesem Grund kann es sein, daß die resultierenden farbigen Abbildungen, die aus einer Vielzahl von einzelnen, einander überlagerten farbigen Tintenabbildungen, gebildet wurden, eine nicht zufriedenstellende Genauigkeit sowie unterschiedliche Farbtöne aufweisen.
  • Ferner beschreiben die japanischen Offenlegungsschriften Nr. 7-309,074 und Nr. 8-282,137 ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte mit einer porösen Tintenaufnahmeschicht, die auf einer Oberfläche eines Substratblattes aus einer blasigen Harzbeschichtungsflüssgkeit gebildet wurde. Diese Art eines Aufzeichnungsblattes ist jedoch insofern nachteilig, als die Abschnitte, auf die die Abbildungen übertragen wurden, durch den hohen Kontaktdruck des Thermokopfes eingedrückt werden, weshalb sich das Erscheinungsbild des Blattes, auf das die Abbildungen aufgenommen wurden, verschlechtert, wenn das Aufzeichnungsblatt in einem Drucker verwendet wird, der einen hohen Kontaktdruck des Thermokopfes auf dem Aufzeichnungsblatt anwendet.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte zur Verfügung zu stellen, das für einen Heißschmelztinten-Transfer-Drucker geeignet ist, der einen Thermokopf verwendet, insbesondere wenn dieser unter einem hohen Kontaktdruck durch ein Tintenfarbband mit einer Oberfläche des Aufzeichnungsblattes in Kontakt gebracht wird, wobei es möglich ist, auf diesem Aufzeichnungsblatt von dem Tintenfarbband übertragene Tintenabbildungen aufzuzeichnen, ohne daß in den Abschnitten der Oberfläche des Aufnahmeblattes mit übertragenen Tintenabbildungen Druckstellen oder Streifen gebildet werden, so daß das Erscheinungsbild des Aufzeichnungsblatt nicht verschlechtert wird, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieses Aufzeichnungsblattes.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte zur Verfügung zu stellen, das für einen Heißschmelztinten-Transfer-Drucker geeignet ist, bei dem eine Vielzahl von verschiedenen farbgebenden Tintenpunkten zur Bildung vollfarbiger Abbildungen einander im wesentlichen ohne eine Abweichung der Positionen der verschiedenen übertragenen farbgebenden Tintenpunkte von ihren Zielpositionen präzise überlagert werden, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieses Aufzeichnungsblattes.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte zur Verfügung zu stellen, auf dem Heißschmelztintenabbildungen mit einer hohen Farbdichte, einer ausgezeichneten Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit, sowie einer hervorragenden Punktreproduzierbarkeit aufgezeichnet werden können, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieses Aufzeichnungsblattes.
  • Die obenstehend genannten Aufgaben können durch das erfindungsgemäße Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte gelöst werden.
  • Das erfindungsgemäße Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte umfaßt:
    ein Substratblatt; und
    eine poröse Tintenaufnahmeschicht, die auf wenigstens einer Oberfläche des Substratblattes gebildet wird, indem eine harzenthaltende Beschichtungsflüssigkeit, die als Hauptbestandteil ein wasserdispergierbares Harz umfaßt, darauf beschichtet wird,
    wobei die poröse Tintenaufnahmeschicht eine durchschnittliche Porengröße der auf dem Oberflächenabschnitt der Schicht verteilten Poren von 0,5 bis 30 μm aufweist, bestimmt durch das unter Test und Bewertung beschriebene Verfahren, eine scheinbare Dichte von 0,51 bis 0,9 g/cm3, eine Beschichtungsmenge von 2 bis 20 g/m2, und eine Verringerung der Dicke aufgrund von Kompression von 10 μm oder weniger, wenn ein Kompressionsdruck von 1,0 kg/cm2 in Richtung der Dicke der porösen tintenaufnehmenden Schicht auf die Oberfläche der porösen tintenaufnehmenden Schicht angewendet wird, bestimmt durch das Verfahren, das hierin unter Test und Bewertung beschrieben ist, aufweist.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wird die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht bevorzugt auf ein Niveau von 0,51 bis 0,9 g/cm3 geregelt, indem eine Oberflächendruckbehandlung auf das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte angewendet wird.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte beträgt die Dehnung des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte in dessen Querrichtung nach einem 20-minütigen Eintauchen in Wasser gemäß J. TAPPI Nr. 27 2,5% oder weniger.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte umfaßt das Substratblatt bevorzugt ein Papierblatt, das als Hauptbestandteil Cellulose umfaßt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte umfaßt das wasserdispergierbare Harz für die poröse Tintenaufnahmeschicht bevorzugt wenigstens ein Mitglied ausgewählt aus einer Gruppe bestehend aus wasserdispergierbarem Polyurethan, Urethan-Acrylatester-Copolymer, Styrol-Butadien-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Copolymer, Methylmethacrylat-Butadien-Copolymer, Styrol-Acrylatester-Copolymer, Polyacrylatester, Polymethacrylatester, Polyvinylacetat, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Ethylenvinylacetat und Polyvinylidenchloridharze.
  • Ein erfindungsgemäßes Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte kann durch ein Verfahren hergestellt werden, welches die Schritte umfaßt:
    mechanisches Rühren einer Beschichtungsflüssigkeit, die ein polymeres Material in einem solchen Umfang enthält, daß eine große Zahl von feinen, voneinander unabhängigen Luftbläschen in einem Blasenbildungsverhältnis des Volumens der Beschichtungsflüssigkeit mit Blasenbildung zu demjenigen der Beschichtungsflüssigkeit ohne Blasenbildung von 1,1 oder mehr, jedoch weniger als 2,5 in die Beschichtungsflüssigkeit eingebracht wird;
    Beschichten wenigstens einer Oberfläche eines Substratblattes mit der Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen und;
    Trocknen der aufgetragenen Beschichtungsflüssigkeitsschicht mit gebildeten Blasen.
  • Ein weiteres Verfahren zur Herstellung eines Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte umfaßt die Schritte:
    mechanisches Rühren einer Beschichtungsflüssigkeit, die ein polymeres Material in einem solchen Umfang enthält, daß eine große Zahl von feinen, voneinander unab hängigen Luftbläschen in einem Blasenbildungsverhältnis des Volumens der Beschichtungsflüssigkeit mit Blasenbildung zu demjenigen der Beschichtungsflüssigkeit ohne Blasenbildung von 2,5 bis 6,0 eingebracht wird;
    Beschichten wenigstens einer Oberfläche eines Substratblattes mit der Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen;
    Trocknen der aufgetragenen Beschichtungsflüssigkeitsschicht mit gebildeten Blasen; und
    Anwenden einer Oberflächendruckbehandlung auf die Oberfläche der porösen Tintenaufnahmeschicht.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben im Hinblick auf das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte, das die obenstehend genannten Aufgaben erfüllen kann, intensive Untersuchungen durchgeführt. Als Ergebnis stellte sich heraus, das, wenn ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte, bei dem eine poröse Tintenaufnahmeschicht auf einem Substratblatt aus einer Beschichtungsflüssigkeit, die als Hauptbestandteil ein wasserdispergierbares Harz aufweist und eine spezifische Größe der Poren, die in dem Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht verteilt sind, und eine spezifische scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht aufweist, für einen Heißschmelztintentransferdrucker verwendet wird, und selbst wenn ein Thermokopf des Drucker abbildungsseitig durch ein Tintenfarbband mit dem Aufzeichnungsblatt unter Druck in Kontakt gebracht wird, eine Verschlechterung des Erscheinungsbildes des bedruckten Aufzeichnungsblattes aufgrund der Bildung von Vertiefungen oder Streifen in den Abschnitten des Aufzeichnungsblattes, auf die die Tinte unter einem hohen Kontaktdruck durch den Thermokopf übertragen wurde, verhindert oder verringert werden kann, und die resultierenden farbigen Tintenabbildungen eine hohe Farbdichte, eine ausgezeichnete Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit, sowie eine hervorragende Punktreproduzierbarkeit aufweisen. Zudem fanden die Erfinder der vorliegenden Erfindung heraus, daß bei der Verwendung des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte, das ein ein Cellulosepapierblatt umfassendes Substratblatt aufweist, und eine bestimmte Dehnung in Querrichtung (Vorschubrichtung) des Aufzeichnungsblattes für ein vollfarbiges Drucksystem, bei dem eine Vielzahl von verschiedenen farbigen Tintenpunkten zur Bildung der gewünschten Tintenabbildungen auf dem Aufnahmeblatt einander exakt überlagert werden können, die verschiedenen farbgebenden Tintenpunkte exakt einander überlagert werden können und die Abweichung der überlagerten Tintenpunkte von den gewünschten Zielpositionen der Tintenpunkte gering ist. Die vorliegende Erfindung wurde auf der Grundlage dieser Erkenntnisse fertiggestellt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte umfaßt die auf dem Substratblatt gebildete poröse Tintenaufnahmeschicht als Hauptbestandteil ein wasserdispergierbares Harz und optional ein Pigment. Die poröse Tintenaufnahmeschicht wird gebildet, indem wenigstens eine Oberfläche des Substratblattes mit einer Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen beschichtet wird, die hergestellt wurde, indem eine wäßrige Dispersion, die das wasserdispergierbare Harz und optional das Pigment umfaßt, einer mechanischen Blasenbildung unterzogen wird, damit eine Vielzahl von feinen Luftbläschen in der wäßrigen Dispersion verteilt wird, und indem die resultierende Schicht aus der Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen auf dem Substratblatt getrocknet wird.
  • Die für die poröse Tintenaufnahmeschicht des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblattes verwendbaren wasserdispergierbaren Harze umfassen Polymere und Oligomere mit hydrophilen funktionellen Gruppen, die an deren Molekularkettengerüst anhaften, oder die in Form einer Mischung mit einem oberflächenaktiven Stoff, zum Beispiel eines bei der Herstellung der Polymere oder Oligomere verwendeten Emulgators, vorliegen. Die Polymere und Oligomere können dauerhaft in einem wäßrigen Medium dispergiert werden, um eine wäßrige Emulsion oder eine wäßrige kolloidale Dispersion (Mikroemulsion) zu bilden. Das für die vorliegende Erfindung verwendbare wasserdispergierbare Harz umfaßt bevorzugt wenigstens ein Mitglied, das aus der Gruppe bestehend aus Polyurethanharzen, Urethan-Acrylatester-Copolymerharzen, Styrol-Butadien-Copolymerharzen (SBR-Latizes), Acrylonitril-Butadien-Copolymerharzen (NBR-Latizes), Methylmethacrylat-Butadien-Copolymerharzen (MBR-Latizes), Styrol-Acrylatester-Copolymerharzen, Polyacrylatesterharzen, Polymethacrylatesterharzen, Polyvinylacetatharzen, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharzen, Ethylen-Vinylacetatharzen und Polyvinylidenchloridharzen, die in Wasser dispergierbar sind, ausgewählt ist, wobei diese Harze lediglich repräsentativ und nicht auf die obenstehend genannten beschränkt sind.
