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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Plattenbibliotheksvorrichtung,
insbesondere auf die Abtastung der Positionen von Platten und Antrieben
in der Vorrichtung.
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Eine
Plattenbibliotheksvorrichtung ist ein Typ von Massenspeichervorrichtung
mit Fächern,
in denen Platten gespeichert sind, mindest einem Plattenantrieb
(nachfolgend einfach "Antrieb") für den Zugriff auf
Informationen auf den Platten, und einem Mechanismus zum automatischen
Transportieren einer ausgewählten
Platte zu von einem ausgewählten
Antrieb. Der Plattentransportmechanismus hat einen bewegbaren Träger mit
verschiedenen Sensoren, einschließlich eines Positionssensors
zum Erfassen der Position des Trägers,
eines Einspannsensors zum Erfassen, dass eine Platte aufgenommen
wurde, und eines Plattensensors zum Erfassen der Anwesenheit einer
Platte in einem Fach o der der Anwesenheit einer von einem Antrieb
ausgeworfenen Platte. Der Plattensensor ist herkömmlicherweise ein optischer
Durchgangssensor, der eine Platte erfasst, wenn die Platte einen
Lichtpfad zwischen einem lichtemittierenden Element und einem lichterfassenden Element
unterbricht.
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Die
Vorrichtung hat auch eine Steuereinheit mit Firmware, die beispielsweise
in einem Festwertspeicher (ROM) gespeichert ist. Die Firmware enthält Programme,
die die Vorrichtung beim Einschalten initialisieren, die Kommunikation
mit einer Host-Vorrichtung steuern, die Plattentransportfolge steuern, Fehler
behandeln und verschiedene andere Verarbeitungen durchführen. Die
Firmware enthält
auch Informationen, die die Positionen der Fächer und die Positionen jedes
Antriebs angeben.
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In
Befehlen von der Host-Vorrichtung werden die Fächer und Antriebe durch Adressen
identifiziert. Wenn die Steuereinheit einen Befehl empfängt, um einen
bezeichneten Antrieb zum Zugreifen auf Informationen auf einer Platte
in einem bezeichneten Fach zu verwenden, steuert die Steuereinheit
den Plattentransportmechanismus derart, dass der Träger in die
bekannte Position des bezeichneten Faches bewegt wird, die Platte
aufnimmt, die Platte zu der bekannten Position des bezeichneten
Antriebs trägt
und die Platte in den Antrieb einführt. Diese Operationen werden
umgekehrt wiederholt, nachdem auf die gewünschten Informationen zugegriffen wurde.
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Wenn
ein Befehl dieses Typs ausgeführt wird,
müssen
die Adressen gültig
sein; d.h., es muss eine Platte in dem bezeichneten Fach vorhanden sein,
und der bezeichnete Antrieb muss in der Lage sein, die Platte anzunehmen.
Die Anwesenheit von Platten in Fächern
kann sich leicht ändern,
da Platten zu der Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden.
In vielen Fällen
sind die Platten in entfernbaren Magazinen gespeichert, die jeweils
mehrere Fächer
haben, so dass, wenn ein Magazin hinzugefügt, entfernt oder ersetzt wird,
der Zustand einer großen Anzahl
von Fächern
sich gleichzeitig ändern
kann. Die Steuereinheit enthält
demgemäß einen
Lese/Schreib-Speicher mit einer Tabelle von bekannten Plattenorten.
Wenn ein Magazin hinzugefügt
oder ersetzt wird, bewegt die Steuereinheit den Träger so, dass
der Plattensensor das Magazin abtastet, die Anwesenheit oder Abwesenheit
einer Platte in jedem Fach erfasst und die Tabelle der Plattenorte
entsprechend aktualisiert.
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Diese
Tabelle ermöglicht
der Steuereinheit, die Spur der Plattenorte zu verfolgen, aber sie
erleichtert nicht die Installation oder die Entfernung von Antrieben.
Herkömmliche
Firmware ist unter der Annahme kodiert, dass die Antriebe permanent
installiert sind und dass sich ihre Positionen nicht ändern. Wenn
ein Antrieb entfernt wird oder ein neuer Antrieb installiert wird
oder ein Antrieb von einer Position zu einer anderen bewegt wird,
ist es erforderlich, die Bibliotheksvorrichtung abzuschalten und
die Firmware zu aktualisieren, indem beispielsweise der ROM ersetzt
wird. Dies schafft beträchtliche
Probleme bei dem Betrieb und der Wartung der Vorrichtung.
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Ein
anderer Problemtyp tritt, wenn eine Platte aus einem Antrieb ausgeworfen
wird. Wenn sie zu kräftig
ausgeworfen wird, kann die Platte den Plattentransportmechanismus
beschädigen,
oder die Platte selbst kann beschädigt werden oder herunterfallen. Wenn
eine Platte auf eine unbeabsichtigte Stelle fällt, können weitere Probleme wie elektrische
Kurzschlüsse
auftreten. Als eine Lösung
dieser Probleme ist herkömmlicherweise
ein Anschlag zusammen mit jedem Antrieb vorgesehen, der so angeordnet
ist, dass er ein zu weites Ausstoßen der Platte verhindert.
