DE47598C - Signalvorrichtung für Luftdruckbremsen - Google Patents

Signalvorrichtung für Luftdruckbremsen

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DE47598C
DE47598C DENDAT47598D DE47598DA DE47598C DE 47598 C DE47598 C DE 47598C DE NDAT47598 D DENDAT47598 D DE NDAT47598D DE 47598D A DE47598D A DE 47598DA DE 47598 C DE47598 C DE 47598C
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Germany
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air
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signaling device
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M. SCHLEIFER in Berlin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/228Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices for railway vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Einrichtung bezweckt, bei Luftdruckbremsen dem Lokomotivführer ein hörbares Zeichen zu geben, wenn während der Fahrt, sei es durch eine Zugtrennung, sei es durch das Platzen eines Gummischlauches oder der Rohrleitung, sei es durch ein Bremsen vom Coupe aus, eine Druckverminderung in der Luftdruckleitung stattfindet.
Der Signalapparat besteht aus einem Gehäuse K, welches durch einen Kolben L mit Manschetten MN in zwei Kammern X und Y abgetheilt ist. Eine Feder Z schliefst vermittelst der Kolbenspindel L den zur Pfeife führenden Kanal s ab, wenn der Apparat nicht mit Luft gefüllt ist. Die Kammer Y steht mit der zu den einzelnen Bremsapparaten führenden Leitung r durch den Kanal y in Verbindung, während die obere Kammer X mit dem Bremshahn durch den Kanal χ und das Rohr / verbunden ist. Der vor dem Signalapparat angeordnete Hahn H dient dazu, um eventuell die Signalvorrichtung von den übrigen Theilen der Luftdruckbremse abzuschliefsen.
Der Bremshahn hat die bekannte Construction. Derselbe steht mit seinen Rohranschlüssen A und B mit dem Luftbehälter bezw. mit der zu den Bremsapparaten führenden Leitung in Verbindung und besitzt im Innern den Drehschieber e, welcher von dem Handhebel F bewegt wird. Das Gehäuse d des Bremshahnes besitzt drei Oeffhungen, von denen die seitliche a, Fig. 2 und 4, mit A in Verbindung steht, die zweite c in die freie Atmosphäre führt, während die dritte b mit B communicirt. Der Drehschieber e hat eine Oeffnung, welche in der Form und Gröfse den Oeffnungen b und c entspricht, und eine halbkreisförmige Höhlung i, welche so lang ist, dafs dieselbe die Oeffhungen b und c mit einander verbinden kann. Zu diesen Oeffhungen und Durchbrechungen tritt zum Zwecke, die beabsichtigte Signalgebung zu bewirken, eine Oeffnungjp hinzu, welche in dem Drehschieber e, und eine Oeffnung o, welche in dem Gehäuse d des Bremshahnes angebracht ist. Von der Oeffnung ο aus führt eine Leitung / in die obere Kammer X der Signalvorrichtung, deren untere Kammer Y durch die Leitung r mit der zu den Bremsapparaten führenden Luftleitung in Verbindung steht.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun die folgende: Ist die Bremse gelöst und der Handgriff F des Bremshahnes auf Fahrtstellung gebracht, so befindet sich in beiden Kammern X und Y des Signalapparates der gleiche Druck, der in der Rohrleitung herrscht, da die untere Kammer Y durch die Leitung r mit der zu den einzelnen Bremsapparaten führenden Leitung und die obere Kammer X durch die Leitung / und die bei dieser Stellung mit einander communicirenden Oeffnungen ο und ρ in dem Gehäuse des Bremshahnes bezw. in dem Drehschieber mit der zu dem Luftbehälter führenden Leitung in Verbindung ist, in welcher durch die Zwischenschaltung des Reducirventils R der Luftdruck aus dem Luftbehälter bereits auf dieselbe Höhe wie in der zu den Bremsapparaten führenden Leitung reducirt worden ist. Wird " nun die Luft in der Leitung aus irgend einem Grunde zum Ausströmen gebracht, so wird dieselbe auch aus der mit der Leitung in Verbindung stehenden unteren
Kammer Y des Signalapparates ausströmen, während eine Ausströmung aus der oberen Kammer X bei dieser Stellung nicht erfolgen kann, weil diese obere Kammer X bei dieser Stellung durch I op α und A mit dem Luftbehälter in Verbindung steht.
Der Ueberdruck, der somit in der oberen Kammer X verbleibt, drückt den Kolben L abwärts, öffnet dadurch den zur Pfeife führenden Kanal s, so dafs das Signal ertönt, und zwar so lange, bis durch die Verlegung des Handhebels F von Fahrtstellung nach der Stellung »Bremse fest« die Zuströmung der Luft aus dem Luftbehälter durch das Redücirventil und den Bremshahn nach der oberen Kammer unterbrochen wird. Wenn jedoch der Lokomotivführer bremst, so ertönt die Signalpfeife nicht, weil dann die in der oberen· Kammer X befindliche Luft bei der Bewegung des Handhebels F nach der Stellung »Bremse fest« durch die Höhlung i des Drehschiebers e früher entweicht als die Luft aus der Rohrleitung und der unteren Kammer Y. Es entsteht somit dann in der oberen Kammer kein Ueberdruck, die Signalpfeife bleibt daher geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Signalvorrichtung für Luftdruckbremsen, welche gekennzeichnet ist durch die Anordnung einer Oeffnung ρ in dem Drehschieber und einer Oeffnung ο in dem Gehäuse des Bremshahnes , welche Oeffnungen bei der Fahrtstellung des Drehschiebers auf einander treffen, in Combination mit einem Cylinder, welcher zwei von einander durch einen beweglichen Kolben L getrennte Räume enthält, von denen der eine y mit der zu den einzelnen Bremsapparaten führenden Leitung, der andere mit der Signalpfeife verbundene Raum χ durch die genannten Oeffnungen ο und ρ mit der vom Haupt - Luftbehälter kommenden Leitung in Verbindung steht, zum Zweck, dem Lokomotivführer ein hörbares Zeichen zu geben, wenn in der nach den Bremsapparaten führenden Luftleitung eine nicht durch die Umstellung des Bremshahnes herbeigeführte Reduction des Luftdruckes eintritt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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