DE69917725T2 - Plattenbibliothekvorrichtung - Google Patents

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DE69917725T2
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Yoshiaki Chiyoda-ku Kusunoki
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records
    • G11B17/225Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records wherein the disks are transferred from a fixed magazine to a fixed playing unit using a moving carriage

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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Plattenbibliotheksvorrichtung, insbesondere auf die Abtastung der Positionen von Platten und Antrieben in der Vorrichtung.
  • Eine Plattenbibliotheksvorrichtung ist ein Typ von Massenspeichervorrichtung mit Fächern, in denen Platten gespeichert sind, mindest einem Plattenantrieb (nachfolgend einfach "Antrieb") für den Zugriff auf Informationen auf den Platten, und einem Mechanismus zum automatischen Transportieren einer ausgewählten Platte zu von einem ausgewählten Antrieb. Der Plattentransportmechanismus hat einen bewegbaren Träger mit verschiedenen Sensoren, einschließlich eines Positionssensors zum Erfassen der Position des Trägers, eines Einspannsensors zum Erfassen, dass eine Platte aufgenommen wurde, und eines Plattensensors zum Erfassen der Anwesenheit einer Platte in einem Fach o der der Anwesenheit einer von einem Antrieb ausgeworfenen Platte. Der Plattensensor ist herkömmlicherweise ein optischer Durchgangssensor, der eine Platte erfasst, wenn die Platte einen Lichtpfad zwischen einem lichtemittierenden Element und einem lichterfassenden Element unterbricht.
  • Die Vorrichtung hat auch eine Steuereinheit mit Firmware, die beispielsweise in einem Festwertspeicher (ROM) gespeichert ist. Die Firmware enthält Programme, die die Vorrichtung beim Einschalten initialisieren, die Kommunikation mit einer Host-Vorrichtung steuern, die Plattentransportfolge steuern, Fehler behandeln und verschiedene andere Verarbeitungen durchführen. Die Firmware enthält auch Informationen, die die Positionen der Fächer und die Positionen jedes Antriebs angeben.
  • In Befehlen von der Host-Vorrichtung werden die Fächer und Antriebe durch Adressen identifiziert. Wenn die Steuereinheit einen Befehl empfängt, um einen bezeichneten Antrieb zum Zugreifen auf Informationen auf einer Platte in einem bezeichneten Fach zu verwenden, steuert die Steuereinheit den Plattentransportmechanismus derart, dass der Träger in die bekannte Position des bezeichneten Faches bewegt wird, die Platte aufnimmt, die Platte zu der bekannten Position des bezeichneten Antriebs trägt und die Platte in den Antrieb einführt. Diese Operationen werden umgekehrt wiederholt, nachdem auf die gewünschten Informationen zugegriffen wurde.
  • Wenn ein Befehl dieses Typs ausgeführt wird, müssen die Adressen gültig sein; d.h., es muss eine Platte in dem bezeichneten Fach vorhanden sein, und der bezeichnete Antrieb muss in der Lage sein, die Platte anzunehmen. Die Anwesenheit von Platten in Fächern kann sich leicht ändern, da Platten zu der Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden. In vielen Fällen sind die Platten in entfernbaren Magazinen gespeichert, die jeweils mehrere Fächer haben, so dass, wenn ein Magazin hinzugefügt, entfernt oder ersetzt wird, der Zustand einer großen Anzahl von Fächern sich gleichzeitig ändern kann. Die Steuereinheit enthält demgemäß einen Lese/Schreib-Speicher mit einer Tabelle von bekannten Plattenorten. Wenn ein Magazin hinzugefügt oder ersetzt wird, bewegt die Steuereinheit den Träger so, dass der Plattensensor das Magazin abtastet, die Anwesenheit oder Abwesenheit einer Platte in jedem Fach erfasst und die Tabelle der Plattenorte entsprechend aktualisiert.
  • Diese Tabelle ermöglicht der Steuereinheit, die Spur der Plattenorte zu verfolgen, aber sie erleichtert nicht die Installation oder die Entfernung von Antrieben. Herkömmliche Firmware ist unter der Annahme kodiert, dass die Antriebe permanent installiert sind und dass sich ihre Positionen nicht ändern. Wenn ein Antrieb entfernt wird oder ein neuer Antrieb installiert wird oder ein Antrieb von einer Position zu einer anderen bewegt wird, ist es erforderlich, die Bibliotheksvorrichtung abzuschalten und die Firmware zu aktualisieren, indem beispielsweise der ROM ersetzt wird. Dies schafft beträchtliche Probleme bei dem Betrieb und der Wartung der Vorrichtung.
  • Ein anderer Problemtyp tritt, wenn eine Platte aus einem Antrieb ausgeworfen wird. Wenn sie zu kräftig ausgeworfen wird, kann die Platte den Plattentransportmechanismus beschädigen, oder die Platte selbst kann beschädigt werden oder herunterfallen. Wenn eine Platte auf eine unbeabsichtigte Stelle fällt, können weitere Probleme wie elektrische Kurzschlüsse auftreten. Als eine Lösung dieser Probleme ist herkömmlicherweise ein Anschlag zusammen mit jedem Antrieb vorgesehen, der so angeordnet ist, dass er ein zu weites Ausstoßen der Platte verhindert. Diese Lösung ist jedoch nicht vollkommen, da der Anschlag gebogen oder nach seiner Installation aus seiner Lage bewegt werden kann, oder es kann vergessen werden, ihn überhaupt zu installieren.
