DE698684C - Schienenstromschliesser - Google Patents
SchienenstromschliesserInfo
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- DE698684C DE698684C DE1937F0082310 DEF0082310D DE698684C DE 698684 C DE698684 C DE 698684C DE 1937F0082310 DE1937F0082310 DE 1937F0082310 DE F0082310 D DEF0082310 D DE F0082310D DE 698684 C DE698684 C DE 698684C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/02—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
- B61L1/04—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle
- B61L1/045—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle actuated by fluid-pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Im Eisenbahnsignalwesen werden zur selbsttätigen Signalgebung Schienenstromschließer
verwendet, die durch die beim Vorüberfahren eines Zuges hervorgerufene Schienendurchbiegung
betätigt werden. Gegenstand des Patents 684636 ist ein Schienenstromschließer mit einer oder mehreren von einem luft- oder
gasförmigen Druckübertragungsmittel angefüllten Druckkammern, deren Inhalt durch
to die Schienendurchbiegung verändert, wird,
und einer an den Druckkammern angeschlossenen, mit einer Quecksilbersäule versehenen
U-förmigen Kontaktröhre, wobei das gas- oder luftförmige Druckübertragungsmittel
unmittelbar auf die Quecksilbersäule wirkt. Die Druckkammern können Überdruck- oder Unterdruckkammern sein.
Erfindungsgemäß ist in die Luftzuführungskanäle zu der Kontaktröhre ein die Kontakt-
ao gäbe verzögerndes Luftventil eingebaut. Dadurch wird erreicht, daß beim Vorüberfahren
eines Zuges die Stöße der ,einzelnen Zugachsen
bis zu einer gewissen Höhe aufgespeichert werden, wodurch die Empfindlichkeit
des Schienenstromschließers derartig gesteigert wird, daß der Schienenstromschließer
eine einfache und billige Bauweise haben kann. Außerdem wird durch das Luftventil
die Kontaktgabe bzw. die Kontaktunterbrechung derartig verzögert, daß beim Vorüberfahren
eines Zuges keine Unterbrechung der Kontaktgabe eintritt. Außerdem wird die Kontaktgabe nach Vorüberfahren der
letzten Achse noch eine gewisse Zeit lang aufrechterhalten. Das Luftventil selbst ist ein- 3R
fach und billig. Es verschmutzt nicht und erfordert deshalb keine Wartung.
Derartige Ventile sind zu dem gleichen Zweck bei Schienenstromschließern, die mit
einer Flüssigkeit als Druckmittel und mit a°-
einem Schwimmkolben als Kontaktvorrichtung arbeiten, bereits bekannt. Die Erfindung
nach dem Zusatzpatent wird nur in Verbindung mit dem Hauptpatent gesehen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs-.. beispiele der Erfindung dargestellt. Der in-' der Abb. ι dargestellte Schienenstromschließer hat eine unterhalb der Eisenbahnschiene α angebrachte, durch einen Deckel b
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs-.. beispiele der Erfindung dargestellt. Der in-' der Abb. ι dargestellte Schienenstromschließer hat eine unterhalb der Eisenbahnschiene α angebrachte, durch einen Deckel b
to verschlossene Druckkammer c, an die eine
U-förmige Röhre d angeschlossen ist. Die Druckkammer c ist mit Luft und die U-förmige
Röhre ei zum Teil mit Quecksilber gefüllt.
-Zum Zwecke des Wärmeausgleichs und zur Vermeidung des Eindringens von Feuchtigkeit
in den Schienenstromschließer dient ein luftgefüllter Raum e, der mit dem anderen
Ende der U-förmigen Röhre d verbunden ist. Die Röhre d hat zwei Kontakte f und g, die
mit den Adern eines Signalkabels h verbunden sind. In den Luftzuführungskanal k zwischen
der Kontaktröhre d und dem Ausgleichsraum e ist ein Luftventil / eingebaut. Parallel
dazu sind zwei Luftströmungswiderstände m
und η angebracht. ■ .
