DE565274C - Wasserstandsanzeiger - Google Patents

Wasserstandsanzeiger

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Publication number
DE565274C
DE565274C DE1930565274D DE565274DD DE565274C DE 565274 C DE565274 C DE 565274C DE 1930565274 D DE1930565274 D DE 1930565274D DE 565274D D DE565274D D DE 565274DD DE 565274 C DE565274 C DE 565274C
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Germany
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ball
valve
valves
self
locking
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Expired
Application number
DE1930565274D
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Schaeffer & Budenberg GmbH
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Schaeffer & Budenberg GmbH
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Publication date
Application filed by Schaeffer & Budenberg GmbH filed Critical Schaeffer & Budenberg GmbH
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Publication of DE565274C publication Critical patent/DE565274C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication Of The Valve Opening Or Closing Status (AREA)

Description

  • Wasserstandsanzeiger Es sind bereits Wasserstandsanzeiger mit Schraubventilen und in Ventilköpfen angeordneten selbstsperrenden Kugelventilen bekannt geworden, bei denen an den Spindeln der Schraubventile Bunde, Vorsprünge oder Aussparungen vorgesehen sind, welche die Stellung der Kugel der selbstsperrenden Ventile beeinflussen, d. h. die Abschlußkugel aus der Abschlußstellung zurückdrücken und in einer Mittelstellung zwecks Durchblasens des Wasserstandsglases zurückhalten.
  • Diese bekannte Einrichtung kann aus dem Grunde nicht einwandfrei wirken, weil die Kugel in der Offenstellung des Ventils leicht von selbst vor die zugehörige Abschlußöffnung rollen kann und zum mindesten eine starke Drosselung des Zuflusses zu dem Schauglas ergibt, so daß unter Umständen eine Fehlanzeige eintritt. Außerdem ist aber vor allen Dingen im Falle des Bruches des Glases nicht die Gewähr gegeben, daß die Kugel auch tatsächlich durch die Strömung mitgerissen und in die Abschlußstellung gebracht wird. Die Strömung kann vielmehr, ohne die Kugel zu bewegen, seitlich an dem Ventilkegel vorbei in das Anschlußrohr des gebrochenen Schauglases gelangen.
  • Die genannten Mängel werden nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß in den Ventilkammern je eine Zwischenwand angeordnet ist, die mit einer Durchtrittsöffnung für das Z'Vasser, den Dampf o. dgl. versehen ist, vor der die Kugel des selbstsperrenden Ventils in ihrer Ruhelage liegt, und die mit dem an der Ventilspindel angebrachten Bund in der Offenstellung des Schraubventils eine Führungsbahn für das Wasser, den Dampf o. dgl. und zugleich für die Kugel bei ihrer Bewegung aus der Ruhelage in die Abschlußstellung bildet.
  • Durch diese Anordnung wird die Strömung auf die Kugel selbst gerichtet, ohne daß diese bei ungestörtem Betriebe mitgenommen wird. Bei Eintreten eines Bruches des Schauglases und durch die hierdurch bedingte Strömung wird jedoch die Kugel zwangsläufig unter allen Umständen mitgerissen und vor ihre Abschlußöffnung gebracht.
  • Erhöht wird diese Betriebssicherheit noch dädurch, daß zweckmäßig in der Zwischenwand eine als Führungsbahn für die Kugel dienende Aussparung vorgesehen ist, die von der Durchtrittsöffnung in der Zwischenwand bis zu der von der Kugel abzuschließenden Öffnung reicht und die Bewegung der Kugel auf den Weg zwischen ihrer Ruhestellung und ihrer Abschlußstellung begrenzt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. t einen waagerechten Schnitt durch einen Wasserstandsventilkopf üblicher Bauart, der mit der Selbstschlußvorrichtung nach der Erfindung versehen ist. Das Ventil ist geschlossen, die Selbstschlußvorrichtung geöffnet. Abb. 2 zeigt einen der Abb, i entsprechenden senkrechten Schnitt mit geöffnetem Ventil und geschlossener Selbstschlußvorrichtung, Abb.3 eine weitere Ausführungsform in der Stellung nach Abb. i, Abb. ¢ einen Schnitt nach der Linie =A-B der Abb. 3, Abb. 5 die Vorrichtung nach Abb. 3 in der Stellung nach Abb. 2.