  • Die Sensoren sind ebenfalls eine Quelle für Probleme dahingehend, dass sie den mechanischen Entwurf der Fächer, Träger, Antriebe und Anschläge einschränken. Insbesondere bewirkt die Verwendung eines optischen Durchgangssensors als Plattensensor Beschränkungen für den Entwurf. Eine genaue Ausrichtung des lichtemittierenden mit dem lichterfassenden Element ist bei diesem Sensor ebenfalls erforderlich.
  • EP-A-0 834 382 offenbart ein Beispiel für eine Bibliotheksvorrichtung für Aufzeichnungsmediumkassetten, die ähnlich der obigen Beschreibung ist, enthaltend einen Anschlag gegenüber einem Kassetteneinlass-/auslassende einer Antriebseinheit, um einen zu starken Auswurf der Kassette aus der Antriebseinheit zu verhindern.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist wünschenswert, durch einen Plattenauswurf bewirkte Beschädigungen zu verhindern.
  • Es ist auch wünschenswert, die Installation und die Entfernung von Antrieben bei einer Plattenbibliotheksvorrichtung zu vereinfachen.
  • Es ist auch wünschenswert, Entwurfsbeschränkungen aufgrund von Sensoren in einer Plattenbibliotheksvorrichtung zu verringern.
  • Die Erfindung stellt eine Plattenbibliotheksvorrichtung wie im Anspruch 1 dargestellt zur Verfügung.
  • Bevorzugte Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
  • Fehlfunktionen aufgrund des Plattenauswurfs werden verhindert, indem die Anwesenheit und Abwesenheit der Anschläge erfasst wird und indem erfasst wird, ob die Anschläge korrekt installiert sind.
  • Die Installation und die Entfernung von Antrieben werden vereinfacht, indem die Positionen von installierten Antrieben erfasst und die Antriebsinformationen automatisch aktualisiert werden.
  • Entwurfseinschränkungen aufgrund von Sensoren werden verringert durch die Verwendung eines reflektierenden optischen Sensors als Plattensensor.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den beigefügten Zeichnungen:
  • 1 ist eine perspektivische Zeichnung eines Magazins;
  • 2 ist eine perspektivische Zeichnung einer Plattenbibliotheksvorrichtung, die das erste und das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung illustriert;
  • 3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung nach 2;
  • 4 ist ein Blockschaltbild der Steuereinheit in der Plattenbibliotheksvorrichtung;
  • 5A ist ein Flussdiagramm einer Operation, durch die der Platten- und Antriebszustand geprüft wird;
  • 5B ist ein Wellenformdiagramm, das das Ausgangssignal des Schlitzsensors bei dieser Operation illustriert;
  • 5C ist eine Wellenform, die das Ausgangssignal des Plattensensors bei dieser Operation illustriert;
  • 6 ist eine Seitenansicht, die zwei Antriebe und deren Anschläge illustriert;
  • 7 ist ein Wellenformdiagramm, das die Erfassung der Anschläge in 6 illustriert;
  • 8A ist eine teilweise Draufsicht auf eine Plattenbibliotheksvorrichtung, die ein drittes und ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung illustriert;
  • 8B ist eine teilweise Vorderansicht der Vorrichtung nach 8A; und
  • 8C ist eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung nach 8A.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden mit Bezug auf die angefügten Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Teile durch gleiche Bezugszeichen bezeichnet sind. Die Elemente und Operationen, die den Ausführungsbeispielen gemeinsam sind, werden zuerst beschrieben.
  • Gemäß 1 sind Platten 1 in Fächern 3 in einem Magazin 5 gespeichert. Die Platten sind sich drehende kreisförmige Speichermedien beispielsweise vom optischen oder magnetooptischen Typ. Die kreisförmigen Platten selbst sind nicht sichtbar, da sie von quadratischen Gehäusen oder Dosen umschlossen sind. Die kombinierte Anordnung aus einer Platte und ihrem Gehäuse wird nachfolgend als Platte 1 bezeichnet.
  • Gemäß 2 ist das Magazin 5 entfernbar in der Plattenbibliotheksvorrichtung angrenzend an eine Schlitzplatte 7 angeordnet. Die Positionen der Fächer 3 in dem Magazin 5 entsprechen den Positionen von Schlitzen 9 in der Schlitzplatte 7. Unterhalb des Magazins 5 ist zumindest ein Antrieb 11 installiert. Die Positionen, an denen die Antriebe 11 installiert sind, entsprechend auch den Positionen von Schlitzen 9 in der Schlitzplatte 7. Jeder Antrieb 11 hat Vorrichtungen (nicht sichtbar) zum Erfassen der Anwesenheit einer geladenen Platte 1, zum Wiedergeben von auf der Platte aufgezeichneten Informationen und zum Auswerfen der Platten. Ein Antrieb 11 kann auch Vorrichtungen zum Aufzeichnen von Informationen auf einer Platte 1 haben. Das Aufzeichnen und Wiedergeben von Informationen wird nachfolgend allgemein als "Zugreifen auf Informationen" bezeichnet. Die Antriebe 11 entsprechen den Spezifikationen des Standards für Schnittstellen für kleine Computersysteme (SCSI).
