DE698480C - Einspannvorrichtung fuer flache Werkzeuge, wie Saegeblaetter - Google Patents

Einspannvorrichtung fuer flache Werkzeuge, wie Saegeblaetter

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Publication number
DE698480C
DE698480C DE1938ST057078 DEST057078D DE698480C DE 698480 C DE698480 C DE 698480C DE 1938ST057078 DE1938ST057078 DE 1938ST057078 DE ST057078 D DEST057078 D DE ST057078D DE 698480 C DE698480 C DE 698480C
Authority
DE
Germany
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ball
clamping
fork
recess
clamping device
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Expired
Application number
DE1938ST057078
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Steidel
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/08Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for mounting straight saw blades or other tools
    • B23D51/12Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for mounting straight saw blades or other tools for use with tools, dealt with in this subclass, which are connected to a carrier at both ends, e.g. bows adjustable in length or height
    • B23D51/14Attachment of the tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 7. JANUAR 1941
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 698 KLASSE 49 c GRUPPE 2102
St 57078 IbJ4p c
Hans Steidel in Augsburg
ist als Erfinder genannt worden.
Hans Steidel in Augsburg Einspannvorrichtung für flache Werkzeuge, wie Sägeblätter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1938 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 10. Oktober 1940
■Gegenstand der Erfindung ist eine Einspannvorrichtung für flache Werkzeuge, z. B. Sägeblätter, die mit' Löchern zum Durchstecken von Befestigungsmitteln versehen sind.
Es ist bereits bekannt, zum Befestigen von Stäben in Einspannvorrichtungen Kugeln zu verwenden, die in keilförmige Vertiefungen des Stabes eintreten könnten. Hierbei wurde die Festlegung 'durch Klemmwirkung der Kugel hervorgerufen, und es war nach dem Festklemmen schwer, die Befestigung wieder zu lösen.. Abgesehen .davon war es gar nicht möglich, in flachen Werkzeugen eine keilförmige Vertiefung anzuordnen.
Um diese Mängel zu beseitigen, wird die eine Aussparung des Werkzeuges durchsetzende, auf beiden Seiten derselben vorstehende Kugel so angeordnet, daß sie in einer pfannenartigen Vertiefung des Halters ruht.
Die Wirkung ist dabei die, daß ein mit einem. Loch versehenes Werkzeug beim Einschieben in die Gabel die Kugel beiseitedrückt, während sie nach dem Hineinfallen in das' Loch an beiden Gabelarmen sich so abstützt, daß in dieser Richtung höchst starke Zugkräfte ausgeübt werden können, ohne eine quer zur Zuigrichtung liegende Beanspruchung auf die Kugel auszuüben oder das Werkzeug zu lösen. Dabei ist eine außerordentlich schnelle Einführbarkeit durch bloßes Einstecken in -der einen Richtung und eine ebenso schnelle Lösbarkeit durch Herausschieben oder Schwenken in einer anderen Richtung erreicht. Die Kugel kann zweckmäßig durch eine Andrückfeder mit Druck-
platte unabhängig von der Lage im Raum immer zu glattem Einfallen gebracht werden. Die zum Ausspannen dienenden Richtungen können verschieden sein, beispielsweise ent- ' 5 gegengesetzt oder nach einer oder auch nach beiden Richtungen quer zur Spannrichtung. • In dem Sonderfall der Langsägeblätter ergibt sich vorteilhaft eine Ausführungsart, bei der die Einspanngabel des einen Endes ihre Ein- «o schieberichtung entgegengesetzt zur Spann-■ richtung hat, während -die Einspanngabel des anderen Endes die Einschieberichtung quer zur Spannrichtung hat. Dann kann das Sägeblatt in die eine Gabel axial hineingestoßen und «5 in die andere von der Seite hineingeschwenkt werden. Das ist ein besonders bequemer und schneller Einsetzvorgang.
Eine wertvolle Sonderausgestaltung entsteht, wenn das eingespannte Blatt ähnlich ao der genannten Klemmvorrichtung bis auf den Grund der Gabel reicht und auch seitlich nicht wesentlich schwenkbar ist, so daß es nicht durch zusätzliches Hineindrücken oder durch Schwenken die Kugel ausheben kann, und wenn dann die Kugel oder ihre Andrückvorrichtung·, also etwa die Druckplatte, mit einer Entlastungs- oder Rückholvorrichtung ausgestaltet ist. Dann kann man zum Ausspannen die Kugel ohne zusätzliche äußere Hilfsmittel aus dem Blatt quer herausholen oder herauffallen lassen und gibt dadurch das Blatt zum Herausziehen in der Spannrichtung frei.
Endlich kann eine Festhaltevorrichtung für das Rückholglied in eingerückter Lage vorhanden sein, beispielsweise indem ein einarmiger oder doppelarmiger Hebel de's Rückholstößels unter Hakenstücke der Gabel unterschwenkbar ist. Die so äußerst zuverlässig gesicherte'Verbindung kann auch für schwierige Beansprüchungsfälle dienen.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin-, dung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar sind:
Abb', ι und 2 Längsschnitte in Einschiebestellung und Festhaltestellung eines Blattes', Abb. 3 vereinfachte Seitenansicht eines
Gabelpaares von der öffnungsseite her unter
Fortlässung der beweglichen Teile, '
Abb. 4 Längsschnitt einer abgeänderten So Ausgestaltung.