  • Die obenstehend genannten wasserdispergierbaren Harze können alleine oder in einer Mischung von zwei oder mehreren davon verwendet werden.
  • In Anbetracht der spezifischen Eigenschaften, die für das Aufzeichnungsblatt benötigt werden, und der Art und der spezifischen Leistungen des Druckers, werden optional herkömmliche wäßrige polymere Materialien zusätzlich zu dem wasserdispergierbaren Harz verwendet. Es können nämlich eines oder mehrere der wäßrigen polymeren Materialien, wie untenstehend dargestellt, zusammen mit den wasserdispergierbaren Harzen verwendet werden. So werden zum Beispiel die wäßrigen polymeren Materialien bevorzugt ausgewählt aus wasserlöslichen Polymeren, zum Beispiel verschiedenen Arten von Polyvinylalkoholen, die sich in ihrem Molekulargewicht und/oder Verseifungsgrad voneinander unterscheiden, Derivaten der Polyvinylalkohole wie etwa Carboxy-modifizierten Polyvinylalkoholen und Silyl-modifizierten Polyvinylalkoholen, Stärken und deren Derivaten (zum Beispiel Dextrin und Carboxymethylstärke), behandelten Stärken wie etwa oxidierten Stärken, Cellulosederivaten wie etwa Methoxycellulose, Carboxymethylcellulose, Methylcellulose und Ethylcellulose und Polyethylenglycole. Die wäßrigen polymeren Materialien können Warmleim, Casein, Sojaprotein, Gelatine und Natriumalginat umfassen.
  • Bei der vorliegenden Erfindung umfaßt das für die poröse Tintenaufnahmeschicht verwendbare Pigment bevorzugt wenigstens ein Mitglied ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus anorganischen Pigmenten, zum Beispiel Zinkoxid, Titanoxid, Calciumcarbonat, Kieselsäure, Silikatsalze, Ton, Talk, Glimmer, calcinierter Ton, Aluminumhydroxid, Bariumsulfat, Lithopone und kolloidales Siliciumdioxid; Kunststoffharzpigmente, zum Beispiel Polystyrol, Polyethylen, Polypropylen, Epoxypolymer und Styrol-Acrylatester-Copolymerpigmente, die als echte Kugeln, hohle Teilchen, halbkugelförmige Anteileikel oder konfettiförmige Anteileikel vorliegen können; hohle Kunststoffteilchen, die sich bei Hitze ausdehnen, und die in ihren Hohlräumen ein Gas enthalten, das in der Lage ist, sich bei Erhitzung auszudehnen, wodurch sich die eigentlichen hohlen Kunststoffteilchen nach Erhitzen ausdehnen; Stärketeilchen und Celluloseteilchen. Die in der vorliegenden Erfindung verwendbaren Pigmente sind nicht auf die obenstehend genannten beschränkt. Aus den obenstehend genannten Pigmenten können die feinen Siliciumdioxidteilchen und die kolloidalen Siliciumdioxidteilchen die Blockierung der porösen Tintenaufnahmeschicht begrenzen, selbst wenn sie in einer geringen Menge verwendet werden, und sind daher in der vorliegenden Erfindung bevorzugt. Die Pigmente können alleine oder in einer Mischung von zwei oder mehr von ihnen in der porösen Tintenaufnahmeschicht vorliegen.
  • Wie die Struktur bereits nahelegt, ist die Harzbeschichtungsfähigkeit der porösen Tintenaufnahmeschicht des Aufnahmeblattes der vorliegenden Erfindung nicht immer hoch. Die Harzbeschichtungsfähigkeit sinkt des weiteren durch das Hinzufügen des Pigmentes zu der porösen Tintenaufnahmeschicht, und die verringerte Harzbeschichtungsfähigkeit führt dazu, daß sich die auf die poröse Tintenaufnahmeschicht übertragenen Tintenabbildungen von dieser ablösen. Dementsprechend sollte die Menge des Pigmentes im Hinblick auf die übliche Qualität, die für das Aufzeichnungsblatt benötigt wird, auf geeignete Weise bestimmt werden, wenn die poröse Tintenaufnahmeschicht aus einer Beschichtungsflüssigkeit gebildet wird, die das Pigment, das dem wasserdispergierbaren Harz hinzugefügt ist, umfaßt.
  • Der Beschichtungsflüssigkeit, die das wasserdispergierbare Harz und optional das Pigment umfaßt, wird ferner optional vor und/oder nach dem Verfahren zur Blasenbildung durch Luft ein Zusatz zugegeben, der wenigstens ein Mitglied ausgewählt aus herkömmlichen, die Viskosität steuernden Mittel, Dispergiermitteln, Farbstoffen, die Wasserbeständigkeit verbessernden Mitteln, Schmiermitteln und Weichmachern umfaßt.
  • Die poröse Tintenaufnahmeschicht wird in einer Menge von 2 g/m2 bis 20 g/m2 auf wenigstens einer Oberfläche des Substratblattes gebildet.
  • Im allgemeinen hat die Luftbläschen enthaltende Flüssigkeit, die einen geringen Blasenanteil aufweist (Verhältnis des Volumens einer Beschichtungsflüssigkeit nach der Blasenbildung zu dem Volumen der Beschichtungsflüssigkeit vor der Blasenbildung), ein geringeres Volumen als das Volumen einer Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen, die einen hohen Blasenanteil aufweist und dasselbe Gewicht wie dasjenige der mit Blasen versehenen Beschichtungsflüssigkeit, das einen geringen Blasenanteil aufweist, und weist daher ein geringeres Oberflächenbedeckungsvermögen auf als die mit Blasen versehene Beschichtungsflüssigkeit, die einen hohen Blasenanteil aufweist. Beträgt die Beschichtungsmenge der porösen Tintenaufnahmeschicht weniger als 2 g/m2, ist es möglicherweise schwierig, die Oberfläche des Substratblattes, das eine bestimmte Oberflächenrauhigkeit hat, vollständig zu glätten, und daher kann kein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte erhalten werden, das eine ausreichende Oberflächenglätte aufweist. Demzufolge kann es sein, daß die Übertragung einer Tinte in einem niedrigen oder mittleren Farbdichtebereich nicht auf eine zufriedenstellende Art und Weise verwirklicht werden kann und daher keine Tintenabbildungen mit einer hohen Qualität aufgezeichnet werden können, selbst wenn ein Drucker verwendet wird, bei dem ein Thermokopf unter hohem Kontaktdruck durch ein Tintenfarbband mit der porösen Tintenaufnahmeschicht in Kontakt gebracht wird.
  • Ist die Dicke der porösen Tintenaufnahmeschicht zu groß, nämlich mehr als 20 g/m2, kann dies einen wirtschaftlichen Nachteil zur Folge haben.
  • Es wird bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte angenommen, daß der Mechanismus, durch den das ausgezeichnete Heißschmelztinte-Übertragungsvermögen verwirklicht wird, durch die Beschaffenheit und die physikalischen Eigenschaften, zum Beispiel die Kompressionseigenschaften der porösen Tintenaufnahmeschicht und des Aufnahmeblattes zur Übertragung der Heißschmelztinte reguliert wird. Hinsichtlich der Beschaffenheit weist die auf dem Substratblatt gebildete poröse Tintenaufnahmeschicht eine Vielzahl von feinen Poren auf, die in deren Oberflächenabschnitt verteilt sind, und daher weist sie aufgrund ihrer Kapillarität ein ausgezeichnetes Absorptionsvermögen für die Heißschmelztinte auf. Zudem weist das erfindungsgemäße Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte eine hohe Tintenabsorptionsgeschwindigkeit und -kapazität auf, da die Vielzahl von Poren, die in der porösen Tintenaufnahmeschicht enthalten sind, miteinander verbunden sind, wodurch sie miteinander verbundene Zellen bilden und die Heißschmelztinte leicht durch die miteinander verbundenen Zellen in die poröse Tintenaufnahmeschicht eindringen kann.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte ist die Tintenabsorptionsgeschwindigkeit sowie die Tintenabsorptionskapazität der porösen Tintenaufnahmeschicht veränderlich, je nach der Größe der Poren, die in dem Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht verteilt sind. Damit klare Tintenabbildungen auf dem Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte gebildet werden, indem die Heißschmelztinte auf die poröse Tintenaufnahmeschicht übertragen wird, weisen die Poren, die sich in dem Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht befinden, bevorzugt eine mittlere Porengröße von 0,5 bis 30 μm auf, besonders bevorzugt von 1,0 bis 20 μm, ganz besonders bevorzugt von 1,0 bis 5,0 μm.
  • Die Größe der Poren, die in dem Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht verteilt sind, steuert die Kapazität der porösen Tintenaufnahmeschicht, die auf die poröse Tintenaufnahmeschicht aufgebrachte Heißschmelztinte einzufangen und zu sammeln. Je kleiner die Porengröße, desto höher ist die Kapazität der porösen Tintenaufnahmeschicht zum Einfangen und Sammeln der Heißschmelztinte. Beträgt jedoch die mittlere Porengröße weniger als 0,5 μm, kann es sein, daß die Tintenabsorptionskapazität der resultierenden porösen Tintenaufnahmeschicht nicht zufriedenstellend ist. Zudem wird die übertragene Tinte in den Poren eingebettet, und daher kann die übertragene Tinte unter Umständen nicht die gewünschte Farbdichte aufweisen, wenn die mittlere Porengröße mehr als 30 μm beträgt und damit zu groß ist. Die Größe der Durchmesser der Poren in der porösen Tintenaufnahmeschicht kann unter Verwendung eines optischen Mikroskops oder eines Rasterelektronenmikroskops sowie einer Vorrichtung zum Analysieren der Abbildung gemessen werden.