  • Platten 1 werden von einem Träger 13 zwischen dem Magazin 5 und den Antrieben 11 transportiert, der gleitend auf einem Paar von vertikalen Führungswellen 15 angeordnet ist. Der Träger 13 ist an einem vertikalen Gurt 17 angebracht, der um Riemenscheiben 19 durch einen Gurtmotor 21 angetrieben ist. Der Träger 13 ist mit einem Aufnehmer 23 versehen, der durch einen Aufnehmermotor 15 angetrieben wird. Der Aufnehmer 23 bewegt sich vorwärts, um Platten 1 von dem Magazin 5 aufzunehmen, Platten 1 in die Antriebe 11 zu laden und von den Antrieben 11 ausgeworfene Platten 1 aufzunehmen. Der Aufnehmer 23 bewegt sich in die in der Zeichnung gezeigte zurückgezogene Position, während eine Platte 1 von dem Träger 13 getragen wird.
  • Der Träger 13 ist mit einem Schlitzsensor 27 ausgestattet, der die Positionen der Schlitze 9 in der Schlitzplatte 7 erfasst. Der Schlitzsensor 27 ist ein optischer Sensor vom Durchgangstyp mit einem lichtemittierenden Element und einem lichterfassenden Element, die sich auf entgegensetzen Seiten der Schlitzplatte 7 befinden. (Das lichtemittierende Element und das lichterfassende Element sind in den Zeichnungen nicht sichtbar.) Wenn sich der Träger 13 bewegt, erzeugt der Schlitzsensor 27 ein elektrisches Signal, das beispielsweise jedes Mal, wenn der Träger 13 einen Schlitz 9 passiert, ansteigt.
  • Bei den ersten sechs Ausführungsbeispielen hat der Träger 13 auch einen Plattensensor, der die Anwesenheit von in den Fächern aufgenommenen und ausgeworfenen Platten 1 erfasst. Bei den ersten drei Ausführungsbeispielen ist der Plattensensor 29 ein optischer Sensor vom Durchgangstyp, der ein lichtemittierendes und ein lichterfassendes Element aufweist, die sich auf entgegengesetzten Seiten des Raums befinden, der von den Vorderteilen von in dem Magazin 5 gespeicherten oder von den Antrieben 11 ausgeworfenen Scheiben 1 eingenommen wird, wie in 2 gezeigt ist. Der Plattensensor 29 gibt ein elektrisches Signal aus, das beispielsweise ansteigt, wenn das emittierte Licht von einer Platte 1 blockiert wird, und niedrig ist, wenn das Licht nicht blockiert wird.
  • Gemäß 3 können mehrere Magazine 5 gleichzeitig in der Plattenbibliotheksvorrichtung installiert werden. Die Magazine 5 und Antriebe 11 sind in unterschiedlichen Höhen befestigt, wobei sie direkt übereinander ausgerichtet sind.
  • Die Plattenbibliotheksvorrichtung enthält auch eine Steuereinheit (in den 2 und 3 nicht gezeigt), die den Gurtmotor 21, den Aufnehmermotor 25 und die Antriebe 11 steuert. Gemäß 4 umfasst die Steuereinheit 31 eine Verarbeitungseinheit wie eine Mikroprozessoreinheit (MPU) 33, einen ROM 35, eine Lese/Schreib-Speichereinheit 37, eine großintegrierte Eingangs/Ausgangs-Schaltung (I/O-LSI) 39, eine SCSI-Steuervorrichtung 41 und eine Motorantriebsschaltung 43. Die MPU 33, der ROM 35, die Lese/Schreib-Speichereinheit 37, die I/O-LSI 39 und die SCSI-Steuervorrichtung 41 sind durch einen Bus 45 miteinander verbunden, der auch mit einer externen Hostvorrichtung wie einem Computer (nicht sichtbar) verbunden ist.
  • Der ROM 35 speichert die Firmware der Plattenbibliotheksvorrichtung. Wenn die Vorrichtung eingeschaltet wird, wird die Firmware aus dem ROM 35 in die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 geladen. Während der Operation speichert die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 auch Antriebsinformationen, die die Anzahl von installierten Antrieben 11 und die von ihnen eingenommenen Positionen anzeigen, und Platteninformationen, die die Positionen von Fächern 3, in denen sich gegenwärtig Platten befinden, Positionen von Antrieben 11, in die Platten 1 gegenwärtig geladen sind, und die Positionen von Antrieben 11, in denen ausgeworfene Platten 1 verbleiben, anzeigen. Die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 weist beispielsweise eine Kombination von flüchtigen und nichtflüchtigen Speichervorrichtungen auf.
  • Die MPU 33 empfängt Signale von dem Schlitzsensor 27 und von dem Plattensensor 29, falls vorhanden, und steuert die Vorrichtung durch Ausführung der Firmware in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37. Die I/O-LSI 39 überträgt von den Platten 1 wiedergegebene Informationen oder auf den Platten 1 aufzuzeichnende Informationen zwischen den Antrieben 11 und dem Bus 45. Die I/O-LSI 39 empfängt auch Signale von den Antrieben 11, die anzeigen, ob sie geladene Platten enthalten oder nicht, und meldet dies der MPU 33. Zusätzlich überträgt die I/O-LSI 39 Steuersignale von der MPU 33 zu der Motorantriebsschaltung 43, die den Gurtmotor 21 und den Aufnehmermotor 25 antreibt. Die SCSI-Steuervorrichtung 41 steuert die Kommunikation zwischen der MPU 33, den Antrieben 11 und der Hostvorrichtung.