Nach Abb. 1 und 2 hat die Einspanngabel zwei Arme 1, 2, und deren letzter enthält eine Kugelpfanne 3, während der erste eine durch einen Schraubibutzen 4 verschlossene größere Bohrung S enthält.' Diese'Bohrung liegt so außermittig zu der Kugelpfanne 3, daß sie nur mit einem kleinen ähnlich kugelpfannenartig gearbeiteten Randteil· 6 dem Kugelpfannenrande gegenüberliegt, während sie im übrigen ihre Ränder weiter von ihm entfernt hat. Eine Kugel 7 ist in die Bohrung 5 eingelegt und durch eine Druckplatte 8 mit Belastungsfeder 9 gegen die Pfanne 3 hin gedrückt.
Ein Sägeblatt oder sonstiges Blatt 10 ist mit einem Festhalteloch von reichlich der Größe der Kugel 7 versehen. Dieses Blatt kann axial in die Gabel hineingeschoben werden, wie Abb. ΐ zeigt, und drückt dabei die Kugel beiseite, bis sie dann nach genügend weitem Einschieben in die Stellung der Abb. 2 hineinfällt und das Blatt gegen Zurückziehen gesichert festhält. Ein Herausnehmen des Blattes geschieht durch weiteres Hineinschieben in die Gaibel, wobei die Kugel 7 wieder beiseite gedrängt wird, und dann durch seitliches Herausdrücken oder direkt durch seitliches Ausschwenken, wobei die Kugel quer zur Ausschwenkrichtung beiseite gedrängt wird.
Nach Abb. 3 ist bei beiden Gabeln eines Sägebügels in der oberen Gabel zur Kugelpfanne 3 die Pfannenfläche 6 der Bohrung selbstverständlich wieder in Spannrichtung vorgesehen. Die erweiterten Bohrungsteile liegen aber bei der oberen Gabel im wesentliehen nach oben hin, während sie bei der unteren Gabel viel enger begrenzt sind und im wesentlichen nach einer Querrichtung hin liegen. Das Einschieben eines Sägeblattes kann dementsprechend nach der Richtung der beiden Pfeile erfolgen, also axial in die obere Gabel und dann quer einschwenkend in die untere Gabel hinein. Dadurch sind nachher ■ kürzeste Nachspannwege gegeben. Bei der gewöhnlichen Gabel nach Abb. 3, oben, ergibt die dargestellte Rundgestalt der Bohrung auch die Möglichkeit zum seitlichen Einschieben Und Ausschieben des Blattes. Soll jedoch seitliches Heraussprengen besonders' sicher verhütet sein, so kommen Unrundboh- ioo rungen nach Abb. 3, unten, in Frage, also mit 'weitergehender Dichtumschließung der Kugel, und dann auch mit der besonderen Anordnung nach Abb. 3,
Nach Abb: 4 reicht das Blatt 10 in ein- «05 gespanntem Zustande bis auf den Grund der Gabel 1, 2 und kann infolgedessen nicht durch tieferes Hineindrücken die Kugel 7 ausheben, um ausgespannt zu werden. Um trotzdem das Ausspannen zu ermöglichen, ist die Kugel vom Druck der Belastungsfeder entlastbar gemacht, indem" die Federdruckplatte 8 eine Rückziehhandhalbe 11 trägt. Diese ist mit ihrem als Griff ausgebildeten Hauptteil unter Haken 12 der Gabel unterschwenkbar. Zum Ausspannen wird hier also der Teil 8, 11 zurückgezogen, und die Kugel 7 fällt dann bei entsprechender Neigung der Gabel (bei Benutzung als Eisenbahnkupplung und in ähnlichen Fällen liegt der die Bohrung enthaltende Gabelarm 1 waagerecht) aus dem Blatt heraus und gibt es frei.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Einspannvorrichtung für flache Werkzeuge, wie Sägeblätter, mit einer Kugel zum Festlegen des Werkzeuges im Halter, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Aussparung des Werkzeuges durchsetzende, auf beiden Seiten, desselben vorstehende Kugel in einer pfannenartigen Vertiefung des Halters ruht.
2. Einspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die Kugel beim Einsetzen und Herausnehmen des Werkzeuges entgegen einer federnd abgestützten Platte in eine seitliche Aussparung des Halters eintritt.
3. Einspannvorrichtungnach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der pfannenartigen Vertiefung und der seitlichen Aussparung zur Aufnahme der Kugel eine den Übergang der Kugel von der Vertiefung zur Aussparung oder umgekehrt erleichternde Abschrägung (6) vorgesehen dst. , .
4. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für Langsägeblätter oder sonstige zweiendige Einspanngegenstände . die Einspanngabel des einen Endes ihre Einschieberichtung entgegengesetzt zur Spannrichtung hat, während die Einspanngabel des anderen Endes die Einschieberichtung quer zur Spannrichtung hat.
5. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eingespannte. Blatt bis auf den Grund der Gabel reicht und daß die Kugel oder ihre Andrückvorrichtung, also etwa die Druckplatte, mit einer Rückholvorrdchtung ausgestattet ist. ..
6. Einspannvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Festhaltevorrichtung für die Kugel in eingerückter Lage vorgeseheno.ist, beispielsweise indem ein ein- oder doppelarmiger Hebel (11) eines Rückholstößels unter Hafcenstücke (12) der Gabel unterschwenkbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1938ST057078 1938-02-04 1938-02-04 Einspannvorrichtung fuer flache Werkzeuge, wie Saegeblaetter Expired DE698480C (de)

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DE (1) DE698480C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1116540A3 (de) * 2000-01-15 2003-07-09 Robert Bosch Gmbh Handwerkzeugmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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