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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Analysator für mehrere
Analysen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und insbesondere einen
Analysator für
mehrere Analysen, bei dem eine Mehrzahl Analysemodule entlang einer
Transportlinie eines Probenträgers
angeordnet ist.
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Hinsichtlich
eines Analysators für
mehrere Analysen zum Analysieren vieler angeforderter Proben, um
eine Mehrzahl Einzelanalysen vorzunehmen, offenbart z. B. die japanische
offengelegte Patentanmeldung Nr. 6-27745 einen automatischen Analysator,
bei dem eine Mehrzahl Analyseeinheiten entlang einer Trägertransporteinheit
zum Transportieren eines eine Probe enthaltenden Probenträgers angeordnet
ist. Der automatische Analysator dieser Art ist für die Bearbeitung
mehrerer Analysen und mehrerer Proben geeignet, und wenn eine Analyseeinheit
zur Ausführung
der Bearbeitung nicht ausreicht, können durch Bereitstellen einer
Mehrzahl Analyseeinheiten zahlreiche Einzelanalysen durch Verteilen
auf die Mehrzahl Analyseeinheiten verarbeitet werden.
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Da
jedoch für
jede Probe angeforderte Einzelanalysen je nach dem Grad einer Krankheit
eines Patienten auszuwählen
sind, besteht ein Nachteil in unnötigen Messungen unnötiger Einzelanalysen, wenn
alle Einzelanalysen mittels eines automatischen Analysators, der
eine Probenbearbeitungskapazität
pro Zeiteinheit aufweist, gleichmäßig gemessen werden. Hinsichtlich
eines automatischen Analysators, der die Effizienz einer solchen
Bearbeitungskapazität
verbessert, offenbart z. B. die japanische offengelegte Patentanmeldung
Nr. 3-180763 einen automatischen Analysator, dessen Wirkungsgrad
der Bearbeitungskapazität
durch Einteilen aller Einzelanalysen in Gruppen und durch Zuweisen
der Einzelanalysen zu einzelnen Analysemodulen verbessert wird,
so dass ein integrierter Wert der für jede der Gruppen anzufordernden
Anzahl Analysen der gleiche werden kann.
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Aus
der
EP 0 356 250 A2 ist
ein Analysator bekannt, der eine Transportlinie zum Transportieren eines
Probenträgers
aufweist. Die Transportlinie vermag die Probenträger so zu positionieren, dass
sie einen von einer sich bewegenden Ansaug- und Abgabestation genommenen
Weg schneiden. Bei diesem Analysator wird die Probenahme aus den
Proben der Reihe nach mittels der Ansaug- und Abgabestation durchgeführt.
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Ein
Analysator nach dem Oberbegriffteil von Anspruch 1 ist aus der
EP 0 417 006 A2 bekannt.
Dieses Dokument des Stands der Technik beschreibt eine Vorrichtung
zum Analysieren von Blutproben, die eine Mehrzahl Analysemodule
enthält.
Jedes der Analysemodule ist individuell ausgestattet, um verschiedene
Analyseschritte auszuführen.
Die Probenträger
werden mittels der Transportlinie von jedem Analysemodul zu den
folgenden transportiert. Immer wenn eine Probenahme durchzuführen ist,
muss die Transportlinie angehalten werden, bis der Probenahmevorgang
abgeschlossen ist. Dies führt
zu einem zeitraubenden Betrieb des Analysators.
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ABRISS DER
ERFINDUNG
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Es
gibt zwei Standards zur Bewertung der Bearbeitungskapazität eines
automatischen Analysators, d. h., wie schnell alle Proben bearbeitet
werden und wie schnell ein Ergebnis einer spezifizierten Probe berichtet
wird, wenn das Ergebnis der spezifizierten Probe berücksichtigt
wird. Es genügt
nicht, wenn nur einer der zwei Bewertungsstandards erfüllt ist.
Dauert die Bearbeitung von Proben für 1000 Patienten fünf Stunden
und ist das erste Ergebnis vier Stunden nach Beginn der Bearbeitung
erhältlich, steht
der Diagnosedienst während
dieses Zeitraums still. Wenn dagegen das erste Ergebnis unter den Proben
für die
1000 Patienten zehn Minuten nach Beginn der Bearbeitung und das
letzte Ergebnis zehn Stunden nach Beginn der Bearbeitung erhalten
wird, ist es unmöglich,
den Diagnosedienst für
alle Patienten innerhalb eines Tages abzuschließen. Mit anderen Worten muss
der automatische Analysator die zwei Anforderungen an das durch
Proben/Stunde ausgedrückte
gesamte Bearbeitungsvermögen
und an die durch Stunden ausgedrückte
durchschnittliche Auswertungszeit erfüllen.
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Bei
jedem der oben genannten Beispiele für die herkömmliche Technologie kann nicht
gesagt werden, dass eine ausreichende Lösung für die durchschnittliche Auswertungszeit
erreicht wird, obwohl die Verbesserung der Effizienz des gesamten Bearbeitungsvermögens berücksichtigt
wird. In einem Fall z. B., in dem zwei Analysemodule A und B von
einer Proben-Einlassabschnittseite her angeordnet sind, wird angenommen,
dass Proben mit einer nur auf das Analysemodul A konzentrierten
Analyseanforderung, Proben mit einer nur auf das Analysemodul B
konzentrierten Analyseanforderung und Proben mit einer auf die Analysemodule
A und B aufgeteilten Analyseanforderung in Abhängigkeit von durch jede der
Proben angeforderten speziellen Einzelanalysen wahllos gemischt
werden. Wenn sich nun das Analy semodul B im Bereitschaftszustand befindet
und eine Probe mit einer nur auf das Analysemodul B konzentrierten
Analyseanforderung hinter einer Probe mit einer nur auf das Analysemodul
A konzentrierten Analyseanforderung wartet, ist es möglich, die
Bearbeitungskapazität
zu verbessern und dadurch die Auswertungszeit zu verkürzen, wenn
die erste Probe das Analysemodul B durch Überholen der letzteren erreichen
kann.