  • Die Hostvorrichtung gibt Befehle aus, in denen die Antriebe 11, die Fächer 3 in den Magazinen 5, der Träger 13 und andere Elemente durch Adressen identifiziert werden. Ein typischer Befehl weist die MPU 33 an, eine Platte aus dem n-ten Fach in den m-ten Antrieb zu laden, wobei n und m positive ganze Zahlen sind. Um diesen Befehl auszuführen, bezieht sich die MPU 33 zuerst auf die Platteninformationen in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37, um zu prüfen, dass eine Platte 1 in dem n-ten Fach 3 vorhanden ist und ein Antrieb 11 an der m-ten Position installiert ist, und dass der Antrieb 11 nicht eine geladene oder ausgeworfene Platte enthält. Wenn diesen Bedingungen genügt ist, bewegt die NPU 33 den Träger 13 aus seiner gegenwärtigen Position zu der Position des n-ten Fachs, wie durch Zählen von durch den Schlitzsensor 27 erfassten Schlitzen festgestellt wird, hält dann den Träger 13 an und aktiviert den Aufnehmermotor 25. Der Aufnehmer 23 bewegt sich vorwärts, ergreift die Platte 1, bewegt sich dann zurück und platziert die Platte 1 auf dem Träger 13. Als Nächstes bewegt die MPU 33 den Träger 13 zu der Position des m-ten Antriebs. Hier wird der Aufnehmer 23 wieder vorwärts bewegt, wobei er die Platte 1 in den Antrieb 11 einführt, und dann zurück, wobei er die Platte 1 in den Antrieb geladen zurücklässt. An diesem Punkt empfängt die MPU 33 ein Signal von dem Antrieb 11 über die I/O-LSI 39, das anzeigt, dass die Platte 1 geladen wurde. Die MPU 33 aktualisiert dann die Platteninformationen in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37, um den geänderten Ort der Platte 1 anzuzeigen.
  • Es wird wieder auf 2 Bezug genommen, gemäß der bei dem ersten Ausführungsbeispiel die Antriebe 11 in Befestigungsgliedern 47 angeordnet sind, zusammen mit jeweiligen Anschlägen 49. Die Vorrichtung hat insgesamt M vorbestimmte Antriebspositionen, entsprechend M Schlitzpositionen, wobei M eine ganze Zahl größer als eins ist. Jeder Antrieb 11 ist in einer dieser Positionen installiert, aber es müssen nicht alle M Positionen besetzt sein. Der niedrigste Schlitz 9 der Schlitzplatte 7 entspricht nicht einer Antriebsposition, sondern liefert einen Anfangsbezug für die Po sitionierung.
  • Der Plattensensor 29 bei dem ersten Ausführungsbeispiel erfasst sowohl die Platten 1 als auch die Anschläge 49 der Antriebe 11. Es wird wieder auf 3 Bezug genommen, in der die Anschläge 49 ausgeworfene Platten 1 an Positionen zurückhalten, an denen die Vorderkanten der Platten mit den Vorderkanten von Platten 1, die in den Fächern 3 in den Magazinen 5 gespeichert sind, ausgerichtet sind. Das lichtemittierende und das lichterfassende Element des Plattensensors 29 sind geringfügig vor der Position ausgerichtet, gesehen von den Trägern 13 aus, so dass Licht durch in den Fächern 3 gespeicherte Platten 1, aus den Antrieben 11 ausgeworfene Platten 1 und die Stützarme der Anschläge 49 unterbrochen werden kann.
  • Um Platteninformationen und Antriebsinformationen zu erwerben, wenn die Plattenbibliotheksvorrichtung eingeschaltet ist, führt, nachdem die Firmware in die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 geladen wurde, die MPU 33 automatisch die in 5A gezeigte Operation durch. Die Buchstaben "m" und "n) bezeichnen ganze Zahlen entsprechend möglichen Antriebsinstallationspositionen und Fachpositionen. N ist eine positive ganze Zahl, die die höchstmögliche Fachposition bezeichnet; "n" nimmt Werte von eins bis N an. Die Schlitzplatte 7 hat M + N Schlitze 9 zusätzlich zu dem niedrigsten Bezugsschlitz. Die Anzahl von Fächern 3, die tatsächlich in der Vorrichtung vorhanden sein können, sein weniger als N betragen, abhängig von der Anzahl von installierten Magazinen 5.
  • Wenn diese Operation startet (Schritt 101), gibt die MPU 33 Befehle zu der Motorantriebsschaltung 43 aus, die bewirken, dass der Träger 13 abwärts bewegt wird und an der Bezugsposition anhält, an der der unterste Schlitz 9 erfasst wird (Schritt 102). Die MPU 33 gibt dann einen Befehl für den Träger 13 aus, sich aufwärts zu bewegen (Schritt 103). Wenn sich der Träger 13 aufwärts bewegt, liest die MPU 33 die Ausgangssignale des Schlitzsensors 27 (Schritt 104) und des Plattensensors 29 (Schritt 105). Durch Zählen der Anzahl von von dem Schlitzsensor 27 erfassten Schlitzen 9 bestimmt die MPU 33 die Position des Trägers 13 (Schritt 106).