  • Die Vorrichtung zur Bildung und Dispergierung von Luftblasen in einer wasserdispergierbaren, Harzenthaltenden Flüssigkeit umfaßt Schaumbildungsmaschinen für die Feinbäckerei, die eine Vielzahl von Drehflügeln aufweist, Homogenmischer, die im allgemeinen zum Emulgieren und Dispergieren verwendet werden, und Rührvorrichtungen in der Art eines Chargenmischers, zum Beispiel eines Caules-Dissolvers. Bei einer kontinuierlichen Produktion in industriellem Maßstab ist es bevorzugt, eine Mischung einer Harz enthaltenden Flüssigkeit unaufhörlich zusammen mit Luft in ein geschlossenes System einzuführen und in dem geschlossenen System mechanisch zu rühren, damit die Harz enthaltende Flüssigkeit mit feinen Luftbläschen einen Schaum bildet. So können zum Beispiel eine mit einem Schlitz versehene kontinuierliche Schaumbildungsmaschine vom Typ mit mehreren Walzen (die einen Ständer vom Typ mit mehreren Walzen aufweist, auf dessen Vorderseite ein Schlitz gebildet wurde, sowie einen Rotor vom Walzentyp, an dessen Seitenfläche ein Schlitz gebildet ist, der dem Schlitz des Ständers ähnlich ist, und bei dem der Rotor in einen Spalt des Ständers eingesetzt ist, der Rotor unter einer hohen Geschwindigkeit gedreht wird, und eine Harz enthaltende Flüssigkeit und Luft in die Schaumbildungsmaschine eingeführt und gerührt werden, während sie durch den Schlitz hindurchtreten, um die Harz enthaltende Flüssigkeit mit feinen Luftbläschen aufzuschäumen), die von Gaston County Co. hergestellt wird, und eine kontinuierliche Schaumbildungsmaschine vom Doppelwalzentyp (bei der ein Rotor mit einem Stift angebracht ist und eine äußere Walze mit einem Stift angebracht ist, und bei der der Rotor unter einer hohen Geschwindigkeit rotiert, um eine Harz-enthaltende Flüssigkeit umzuwälzen, und Luft zwischen dem Rotor und der äußeren Walze eingeführt wird, um die Harz-enthaltende Flüssigkeit mit feinen Luftbläschen aufzuschäumen), hergestellt von AIKOSHA SEISAKUSHO, STOKE CO., usw., verwendet werden. Diese Schaumbildungsmaschinen können problemlos zur Herstellung der Luftblasen und Harz enthaltenden Flüssigkeit verwendet werden. Hinsichtlich der Art der verwendbaren Schaumbildungsmaschinen besteht für die vorliegende Erfindung keine Beschränkung.
  • Bei der Verwendung der obenstehend genannten Schaumbildungsmaschinen kann die Größe der Luftblasen, die in der Harz enthaltenden Flüssigkeit dispergiert werden, gesteuert werden, indem die Drehgeschwindigkeit des Rotors und die Drehdauer unter Berücksichtigung der Zusammensetzung und der Eigenschaften der Harz enthalten den Flüssigkeit, zum Beispiel der Art und des Gehaltes von Tensid, der Viskosität der Harz enthaltenden Flüssigkeit, usw., entsprechend angepaßt wird, wenn eine Vorrichtung von der Art eines Chargenmischers verwendet wird. Das Blasenverhältnis kann in Anbetracht der obenstehend genannten Faktoren gesteuert werden.
  • Wenn eine kontinuierliche Schaumbildungsmaschine verwendet wird, kann die Größe der Luftblasen in der Harz enthaltenden Flüssigkeit gesteuert werden, indem die Drehgeschwindigkeit des Rotors und die Verweilzeit der Harz enthaltenden Flüssigkeit, sowie die Luft in der Schaumbildungsmaschine (Rührdauer) unter Berücksichtigung der Zusammensetzungen und Eigenschaften der Harz enthaltenden Flüssigkeit, zum Beispiel der Art und des Gehaltes an Tensid und der Viskosität der Harz enthaltenden Flüssigkeit gesteuert werden. So gilt zum Beispiel in dem Fall, in dem die Mischung aus Harz enthaltender Flüssigkeit und Luft mit einer festgesetzten Drehgeschwindigkeit gerührt wird und das Verhältnis der Menge der Harz enthaltenden Flüssigkeit zu der Menge an Luft, die in die Schaumbildungsmaschine eingeführt wird, festgesetzt ist: je kleiner die Gesamtmenge an Harz enthaltender Flüssigkeit und Luft ist, und je länger die Rührdauer der Schaumbildungsmaschine auf die Harz enthaltende Flüssigkeit und Luft angewendet wird, desto geringer ist die Größe der resultierenden Luftblasen. Zudem kann das Blasenbildungsverhältnis gesteuert werden, indem das Verhältnis der Menge von Harz enthaltender Flüssigkeit zu der in die Schaumbildungsmaschine eingeführten Luftmenge angepaßt wird.
  • Die Größe der Poren, die in dem Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht verteilt sind, kann für die Harz enthaltende Flüssigkeit, die Zusammensetzung der wasserlöslichen, Harz enthaltenden Flüssigkeit vor der Dispergierungsbehandlung (nämlich die Art und den Gehalt des Harzes und anderer Bestandteile), und die Menge an Feststoffbestandteilen, die als ein Bestandteil enthalten sind, der die Dicke der porösen Tintenaufnahmeschicht während den Vorgängen vom Beschichtungsschritt zum Trocknungsschritt direkt beeinflußt, das Blasenbildungsverhältnis wie obenstehend erwähnt, die Art des Beschichtungsverfahrens, usw. durch die Bedingungen der Luftblasenbildung beeinflußt werden. Die Größe der Poren, die in dem Oberflächenabschnitt der vorliegenden Erfindung verteilt sind, wird durch die Größe der Luftblasen, die in der geschäumten, Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit dispergiert sind, stark beeinflußt. Hinsichtlich der Bedingungen des Gehaltes an Luftblasen der wasserdispergierbaren, Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit bestehen keine Beschränkung. Im allgemeinen kann die Größe der Poren, die in dem Oberflächenabschnitt der beschichteten und getrockneten porösen Tintenaufnahmeschicht verteilt sind, verkleinert werden, indem die Größe der Luftblasen, die in der Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit enthalten ist, verkleinert wird. Aus diesem Grund werden die Luftblasen in der Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit bevorzugt in einem mittleren Durchmesser (Größe) von 0,5 bis 30 μm dispergiert; dies ist die gleiche Größe wie die Größe der Poren, die in dem Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht angeordnet sind. Der mittlere Durchmesser der Luftblasen beträgt besonders bevorzugt 1,0 bis 20 μm, ganz besonders bevorzugt 1,0 bis 5,0 μm. Die Größe der Luftblasen in der Beschichtungsflüssigkeit kann bestimmt werden, indem eine Fotografie von einer Luftblase aufgenommen und einer Analysevorrichtung für Abbildungen unterzogen wird.
  • Bei der Herstellung der blasigen, Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit können die obenstehend genannten Probleme gelöst werden, indem der Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit ein Zusatz zur Förderung der Bildung von Luftblasen hinzugefügt wird, der aus einer weiten Bandbreite von Tensiden, zum Beispiel schaumregulierenden Mitteln entsprechend ausgewählt wird, wenn ein projektierter Zustand des Gehaltes an Luftblasen aufgrund einer ungenügenden mechanischen Rührkapazität nicht erreicht werden kann, oder wenn die Stabilität der in der Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit gebildeten Luftblasen verbessert werden muß.
  • Die zum Lösen der genannten Probleme verwendbaren Tenside sind bevorzugt aus höheren Fettsäuren, modifizierten höheren Fettsäuren und Alkalimetallsalzen und Ammoniumsalzen von höheren Fettsäuren ausgewählt, die für einen die Schaumbildung verstärkenden Effekt, einen die Dispersion der Blasen begünstigenden Effekt, und einen die Stabilität der Blasen verbessernden Effekt für die Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit vorteilhaft sind. Für die Auswahl der Tenside gibt es keine Begrenzungen. Jedoch werden die Tenside bevorzugt aus denen ausgewählt, die keine Herabsetzung der Fluidität der blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit oder eine Verschlechterung der Beschichtungsverarbeitbarkeit der blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit hervorrufen. Die als Schaumstabilisatoren oder Schaumbildner verwendbaren Tenside werden bevorzugt in einer Menge von 30 Gewichtsteilen oder weniger, insbesondere bevorzugt 1 bis 20 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des gesamten Feststoffgehalts der das Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit oder pro 100 Gewichtsteile des gesamten Harz- und Pigmentgehaltes der Harz und Pigment enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit eingesetzt. Wenn die Menge der Tenside mehr als 30 Gewichtsteile beträgt, kann der blasenbildungsfördernde Effekt der Tenside gesättigt werden, wodurch sich ein wirtschaflicher Nachteil ergeben kann.
  • Falls das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte durch ein Tintenfarbband mit einem Thermokopf eines Druckers, insbesondere eines Heißschmelztinten-Transfer-Druckers, in Kontakt gebracht wird, bei dem der Thermokopf unter einem hohen Kontaktdruck mit dem Aufzeichnungsblatt betrieben wird, ist es sehr wichtig, die durchschnittliche Größe der im Aufzeichnungsoberflächenabschnitt des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte verteilen Poren auf ein geeignetes Niveau einzustellen und die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht zu optimieren, um eine Verschlechterung des Erscheinungsbildes, zum Beispiel die Bildung von Druckstellen oder Streifen in der Abbildungs-Aufzeichnungsoberfläche zu verhindern oder einzuschränken, die Farbdichte der a aufgezeichneten Tintenabbildungen zu verbessern, und durch Übertragung von Heißschmelztinte erhaltene Abbildungen mit einer ausgezeichneten Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und einer überlegenen Punktreproduzierbarkeit herzustellen. Insbesondere um eine Verschlechterung des Erscheinungsbildes infolge der Bildung von Druckstellen oder Streifen auf der Abbildungs-Aufzeichnungsoberfläche zu verhindern oder einzuschränken, muß eine Verformung der porösen Tintenaufnahmeschicht unter Druck infolge des durch den Thermokopf aufgebrachten Kontaktdruckes verhindert oder eingeschränkt werden. Zu diesem Zweck muß das Blasenbildungsverhältnis der Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit optimiert werden, und daher muß die durchschnittliche Größe (Durchmesser) der im Oberflächenabschnitt der beschichteten und getrockneten porösen Tintenaufnahmeschicht verteilten Poren auf einem geeigneten Niveau gehalten werden, und die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht muß auf geeignete Weise optimiert werden. Eine aus einer blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit mit einem hohen Blasenbildungsverhältnis gebildete poröse Tintenaufnahmeschicht besitzt eine geringe scheinbare Dichte, und wenn ein Heißschmelztinten-Transfer-Drucker (zum Beispiel der Drucker MD-5000, MD-1000, MD-1300 oder MD-2000J der Fa. ALPS DENKI K.K.) mit einem Kontaktdruck des Thermokopfes von mehreren Dutzend kg/cm2 für die poröse Tintenaufnahmeschicht mit einer geringen scheinbaren Dichte verwendet wird, werden in einem hohen Grad Druckstellen und Streifen auf der porösen Tintenaufnahmeschicht gebildet, und das Erscheinungsbild des Aufzeichnungsblattes mit aufgezeichneten Abbildungen verschlechtert sich. Somit wird die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht auf 0,51 bis 0,9 g/cm3 eingestellt. Für den Erhalt der scheinbaren Dichte wird das Blasenbildungsverhältnis des blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit bevorzugt auf 1,1 oder mehr, jedoch weniger als 2,5 eingestellt. Wenn die blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit dem genannten Blasenbildungsverhältnis auf das Substratblatt beschichtet und getrocknet wird, kann das resultierende beschichtete Blatt als Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte für den Drucker verwendet werden.