Diese Lösung
ist jedoch nicht vollkommen, da der Anschlag gebogen oder nach seiner
Installation aus seiner Lage bewegt werden kann, oder es kann vergessen
werden, ihn überhaupt
zu installieren.
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Die
Sensoren sind ebenfalls eine Quelle für Probleme dahingehend, dass
sie den mechanischen Entwurf der Fächer, Träger, Antriebe und Anschläge einschränken. Insbesondere
bewirkt die Verwendung eines optischen Durchgangssensors als Plattensensor
Beschränkungen
für den
Entwurf. Eine genaue Ausrichtung des lichtemittierenden mit dem
lichterfassenden Element ist bei diesem Sensor ebenfalls erforderlich.
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EP-A-0
834 382 offenbart ein Beispiel für eine
Bibliotheksvorrichtung für
Aufzeichnungsmediumkassetten, die ähnlich der obigen Beschreibung ist,
enthaltend einen Anschlag gegenüber
einem Kassetteneinlass-/auslassende einer Antriebseinheit, um einen
zu starken Auswurf der Kassette aus der Antriebseinheit zu verhindern.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist wünschenswert,
durch einen Plattenauswurf bewirkte Beschädigungen zu verhindern.
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Es
ist auch wünschenswert,
die Installation und die Entfernung von Antrieben bei einer Plattenbibliotheksvorrichtung
zu vereinfachen.
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Es
ist auch wünschenswert,
Entwurfsbeschränkungen
aufgrund von Sensoren in einer Plattenbibliotheksvorrichtung zu
verringern.
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Die
Erfindung stellt eine Plattenbibliotheksvorrichtung wie im Anspruch
1 dargestellt zur Verfügung.
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Bevorzugte
Merkmale sind in den abhängigen
Ansprüchen
dargestellt.
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Fehlfunktionen
aufgrund des Plattenauswurfs werden verhindert, indem die Anwesenheit
und Abwesenheit der Anschläge
erfasst wird und indem erfasst wird, ob die Anschläge korrekt
installiert sind.
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Die
Installation und die Entfernung von Antrieben werden vereinfacht,
indem die Positionen von installierten Antrieben erfasst und die
Antriebsinformationen automatisch aktualisiert werden.
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Entwurfseinschränkungen
aufgrund von Sensoren werden verringert durch die Verwendung eines
reflektierenden optischen Sensors als Plattensensor.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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In
den beigefügten
Zeichnungen:
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1 ist
eine perspektivische Zeichnung eines Magazins;
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2 ist
eine perspektivische Zeichnung einer Plattenbibliotheksvorrichtung,
die das erste und das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung
illustriert;
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3 ist
eine Seitenansicht der Vorrichtung nach 2;
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4 ist
ein Blockschaltbild der Steuereinheit in der Plattenbibliotheksvorrichtung;
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5A ist
ein Flussdiagramm einer Operation, durch die der Platten- und Antriebszustand
geprüft
wird;
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5B ist
ein Wellenformdiagramm, das das Ausgangssignal des Schlitzsensors
bei dieser Operation illustriert;
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5C ist
eine Wellenform, die das Ausgangssignal des Plattensensors bei dieser
Operation illustriert;
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6 ist
eine Seitenansicht, die zwei Antriebe und deren Anschläge illustriert;
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7 ist
ein Wellenformdiagramm, das die Erfassung der Anschläge in 6 illustriert;
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8A ist
eine teilweise Draufsicht auf eine Plattenbibliotheksvorrichtung,
die ein drittes und ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung
illustriert;
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8B ist
eine teilweise Vorderansicht der Vorrichtung nach 8A;
und
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8C ist
eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung nach 8A.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen beschrieben,
in denen gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet sind.
Die Elemente und Operationen, die den Ausführungsbeispielen gemeinsam sind,
werden zuerst beschrieben.
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Gemäß 1 sind
Platten 1 in Fächern 3 in einem
Magazin 5 gespeichert. Die Platten sind sich drehende kreisförmige Speichermedien
beispielsweise vom optischen oder magnetooptischen Typ. Die kreisförmigen Platten
selbst sind nicht sichtbar, da sie von quadratischen Gehäusen oder
Dosen umschlossen sind. Die kombinierte Anordnung aus einer Platte und
ihrem Gehäuse
wird nachfolgend als Platte 1 bezeichnet.
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Gemäß 2 ist
das Magazin 5 entfernbar in der Plattenbibliotheksvorrichtung
angrenzend an eine Schlitzplatte 7 angeordnet. Die Positionen
der Fächer 3 in
dem Magazin 5 entsprechen den Positionen von Schlitzen 9 in
der Schlitzplatte 7. Unterhalb des Magazins 5 ist
zumindest ein Antrieb 11 installiert. Die Positionen, an
denen die Antriebe 11 installiert sind, entsprechend auch
den Positionen von Schlitzen 9 in der Schlitzplatte 7.