  • Die von der MPU 33 erkannten Positionen enthalten die m-te Anschlagposition, welches die Position ist, an der ein Anschlag durch den Plattensensor 29 erfasst wird, wenn ein Antrieb 11 in der m-ten Position installiert ist; die m-te Plattenauswurfposition, die die Position ist, an der eine ausgeworfene Platte durch den Plattensensor 29 erfasst wird, wenn ein Antrieb 11 in der m-ten Position installiert ist und eine ausgeworfene Platte 1 in diesem Antrieb vorhanden ist; und die n-te Fachposition, die die Position ist, an der eine Platte 1 durch den Plattensensor 29 erfasst wird, wenn eine in dem n-ten Fach 3 vorhanden ist.
  • 5B zeigt die von dem Schlitzsensor 27 ausgegebene Wellenform, wenn der Träger 3 zwei Antriebspositionen passiert. 5C zeigt die von dem Plattensensor 29 ausgegebene entsprechende Wellenform, die die Erfassung eines Antriebs mit einer ausgeworfenen Platte an einer Position und eines Antriebs ohne ausgeworfene Platte an der nächsten Position illustriert. Die Antriebe werden durch die Anwesenheit ihrer Anschläge erfasst.
  • Wenn der Träger 13 die m-te Anschlagposition erreicht (Schritt 107), wobei m eine ganze Zahl von eins bis M ist, wird das Ausgangssignal des Plattensensors 29 geprüft (Schritt 108), um festzustellen, ob ein Antrieb 11 in der m-ten Position installiert ist. Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 hoch ist (HI), bestimmt die MPU 33, dass ein Antrieb 11 in der m-ten Position vorhanden ist (Schritt 109). Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 niedrig (LO) ist, bestimmt die MPU 33, dass kein Antrieb 11 in der m-ten Position vorhanden ist (Schritt 110).
  • Wenn ein Antrieb 11 in der m-ten Position vorhanden ist, dann wird, wenn der Träger 13 die m-te Plattenauswurfposition erreicht (Schritt 111), das Ausgangssignal des Plattensensors 29 geprüft (Schritt 112), um festzustellen, ob eine ausgeworfene Platte 1 in dieser Position vorhanden ist. Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 hoch ist, bestimmt die MPU 33, dass eine ausgeworfene Platte vorhanden ist (Schritt 113). Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 niedrig ist, bestimmt die MPU 33, dass keine ausgeworfene Platte vorhanden ist (Schritt 114).
  • Wenn der Träger 13 die n-te Fachposition erreicht (Schritt 115), wobei n eine ganze Zahl von eins bis N ist, wird das Ausgangssignal des Plattensensors 29 geprüft (Schritt 116), um festzustellen, ob eine Platte 1 in dem n-ten Fach 3 vorhanden ist. Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 hoch ist, bestimmt die MPU 33, dass eine Platte 1 vorhanden ist (Schritt 117). Wenn das Ausgangssignal des Plattensensors 29 niedrig ist, bestimmt die MPU 33, dass keine Platte 1 vorhanden ist (Schritt 118).
  • Diese Schritte werden wiederholt, bis festgestellt wird, dass der Träger 13 die höchste (N-te) Fachposition erreicht hat (Schritt 119). Bei jeder Wiederholung schreibt die MPU 33 die von dem Plattensensor 29 erhaltenen Informationen in einen Bereich für Positionsinformationen in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37, um den Platten- oder Antriebszustand an der entsprechenden Positionsadresse anzuzeigen (Schritt 120). Wenn irgendwelche der Antriebe 11 geladene Platten enthalten, schreibt MPU 33 auch diese Information, die von der I/O-LSI 39 erhalten wurde, in die Lese/Schreib-Speichereinheit 37 als Zustandsinformation an der entsprechenden Adresse.
  • Wenn der Träger 13 die obere Fachposition erreicht hat, hält die MPU 33 die Aufwärtsbewegung des Trägers 13 an (Schritt 121) und aktualisiert die Antriebsinformationen und Platteninformationen in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37 (Schritt 122) gemäß den in dem Schritt 120 gespeicherten Zustandsinformationen. Diese Aktualisierung kann die Übersetzung der Positionsadressen der Antriebe in von der Host-Vorrichtung verwendete SCSI-Adressen enthalten. Nachdem diese Operation beendet ist (Schritt 123) kann die MPU 33 die Antriebsinformationen und die Platteninformationen bei der Beantwortung von Befehlen von der Host-Vorrichtung verwenden, einschließlich der Entscheidung, ob die Befehle gültig oder ungültig sind. Die MPU 33 kann auch die Hostvorrichtung über den gegenwärtigen Ort und Zustand von installierten Antrieben informieren, sowie die Orte, an denen Platten vorhanden sind.