  • Für die Herstellung der porösen Tintenaufnahmeschicht mit der genannten scheinbaren Dichte wird eine blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit einem höheren Blasenbildungsverhältnis als dem obenstehend erwähnten auf ein Substratblatt beschichtet, und eine Schicht der resultierenden Beschichtungsflüssigkeit wird zum Herstellen eines vorläufigen Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte mit einer hohen scheinbaren Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht aufgetragen, und eine Oberflächendruckbehandlung wird an dem vorläufigen Aufzeichnungsblatt vorgenommen, um die poröse Tintenaufnahmeschicht zu verdichten.
  • Bei diesem Herstellungsverfahren wird bevorzugt eine blasige, Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von 2,5 bis 6,0 auf eine Oberfläche des Substratblattes beschichtet und getrocknet, und daraufhin wird das resultierende vorläufige Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte einer Oberflächendruckbehandlung unterzogen, so daß die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht in einem Bereich von 0,4 bis 0,9 g/cm3 eingestellt wird. Insbesondere bevorzugt wird eine blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von 2,5 bis 4,0 auf eine Substratblattoberfläche beschichtet und getrocknet, woraufhin das resultierende vorläufige Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte einer Oberflächendruckbehandlung zum Einstellen der scheinbaren Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht in dem Bereich von 0,51 bis 0,9 g/cm3 unterzogen wird.
  • Wenn eine Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von weniger als 1,1, d.h. nahe einer kein blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit, auf eine Substratblattoberfläche beschichtet und getrocknet wird, und die Oberfläche des resultierenden Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte einer Druckbehandlung unterzogen wird, um die scheinbare Dichte der (porösen) Tintenaufnahmeschicht weiter zu erhöhen, um eine Tintenaufnahmeschicht mit einer scheinbaren Dichte von mehr als 0,9 g/cm3 zu bilden, besitzt die Tintenaufnahmeschicht eine verbesserte Härte, so daß eine Verformung der Tintenaufnahmeschicht infolge eines hohen Kontaktdrucks des Thermokopfes und eine Verschlechterung des Erscheinungs bildes verhindert werden kann. Die Tintenaufnahmeschicht mit einer erhöhten Härte weist jedoch eine verminderte Kapazität zum Aufnehmen von Heißschmelztinte auf. Daher kann auch dann, wenn die im Oberflächenabschnitt der Tintenaufnahmeschicht befindlichen Poren eine geeignete mittlere Porengröße besitzen, keine hohe Farbdichte der übertragenen Tintenabbildungen erzielt werden, und die Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und die Punktreproduzierbarkeit sind verringert. Somit weist das resultierende Aufzeichnungsblatt eine verschlechterte Aufzeichnungsleistung auf.
  • Auch wenn eine blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von mehr als 6,0 auf ein Substratblatt beschichtet und getrocknet wird, weist die resultierende poröse Tintenaufnahmeschicht des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte einen hohen Gehalt an Luftblasen auf, so daß die die Luftblasen umgebenden Harzwände in der Tintenaufnahmeschicht eine verringerte Dicke besitzen. Daher wird, wenn eine Oberflächendruckbehandlung auf die poröse Tintenaufnahmeschicht angewendet wird, um die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht in einem Bereich von 0,51 bis 0,9 g/cm3 einzustellen, die eigentliche poröse Struktur der porösen Tintenaufnahmeschicht gebrochen. Auch wenn eine Verschlechterung des Erscheinungsbildes verhindert oder eingeschränkt werden kann, kann sich die Tintenaufnahmeschicht daher während des Druckvorgangs teilweise ablösen, und nicht mit Farbe versehene Stellen können in farbigen Abbildungen entstehen. Die Gründe für dieses nachteilige Phänomen liegen vermutlich darin, daß, da die Oberflächendruckbehandlung einen Bruch der inneren Struktur der porösen Tintenaufnahmeschicht verursacht, die Festigkeit der porösen Tintenaufnahmeschicht verringert wird, wenn Tintenabbildungen vom Tintenfarbband auf die Oberfläche des an das Band angelegten Aufzeichnungsblattes übertragen werden, und wenn das Tintenfarbband von der Oberfläche des Aufzeichnungsblattes abgehoben wird, werden Teile der porösen Tintenaufnahmeschicht zusammen mit dem Tintenfarbband vom Substratblatt entfernt, wodurch Teile der resultierenden Tintenabbildungen verlorengehen und tintenfreie Stellen entstehen.
  • Wenn die poröse Tintenaufnahmeschicht mit einem Druck von 1,0 kg/cm2 gepreßt wird, wird die Dickenverringerung der porösen Tintenaufnahmeschicht durch Kompression in deren Dickerichtung bevorzugt auf ein Niveau von 10 μm oder weniger, insbesondere bevorzugt 8 μm oder weniger eingestellt. Wenn die Dickenverringerung durch Kompression mehr als 10 μm beträgt, und wenn die Übertragung der Heißschmelztinte unter einem hohen Kontaktdruck des Thermalkopfes stattfindet, bilden sich unerwünschte Druckstellen und Streifen in den vom Thermalkopf kontaktierten Bereichen des Aufzeichnungsblattes, wodurch sich das Erscheinungsbild des Aufzeichnungsblattes verschlechtert.
  • Die Oberflächendruckbehandlung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zum Steuern der scheinbaren Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht kann durch eine Kalanderbehandlung vorgenommen werden, die einen Superkalander mit einer Kombination aus einer Metallwalze mit einer Kunstharzwalze oder einer Kombination aus einer Metallwalze mit einer Wattewalze aufweist, oder einen Maschinenkalander mit zwei oder mehr Metallwalzen, oder durch ein Transfer-Cast-Verfahren mit einer hochglanzpolierten Oberfläche, bei der eine blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit auf ein Substratblatt beschichtet wird, und die resultierende poröse Tintenaufnahmeschicht kann, während sich die poröse Tintenaufnahmeschicht in einem halbgetrockneten oder getrockneten Zustand befindet, unter Druck in Kontakt mit einer hochglanzpolierten Casting-Oberfläche gebracht werden, die in einem erhitzten oder nicht erhitzten Zustand sein kann, um die Oberfläche von der Casting-Oberfläche auf die Oberfläche der porösen Tintenaufnahmeschicht zu übertragen.
  • Das für die vorliegende Erfindung verwendbare Substratblatt ist bevorzugt aus beschichteten Papierblättern oder laminierten Papierblättern gebildet, die jeweils als Hauptbestandteil Cellulose enthalten. Des weiteren kann das Substratblatt die Form eines Gewebes oder Vlieses haben. Ferner können poröse Kunstharzfilme, zum Beispiel poröse Polyolefinfilme, poröse Polymethacrylatesterfilme, und geschäumte Polypropylenfilme für das Substratblatt verwendet werden. Wenn ein Papierblatt oder ein beschichtetes Papierblatt, die jeweils Cellulose als Hauptbestandteil beinhalten, als Substratblatt verwendet wird, besitzt das Papierblatt oder das beschichtete Papierblatt bevorzugt eine Glätte nach Bekk von 50 bis 4000 Sekunden, insbesondere bevorzugt 70 bis 500 Sekunden und/oder eine Luftdurchlässigkeit von 10 bis 10.000 Sekunden, insbesondere bevorzugt 15 bis 1000 Sekunden bei Bestimmung gemäß JAPAN TAPPI Nr. 5. Das Papierblatt und das beschichtete Papierblatt, die als Hauptbestandteil Cellulose enthalten, sind insofern vorteilhaft, als sie wiederverwertbar sind.
  • Wenn jedoch das beschichtete Papierblatt oder das laminierte Papierblatt, die als Hauptbestandteil Cellulose enthalten, als Substratblatt für die vorliegende Erfindung verwendet werden, und das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte einer vollfarbigen Abbildungsaufzeichnung unter Bedingungen einer hohen Temperatur und/oder einer hohen Feuchtigkeit unterzogen werden, kann ein Nachteil insofern auftreten, als erste Farbtintenpunkte nicht genau zweiten und weiteren nachfolgenden Farbtintenpunkte überlagert sind und somit vollfarbige Abbildungen nicht mit einer hohen Genauigkeit und/oder einer gewünschten Farbe erhalten werden können. Die Gründe für diesen Nachteil liegen vermutlich darin, daß, wenn die Tintenübertragung unter Verwendung eines Heißschmelztinten-Transfer-Druckers vorgenommen wird, in dem die Tintenübertragung unter einem hohen Kontaktdruck des Thermalkopfes stattfindet, die Tintenübertragung vom Tintenfarbband auf das Aufzeichnungsblatt unter einer Bedingung stattfindet, als würde das Aufzeichnungsblatt mit dem Tintenfarbband unter dem hohen Kontaktdruck des Thermalkopfes gerieben, das geriebene Aufzeichnungsblatt bei dem ersten Arbeitsschritt des Übertragen eines Farbtintenpunktes in der Abtastrichtung des Thermalkopfes gelängt wird; der zweite und weitere nachfolgende Farbtintenpunkt-Übertragungsschritte werden dann auf das gelängte Aufzeichnungsblatt angewendet, und somit können die als zweite oder noch später übertragenen Tintenpunkte nicht genau auf die als erste übertragenen Tintenpunkte überlagert werden und sind von den ersten Tintenpunkten leicht verschoben.
  • In dem Papierblatt oder beschichteten Papierblatt, das als Hauptbestandteil Cellulose enthält, sind die Cellulosefasern entlang der Durchlaufachse der Papiermaschine, d.h. in einer Maschinenrichtung ausgerichtet. Eine zur Maschinenrichtung rechtwinklige Richtung wird als Querrichtung bezeichnet. Für eine einfache Bestimmung der Maschinen- oder Querrichtung eines Papierblattes oder eines beschichteten Papierblattes ist diejenige Richtung, in der die Steifigkeit eines Papierblattes geringer als die in einer zu dieser senkrechten Richtung ist, die Querrichtung. Zum Beispiel ist bei einem beschichteten A4-Papierblatt die Maschinenrichtung die Längsrichtung, und die Querrichtung ist die quer dazu verlaufende Richtung. Diese Art von Papierblatt wird im allgemeinen als Schmal-Papierblatt bezeichnet. Des weiteren wird eine andere Art von Papierblatt, bei der die Querrichtung die Maschinenrichtung und die quer dazu verlaufende Richtung die Längsrichtung ist, als Breit-Papierblatt bezeichnet. Das Papierblatt oder beschichtete Papierblatt, das als Hauptbestandteil Cellulose enthält, wird als Reaktion auf eine Erhöhung bzw. Verringerung der Feuchtigkeit der Umgebungsatmosphäre gelängt bzw. verkürzt. Für gewöhnlich sind die Längung und Verkürzung des Blattes in der Querrichtung das Zehnfache oder mehr derjenigen von Blättern in der Längsrichtung, entlang der die Cellulosefasern orientiert sind.