Jeder Antrieb 11 hat Vorrichtungen (nicht sichtbar) zum
Erfassen der Anwesenheit einer geladenen Platte 1, zum
Wiedergeben von auf der Platte aufgezeichneten Informationen und
zum Auswerfen der Platten. Ein Antrieb 11 kann auch Vorrichtungen
zum Aufzeichnen von Informationen auf einer Platte 1 haben.
Das Aufzeichnen und Wiedergeben von Informationen wird nachfolgend
allgemein als "Zugreifen
auf Informationen" bezeichnet.
Die Antriebe 11 entsprechen den Spezifikationen des Standards
für Schnittstellen
für kleine Computersysteme
(SCSI).
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Platten 1 werden
von einem Träger 13 zwischen
dem Magazin 5 und den Antrieben 11 transportiert,
der gleitend auf einem Paar von vertikalen Führungswellen 15 angeordnet
ist. Der Träger 13 ist an
einem vertikalen Gurt 17 angebracht, der um Riemenscheiben 19 durch
einen Gurtmotor 21 angetrieben ist. Der Träger 13 ist
mit einem Aufnehmer 23 versehen, der durch einen Aufnehmermotor 15 angetrieben
wird. Der Aufnehmer 23 bewegt sich vorwärts, um Platten 1 von
dem Magazin 5 aufzunehmen, Platten 1 in die Antriebe 11 zu
laden und von den Antrieben 11 ausgeworfene Platten 1 aufzunehmen.
Der Aufnehmer 23 bewegt sich in die in der Zeichnung gezeigte
zurückgezogene
Position, während
eine Platte 1 von dem Träger 13 getragen wird.
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Der
Träger 13 ist
mit einem Schlitzsensor 27 ausgestattet, der die Positionen
der Schlitze 9 in der Schlitzplatte 7 erfasst.
Der Schlitzsensor 27 ist ein optischer Sensor vom Durchgangstyp
mit einem lichtemittierenden Element und einem lichterfassenden Element,
die sich auf entgegensetzen Seiten der Schlitzplatte 7 befinden.
(Das lichtemittierende Element und das lichterfassende Element sind
in den Zeichnungen nicht sichtbar.) Wenn sich der Träger 13 bewegt,
erzeugt der Schlitzsensor 27 ein elektrisches Signal, das
beispielsweise jedes Mal, wenn der Träger 13 einen Schlitz 9 passiert,
ansteigt.
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Bei
den ersten sechs Ausführungsbeispielen hat
der Träger 13 auch
einen Plattensensor, der die Anwesenheit von in den Fächern aufgenommenen und
ausgeworfenen Platten 1 erfasst. Bei den ersten drei Ausführungsbeispielen
ist der Plattensensor 29 ein optischer Sensor vom Durchgangstyp,
der ein lichtemittierendes und ein lichterfassendes Element aufweist,
die sich auf entgegengesetzten Seiten des Raums befinden, der von
den Vorderteilen von in dem Magazin 5 gespeicherten oder
von den Antrieben 11 ausgeworfenen Scheiben 1 eingenommen wird,
wie in 2 gezeigt ist. Der Plattensensor 29 gibt
ein elektrisches Signal aus, das beispielsweise ansteigt, wenn das
emittierte Licht von einer Platte 1 blockiert wird, und
niedrig ist, wenn das Licht nicht blockiert wird.
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Gemäß 3 können mehrere
Magazine 5 gleichzeitig in der Plattenbibliotheksvorrichtung
installiert werden. Die Magazine 5 und Antriebe 11 sind in
unterschiedlichen Höhen
befestigt, wobei sie direkt übereinander
ausgerichtet sind.
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Die
Plattenbibliotheksvorrichtung enthält auch eine Steuereinheit
(in den 2 und 3 nicht
gezeigt), die den Gurtmotor 21, den Aufnehmermotor 25 und
die Antriebe 11 steuert. Gemäß 4 umfasst
die Steuereinheit 31 eine Verarbeitungseinheit wie eine
Mikroprozessoreinheit (MPU) 33, einen ROM 35,
eine Lese/Schreib-Speichereinheit 37, eine großintegrierte
Eingangs/Ausgangs-Schaltung (I/O-LSI) 39, eine SCSI-Steuervorrichtung 41 und eine
Motorantriebsschaltung 43. Die MPU 33, der ROM 35,
die Lese/Schreib-Speichereinheit 37,
die I/O-LSI 39 und die SCSI-Steuervorrichtung 41 sind durch
einen Bus 45 miteinander verbunden, der auch mit einer
externen Hostvorrichtung wie einem Computer (nicht sichtbar) verbunden
ist.
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Der
ROM 35 speichert die Firmware der Plattenbibliotheksvorrichtung.
Wenn die Vorrichtung eingeschaltet wird, wird die Firmware aus dem
ROM 35 in die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 geladen. Während der
Operation speichert die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 auch
Antriebsinformationen, die die Anzahl von installierten Antrieben 11 und
die von ihnen eingenommenen Positionen anzeigen, und Platteninformationen,
die die Positionen von Fächern 3,
in denen sich gegenwärtig
Platten befinden, Positionen von Antrieben 11, in die Platten 1 gegenwärtig geladen
sind, und die Positionen von Antrieben 11, in denen ausgeworfene
Platten 1 verbleiben, anzeigen. Die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 weist
beispielsweise eine Kombination von flüchtigen und nichtflüchtigen
Speichervorrichtungen auf.