  • Während die Plattenbibliotheksvorrichtung arbeitet, kann von Zeit zu Zeit ein Magazin 5 hinzugefügt oder entfernt werden, oder ein Magazin 5 kann vorübergehend entfernt werden, um neue Platten aufzunehmen, und dann ersetzt werden. In gleicher Weise kann ein Antrieb 11 hinzugefügt, entfernt oder vorübergehend entfernt für die Wartung und dann ersetzt werden. Nach jedem dieser Vorgänge führt die MPU 33 automatisch eine Operation durch, die ähnlich der in 5A ist, um etwaige Änderungen im Platten- oder Antriebszustand zu erfassen und die Platten- oder Antriebsinformationen zu aktualisieren. Zusätzlich kann zu jeder erforderlichen Zeit die Hostvorrichtung einen Befehl ausgeben, damit die MPU 33 den Fachzustand aller Magazine 5 oder den Zustand aller Antriebe 11 oder den Zustand von beiden prüft und die Platteninformationen oder Antriebsinformationen entsprechend aktualisiert. Die Plattenbibliotheksvorrichtung kann auch mit Schaltern oder Knöpfen versehen sein für die Initialisierung dieser Vorgänge durch manuelle Steuerung.
  • Indem der Vorrichtung ermöglicht wird, die Positionen und den Zustand von installierten Antrieben 11 automatisch zu erfassen, ermöglicht das erste Ausführungsbeispiel, dass Antriebe hinzugefügt, entfernt oder ersetzt werden ohne das Erfordernis, die Firmware der Plattenbibliotheksvorrichtung zu ändern.
  • Durch Erfassen der Anwesenheit eines Antriebs 11 anhand der Anwesenheit seines Anschlags 49, verhindert das erste Ausführungsbeispiel die Verwendung eines Antriebs 11, der fehlerhaft ohne einen Anschlag 49 installiert wurde, wodurch Ereignisse wie heruntergefallene oder beschädigte Platten, die sich aus fehlenden Anschlägen ergeben können, vermieden werden.
  • Diese Merkmale nach dem ersten Ausführungsbeispiel führen zu einer Vorrichtung, die einfach zu betreiben und zu warten ist.
  • Als Nächstes wird das zweite Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • Es wird wieder auf die 2 und 3 Bezug genommen, in denen gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel die Antriebe 11 zusammen mit Anschlägen 49 in Befestigungsgliedern 47 angeordnet sind, und der Plattensensor 29 erfasst sowohl die Platten 1 als auch die Anschläge 49, wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist. Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dahingehend, dass die Positionen der installierten Antriebe 11 der MPU 33 bekannt sind beispielsweise aufgrund von in der in dem ROM 35 gespeicherten Firmware eingebetteten Informationen oder in einer nicht flüchtigen Speichervorrichtung in der Lese/Schreib-Speichereinheit 37 gespeicherten Informationen.
  • 6 zeigt zwei Antriebe 11, die mit D1 und D2 bezeichnet sind, mit jeweiligen Anschlägen 49, die mit ST1 und ST2 bezeichnet sind, in Positionen entsprechen zwei Schlitzen 9, die mit SL1 und SL2 bezeichnet. Der Anschlag ST1 ist korrekt angeordnet, und er ist gezeigt, wie er eine ausgeworfene Platte 1 in der beabsichtigten Weise anhält. Der Anschlag ST2 ist in einer nicht korrekten Position angeordnet, und er ist nicht in der Lage, eine ausgeworfene Platte ordnungsgemäß anzuhalten.
  • 7 zeigt die von dem Schlitzsensor 27 und dem Plattensensor 29 ausgegebenen Wellenformen, wenn sich der Träger 13 an den beiden Antrieben D1 und D2 in 6 vorbei aufwärts bewegt. Der die Erfassung des Anschlags ST1 darstellende hohe Impuls tritt unmittelbar vor dem die Erfassung des Schlitzes SL1 dar stellenden hohen Impuls auf. Der nächste hohe Impuls, der von dem Plattensensor 29 ausgegeben wird, zeigt die ausgeworfene Platte im Antrieb D1 an. Der nächste hohe Impuls von dem Plattensensor 29, der den nicht korrekt installierten Anschlag ST 2 anzeigt, ist gegenüber seiner normalen Position (durch die strichlierte Linie gezeigt) nach vorwärts verschoben in Beziehung zu dem Impuls von dem Schlitzsensor 27, der den Schlitz SL 2 anzeigt.
  • Die Firmware der Plattenbibliotheksvorrichtung bei dem zweiten Ausführungsbeispiel enthält Werte, die erwarte die Zeitbeziehungen zwischen den von dem Schlitzsensor 27 und dem Plattensensor 29 ausgegebenen Impulsen anzeigen, wenn ein Anschlag 49 in der korrekten Position in Beziehung zu der Position eines Antriebs 11 erfasst wird. Beispielsweise kann die erwartete Dauer des den Anschlag 49 anzeigenden Impulses gespeichert werden, zusammen mit der maximalen zulässigen Verzögerung von diesem Impuls zu dem den Schlitz 9 anzeigenden Impuls.
  • Wenn die Plattenbibliotheksvorrichtung zuerst eingeschaltet wird, bewegt die MPU 33 den Träger 13 an jeder bekannten Antriebsposition vorbei und vergleicht die von dem Schlitzsensor 27 und dem Plattensensor 29 ausgegebenen Wellenformen mit den gespeicherten Werten. Wenn ein Anschlag 49 eine anomale Wellenform erzeugt, oder wenn kein Anschlag 49 an einer bekannten Antriebsposition erfasst wird, benachrichtigt die MPU 33 die Hostvorrichtung, so dass eine schnelle Aktion durchgeführt werden kann, um die Situation zu korrigieren. Die MPU 33 aktualisiert auch die in der Lese/Schreib-Speichereinheit 31 gespeicherten Antriebsinformationen, um anzuzeigen, dass der Antrieb 11 mit dem fehlerhaften Anschlag 49 nicht verwendet werden soll. In 6 wird der Antrieb D1 verwendet, der Antrieb D2 jedoch nicht.
