DE697485C - Emulgierbares Spritzmittel zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen - Google Patents

Emulgierbares Spritzmittel zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen

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DE697485C
DE697485C DE1934C0049086 DEC0049086D DE697485C DE 697485 C DE697485 C DE 697485C DE 1934C0049086 DE1934C0049086 DE 1934C0049086 DE C0049086 D DEC0049086 D DE C0049086D DE 697485 C DE697485 C DE 697485C
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DE1934C0049086
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Dr Phil August Hoelscher
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ZWEIGNIEDERLASSUNG ALKALIWERKE
Cavity GmbH
Original Assignee
ZWEIGNIEDERLASSUNG ALKALIWERKE
Deutsche Solvay Werke GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/30Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests characterised by the surfactants

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
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Description

  • . Emulgierhares Spritzmittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen Gegenstand :der vorliegenden Erfindung- ist ein emulgierbares .Spritzmittel zur Bekämpfung von Schädlingen auf grünen Pflanzen mit Halogennaphthalinen ili kolloidalem- Zustande. Die außerordentliche Bewährung von Naphthalinderivaten, beispielsweise Chlornaphthalin, in nicht emulgierter Form für Zwecke der Schädlingsbekämpfung ist bereits allgemein bekannt. Weiterhin ist nun festgestellt worden, daß :eine in mehrfacher Beziehung ,gesteigerte Wirkung erzielt werden kann, wenn man diese Naphthalinderivate in emulgierter Form anwendet.
  • Es ist bereits bekannt, Naphthalinderivate in Emulsionsform überiuführen, um. z. B. Netz-, Emulgier- oder Reinigungsmittel für die Textilindustrie, Imprägniermittel für Werkstoffe oder Winterspritzmittel zu gewinnen. Bei diesen bekannten Mitteln erreichte jedoch der Anteil des Halogennaphthalins an der wasserfreien Emülsionsgrundlage höchstens .@o%. Die hieraus hergestellten Emulsionen zerfallen außerdem wieder sehr schnell. Demgegenüber bietet das erfindungsgemäße, Halogennap,hthaline enthaltende Gemisch für die Verwendung gegen Pflanzenschädlinge besondere Vorteile: vor allem Anwendbarkeit während der Vegetationsperiode ohne Schädigung der grünen -Pflanzenteile, eine bemerkenswerte Steigerung der Wirksamkeit und, worauf besonders. hingewiesen wird, eine bedeutende Erhöhung der Haftfestigkeit. Ferner läßt sich die Konzentration je nach dem Grad ihrer Wirksamkeit auf die verschiedensten Schädlinge :einstellen. So kann span z. B. die Konzentration fester Halogennaphthaline, wie Tetrachlornaphthalin, auch über jene Grenze hinaus steigern, die durch dessen Löslichkeit in den Begleitstoffen gezogen wäre. Z. B. läßt sich Tetrachlornaphthalin nur bis zu etwa 30% in Monochlornaphthalin lösen; während. in Emulsionsform ein Mittel mit beispielsweise 6o % Tetrachlornaphthalin gewonnen werden kann. Auch lassen sich erfindungsgemäß Emulsionsgrundlagen Reit wesentlich höheren Chlornaphthalingehalten, bis zu 8o%, erhalten, als dies auf den .bisher bekannten Wegen möglich ist. Von großer Bedeutung ist es, daß von Schädlingen befallene empfindliche Pflanzen ohne Schädigung ihres Wachstums bespritzt oder bestrichen werden können, was mit unverdünntem Halogennaphthalin nicht immer ohne -weiteres möglich ist.
  • Die Herstellung des seifenhältigen Spritzmittels erfolgt mit Hilfe eines Salzes :einer höheren Halogenfettsäure und_ einer organischen Base. Die Seife wirkt in erster Linie emulgierend, während die aus der Halogenfettsäure und der organischen Base gebildete Seife noch verstärkend wirkt. Die zuzusetzende . Halogenfettsäureverbindung wird z. B. aus: Chlorstearinsäure oder Chlorwollfettsäure und Triäthanolamin, Anilin oder Pyridin hergestellt. -Man erhält durch diesen Zusatz Emulsionen bzw. Stammlösungen, die mit Wasser verdünnt sofort außerordentlich haltbare Emulsionen bilden. Diese lassen sich verspritzen oder verstreichen oder zerfallen auf den zu schützenden Pflanzen innerhalb kurzer Zeit. Infolge des Ausflockens und der Zersetzung der zugesetzten Halogenfettsäureverbindungen wird die Wirksamkeit und auch die Haftfestigkeit gesteigert. Die Haltbarkeit der Emulsionen vor dem Verspritzen kann durch Zusatz geringer Mengen Schutzkolloide, wie Casein, noch erhöht werden. Auch kann der Zusatz von Lockmitteln je nach Art des Schädlings von Vorteil sein. ' Man hat zwar schon vorgeschlagen, -chlorierte organische Verbindungen mit Hilfe von Halogenfettsäuren bzw. ihren Salzen zu emulgieren. Indessen ließ sich aus. den betreffenden Veröffentlichungen das Verfahren der Erfindung nicht ableiten, da in ihnen die besozlderen Bedingungen nicht berücksichtigt sind, die .an ein Mittel -zur Pflanzenschädlingsbekämpfung-, das die damit behandelten Pflanzen nicht .schädigen darf, gestellt werden müssen.
  • Verwendet man Mittel nach der vorliegenden Erfindung, so erzielt man eine hohe insektii2i4e bzw. mykocide Wirkung mit schonender ,.Behändlung der Pflanzen und großer Haft-";Fefigkeit.
  • Als Grundsubstanz dient z. B. ein Gemisch von 65 bis 8o Teilen Chlornaphthalinen und 6 bis 13 Teilen -Schmierseife, dem zugefügt sind Beispiel I q. bis 5 Teile Chlorstearinsäure und etwa 5 Teile Anilin.
  • Beispiel-2 q. bis 5 Teile Chlorwollfettsäure und etwa 5 Teile Pyridin.
  • Beispiel 3 5 Teile Chlorstearinsäure, 5 Teile Triäthanolamin, 5 Teile Casein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Emulgierbares Spritzmittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen aus Halogennaphthalinen und Seifen, dadurch gekennzeichnet, daß es als Zusatz ein Salz aus einer höheren Halogenfettsäure und einer organischen Base und gegebenenfalls geringe Mengen eines Schutzkolloids, wie Casein, enthält.
DE1934C0049086 1934-04-11 1934-04-11 Emulgierbares Spritzmittel zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen Expired DE697485C (de)

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