  • Der Kanala führt zum Kessel, der Kanalb zum eigentlichen Anzeiger oder zur Glasrohrfassung. Der Innenraum des Ventilkopfes ist durch eine Wand/ unterteilt, die an ihrer unteren Seite mit einer Öffnung g für den Durchlaß des Wassers, Dampfes o. dgl. versehen ist, vor welcher die Kugel c in der Ruhestellung liegt. Die Ventilspindel d des Absperrventils, 'dessen Kegel k in der niedergeschraubten Stellung den Kanala abschließt, ist mit einem Bunde versehen, der auf die Kugel c einwirkt.
  • Bei der in Abb.2 dargestellten Stellung gibt der Bunde die Öffnung b vollständig für die Kugel frei, so daß diese bei eintretendem Glasbruch durch den Dampf- oder Wasserstrom mitgerissen wird und die Öffnung b verschließt. Der Abschluß ist vollständig dicht. Nach Auswechslung des Glases läßt sich die Kugel durch -eine geringe Drehung der Spindel d in der Schließrichtung mittels des Bundes e von ihrem Sitz entfernen, wodurch das neue Glas in Betrieb und unter Druck gesetzt wird. Die Kugel rollt, nachdem sie von der Öffnung b durch den Bund e fortgedrückt ist, in ihre in Abb, i dargestellte Ruhelage zurück. Die Ventilspindel d wird wieder in ihre Anfangsstellung zurückgedreht. Da keine Strömung mehr stattfindet, bleibt die Kugel in Ruhe.
  • Soll der Wasserstandsanzeiger durchgeblasen werden, so wird die Ventilspindeld in eine Zwischenstellung gedreht, so daß der Bunde die Kugel von der Öffnung b zurückhält.
  • Der Strömungsverlauf ist in der Zeichnung durch Pfeile angedeutet.
  • Der Erfindungsgegenstand läßt sich sowohl im oberen als auch im unteren Ventilkopf anordnen und mit entsprechenden geringen Abänderungen auch für. andere als die dargestellten Ventilkopfkonstruktionen verwenden.
  • Der Bund ist entweder, wie in der Zeichnung dargestellt, fest mit der Spindel verbunden oder als besonderer Teil auf der Spindel angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.3 bis 5 ist an Stelle der fest angeordneten Wand l eine in das Gehäuse einschraubbare Büchse! vorgesehen, die am unteren Ende die der Durchtrittsöffnung g nach Abb. i und 2 entsprechende Durchtrittsöffnung k besitzt, vor der die Kugel c ruht. Die Büchse! ist mit einer Aussparung m versehen, die sich von der Öffnung k, also der tiefsten Lage der Kugel c bis zur höchsten Lage derselben erstreckt, in der sich die Kugel vor dem Kanal b befindet.
  • Die Aussparung m bildet im Zusammenwirken mit dem Bund e und der Spindel d eine Führung für die Kugel c, die die Bewegung dieser Kugel auf den Weg zwischen der öffnung k und dem Kanal b beschränkt und gleichzeitig den Druck des durchtretenden Wassers oder Dampfes auf die Kugel richten. Naturgemäß läßt sich eine derartige Führung auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i und 2 mit der fest im Gehäuse angeordneten Wand f vorsehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserstandsanzeiger mit Schraubventilen -und in Ventilköpfen angeordneten selbstsperrenden Kugelventilen, bei denen an den Spindeln der,Schraubventile Bunde, Vorsprünge oder Aussparungen vorgesehen sind, die die Stellung der Kugel der selbstsperrenden Ventile beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ventilkammern je eine Zwischenwand angeordnet ist, die mit .einer Durchtrittsöffnung für das Wasser, den Dampf o. dgl. versehen ist, vor der die Kugel des selbstsperrenden Ventils in ihrer Ruhelage liegt, und die mit dem an der Ventilspindel angebrachten Bund in der Offenstellung des Schraubventils eine Führungsbahn für das Wasser, den Dampf o. dgl. und zugleich für die Kugel bei ihrer Bewegung aus der Ruhelage in die Abschlußstellung bildet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zwischenwand eine als Führungsbahn für die Kugel dienende Aussparung vorgesehen ist, die von der Durchtrittsöffnung in der Zwischenwand bis zu der von der Kugel abzuschließenden Öffnung reicht und die Bewegung der Kugel auf den Weg zwischen ihrer Ruhestellung und ihrer Abschlußstellung begrenzt.
DE1930565274D 1930-01-19 1930-01-19 Wasserstandsanzeiger Expired DE565274C (de)

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DE565274T 1930-01-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE565274C true DE565274C (de) 1932-11-28

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ID=6567237

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DE1930565274D Expired DE565274C (de) 1930-01-19 1930-01-19 Wasserstandsanzeiger

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