  • Während der Operation der Plattenbibliotheksvorrichtung fährt die MPU 33 fort, die Wellenformen des Anschlags 49 zu überwachen. Wenn eine anomale Wellenform erfasst wird, möglicherweise, weil ein Anschlag 49 verformt wurde oder sich in eine nicht korrekte Position bewegt hat, wird der entsprechende Antrieb 11 außer Betrieb genommen.
  • Wie in 7 illustriert ist, folgt der eine ausgeworfene Platte anzeigende Impuls dicht dem Impuls des Anschlags 49. In Abhängigkeit von der Gestalt des Anschlags 49 können die beiden Impulse schwer zu unterscheiden sein. Wenn in diesem Fall ein anomal langer Impuls erfasst wird, nimmt die MPU 33 an, dass eine ausgeworfene Platte 1 vorhanden sein kann und entweder die Platte in den Antrieb 11 lädt oder die Platte in ein leeres Fach 3 zurückbringt, und prüft dann wieder die Wellenform des Anschlags 49.
  • Durch Erfassung fehlender, verformter oder nicht korrekt positionierter Anschläge 49 verhindert das zweite Ausführungsbeispiel Funktionsstörungen bei dem Plattenauswurf und mögliche Beschädigungen.
  • Das erste und das zweite Ausführungsbeispiel können kombiniert werden. Die MPU 33 kann die Anwesenheit oder Abwesenheit von Antrieben 11 anhand der Anwesenheit oder Abwesenheit ihrer Anschläge 49 erfassen, und sie kann auch nicht korrekt positionierte oder verformte Anschläge 49 anhand der Gestalt und der Zeit der Sensorwellenformen erfassen.
  • Als Nächstes wird das dritte Ausführungsbeispiel be schrieben.
  • Gemäß der teilweisen Draufsicht in 10A ist jeder Antrieb bei dem dritten Ausführungsbeispiel mit einem Anschlag 49 versehen, um ausgeworfene Platten 1 zurückzuhalten. Zur Erfassung der ausgeworfenen Platten und in den Fächern aufgenommenen Platten verwendet das dritte Ausführungsbeispiel einen reflektierten optischen Plattensensor 53. Der Plattensensor 53 ist auf der Vorderseite des Trägers 13 befestigt, wobei er den Platten 1 und Anschlägen 49 zugewandt ist. Der Plattensensor 53 weist ein lichtemittierendes Element und ein lichterfassendes Element (nicht sichtbar) auf, die von einem einzelnen Gehäuse umgeben sind. Wenn der Plattensensor 53 in derselben Höhe wie eine Platte 1 oder ein Anschlag 49 positioniert ist, wird ein Teil des von dem lichtemittierenden Element emittierten Lichts von der Vorderkante der Platte 1 oder dem Anschlag 49 zu dem Plattensensor 53 zurück reflektiert. Der optische Pfad zwischen dem Plattensensor 53 und einer ausgeworfenen Platte 1 oder einem Anschlag 49 ist kurz und das reflektierte Licht wird ohne weiteres durch das Lichterfassungselement erfasst.
  • Es wird nun auf die Vorderansicht in 10B Bezug genommen, in der die Anschläge 49 L-förmig sind und die ausgeworfenen Platten 1 durch den hohen Schenkel des L zurückgehalten werden. Der Weg des von dem Plattensensor 53 emittierten Lichtpunktes kreuzt den unteren Schenkel des L, so dass der Plattensensor 53 sowohl von dem Anschlag 49 reflektiertes Licht als auch von einer ausgeworfenen Scheibe 1 reflektiertes Licht, wenn eine solche vorhanden ist, erfassen kann. Das von von der Oberfläche eines Antriebs 11 oder von einer geladenen Scheibe 1 reflektierten Licht erzeug te schwächere Signal wird ignoriert.
  • Gemäß 10C wird kein reflektiertes Licht erfasst, wenn der Träger 13 zwischen Antrieben 11 positioniert ist.
  • Das dritte Ausführungsbeispiel arbeitet wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei der in dem Flussdiagramm nach 5A gezeigte Vorgang abläuft, um anfängliche Platteninformationen und Antriebsinformationen zu erwerben, wenn die Plattenbibliotheksvorrichtung eingeschaltet wird, wobei Antriebe 11 durch die Anwesenheit ihrer Anschläge 49 erfasst werden.
  • Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben ist, vereinfacht das dritte Ausführungsbeispiel die Installation und die Entfernung von Antrieben 11 und verhindert Fehlfunktionen aufgrund fehlender Anschläge 49. Das dritte Ausführungsbeispiel ergibt auch den Vorteil einer reflektierenden optischen Sensorkonfiguration, die kompakter als eine optische Durchgangssensorkonfiguration ist, erfordert weniger Leitungsverdrahtung, bedingt weniger Einschränkungen für den Entwurf der Vorrichtung und erfordert keine genaue Ausrichtung zwischen dem lichtemittierenden und dem lichterfassenden Element.
  • Als Nächstes wird das vierte Ausführungsbeispiel beschrieben. Das vierte Ausführungsbeispiel kombiniert die Merkmale des zweiten und des dritten Ausführungsbeispiels.