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Die
MPU 33 empfängt
Signale von dem Schlitzsensor 27 und von dem Plattensensor 29,
falls vorhanden, und steuert die Vorrichtung durch Ausführung der
Firmware in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37. Die I/O-LSI 39 überträgt von den
Platten 1 wiedergegebene Informationen oder auf den Platten 1 aufzuzeichnende
Informationen zwischen den Antrieben 11 und dem Bus 45.
Die I/O-LSI 39 empfängt auch
Signale von den Antrieben 11, die anzeigen, ob sie geladene
Platten enthalten oder nicht, und meldet dies der MPU 33.
Zusätzlich überträgt die I/O-LSI 39 Steuersignale
von der MPU 33 zu der Motorantriebsschaltung 43,
die den Gurtmotor 21 und den Aufnehmermotor 25 antreibt.
Die SCSI-Steuervorrichtung 41 steuert die Kommunikation
zwischen der MPU 33, den Antrieben 11 und der
Hostvorrichtung.
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Die
Hostvorrichtung gibt Befehle aus, in denen die Antriebe 11,
die Fächer 3 in
den Magazinen 5, der Träger 13 und
andere Elemente durch Adressen identifiziert werden. Ein typischer
Befehl weist die MPU 33 an, eine Platte aus dem n-ten Fach
in den m-ten Antrieb zu laden, wobei n und m positive ganze Zahlen
sind. Um diesen Befehl auszuführen, bezieht
sich die MPU 33 zuerst auf die Platteninformationen in
der Lese/Schreib-Speichereinheit 37, um zu prüfen, dass
eine Platte 1 in dem n-ten Fach 3 vorhanden ist
und ein Antrieb 11 an der m-ten Position installiert ist,
und dass der Antrieb 11 nicht eine geladene oder ausgeworfene
Platte enthält.
Wenn diesen Bedingungen genügt
ist, bewegt die NPU 33 den Träger 13 aus seiner
gegenwärtigen
Position zu der Position des n-ten Fachs, wie durch Zählen von
durch den Schlitzsensor 27 erfassten Schlitzen festgestellt wird,
hält dann
den Träger 13 an
und aktiviert den Aufnehmermotor 25. Der Aufnehmer 23 bewegt
sich vorwärts,
ergreift die Platte 1, bewegt sich dann zurück und platziert
die Platte 1 auf dem Träger 13.
Als Nächstes
bewegt die MPU 33 den Träger 13 zu der Position
des m-ten Antriebs. Hier wird der Aufnehmer 23 wieder vorwärts bewegt,
wobei er die Platte 1 in den Antrieb 11 einführt, und
dann zurück,
wobei er die Platte 1 in den Antrieb geladen zurücklässt. An diesem
Punkt empfängt
die MPU 33 ein Signal von dem Antrieb 11 über die
I/O-LSI 39, das anzeigt, dass die Platte 1 geladen
wurde. Die MPU 33 aktualisiert dann die Platteninformationen
in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37, um den geänderten Ort
der Platte 1 anzuzeigen.
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Es
wird wieder auf 2 Bezug genommen, gemäß der bei
dem ersten Ausführungsbeispiel
die Antriebe 11 in Befestigungsgliedern 47 angeordnet sind,
zusammen mit jeweiligen Anschlägen 49.
Die Vorrichtung hat insgesamt M vorbestimmte Antriebspositionen,
entsprechend M Schlitzpositionen, wobei M eine ganze Zahl größer als
eins ist. Jeder Antrieb 11 ist in einer dieser Positionen
installiert, aber es müssen
nicht alle M Positionen besetzt sein. Der niedrigste Schlitz 9 der
Schlitzplatte 7 entspricht nicht einer Antriebsposition,
sondern liefert einen Anfangsbezug für die Po sitionierung.
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Der
Plattensensor 29 bei dem ersten Ausführungsbeispiel erfasst sowohl
die Platten 1 als auch die Anschläge 49 der Antriebe 11.
Es wird wieder auf 3 Bezug genommen, in der die
Anschläge 49 ausgeworfene
Platten 1 an Positionen zurückhalten, an denen die Vorderkanten
der Platten mit den Vorderkanten von Platten 1, die in
den Fächern 3 in
den Magazinen 5 gespeichert sind, ausgerichtet sind. Das
lichtemittierende und das lichterfassende Element des Plattensensors 29 sind
geringfügig
vor der Position ausgerichtet, gesehen von den Trägern 13 aus,
so dass Licht durch in den Fächern 3 gespeicherte
Platten 1, aus den Antrieben 11 ausgeworfene Platten 1 und
die Stützarme
der Anschläge 49 unterbrochen
werden kann.