  • Wenn das Papierblatt oder das beschichtete Papierblatt, das als Hauptbestandteil Cellulose enthält, als Substratblatt des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte der vorliegenden Erfindung verwendet wird, und die Cellulosefasern in dem Substratblatt in einer Richtung orientiert sind, die in einem rechten Winkel zur Abtastrichtung des Thermalkopfes verläuft, kann es vorkommen, daß das Aufzeichnungsblatt vom Thermokopf in der Querrichtung des Substratpapierblattes gerieben wird, in der das Substratpapierblatt durch Reiben unter einem hohen Kontaktdruck leicht gelängt werden kann, wodurch das Substratblatt in der Querrichtung gelängt wird. Dieses Phänomen kann unter Bedingungen von hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit leicht auftreten, unter denen sich eine große Menge an Feuchtigkeit in den Lücken zwischen den Cellulosefasern angesammelt hat, wodurch die Lücken zwischen den Cellulosefasern erweitert werden. Wenn die Cellulosefasern in dem Substratblatt jedoch in einer Richtung parallel zur Abtastrichtung des Thermalkopfes orientiert sind, reibt der Thermokopf das Aufzeichnungsblatt in der Maschinenrichtung des Substratblattes, in der die Abmessung des Substratblattes stabil ist, so daß die ersten Farbtintenpunkte genau den zweiten und darauffolgenden Tintenpunkten überlagert werden können, und die resultierenden vollfarbigen Tintenabbildungen scharf sind und eine gewünschte Farbe besitzen.
  • Auch wenn das Substratblatt des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte aus einem Papierblatt oder einem beschichteten Papierblatt gebildet ist und die Abtastrichtung des Thermokopfes in einem rechten Winkel zu der Richtung verläuft, in der die Cellulosefasern im Papierblatt orientiert sind, wenn die Längung des Substratblattes in der Querrichtung bei Bestimmung J. TAPPI Nr. 27 nach 20-minütigem Eintauchen in Wasser bei Zimmertemperatur 2,5% oder weniger beträgt, und somit die Längung des Papierblattes oder beschichteten Papierblattes in der Querrichtung infolge einer Änderung der Feuchtigkeit gering ist, tritt keine Abweichung der Farbtintenpunkte infolge einer Längung des Substratblattes ein.
  • Um die Längung des Papierblattes oder des beschichteten Papierblattes, das als Substratblatt für das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte in der Querrichtung verwendet wird, zu verringern, wird ein Verfahren verwendet, bei dem, wenn das Papierblatt mittels des Papierherstellungsverfahrens hergestellt wird, das Verhältnis der Geschwindigkeit des ausgegebenen Materialbreis zum Draht der Papiermaschine (Jet/Wire-Ratio) klein gemacht wird, um das Faserorientierungsverhältnis (T/Y-Ratio) klein zu machen, oder ein Verfahren, bei dem beim Papierbildungsverfahren das nasse Papierblatt mit einem Trockner derart getrocknet wird, daß eine geeignete Bindungskraft, die als Reaktion auf das Faserorientierungsverhältnis entsteht, nach dem Pressen in einer Presse in der Querrichtung des Papierblattes auf das nasse Papierblatt angewendet wird, oder ein Trockenzellstoff oder eine Mischung aus einem Trockenzellstoff mit einem weiteren Zellstoff als Zellstoff zum Bilden des Papierblattes verwendet wird, oder ein schwach geholländerter Zellstoff oder eine Mischung des schwach geholländerten Zellstoffs mit einem weiteren Zellstoff verwendet. Die oben genannten konkreten Papierbildungsverfahren und die konkreten Zellstoffe werden entsprechend der gewünschten Verwendung des beabsichtigten Aufzeichnungsblattes gewählt und verwendet.
  • Es gibt keine Einschränkung des Typs von Zellstoff für die Verwendung zu den Zwecken der Herstellung eines Papierblattes mit einer geringen Längung in Wasser in der Querrichtung. Zum Beispiel chemische Zellstoffe wie etwa LBKP (hardwood bleached kraft pulps), NBKP (softwood bleached kraft pulps), LBSP (hardwood bleached sulfite pulps) und NBSP (softwood bleached sulfite pulps) und Altpapierstoffe können für die genannten Zwecke verwendet werden. Des weiteren werden die Trockenzellstoffe aus LBKP vorteilhaft verwendet, um die Längung des Papierblattes in Wasser einzuschränken.
  • Ein Beschichtungsverfahren zum Ausbilden der porösen Tintenaufnahmeschicht auf wenigstens einer Oberfläche des oben erwähnten Substratblattes kann aus herkömmlichen Beschichtungsverfahren ausgewählt werden, zum Beispiel Beschichtungsverfahren vom Typ mit Mayer-Stab, Tiefdruckwalze, Messer, gegenläufigem Walzenstreicher, Rakel, Extruder, Gate-Roll-Streichen, 2 Leimwalzen, und Gußstreichen.
  • Bei der Herstellung des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte der vorliegenden Erfindung durch Beschichten der erwähnten, blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit auf eine Oberfläche des Substratblattes, und durch Trocknen der beschichteten Flüssigkeitsschicht kann sich das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte so kräuseln, daß die poröse Tintenaufnahmeschicht während des Beschichtungs-, Trocken- oder Aufrollvorgangs innerhalb oder außerhalb des eingerollten Blattes zu liegen kommt. In diesem Fall, wenn das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte, das die poröse Tintenaufnahmeschicht aufweist, in die gewünschten Abmessungen geschnitten wird, sind die resultierenden geschnittenen Aufzeichnungsblätter mit den gewünschten Abmessungen gekräuselt, besitzen ein unzulängliches Erscheinungsbild, und können nicht reibungslos in einen Drucker eingeführt werden oder verursachen einen Stau der durch den Drucker hindurchlaufenden Aufzeichnungsblätter, und besitzen daher eine schlechte Fördereignung im Drucker.
  • Um die erwähnten Schwierigkeit infolge des Kräuselns der Aufzeichnungsblätter zu vermeiden, kann eine Kräuselverhinderungsschicht auf eine rückwärtige Oberfläche des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte beschichtet oder auflaminiert werden, d.h. auf eine Oberfläche, die der porösen mit einer Tintenaufnahmeschicht ausgebildeten Oberfläche des Substratblattes gegenüberliegt. Es gibt keine Einschränkung für Typ, Bildungsverfahren, Beschichtungsgewicht und Laminierungsgewicht der Kräuselverhinderungsschicht. Diese kann im Hinblick auf Typ und Dicke des Substratblattes, Eigenschaften, Zusammensetzung, Blasenbildungsverhältnis und Beschich tungsgewicht der porösen Tintenaufnahmeschicht und weitere Merkmale ausgewählt sein, um die Eigenschaften der Kräuselverhinderungsschicht zu optimieren.
  • Um die Kräuseleigenschaften des Aufzeichnungsblattes zu steuern, wird vorteilhaft ein Paar von porösen Tintenaufnahmeschichten sowohl auf der Vorder- als auch Rückseite des Substratblattes ausgebildet, wobei deren Materialzusammensetzung, Blasenbildungsverhältnis und Beschichtungsgewicht gleich sind. In diesem Fall kann dieser Typ von Aufzeichnungsblatt zu verschiedenen Zwecken verwendet werden und besitzt starke wirtschaftliche Vorteile, da gute Abbildungen auf der vorderen und hinteren Oberfläche eines Aufzeichnungsblattes aufgezeichnet werden können.
  • BEISPIELE
  • Die vorliegende Erfindung wird weiter veranschaulicht durch die nachfolgenden Beispiele, die rein darstellend sind und den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung keineswegs einschränken sollen. In den Beispielen und Vergleichsbeispielen steht der Ausdruck "Anteile", falls nicht anders angegeben, für Feststoffgewichtsteile.
  • Beispiel 1
  • Eine wäßrige Harzmischung mit der folgenden Zusammensetzung und einem Feststoffgehalt von 31 Gew.-% wurde bereitet.
  • Wäßrige Harzmischung
    Figure 00350001
  • Die wäßrige Harzmischung wurde einer Blasenbildungs (Schäumungs)-behandlung unterzogen unter Verwendung einer kontinuierlichen Blasenbildungsmaschine (Handelsbezeichnung: TURBOWHIP TW-70 der Fa. AIKOSHA SEISAKUSHO) und durch Rühren zusammen mit Luft mit einer Drehgeschwindigkeit von 1500 U/min, um eine blasige wäßrige Harzmischung mit einem Blasenbildungsverhältnis von 1,2 zu bereiten.
  • Unmittelbar nach der Blasenbildungsbehandlung wurde die resultierende, blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit unter Verwendung eines Auftragsstabes auf eine vordere Oberfläche eines Substratblattes mit einem Grundgewicht von 104,7 g/m2, das aus einem holzfreien Papierblatt (Handelsbezeichnung: MARSHMALLOW der Fa. OJI PAPER CO.) bestand, beschichtet und getrocknet, um eine poröse Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 zu bilden.
  • Auch die rückwärtige Oberfläche des Substratblattes gegenüber der vorderen Oberfläche, auf der die poröse Tintenaufnahmeschicht ausgebildet war, wurde unter Verwendung eines Mayer-Stabes mit einer Kräuselverhinderungs-Beschichtungsflüssigkeit mit der folgenden Zusammensetzung und einem Feststoffgehalt von 5% des Feststoffgewichts beschichtet und getrocknet, um eine Kräuselverhinderungsschicht mit einem Trockengewicht von 3 g/m2 auszubilden.
  • Kräuselverhinderungs-Beschichtungsflüssigkeit
    Figure 00360001
  • Das resultierende beschichtete Papierblatt wurde in ein A4-Format geschnitten, so daß die Querrichtung des Substratblattes mit der quer verlaufenden Richtung des resultierenden Blattes mit A4-Format übereinstimmte, um ein Aufzeichnungsblatt vom A4-Format für die Übertragung von Heißschmelztinten zu bereiten. Das Aufzeichnungsblatt wies eine Längung in Wasser von 1,80 in der Querrichtung des Substratblattes auf, bestimmt durch den im nachfolgenden erläuterten Test.
  • Beispiel 2
  • Ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde durch die gleichen Prozeßschritte wie in Beispiel 1 mit den folgenden Ausnahmen hergestellt.
  • Die gleiche wäßrige Harzmischung wie in Beispiel 1 wurde einer Blasenbildungsbehandlung unter Verwendung der gleichen kontinuierlichen Blasenbildungsmaschine wie in Beispiel 1 durch Rühren der wäßrigen Harzmischung zusammen mit Luft mit einer Drehgeschwindigkeit von 1500 U/min unterzogen, um eine wäßrige, blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von 3,0 zu bereiten.
