DE698676C - Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftraeder - Google Patents

Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftraeder

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DE698676C
DE698676C DE1937A0082050 DEA0082050D DE698676C DE 698676 C DE698676 C DE 698676C DE 1937A0082050 DE1937A0082050 DE 1937A0082050 DE A0082050 D DEA0082050 D DE A0082050D DE 698676 C DE698676 C DE 698676C
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DE
Germany
Prior art keywords
vertical frame
rear suspension
approximately vertical
motorcycles
bicycles
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937A0082050
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Boxan
Wilhelm Moehle
Georg Petersen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Auto Union AG
Original Assignee
Audi AG
Auto Union AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE698676C publication Critical patent/DE698676C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K25/00Axle suspensions
    • B62K25/04Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
    • B62K25/28Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with pivoted chain-stay
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K2201/00Springs used in cycle frames or parts thereof
    • B62K2201/04Helical springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Hinterradabfederung für Fahrräder, insbesondere für Krafträder Die Erfindung betrifft eine Hinterradabfederung für Fährräder, insbesondere für Krafträder, mit einer das Hinterrad führenden, abgefederten Schwinggabel, deren Armenden je einen vor der Radachse angeordneten, etwa lotrechten Rahmenträger durchdringen und in Führungsschlitzen desselben seitlich eingepaßt sind.
  • Es sind bereits Abfederungen dieser Art bekannt, bei denen die etwa lotrechten Rahmenträger nur mit dem oberen Ende an einem Rahmenlängsträger befestigt,s ind,. während: ihr unteres, zur Seitenabstützung der Schwinggabel dienendes Ende frei über den Rahmenlängsträger hinausragt. Dadurch läßt sich keine einwandfreie Seitenführung des Hinterrades erreichen, weil die waagerechten Seitenkräfte mit großen Hebelarmen an den Rahmenlängstrügern angreifen und der nur mit einem Ende =befestigte lotrechte Rahmenträger infolgedessen seitlich durchfedern kann. Die beträchtliche Biegungsbeanspruchung, die dieser Führungsträger dadurch erfährt, kann überdies seine Befestigung lockern, wobei die Seitenführung des Hinterrades überhaupt in Gefahr@steht. Zu der mangelnden Seitenführung dieser bekannten Einrichtung kommt also noch die mangelnde Betriebssicherheit hinzu.
  • Es sind ferner Abfederungen für Kraftfahrzeuge mit einer das Hinterrad führenden Schwinggabel bekannt, deren Armenden je mit einer im lotrechten Rahmenträger verschiebbar abgefederten Stange durch einen Lenker verbunden sind. Der lotrechte Rahmenträger ist. hierbei mit seinem unteren Ende 'sowie mit seiner Mitte an den seitlichen Rahmenlängsträgern befestigt und zwischen seinen Verbindungsstellen mit einem Schlitz versehen, durch den ein Fortsatz der Stange nach hinten zur Befestigung mit d_ em Lenker herausragt. In diesem Falle sind die Armenden der Schwinggabel nicht unmittelbar in den lotrechten Rahinenträgerseiten-geführt, so däß der Drehzapfen der Schwinggabel zu einem wesentlichen Teil durch die waagerechten Seitenkräfte des - -Hinterrades beansprucht wird. Da ein -seitliches -Durchfedern der Schwinggabelarme hierbei nicht anskeschdossen ist, kann trotz .des @erlieblicheu baulichen Aufwandes 'keine einwandfreie Seitenfühtung des Hinterrades- erreicht werden. Demgegenüber besteht das Neue der Erfindung darin, daß die etwa lotrechten Rahmenträger als Verbindungsträger der beiden seitlichen Rahmenlängsträger ausgebildet und die Führungsschlitze zwischen den Verbin-: dungsstellen der Träger angeordnet sind. Die, lotrechten Rahmenträger bilden hierbei je einen an beiden Enden abgestützten Tragbalken, der die waagerechten Seitenkräfte. des Hinterrades unmittelbar auf beide Rahmenlängsträger zugleich überträgt und somit ein festes, unnachgiebiges Seitenwiderlager für die Armenden der Schwinggabel ergibt. Da die Stützlänge dieses Tragbalkens