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Um
Platteninformationen und Antriebsinformationen zu erwerben, wenn
die Plattenbibliotheksvorrichtung eingeschaltet ist, führt, nachdem
die Firmware in die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 geladen
wurde, die MPU 33 automatisch die in 5A gezeigte
Operation durch. Die Buchstaben "m" und "n) bezeichnen ganze
Zahlen entsprechend möglichen
Antriebsinstallationspositionen und Fachpositionen. N ist eine positive
ganze Zahl, die die höchstmögliche Fachposition
bezeichnet; "n" nimmt Werte von
eins bis N an. Die Schlitzplatte 7 hat M + N Schlitze 9 zusätzlich zu
dem niedrigsten Bezugsschlitz. Die Anzahl von Fächern 3, die tatsächlich in
der Vorrichtung vorhanden sein können,
sein weniger als N betragen, abhängig
von der Anzahl von installierten Magazinen 5.
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Wenn
diese Operation startet (Schritt 101), gibt die MPU 33 Befehle
zu der Motorantriebsschaltung 43 aus, die bewirken, dass
der Träger 13 abwärts bewegt
wird und an der Bezugsposition anhält, an der der unterste Schlitz 9 erfasst
wird (Schritt 102). Die MPU 33 gibt dann einen
Befehl für
den Träger 13 aus,
sich aufwärts
zu bewegen (Schritt 103). Wenn sich der Träger 13 aufwärts bewegt,
liest die MPU 33 die Ausgangssignale des Schlitzsensors 27 (Schritt 104)
und des Plattensensors 29 (Schritt 105). Durch
Zählen
der Anzahl von von dem Schlitzsensor 27 erfassten Schlitzen 9 bestimmt
die MPU 33 die Position des Trägers 13 (Schritt 106).
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Die
von der MPU 33 erkannten Positionen enthalten die m-te
Anschlagposition, welches die Position ist, an der ein Anschlag
durch den Plattensensor 29 erfasst wird, wenn ein Antrieb 11 in
der m-ten Position installiert ist; die m-te Plattenauswurfposition,
die die Position ist, an der eine ausgeworfene Platte durch den
Plattensensor 29 erfasst wird, wenn ein Antrieb 11 in
der m-ten Position installiert ist und eine ausgeworfene Platte 1 in
diesem Antrieb vorhanden ist; und die n-te Fachposition, die die
Position ist, an der eine Platte 1 durch den Plattensensor 29 erfasst
wird, wenn eine in dem n-ten Fach 3 vorhanden ist.
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5B zeigt
die von dem Schlitzsensor 27 ausgegebene Wellenform, wenn
der Träger 3 zwei Antriebspositionen
passiert. 5C zeigt die von dem Plattensensor 29 ausgegebene
entsprechende Wellenform, die die Erfassung eines Antriebs mit einer
ausgeworfenen Platte an einer Position und eines Antriebs ohne ausgeworfene
Platte an der nächsten Position
illustriert. Die Antriebe werden durch die Anwesenheit ihrer Anschläge erfasst.
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Wenn
der Träger 13 die
m-te Anschlagposition erreicht (Schritt 107), wobei m eine
ganze Zahl von eins bis M ist, wird das Ausgangssignal des Plattensensors 29 geprüft (Schritt 108),
um festzustellen, ob ein Antrieb 11 in der m-ten Position
installiert ist. Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 hoch
ist (HI), bestimmt die MPU 33, dass ein Antrieb 11 in
der m-ten Position vorhanden ist (Schritt 109). Wenn das
Ausgangssignal des Plattensensors 29 niedrig (LO) ist,
bestimmt die MPU 33, dass kein Antrieb 11 in der
m-ten Position vorhanden ist (Schritt 110).
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Wenn
ein Antrieb 11 in der m-ten Position vorhanden ist, dann
wird, wenn der Träger 13 die m-te
Plattenauswurfposition erreicht (Schritt 111), das Ausgangssignal
des Plattensensors 29 geprüft (Schritt 112),
um festzustellen, ob eine ausgeworfene Platte 1 in dieser
Position vorhanden ist. Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 hoch
ist, bestimmt die MPU 33, dass eine ausgeworfene Platte vorhanden
ist (Schritt 113). Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 niedrig
ist, bestimmt die MPU 33, dass keine ausgeworfene Platte
vorhanden ist (Schritt 114).
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Wenn
der Träger 13 die
n-te Fachposition erreicht (Schritt 115), wobei n eine
ganze Zahl von eins bis N ist, wird das Ausgangssignal des Plattensensors 29 geprüft (Schritt 116),
um festzustellen, ob eine Platte 1 in dem n-ten Fach 3 vorhanden
ist. Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 hoch
ist, bestimmt die MPU 33, dass eine Platte 1 vorhanden
ist (Schritt 117). Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 niedrig
ist, bestimmt die MPU 33, dass keine Platte 1 vorhanden
ist (Schritt 118).
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Diese
Schritte werden wiederholt, bis festgestellt wird, dass der Träger 13 die
höchste
(N-te) Fachposition erreicht hat (Schritt 119). Bei jeder
Wiederholung schreibt die MPU 33 die von dem Plattensensor 29 erhaltenen
Informationen in einen Bereich für
Positionsinformationen in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37,
um den Platten- oder Antriebszustand an der entsprechenden Positionsadresse
anzuzeigen (Schritt 120). Wenn irgendwelche der Antriebe 11 geladene
Platten enthalten, schreibt MPU 33 auch diese Information,
die von der I/O-LSI 39 erhalten wurde, in die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 als Zustandsinformation
an der entsprechenden Adresse.