  • Unmittelbar nach der Blasenbildungsbehandlung wurde die Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen zur Bildung einer porösen Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 unter Verwendung eines Auftragstabes auf eine vordere Oberfläche eines Substratblattes, das aus einem holzfreien Papierblatt (Handelsbezeichnung: MARSHMALLOW, hergestellt von OJI PAPER CO.) mit einem Grundgewicht von 104,7 g/m2 bestand, beschichtet und getrocknet. Auch eine hintere Oberfläche gegenüber der porösen tintenempfangenden, mit einer Tintenaufnahmeschicht beschichteten Oberfläche des Substratblattes wurde zur Bildung einer Kräuselungsverhinderungsschicht mit einem Trockengewicht von 5 g/m2 mit einer eine Kräuselung verhindernden Beschichtungsflüssigkeit mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1 sowie einem Feststoffgehalt von 5 Gew.-% unter Verwendung eines Mayer-Stabes beschichtet und getrocknet.
  • Das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde einer Oberflächendruckbehandlung unter Verwendung eines Superkalanders (Handelsbezeichnung: TEST CALENDER Typ 45FR-150E2 der Fa. KUMAGAYA RIKIKOGYO K.K.), der eine Metallwalze und eine Wattewalze aufwies, unter einem Liniendruck von 30 kg/cm bei einer Walzenumfangsgeschwindigkeit von 5 m/min derart beschichtet, daß die poröse Tintenaufnahmeschicht des Aufzeichnungsblattes in Berührung mit dem Umfang der Metallwalze gelangte. Das der Oberflächendruckbehandlung unterzogene Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde derart in ein A4-Format geschnitten, daß die Querrichtung des Substratblattes des Aufzeichnungsblattes mit der querverlaufenden Richtung des Blattes im A4-Format übereinstimmte.
  • Das Aufzeichnungsblatt vom A4-Format für die Übertragung von Heißschmelztinten wies eine Längung in Wasser von 1,95 in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Beispiel 3
  • Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte, das mit dem gleichen Verfahren zur Herstellung der blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit und den gleichen Beschichtungsschritten wie in Beispiel 2 hergestellt worden war, wurde einer Oberflächendruckbehandlung unter Verwendung des gleichen Superkalanders wie in Beispiel 2 unter einem Liniendruck von 90 kg/cm bei einer Walzenumfangsgeschwindigkeit von 5 m/min auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 unterzogen.
  • Das der Oberflächendruckbehandlung unterzogene Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde derart in ein A4-Format geschnitten, daß die Querrichtung des Blattes im A4-Format der Querrichtung des Substratblattes des Aufzeichnungsblattes entsprach.
  • Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinten wies eine Längung in Wasser von 1,95% auf.
  • Beispiel 4
  • Eine wäßrige Harzmischung mit der folgenden Zusammensetzung und einem Feststoffgehalt von 31 Gew.-% wurde bereitet.
  • Wäßrige Harzmischung
    Figure 00390001
  • Die wäßrige Harzmischung wurde einer Blasenbildungs (Schäumungs)-behandlung unter Verwendung der gleichen kontinuierlichen Blasenbildungsmaschine wie in Beispiel 1 und durch Rühren zusammen mit Luft mit einer Drehgeschwindigkeit von 1500 U/m unterzogen, um eine blasige wäßrigen Harzmischung mit einem Blasenbildungsverhältnis von 3,0 zu bereiten.
  • Unmittelbar nach der Blasenbildungsbehandlung wurde die resultierende, blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit auf eine Vorderseite eines Substratblattes, das aus einem holzfreien Papierblatt (Handelsbezeichnung: MARSHMALLOW der Fa. OJI PAPER CO.) mit einem Grundgewicht von 104,7 g/m2 bestand, unter Verwendung eines Auftragsstabes beschichtet und getrocknet, um eine vordere poröse Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 zu bilden.
  • Auch die rückwärtige Oberfläche des Substratblattes gegenüber der vorderen Oberfläche mit der gebildeten porösen Tintenaufnahmeschicht wurde mit einer Beschichtungsflüssigkeit mit der gleichen Zusammensetzung wie oben genannt unter Verwendung eines Auftragsstabes beschichtet und getrocknet, um eine rückwärtige poröse Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 zu bilden. Das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde einer Oberflächendruckbehandlung unter Verwendung des gleichen Superkalanders wie in Beispiel 3 unter einem Liniendruck von 35 kg/cm mit einer Walzenumfangsgeschwindigkeit von 5 m/min auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 unterzogen. Das der Oberflächendruckbehandlung unterzogene Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde derart in ein A4-Format geschnitten, daß die Querrichtung des Substratblattes des Aufzeichnungsblattes mit der querverlaufenden Richtung des Blattes im A4-Format übereinstimmte.
  • Die Aufzeichnungsblätter im A4-Format für die Übertragung von Heißschmelztinte wiesen eine Längung in Wasser von 1,90 in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Beispiel 5
  • Ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde durch dieselben Verfahrensschritte wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, daß ein Substratblatt verwendet wurde, das auch einem holzfreien Papierblatt (Handelsbezeichnung: MARSHMALLOW, hergestellt von OJI PAPER CO.) bestand und ein Grundgewicht von 157 g/m2 aufwies.
  • Das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wies in Wasser eine 2,45%-ige Dehnung in Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Beispiel 6
  • Eine wäßrige Harzmischung mit der folgenden Zusammensetzung und einem Feststoffgehalt von 31 Gew.-% wurde bereitet.
  • Wäßrige Harzmischung
    Figure 00410001
  • Die wäßrige Harzmischung wurde einer Blasenbildungs (Schäumungs)-behandlung unter Verwendung einer kontinuierlichen Blasenbildungsmaschine (Handelsbezeichnung: TURBOWHIP TW-70 der Fa. AIKOSHA SEISAKUSHO) und durch Rühren zusammen mit Luft mit einer Drehgeschwindigkeit von 1500 U/min unterzogen, um eine blasige wäßrige Harzmischung mit einem Blasenbildungsverhältnis von 1,9 zu bereiten.
  • Unmittelbar nach der Blasenbildungsbehandlung wurde die resultierende, blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit auf eine Vorderseite eines Substratblattes, das aus einem von der Fa. OJI PAPER CO. hergestellten, holzfreien Papierblatt mit einem Grundgewicht von 120 g/m2 bestand, unter Verwendung eines Auftragsstabes beschichtet und getrocknet, um eine poröse Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 zu bilden.
  • Auch die rückwärtige Oberfläche des Substratblattes gegenüber der Vorderseite, auf der die poröse Tintenaufnahmeschicht ausgebildet war, wurde mit der gleichen Kräuselverhinderungs-Beschichtungsflüssigkeit wie in Beispiel 1 mit einem Feststoffgehalt von 5% unter Verwendung eines Mayer-Stabes beschichtet und getrocknet, um eine Kräuselverhinderungsschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 auszubilden. Das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde einer Oberflächendruckbehandlung unter Verwendung des gleichen Superkalanders wie in Beispiel 2 unter einem Liniendruck von 30 kg/cm bei einer Walzenumfangsgeschwindigkeit von 5 m/min auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 unterzogen. Das der Oberflächendruckbehandlung unterzogene Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde derart in ein A4-Format geschnitten, daß die Querrichtung des Substratblattes des Aufzeichnungsblattes mit der Längsrichtung des Blatts im A4-Format übereinstimmte.
  • Die Aufzeichnungsblätter im A4-Format für die Übertragung von Heißschmelztinte wiesen eine Längung in Wasser von 2,65% in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Ein Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde durch die gleichen Prozeßschritte wie in Beispiel 1 mit den folgenden Ausnahmen hergestellt.
  • Die Blasenbildungsbehandlung für die wasserdispergierbare Harzmischung wurde weggelassen, und die nicht blasige Harzmischung wurde auf eine vordere Oberfläche eines Substratblattes, das aus einem holzfreien Papierblatt (Handelsbezeichnung: MARSHMALLOW der Fa. OJI PAPER CO.) mit einem Grundgewicht von 104,7 g/m2 bestand, unter Verwendung eines Auftragsstabes beschichtet und getrocknet, um eine nicht-poröse Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 auszubilden.
  • Auch die rückwärtige Oberfläche des Substratblattes wurde mit einer Kräuselungsverhinderungsflüssigkeit mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1 und einem Feststoffgehalt von 5 Gew.-% unter Verwendung eines Mayer-Stabes beschichtet, um eine Kräuselverhinderungsschicht mit einem Trockengewicht von 3 g/m2 auszubilden.
  • Das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wies eine Längung in Wasser von 1,8% in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Das gleiche Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wie in Vergleichsbeispiel 1 wurde einer Oberflächendruckbehandlung unter Verwendung des gleichen Superkalanders wie in Beispiel 3 unter einem Liniendruck von 50 kg/cm mit einer Walzenumfangsgeschwindigkeit von 5 m/min unterzogen.
  • Das kalandrierte Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wies eine Längung in Wasser von 1,80% in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Eine wäßrige Harzmischung mit der gleichen Zusammensetzung und dem gleichen Feststoffgehalt wie in Beispiel 1 wurde einer Blasenbildungsbehandlung unter Verwendung der gleichen Blasenbildungsmaschine wie in Beispiel 1 mit einer Drehgeschwindigkeit von 300 U/min zum Rühren unterzogen, um eine blasige wäßrige Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von 2,0 zur Verfügung zu stellen.
  • Unmittelbar nach der Blasenbildungsbehandlung wurde die resultierende Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen auf eine Vorderseite eines Substratblattes, das aus einem holzfreien Papierblatt (Handelsbezeichnung: MARSHMALLOW der Fa. OJI PAPER CO.) mit einem Grundgewicht von 104,7 g/m2 bestand, unter Verwendung eines Auftragsstabes beschichtet und getrocknet, um eine nichtporöse Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 auszubilden.
  • Auch die rückwärtige Oberfläche des Substratblattes wurde mit einer Kräuselungsverhinderungsflüssigkeit mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1 und einem Feststoffgehalt von 5 Gew.-% unter Verwendung eines Mayer-Stabes beschichtet, um eine Kräuselverhinderungsschicht mit einem Trockengewicht von 3 g/m2 auszubilden.
  • Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde einer Oberflächendruckbehandlung unter Verwendung des gleichen Superkalanders wie in Beispiel 2 unter einem Liniendruck von 30 kg/cm bei einer Walzenumfangsgeschwindigkeit von 5 m/min unterzogen.