im wesentlichen nur der Höhe des Führungsschlitzes zu entsprechen braucht, die mit Rücksicht auf das erforderliche Federungsspiel der Schwingarme zu bemessen ist, bleibt die Biegungsbeanspruchung des lotrechten Rahmenträgers trotz des durchgehenden- Führungsschlitzes verhältnismäßig klein. Auf diese Weise ist also sowohl der Difehzapfen der Schwinggabel als auch der lotrechte Rahmenträger vor unnötigenBeanspruchungen bewahrt und eine gegenüber dem Bekannten ungleich wirksamere und zuverlässigeere Seitenführung des Hinterrades mit wirtschaftlichen Mitteln erreicht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung näher verwischaulicht. Es. zeigt Fig. i die Draufsicht auf das hintere Rahmenende, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. i.
  • Die Schwinge ist gabelartig um das Hinterrad herumgekröpft und an ihrem vorderen Ende drehbar im Rahmen gelagert. Die beiden Arme :2 der Schwinggabel enden in aufrecht stehenden Platten 3, in deren Schlitze q. die Achse A des Hinterrades in bekannter Weise eingesetzt ist. Die Platte 3 durchdringt eine Kulisse und ist in diese beidseitig eingepaßt. Die Kulisse besteht aus einemRohr 5., das die beiden Rahmenlängsträger 6. fest miteinander verbindet. Idas Rohr 5 ist zwischen den Trägern 6 in der Ebene der Platte 3 mit Schlitzen'? versehen, in denen die Platte 3 auf und ab gleiten kann. Der Mittelteil des Rohres 5 ist durch ein Rohrstück 9 verstärkt, das zux Verbreiterung der Schlitzführungsflächen mit Rippen 1q versehen ist. Die Platte 3 ist an den Gleitflächen mit Schmiernuten il versehen, die an einen gemeinsamen Schmierkanal 12 angeschlossen sind. Innerhalb des Rohres 5 sind Schraubenfedern 13, 14 angeordnet, die sich an der Platte 3 abstützen. Die obere Hauptfeder x3 stützt sich unter Vermittlung des Zapfens 15 und des Federtellers 16 an der Oberseite, die untere Hilfsfeder 14 hingegen unter Vermittlung des Federtellers 17 an der Unterseite der Platte 3 ab. Die Federwiderlager bestehen aus den kohrverschraubungen 18, 19, von denen die obere in der Weise nachstellbar ausgebildet ist, daß ein durch den Schlüssel2o verstellbarer Federteller .21 in einem Gewinde 22 der Verschraubung i8 läuft. Das Rohr 5 ist zweckmäßig durch einen Balg 23 abgedichtet, der das geschlitzte Mittelstück 9 umschließt.
  • Federt das Rad nach oben durch, so ist die Schwingbahn B durch den rahmenseitigen Drehpunkt der Schwinggabel eindeutig bestimmt. Die Platte 3 gleitet hierbei in den Schlitzen 7 nach oben, wobei die obere Feder-13 gespannt und die untere 14 entspannt wird. Die Federn 13, 14 werden hierbei um ihre kugelgelenkigen Angriffspunkte ohne wesentlichen Zwang ausgelenkt. Unter dem Einfluß von Seitenkräften bleibt die Schwinggabel infolge dieser genauen Seitenführung sowohl vor Biegungs- als auch vor Drehbeanspruchungen bewahrt. Aber auch die Hubkräfte lösen infolge des geringen Abstandes des Achsangriffspunktes vom Federangriffspunkt nur geringe Biegungsbeanspruchungen in der Schwinggabel aus. Es läßt sich daher schon bei verhältnismäßig knappen Abmessungen der Schwinggabel eine sichere Führung und zuverlässige Abfederung des Rades erzielen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hinterradabfederung für Fahrräder, insbesondere für Krafträder, mit einer das Hinterrad führenden, abgefederten Schwinggabe, deren Armenden je einen vor der Radachse angeordneten, etwa lotrechten Rahmenträger durchdringen und in Führungsschlitzen desselben seitlich eingepaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa lotrechten Rahmenträger (5) als Verbindungsträger der beiden seitlichen Rahmenlängsträger (6) ausgebildet und die Führungsschlitze (7) zwischen den Verbindungsstellen der Träger (5, 6) angeordnet sind.
  2. 2. Hinterradabfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der etwa lotrechten Rahmenträger (5) angeordneten und unmittelbar an dem Ende (3) des Schwinggabelarmes (2) abgestützten Tragfedern (13, 14) durch ein K1;gelgelenk (15) mit ,den Armenden verhunden sind.
DE1937A0082050 1937-02-19 1937-02-19 Hinterradabfederung fuer Fahrraeder, insbesondere fuer Kraftraeder Expired DE698676C (de)

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