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Wenn
der Träger 13 die
obere Fachposition erreicht hat, hält die MPU 33 die
Aufwärtsbewegung des
Trägers 13 an
(Schritt 121) und aktualisiert die Antriebsinformationen
und Platteninformationen in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37 (Schritt 122) gemäß den in
dem Schritt 120 gespeicherten Zustandsinformationen. Diese
Aktualisierung kann die Übersetzung
der Positionsadressen der Antriebe in von der Host-Vorrichtung verwendete
SCSI-Adressen enthalten. Nachdem diese Operation beendet ist (Schritt 123)
kann die MPU 33 die Antriebsinformationen und die Platteninformationen
bei der Beantwortung von Befehlen von der Host-Vorrichtung verwenden,
einschließlich
der Entscheidung, ob die Befehle gültig oder ungültig sind.
Die MPU 33 kann auch die Hostvorrichtung über den
gegenwärtigen
Ort und Zustand von installierten Antrieben informieren, sowie die
Orte, an denen Platten vorhanden sind.
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Während die
Plattenbibliotheksvorrichtung arbeitet, kann von Zeit zu Zeit ein
Magazin 5 hinzugefügt
oder entfernt werden, oder ein Magazin 5 kann vorübergehend
entfernt werden, um neue Platten aufzunehmen, und dann ersetzt werden.
In gleicher Weise kann ein Antrieb 11 hinzugefügt, entfernt
oder vorübergehend
entfernt für
die Wartung und dann ersetzt werden. Nach jedem dieser Vorgänge führt die MPU 33 automatisch
eine Operation durch, die ähnlich
der in 5A ist, um etwaige Änderungen
im Platten- oder Antriebszustand zu erfassen und die Platten- oder
Antriebsinformationen zu aktualisieren. Zusätzlich kann zu jeder erforderlichen
Zeit die Hostvorrichtung einen Befehl ausgeben, damit die MPU 33 den
Fachzustand aller Magazine 5 oder den Zustand aller Antriebe 11 oder
den Zustand von beiden prüft
und die Platteninformationen oder Antriebsinformationen entsprechend
aktualisiert. Die Plattenbibliotheksvorrichtung kann auch mit Schaltern
oder Knöpfen
versehen sein für
die Initialisierung dieser Vorgänge
durch manuelle Steuerung.
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Indem
der Vorrichtung ermöglicht
wird, die Positionen und den Zustand von installierten Antrieben 11 automatisch
zu erfassen, ermöglicht
das erste Ausführungsbeispiel,
dass Antriebe hinzugefügt,
entfernt oder ersetzt werden ohne das Erfordernis, die Firmware
der Plattenbibliotheksvorrichtung zu ändern.
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Durch
Erfassen der Anwesenheit eines Antriebs 11 anhand der Anwesenheit
seines Anschlags 49, verhindert das erste Ausführungsbeispiel
die Verwendung eines Antriebs 11, der fehlerhaft ohne einen Anschlag 49 installiert
wurde, wodurch Ereignisse wie heruntergefallene oder beschädigte Platten,
die sich aus fehlenden Anschlägen
ergeben können,
vermieden werden.
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Diese
Merkmale nach dem ersten Ausführungsbeispiel
führen
zu einer Vorrichtung, die einfach zu betreiben und zu warten ist.
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Als
Nächstes
wird das zweite Ausführungsbeispiel
beschrieben.
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Es
wird wieder auf die 2 und 3 Bezug
genommen, in denen gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
die Antriebe 11 zusammen mit Anschlägen 49 in Befestigungsgliedern 47 angeordnet sind,
und der Plattensensor 29 erfasst sowohl die Platten 1 als
auch die Anschläge 49,
wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben ist. Das zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dahingehend,
dass die Positionen der installierten Antriebe 11 der MPU 33 bekannt
sind beispielsweise aufgrund von in der in dem ROM 35 gespeicherten
Firmware eingebetteten Informationen oder in einer nicht flüchtigen
Speichervorrichtung in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37 gespeicherten
Informationen.
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6 zeigt
zwei Antriebe 11, die mit D1 und D2 bezeichnet sind, mit
jeweiligen Anschlägen 49, die
mit ST1 und ST2 bezeichnet sind, in Positionen entsprechen zwei
Schlitzen 9, die mit SL1 und SL2 bezeichnet. Der Anschlag
ST1 ist korrekt angeordnet, und er ist gezeigt, wie er eine ausgeworfene
Platte 1 in der beabsichtigten Weise anhält. Der
Anschlag ST2 ist in einer nicht korrekten Position angeordnet, und
er ist nicht in der Lage, eine ausgeworfene Platte ordnungsgemäß anzuhalten.