  • Das kalandrierte Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wies eine Längung in Wasser von 1,85 in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • Das gleiche Aufzeichnungsblatt ohne Oberflächendruckbehandlung für die Übertragung von Heißschmelztinte wie in Beispiel 2 wurde als Aufzeichnungsblatt für einen Heißschmelztinte-Transferdrucker verwendet. Dieses Aufzeichnungsblatt wies eine Längung in Wasser von 1,95% in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Vergleichsbeispiel 5
  • Das gleiche Aufzeichnungsblatt ohne Oberflächendruckbehandlung für die Übertragung von Heißschmelztinte wie in Beispiel 2 wurde einer Oberflächendruckbehandlung unter Verwendung des gleichen Superkalanders wie in Beispiel 2 unter einem Liniendruck von 15 kg/cm mit einer Walzenumfangsgeschwindigkeit von 5 m/min unterzogen.
  • Das resultierende, der Oberflächendruckbehandlung unterzogene Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wies eine Längung in Wasser von 1,95% in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Vergleichsbeispiel 6
  • Eine wäßrige Harzmischung mit der gleichen Zusammensetzung und dem gleichen Feststoffgehalt wie in Beispiel 1 wurde einer Blasenbildungsbehandlung unter Verwendung der gleichen Blasenbildungsmaschine wie in Beispiel 1 unterzogen, um eine blasige wäßrige Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von 7,0 zur Verfügung zu stellen.
  • Unmittelbar nach der Blasenbildungsbehandlung wurde die resultierende Beschichtungsflüssigkeit mit gebildeten Blasen auf eine vordere Oberfläche eines Substratblattes, das aus einem holzfreien Papierblatt (Handelsbezeichnung: MARSHMALLOW der Fa. OJI PAPER CO.) mit einem Grundgewicht von 104,7 g/m2 bestand, unter Verwendung eines Auftragsstabes beschichtet und getrocknet, um eine nichtporöse Tintenaufnahmeschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 zu bilden.
  • Auch die rückwärtige Oberfläche des Substratblattes wurde mit einer Kräuselungsverhinderungsflüssigkeit mit der gleichen Zusammensetzung wie in Beispiel 1 und einem Feststoffgehalt von 5 Gew.-% unter Verwendung eines Mayer-Stabes beschichtet, um eine Kräuselverhinderungsschicht mit einem Trockengewicht von 10 g/m2 auszubilden.
  • Das kalandrierte Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte wies eine Längung in Wasser von 2,00% in der Querrichtung des Substratblattes auf.
  • Test und Bewertung
  • In jedem der Beispiele 1 bis 6 und Vergleichsbeispiele 1 bis 6 wurden das Blasenbildungsverhältnis der blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit und die Eigenschaften des resultierenden Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte folgendermaßen geprüft und bewertet.
  • (1) Längung in Wasser
  • Die Längung in Wasser des Tintenübertragungs-Aufzeichnungsblatts wurde durch die folgende Prüfung bestimmt.
  • Das Aufzeichnungsblatt wurde in Proben mit einer Länge in der Querrichtung von 150 mm und einer Breite in der Maschinenrichtung von 30 mm geschnitten. Die Probe wurde in ein Expansions-/Kontraktions-Prüfgerät vom Typ mit symmetrischem Austausch (hergestellt von der Fa. OJI KOEI K.K.) eingesetzt und gemäß JIS P 8111 mit Feuchtigkeit konditioniert.
  • Mit anderen Worten, die in das Prüfgerät eingesetzten Proben wurden bei einer Temperatur bei einer relativen Feuchtigkeit (RH) von 65% eine Stunde lang stehengelassen, um die Proben in einen standardmäßigen Größenzustand zu bringen. Die Länge der Proben in der Querrichtung wurde unter einer Belastung gemessen, die 1/4 des Grundgewichts der Proben entsprach. Daraufhin wurden die in das Prüfgerät eingesetzten Proben bei einer Temperatur von 20°C 20 Minuten lang in Wasser eingetaucht, und daraufhin die Länge der in das Wasser eingetauchten Proben in der Querrichtung auf die gleiche Weise wie oben erwähnt gemessen.
  • Die Längung (%) der Proben in Wasser wurde aus dem Längenunterschied zwischen den feuchtigkeitskonditionierten Proben und den in Wasser eingetauchten Proben berechnet.
  • (2) Blasenbildungsverhältnis
  • Das Blasenbildungsverhältnis wurde berechnet durch Teilen eines Gewichtes einer nicht-blasigen wäßrigen Harzmischung in einem Volumen von 100 ml durch ein Gewicht der blasigen wäßrigen Harzmischung in einem Volumen von 100 ml.
  • (3) Mittlere Porengröße (Durchmesser)
  • Die durchschnittliche Porengröße (Durchmesser) der im Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht verteilten Poren wurde durch die folgende Prüfung bestimmt.
  • Die Oberfläche der porösen Tintenaufnahmeschicht des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte wurde mittels eines Goldmetall-Abscheidungsverfahrens unter Verwendung einer Metallabscheidungsvorrichtung (Handelsbezeichnung: IONSPUTTER E-102 der Fa. HITACHI SEISAKUSHO) beschichtet, die goldbeschichtete Oberfläche wurde mit Hilfe eines optischen Mikroskops (Modell: BH-2 der Fa. OLYMPUS KOGYO K.K.) bei einer 470-fachen Vergrößerung fotografiert. Ein transparenter Plastikfilm wurde auf der Mikroskopfotografie angeordnet, und die Konturen der auf der Fotografie erscheinenden Poren wurde mit einem schwarzen Farbstift genau auf dem Film aufgezeichnet. Die Informationen bezüglich der Porenkonturen wurden optisch von einem Trommelscanner (Modell: Typ 2605 Trommelscan-Densitometer der Fa. ABE SEKKEI K.K.) eingelesen, und die optischen Informationen wurden mittels einer Bildanalysevorrichtung (Handelsbezeichnung: LUZEX III der Fa. NIRECO) analysiert. Das arithmetische Mittel der gemessenen Durchmesser (Größen) der Poren wurde berechnet. Die mittlere Porengröße wurde durch das berechnete arithmetische Mittel der Porengrößen dargestellt. Die Meßfläche der Proben betrug 0,06 mm2 (200 μm × 300 μm) für jedes der Beispiele und Vergleichsbeispiele. Da die Konturen der im Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht gebildeten Poren nicht immer genau kreisförmig sind, wurde die Porengröße als Durchmesser eines Kreises mit einer Fläche berechnet, die der von der Kontur der Pore gebildeten Fläche entspricht, die durch die Bildanalyse erhalten wurde.
  • (4) Scheinbare Dichte
  • Die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht in g/cm3 wurde durch Bestimmen eines Unterschieds der Dicke (mm) zwischen dem Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte und dem Substratblatt, und durch Dividieren des Betrags in g/m2 der porösen Tintenaufnahmeschicht durch das Volumen in cm3/m2 der porösen Tintenaufnahmeschicht pro m2 bestimmt. Die Dicke wurde gemäß JIS P 8118 gemessen.
  • Es wurde bestätigt, daß keine Änderung der Dicke des Substratblattes infolge der Oberflächendruck (Kalendrier)-behandlung auftrat.
  • (5) Messung der Dickenverringerung durch Kompression der porösen Tintenaufnahmeschicht
  • Jedes der Aufzeichnungsblätter für die Übertragung von Heißschmelztinten mit der in den Beispielen 1 bis 6 und Vergleichsbeispielen 1 bis 6 hergestellten porösen Tintenaufnahmeschichten wurde 24 Stunden lang bei einer Temperatur von 20°C und einer relativen Feuchtigkeit (RH) von 65% feuchtigkeitskonditioniert, und daraufhin wurde die auf dem Substratblatt ausgebildete poröse Tintenaufnahmeschicht in ihrer Dickerichtung unter Verwendung eines Prüfgeräts vom Typ Strograph M-2 (hergestellt von TOYO SEIKI SEISAKUSHO) mit einer Druckrate von 0,5 mm/min gepreßt, um eine Druck-Zug-Belastungskurve aufzuzeichnen, und eine bei einer Druckbelastung von 1,0 kg/cm2 erzeugte komprimierte Dickenverringerung (Verformung) der porösen Tintenaufnahmeschicht wurde bestimmt. Es wurde bestätigt, daß sich die Dickenverringerung durch Kompression nur in der porösen Tintenaufnahmeschicht bildete, und daß im Substratblatt keine Verformung auftrat.
  • (6) Aufzeichnungsleistung
  • Jedes der in den Beispielen 1 bis 9 und Vergleichsbeispielen 1 bis 8 hergestellten Aufzeichnungsblätter mit den porösen Tintenaufnahmeschichten für die Übertragung von Heißschmelztinten wurde 24 Stunden lang bei einer Temperatur von 20°C und einer relativen Feuchtigkeit (RH) von 65% feuchtigkeitskonditioniert, und daraufhin ein Vollfarb-Heißschmelztinte-Transferdrucken unter Verwendung eines thermischen Tintenübertragungsdruckers (Modell: MD-1000 der Fa. ALPS DENKI K.K.) mit einem Auflösungsgrad von 1200 dpi in einem Hochglanzmodus unterzogen (bei dem nach dem Übertragen der Tintenabbildung ein transparenter Film unter Druck in Kontakt mit der Oberfläche des Aufzeichnungsblattes mit der übertragenen Abbildung gebracht wurde, und die Abbildungen wurden mit dem Thermokopf durch den transparenten Film erhitzt, um den Glanz der Abbildungen zu verstärken). Die Farbreflexionsdichte der übertragenen Tintenabbildungen wurde mit einem Macbeth-Reflexionsfarbdichte-Testgerät gemessen. Auch die Qualität der übertragenen Abbildungen in den Punkten (i) bis (iv) wurde in Augenschein genommen und in den folgenden vier Klassen bewertet.
  • Figure 00510001
  • (i) Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit
  • Das Aufzeichnungsblatt wurde bedruckt mit Cyan (C)-Farbtintenabbildungen, Magenta (M)-Farbtintenabbildungen, Gelb (Y)-Farbtintenabbildungen, Cyan- und Magenta (C + M)-Farbtinte-Überlagerungsabbildungen, Cyan- und Gelb (C + Y)-Farbtinte-Überlagerungsabbildungen, Magenta- und Gelb (M + Y)-Farbtinte-Überlagerungsabbildungen und Cyan, Magenta- und Gelb (C + M + Y)-Farbtinte-Überlagerungsabbildungen in zehn Farbtonschrittmustern von 10% bis 100 (Vollflächendruck) bedruckt, und die Farbdichte der Abbildungen wurde unter Verwendung eines Macbeth-Reflexionsfarbdichte-Testgeräts gemessen.
  • Die maximale Farbdichte der drei (C + M + Y)-Farbtinte-Überlagerungsabbildungen und die Abstufungs-Reproduzierbarkeit jeder der einzelnen Farbtintenabbildungen, der zwei Farbtinte-Überlagerungsabbildungen und der drei Farbtinte-Überlagerungsabbildungen wurde in vier Klassen von 4 (am besten), 3, 2 und 1 (am schlechtesten) bewertet.