  • Das vierte Ausführungsbeispiel hat einen reflektierenden optischen Plattensensor 53, der an derselben Position wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel an gebracht ist, wie in den 10A, 10B und 10C gezeigt ist. Das von einem korrekt und einem nicht korrekt angebrachten Anschlag 49 reflektierte Licht ergibt Sensorausgangs-Wellenformen, die ähnlich den in 7 gezeigten sind. Der hohe und der niedrige Pegel, der von dem Plattensensor 53 ausgegebenen Wellenform kann umgekehrt sein, aber das Zeitverhalten der Wellenformen ist dasselbe wie in 7. Wie bei dem zweiten Ausführungsbeispiel enthält die Firmware Daten, die die erwartete, von einem korrekt angebrachten Anschlag 49 erzeugte Wellenform beschreiben. Die MPU 33 vergleicht die tatsächlich erfasste Wellenform mit der erwarteten Wellenform und gibt einen Alarm aus, wenn die beiden nicht ähnlich sind, oder wenn keine Anschlagwellenform an einer bekannten Antriebsposition erfasst wird.
  • Wie das zweite Ausführungsbeispiel verhindert das vierte Ausführungsbeispiel Fehlfunktionen bei dem Plattenauswurf aufgrund von fehlenden, verformten oder nicht korrekt angebrachten Anschlägen 49. Das vierte Ausführungsbeispiel liefert auch eine kompakte Sensorkonfiguration mit verringerten Verdrahtungsanforderungen und herabgesetzten Entwurfsbeschränkungen, wobei eine Ausrichtung des lichtemittierenden und des lichterfassenden Elements nicht erforderlich ist.
  • Die Erfindung wurde in Beziehung auf eine Plattenbibliotheksvorrichtung beschrieben, bei der die Magazine 5 und die Antriebe 11 vertikal ausgerichtet sind und der Träger 13 sich vertikal bewegt, aber die Erfindung kann auch bei einer Vorrichtung praktiziert werden, bei der die Magazine 5 und die Antriebe 11 horizontal ausgerichtet sind und der Träger 13 sich horizontal bewegt.
  • Der Fachmann erkennt, dass weitere Variationen innerhalb des nachfolgend beanspruchten Bereichs möglich sind.

Claims (6)

  1. Plattenbibliotheksvorrichtung mit zumindest einem Plattenantrieb (11), welcher Plattenantrieb (11) einen Anschlag (49) zum Begrenzen der Bewegung einer ausgeworfenen Platte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Mittel zum Identifizieren, ob der Anschlag (49) korrekt positioniert ist oder nicht, aufweist.
  2. Plattenbibliotheksvorrichtung nach Anspruch 1 mit mehreren Fächern (3) zur Aufnahme von Platten (1), einem mit einer auswählbaren der Platten beladbarem Antrieb (11) für den Zugriff zu Informationen auf der geladenen Platte, dann Auswerfen der geladenen Platte, und einem motorgetriebenen Träger (13) zum Befördern der Platten zwischen den Fächern und dem Antrieb, wobei: der Anschlag (49) ist zusammen mit dem Antrieb (11) angebracht zum Zurückhalten von von dem Antrieb ausgeworfenen Platten (1); die Vorrichtung einen auf dem Träger (13) angebrachten Plattensensor (29) aufweist zum Erfassen der in den Fächern (3) aufbewahrten Platten (1), Erfassen der von den Antrieb (11) ausgeworfenen Platten und Erfassen des Anschlags (49); und eine Steuereinheit (31) mit dem Plattensensor (29) gekoppelt ist zum Steuern des Antriebs (11) und des Trägers (13), und zum Verhindern der Verwendung des Antriebs, wenn der Anschlag (49) nicht von dem Plattensensor erfasst wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der der Antrieb (11) einer von mehreren Antrieben (11) ist, die an unterschiedlichen Positionen in der Plattenbibliotheksvorrichtung installierbar sind, und die Steuereinheit (31) aufweist: eine Lese/Schreib-Speichereinheit (37) zum Speichern von Antriebsinformationen, die anzeigen, welche der Positionen durch die Antriebe (11) eingenommen sind; und eine Verarbeitungseinheit (33), die automatisch die Antriebsinformationen gemäß der Erfassung von Anschlägen (49) an den Positionen durch den Plattensensor (29) aktualisiert.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Steuereinheit (31) einen Speicher (37) hat, der Antrieb (11) in einer in dem Speicher beschriebenen Position installiert ist, die Steuereinheit den Plattensensor (29) verwendet, um zu erfassen, ob der Anschlag (49) in einer korrekten Position in Beziehung zu dem Antrieb installiert ist, und die Steuereinheit die Verwendung des Antriebs verhindert, wenn der Anschlag nicht in der korrekten Position installiert ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der der Plattensensor ein reflektierender optischer Sensor (53) ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 2, weiterhin aufweisend: eine Schlitzplatte (7) mit mehreren Schlitzen (9); und einen auf dem Träger (13) angebrachten Schlitz sensor (27) zum Erfassen der Schlitze (9) und zum Benachrichtigen der Steuereinheit (31); wobei die Steuereinheit (31) eine Verarbeitungseinheit (33) hat, die den Träger (13) durch Zählen der von dem Schlitzsensor (27) erfassten Schlitze (9) positioniert.
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