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7 zeigt
die von dem Schlitzsensor 27 und dem Plattensensor 29 ausgegebenen
Wellenformen, wenn sich der Träger 13 an
den beiden Antrieben D1 und D2 in 6 vorbei
aufwärts
bewegt. Der die Erfassung des Anschlags ST1 darstellende hohe Impuls
tritt unmittelbar vor dem die Erfassung des Schlitzes SL1 dar stellenden
hohen Impuls auf. Der nächste
hohe Impuls, der von dem Plattensensor 29 ausgegeben wird,
zeigt die ausgeworfene Platte im Antrieb D1 an. Der nächste hohe
Impuls von dem Plattensensor 29, der den nicht korrekt
installierten Anschlag ST 2 anzeigt, ist gegenüber seiner normalen Position
(durch die strichlierte Linie gezeigt) nach vorwärts verschoben in Beziehung
zu dem Impuls von dem Schlitzsensor 27, der den Schlitz
SL 2 anzeigt.
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Die
Firmware der Plattenbibliotheksvorrichtung bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
enthält Werte,
die erwarte die Zeitbeziehungen zwischen den von dem Schlitzsensor 27 und
dem Plattensensor 29 ausgegebenen Impulsen anzeigen, wenn
ein Anschlag 49 in der korrekten Position in Beziehung zu
der Position eines Antriebs 11 erfasst wird. Beispielsweise
kann die erwartete Dauer des den Anschlag 49 anzeigenden
Impulses gespeichert werden, zusammen mit der maximalen zulässigen Verzögerung von
diesem Impuls zu dem den Schlitz 9 anzeigenden Impuls.
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Wenn
die Plattenbibliotheksvorrichtung zuerst eingeschaltet wird, bewegt
die MPU 33 den Träger 13 an
jeder bekannten Antriebsposition vorbei und vergleicht die von dem
Schlitzsensor 27 und dem Plattensensor 29 ausgegebenen
Wellenformen mit den gespeicherten Werten. Wenn ein Anschlag 49 eine
anomale Wellenform erzeugt, oder wenn kein Anschlag 49 an
einer bekannten Antriebsposition erfasst wird, benachrichtigt die
MPU 33 die Hostvorrichtung, so dass eine schnelle Aktion
durchgeführt werden
kann, um die Situation zu korrigieren. Die MPU 33 aktualisiert
auch die in der Lese/Schreib-Speichereinheit 31 gespeicherten
Antriebsinformationen, um anzuzeigen, dass der Antrieb 11 mit
dem fehlerhaften Anschlag 49 nicht verwendet werden soll.
In 6 wird der Antrieb D1 verwendet, der Antrieb D2
jedoch nicht.
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Während der
Operation der Plattenbibliotheksvorrichtung fährt die MPU 33 fort,
die Wellenformen des Anschlags 49 zu überwachen. Wenn eine anomale
Wellenform erfasst wird, möglicherweise, weil
ein Anschlag 49 verformt wurde oder sich in eine nicht
korrekte Position bewegt hat, wird der entsprechende Antrieb 11 außer Betrieb
genommen.
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Wie
in 7 illustriert ist, folgt der eine ausgeworfene
Platte anzeigende Impuls dicht dem Impuls des Anschlags 49.
In Abhängigkeit
von der Gestalt des Anschlags 49 können die beiden Impulse schwer
zu unterscheiden sein. Wenn in diesem Fall ein anomal langer Impuls
erfasst wird, nimmt die MPU 33 an, dass eine ausgeworfene
Platte 1 vorhanden sein kann und entweder die Platte in
den Antrieb 11 lädt
oder die Platte in ein leeres Fach 3 zurückbringt,
und prüft
dann wieder die Wellenform des Anschlags 49.
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Durch
Erfassung fehlender, verformter oder nicht korrekt positionierter
Anschläge 49 verhindert das
zweite Ausführungsbeispiel
Funktionsstörungen bei
dem Plattenauswurf und mögliche
Beschädigungen.
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Das
erste und das zweite Ausführungsbeispiel
können
kombiniert werden. Die MPU 33 kann die Anwesenheit oder
Abwesenheit von Antrieben 11 anhand der Anwesenheit oder
Abwesenheit ihrer Anschläge 49 erfassen,
und sie kann auch nicht korrekt positionierte oder verformte Anschläge 49 anhand der
Gestalt und der Zeit der Sensorwellenformen erfassen.
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Als
Nächstes
wird das dritte Ausführungsbeispiel
be schrieben.
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Gemäß der teilweisen
Draufsicht in 10A ist jeder Antrieb
bei dem dritten Ausführungsbeispiel mit
einem Anschlag 49 versehen, um ausgeworfene Platten 1 zurückzuhalten.
Zur Erfassung der ausgeworfenen Platten und in den Fächern aufgenommenen
Platten verwendet das dritte Ausführungsbeispiel einen reflektierten
optischen Plattensensor 53. Der Plattensensor 53 ist
auf der Vorderseite des Trägers 13 befestigt,
wobei er den Platten 1 und Anschlägen 49 zugewandt ist.