Beim Vorüberfahren eines Zuges wird die Druckkammer c durch jeden Achsenstoß eingedrückt.
Durch diese Stöße wird das Quecksilbersäulchen der Kontaktröhre d infolge der
Anordnung des Ventils / bis zu einer gewissen Höhe hinaufgepumpt, so daß es die Kontakte f
und g verbindet. Bevor nach einem Achsenstoß das Quecksilber wieder in seine ursprüngliche
-Lage zurückgekehrt ist, kommt schon wieder der nächste Achsenstoß, der das
Quecksilber wieder auf die alte Höhe "bringen
würde. Dadurch tritt' während des Vorbeifahrens des Zuges keine Unterbrechung der
Kontakte / und g ein. Über die. Luftströmungswiderstände
m und η tritt nach dem Vorüberfahren des Zuges ein allmählicher
Druckausgleich ein; infolgedessen kehrt das Quecksilber langsam in seine Ruhelage zurück.
Der in der Abb. 2 dargestellte Schienenstromschließer
iat außer einer Druckkammer c eine Saugkammer 0. Ferner wird bei
ihm der allmähliche Druckausgleich nicht durch Luftsirömungswiderstände, sondern
durch eine kleine Undichtigkeit des Ventils I
erreicht, Im übrigen hat dieser Schienenstromschließer dieselbe Wirkungsweise wie
die in der Abb. 1 gezeigte Vorrichtung.
In den Abb. 3 und 4 sind Schaubilder dargestellt, in denen der jeweilige Stands des
Quecksilbers in dem rechten Schenkel der Kontaktröhre d in Abhängigkeit von der
Zeit t aufgetragen ist, und zwar zeigt die Abb. 3 die Wirkungsweise des Schienenstromschließers
ohne .und die Abb. 4 mit Luftventil/. Ohne dieses Ventil tritt, wie aus
der Abb. 3 hervorgeht, nach jeder Kontaktgabe eine Unterbrechung ein. Das Quecksilbersäulchen
pendelt in der Kontaktröhre d hin und her. Mit Luftventil werden, wie aus der Abb. 4 hervorgeht, die einzelnen Radstöße
derartig aufgespeichert und verlängert, daß einerseits ein ständig hoher Stand des
Quecksilbers und andererseits eine dauernde Kontaktgabe erreicht wird.
Claims (3)
1. Schienenstromschließer mit einer oder mehreren von einem luft- oder gasförmigen
Druckübertragungsmittel angefüllten Druckkammern und einer daran ajigeschlossenen, mit einer Quecksilbersäule
verseTienen "U-förmigen Kontaktröhre,
bei dem das Druckübertragungsmittel unmittelbar auf die Quecksilbersäule wirkt, nach Patent 684 636, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem der beiden Luftleitungskanäle der Kontaktröhre (d)
ein die Luftströmung nur in einer Riehtung verzögerndes Luftventil '(I) eingebaut
ist.
2. Schienenstromschließer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
parallel zu dem Luftventil (I) ein oder
mehrere beispielsweise aus Luftströmungswiderständen bestehende Druckausgleichseinrichtungen (m, «) angebracht
sind.
3. Schienenstromschließer nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das
Luftventil Q) eine geringe Undichtigkeit hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937F0082310 DE698684C (de) | 1937-01-29 | 1937-01-29 | Schienenstromschliesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937F0082310 DE698684C (de) | 1937-01-29 | 1937-01-29 | Schienenstromschliesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE698684C true DE698684C (de) | 1940-11-15 |
Family
ID=7113878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937F0082310 Expired DE698684C (de) | 1937-01-29 | 1937-01-29 | Schienenstromschliesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE698684C (de) |
-
1937
- 1937-01-29 DE DE1937F0082310 patent/DE698684C/de not_active Expired
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