  • (ii) Punktreproduzierbarkeit
  • Die von einem Tintenfarbband auf die Tintenaufnahmeschicht übertragenen Tintenpunkte wurden in Augenschein genommen, und die Punktreproduzierbarkeit wurde in vier Klassen von 4 (am besten), 3, 2 und 1 (am schlechtesten) bewertet.
  • (iii) Erscheinungsbild der Aufzeichnungsoberfläche
  • Die Oberfläche des Aufzeichnungsblattes wurde daraufhin in Augenschein genommen, ob Druckstellen und/oder Defekte auf der Oberfläche (nicht bedruckte und bedruckte Abschnitte) des Aufzeichnungsblattes gebildet waren, und in vier Klassen von 4 (am besten), 3, 2 und 1 (am schlechtesten) bewertet.
  • (iv) Ablösung der Tintenaufnahmeschicht
  • Die Abschnitte des Aufzeichnungsblattes, auf denen Abbildungen gebildet waren, wurden in Augenschein genommen, um weiße Flecken zu finden, die sich infolge eines teilweisen Ablösens der Tintenaufnahmeschicht bilden.
  • (7) Punktverschiebungs-Verhinderungseigenschaft
  • Jedes der Aufzeichnungsblätter für die Übertragung von Heißschmelztinten mit den in den Beispielen 1 bis 6 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 6 hergestellten porösen Tintenaufnahmeschichten wurde bei einer Temperatur von 35°C und einer relativen Feuchtigkeit (RH) von 80% 24 h lang feuchtigkeitskonditioniert und daraufhin einem Heißschmelztinte-Transferdrucken unter Verwendung eines thermischen Tintenübertragungsdruckers (Modell: MD-5000 der Fa. ALPS DENKI) in einem Bildmuster unterzogen, in dem sich gerade Linien in Cyanfarbe (C) und in Magentafarbe (M) in den vier Ecken des Aufzeichnungsblattes befinden. Die Punktverschiebungs-Verhinderungseigenschaft des Aufzeichnungsblattes wurde durch Bestimmen der Positionsabweichungen (Versatz) zwischen der gedruckten cyanfarbenen geraden Linie und der gedruckten magentafarbenen geraden Linie in jeder Ecke unter Verwendung eines digitalen Lesegerätes (Modell: DR-550-D der Fa. DAINIPPON SCREEN SEIZO K.K.) in den folgenden vier Klassen bewertet.
  • Figure 00540001
  • Die Prüfungsergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Figure 00550001
  • Wie Tabelle 1 deutlich zeigt, besaß das in den Beispielen 1 bis 6 hergestellte Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte der vorliegenden Erfindung eine ausgezeichnete Farbdichte, Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und Punktreproduzierbarkeit der aufgezeichneten Tintenabbildungen, ein zufriedenstellendes Erscheinungsbild der Aufzeichnungsoberfläche, eine hohe Ablösungsfestigkeit der Tintenaufnahmeschicht, und eine verbesserte Punktversatz-Verhinderungseigenschaft.
  • In Vergleichsbeispiel 1, in dem die Blasenbildungsbehandlung für die Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit weggelassen wurde, waren Farbdichte der Abbildungen, Erscheinungsbild der Aufzeichnungsoberfläche und Ablösungsfestigkeit der Tintenaufnahmeschicht des resultierenden Aufzeichnungsblattes zwar ähnlich denjenigen der vorliegenden Erfindung, jedoch waren dabei die Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und die Punktreproduzierbarkeit in den Tintenabbildungen nicht zufriedenstellend. Wenn des weiteren in Vergleichsbeispiel 1 das resultierende Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte einer Oberflächendruck (Kalandrier)-behandlung gemäß der Darstellung in Vergleichsbeispiels 2 unterzogen wurde, war zwar die Glätte der porösen Tintenaufnahmeschicht durch die Oberflächendruckbehandlung verbessert und die Farbdichte der aufgezeichneten Abbildungen besser, aber die Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und die Punktreproduzierbarkeit der Abbildungen konnten kein zufriedenstellendes Niveau erreichen.
  • Wie in Vergleichsbeispiel 3 gezeigt ist, auch wenn die scheinbare Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht geeignet ist, wenn die mittlere Porengröße der im Oberflächenabschnitt der porösen Tintenaufnahmeschicht verteilten Poren 35,5 μm beträgt, was zu groß ist, war die Farbdichte der aufgezeichneten Tintenabbildungen nicht zufriedenstellend, und die Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und die Punktreproduzierbarkeit der Abbildungen waren unzureichend. Als Grund für diese unvorteilhaften Eigenschaften wird angenommen, daß die übertragene Tinte in die Poren in der porösen Tintenaufnahmeschicht eingebettet wird.
  • Wie in Vergleichsbeispiel 4 gezeigt ist, wies das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte, das unter Verwendung einer blasiges Harz enthaltenden Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von 3,0 und ohne Anwendung einer Oberflächendruckbehandlung hergestellt wurde und somit eine geringe scheinbare Dichte besaß, eine sehr gute Farbdichte, Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und Punktreproduzierbarkeit der Tintenabbildungen auf infolge des Umstandes, daß die poröse Tintenaufnahmeschicht eine gute Leistungsfähigkeit besaß. Dieses Aufzeichnungsblatt war jedoch insofern unvorteilhaft, als die poröse Tintenaufnahmeschicht in der Dichte verformt war, so daß sich Druckstellen oder Streifen leicht auf dem Aufzeichnungsblatt bilden, wodurch das Erscheinungsbild des Aufzeichnungsblattes verschlechtert wird.
  • Wenn weiterhin die Verbesserung der scheinbaren Dichte der porösen Tintenaufnahmeschicht durch die Oberflächendruckbehandlung unzureichend ist, wie in Vergleichsbeispiel 5 gezeigt ist, war die Verbesserung des Erscheinungsbildes der Aufzeichnungsoberfläche unzureichend.
  • Wie in Vergleichsbeispiel 6 gezeigt ist, hatte das Heißschmelztinteübertragung-Aufzeichnungsblatt mit einer porösen Tintenaufnahmeschicht mit einer geringen scheinbaren Dichte eine gute Farbdichte, Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und Punktreproduzierbarkeit der gedruckten Tintenabbildungen. Dieses Aufzeichnungsblatt hatte jedoch eine Aufzeichnungsoberfläche mit einem sehr schlechten Erscheinungsbild, und die aufgezeichneten Tintenabbildungen enthielten tintefreie weiße Stellen. Dieses Phänomen rührte von der Tatsache her, daß, da die blasiges Harz enthaltende Beschichtungsflüssigkeit mit einem Blasenbildungsverhältnis von 7,0 verwendet wurde, die Harzwände, welche die in der porösen Tintenaufnahmeschicht enthaltenen Poren umgeben, dünn sind, und somit die resultierende Tintenaufnahmeschicht eine verringerte mechanische Festigkeit aufwies, und daher, wenn die Heißschmelztinte vom Tintenfarbband auf die Tintenaufnahmeschicht übertragen und das Tintenfarbband von der Tintenaufnahmeschicht abgehoben wird, Abschnitte der Tintenaufnahmeschicht brechen und sich von dem Substratblatt ablösen, wodurch weiße Flecken in den Tintenabbildungen gebildet werden.
  • Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte der vorliegenden Erfindung und das Verfahren zu seiner Herstellung sind insofern vorteilhaft, als, wenn das Aufzeichnungsblatt in einem Heißschmelztinten-Transfer-Drucker verwendet wird, in dem ein Thermokopf durch ein Tintenfarbband unter einem hohen Kontaktdruck in Kontakt mit dem Aufzeichnungsblatt gebracht wird, das resultierende gedruckte Produkt Tintenabbildungen mit einer hohen Farbdichte, einer guten Farbabstufungs-Reproduzierbarkeit und einer guten Punktreproduzierbarkeit besitzt; die Flächen mit einer aufgezeichneten Abbildung sind frei von Druckstellen und Streifen und besaßen ein ausgezeichnetes Aussehen; hierbei ist der Versatz der gedruckten Tintenpunkte sehr klein. Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte gemäß der vorliegenden Erfindung ist daher sehr nützlich für die Praxis und kann in verschiedenen Industrien eingesetzt werden.

Claims (5)

  1. Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte, umfassend: ein Substratblatt; und eine poröse Tintenaufnahmeschicht, die auf wenigstens einer Oberfläche des Substratblattes gebildet wird, indem eine harzenthaltende Beschichtungsflüssigkeit, die als ein Hauptbestandteil ein wasserdispergierbares Harz umfasst, darauf beschichtet wird, wobei die poröse Tintenaufnahmeschicht eine durchschnittliche Porengröße der auf dem Oberflächenabschnitt der Schicht verteilten Poren von 0,5 bis 30 μm, bestimmt durch das unter Test und Bewertung in der Beschreibung beschriebene Verfahren, eine scheinbare Dichte von 0,51 bis 0,9 g/cm3, eine Beschichtungsmenge von 2 bis 20 g/m2, und eine Verringerung der Dicke aufgrund von Kompression von 10 μm oder weniger, wenn ein Kompressionsdruck von 1,0 kg/cm2 in Richtung der Dicke der porösen tintenaufnehmenden Schicht auf die Oberfläche der porösen tintenaufnehmenden Schicht angewendet wird, bestimmt durch das Verfahren, das in der Beschreibung unter Test und Bewertung beschrieben ist, aufweist.
  2. Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte gemäß Anspruch 1, wobei die scheinbare Dichte der porösen tintenaufnehmenden Schicht auf ein Niveau von 0,51 bis 0,9 g/cm3 geregelt wird, indem eine Oberflächendruckbehandlung auf das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelzentinte angewendet wird.
  3. Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei eine Verlängerung des Aufzeichnungsblattes für die Übertragung von Heißschmelztinte in dessen Querrichtung 2,5% oder weniger beträgt, nachdem es 20 Minuten in Übereinstimmung mit J. TAPPI Nr. 27 in Wasser eingetaucht wurde.
  4. Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Substratblatt ein Papierblatt umfasst, welches als einen Hauptbestandteil Cellulose umfasst.
  5. Das Aufzeichnungsblatt für die Übertragung von Heißschmelztinte gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das wasserdispergierbare Harz für die poröse Tintenaufnahmeschicht wenigstens ein Mitglied ausgewählt aus einer Gruppe bestehend aus wasserdispergierbarem Polyurethan, Urethan-Acrylatester-Copolymeren, Styrol-Butadien-Copolymeren, Acrylnitril-Butadien-Copolymeren, Methylmethacrylat-Butadien-Copolymeren, Styrol-Acrylatester-Copolymeren, Polyacrylatester, Polymethacrylatester, Polyvinylacetat, Vinylchlorid-Vinylacetatcopolymeren, Ethylenvinylacetat und Polyvinylidenchloridharzen umfasst.
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