Der Plattensensor 53 weist ein lichtemittierendes Element
und ein lichterfassendes Element (nicht sichtbar) auf, die von einem
einzelnen Gehäuse
umgeben sind. Wenn der Plattensensor 53 in derselben Höhe wie eine
Platte 1 oder ein Anschlag 49 positioniert ist,
wird ein Teil des von dem lichtemittierenden Element emittierten Lichts
von der Vorderkante der Platte 1 oder dem Anschlag 49 zu
dem Plattensensor 53 zurück reflektiert. Der optische
Pfad zwischen dem Plattensensor 53 und einer ausgeworfenen
Platte 1 oder einem Anschlag 49 ist kurz und das
reflektierte Licht wird ohne weiteres durch das Lichterfassungselement
erfasst.
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Es
wird nun auf die Vorderansicht in 10B Bezug
genommen, in der die Anschläge 49 L-förmig sind
und die ausgeworfenen Platten 1 durch den hohen Schenkel
des L zurückgehalten
werden. Der Weg des von dem Plattensensor 53 emittierten
Lichtpunktes kreuzt den unteren Schenkel des L, so dass der Plattensensor 53 sowohl
von dem Anschlag 49 reflektiertes Licht als auch von einer
ausgeworfenen Scheibe 1 reflektiertes Licht, wenn eine
solche vorhanden ist, erfassen kann. Das von von der Oberfläche eines
Antriebs 11 oder von einer geladenen Scheibe 1 reflektierten
Licht erzeug te schwächere
Signal wird ignoriert.
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Gemäß 10C wird kein reflektiertes Licht erfasst,
wenn der Träger 13 zwischen
Antrieben 11 positioniert ist.
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Das
dritte Ausführungsbeispiel
arbeitet wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben, wobei der in dem Flussdiagramm nach 5A gezeigte
Vorgang abläuft,
um anfängliche
Platteninformationen und Antriebsinformationen zu erwerben, wenn
die Plattenbibliotheksvorrichtung eingeschaltet wird, wobei Antriebe 11 durch
die Anwesenheit ihrer Anschläge 49 erfasst
werden.
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Wie
bei dem ersten Ausführungsbeispiel
beschrieben ist, vereinfacht das dritte Ausführungsbeispiel die Installation
und die Entfernung von Antrieben 11 und verhindert Fehlfunktionen
aufgrund fehlender Anschläge 49.
Das dritte Ausführungsbeispiel ergibt
auch den Vorteil einer reflektierenden optischen Sensorkonfiguration,
die kompakter als eine optische Durchgangssensorkonfiguration ist,
erfordert weniger Leitungsverdrahtung, bedingt weniger Einschränkungen
für den
Entwurf der Vorrichtung und erfordert keine genaue Ausrichtung zwischen dem
lichtemittierenden und dem lichterfassenden Element.
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Als
Nächstes
wird das vierte Ausführungsbeispiel
beschrieben. Das vierte Ausführungsbeispiel kombiniert
die Merkmale des zweiten und des dritten Ausführungsbeispiels.
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Das
vierte Ausführungsbeispiel
hat einen reflektierenden optischen Plattensensor 53, der
an derselben Position wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel an gebracht ist,
wie in den 10A, 10B und 10C gezeigt ist. Das von einem korrekt
und einem nicht korrekt angebrachten Anschlag 49 reflektierte Licht
ergibt Sensorausgangs-Wellenformen, die ähnlich den in 7 gezeigten
sind. Der hohe und der niedrige Pegel, der von dem Plattensensor 53 ausgegebenen
Wellenform kann umgekehrt sein, aber das Zeitverhalten der Wellenformen
ist dasselbe wie in 7. Wie bei dem zweiten Ausführungsbeispiel enthält die Firmware
Daten, die die erwartete, von einem korrekt angebrachten Anschlag 49 erzeugte Wellenform
beschreiben. Die MPU 33 vergleicht die tatsächlich erfasste
Wellenform mit der erwarteten Wellenform und gibt einen Alarm aus,
wenn die beiden nicht ähnlich
sind, oder wenn keine Anschlagwellenform an einer bekannten Antriebsposition
erfasst wird.
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Wie
das zweite Ausführungsbeispiel
verhindert das vierte Ausführungsbeispiel
Fehlfunktionen bei dem Plattenauswurf aufgrund von fehlenden, verformten
oder nicht korrekt angebrachten Anschlägen 49. Das vierte
Ausführungsbeispiel
liefert auch eine kompakte Sensorkonfiguration mit verringerten
Verdrahtungsanforderungen und herabgesetzten Entwurfsbeschränkungen,
wobei eine Ausrichtung des lichtemittierenden und des lichterfassenden
Elements nicht erforderlich ist.
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Die
Erfindung wurde in Beziehung auf eine Plattenbibliotheksvorrichtung
beschrieben, bei der die Magazine 5 und die Antriebe 11 vertikal
ausgerichtet sind und der Träger 13 sich
vertikal bewegt, aber die Erfindung kann auch bei einer Vorrichtung praktiziert
werden, bei der die Magazine 5 und die Antriebe 11 horizontal
ausgerichtet sind und der Träger 13 sich
horizontal bewegt.
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Der
Fachmann erkennt, dass weitere Variationen innerhalb des nachfolgend
beanspruchten Bereichs möglich
sind.