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Bisher
werden bei klinischen Untersuchungen alle Proben bzgl. aller festgelegten
Einzelanalysen analysiert, z. B. 12 Analysen oder 16 Analysen. Derzeit
wird bei einer Einweisung in das Krankenhaus bei der Erstuntersuchung
die Durchführung
einer Screening-Untersuchung verlangt, bei der alle Einzelanalysen
insgesamt durchgeführt
werden. Während
jedoch die Diagnose bestätigt
wird, werden die Einzelanalysen auf die mit der diagnostizierten Krankheit
verbundenen Analysen beschränkt.
Im Falle einer Leberkrankheit werden Einzelanalysen zur Untersuchung
der Leberfunktion angefordert und im Falle einer Nierenkrankheit
werden Einzelanalysen zur Untersuchung der Nierenfunktion angefordert.
Es gibt bei einer biochemischen Untersuchung ungefähr 40 typische
Einzelanalysen. Die Häufigkeiten
der für eine
klinische Untersuchungsabteilung angeforderten Analysen bei der
biochemischen Untersuchung sind, wenn sie nach Menge nach Analysen
getrennt aufgeführt
werden, wie folgt. In den meisten Fällen gestaltet sich das Häufigkeitsmuster
so, dass die Anforderungshäufigkeiten
bei den die Spitrenpositionen einnehmenden drei Analysen am größten sind,
dann bis zur nahezu zwanzigstgrößten Analyse
mit einer konstanten Rate abnehmen und ab der einundzwanzigstgrößten Analyse
bis zur vierzigstgrößten Analyse
klein sind. Das heißt
ein Überholen
zwischen den Proben erfolgt nicht so häufig bei den höchstrangigen Analysen
mit großen
Anforderungshäufigkeiten,
sondern ein Überholen
zwischen den Proben erfolgt häufig
bei den niedrigrangigen Analysen mit kleinen Anforderungshäufigkeiten.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
Analysators für
mehrere Analysen, bei dem die durchschnittliche Bearbeitungsgeschwindigkeit
durch Verwendung einer Mehrzahl Analysemodule verbessert wird und
die Auswertungszeit der Analysemessergebnisse verkürzt werden
kann.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Analysator für mehrere Analysen mit den
Merkmalen von Anspruch 1 erreicht. Bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen
definiert.
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Die
vorliegende Erfindung wird auf einen Analysator für mehrere
Analysen angewendet, aufweisend eine Transportlinie zum Transportieren
eines Probenträgers,
der mehrere Gefäße aufnimmt, die
jeweils Probenflüssigkeit
enthalten, ein Probenzuführgerät zum Zuführen des
Probenträgers
auf der Transportlinie, ein erstes Analysemodul, das entlang der
Transportlinie vorgesehen ist und einen ersten Probenahmemechanismus
zur Probenahme aus der Probenflüssigkeit
aufweist, die sich in dem im Probenträger enthaltenen Gefäß befindet,
und ein zweites Analysemodul, das entlang der Transportlinie und nach
dem ersten Analysemodul angeordnet ist, und einen zweiten Probenahmemechanismus
zur Probenahme aus der Probenflüssigkeit
aufweist, die sich in dem im Probenträger enthaltenen Gefäß befindet.
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Die
vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass dieser erste
Probenahmemechanismus des ersten Analysemoduls eine Probenahme direkt
aus der Probenflüssigkeit
vornimmt, die sich in dem im Probenträger enthaltenen Gefäß auf der Transportlinie
befindet, und das zweite Analysemodul einen Trägeraufnahmebereich zur vorübergehenden
Aufnahme des Probenträgers
von der Transportlinie aufweist und der zweite Probenmechanismus eine
Probenahme aus der Probenflüssigkeit
vornimmt, die sich in dem im Probenträger enthaltenen Gefäß im Trägeraufnahmebereich
befindet.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist das zweite Analysemodul eine Pipettiereinrichtung
zum Pipettieren eines Reagenzes in eine Probenflüssigkeit in einem Reaktionsabschnitt
auf, die aus einem Gefäß in dem
im Trägeraufnahmebereich
aufgenommenen Probenträger
entnommen wurde. Ferner überführt die
Trägerübenführungseinheit
selektiv einen durch das zweite Analysemodul zu analysierenden Probenträger zu dem
Trägeraufnahmebereich,
der einer von einem Steuergerät
angeforderten Einzelanalyse eines sich in einem in jedem Probenträger enthaltenen
Gefäßes entspricht.
Insbesondere ist vorzuziehen, dass ein Elektrolyt-Messmodul als
das erste Analysemodul verwendet wird. Ferner weist der Analysator
für mehrere
Analysen zusätzlich
zum Zuführabschnitt
für allgemeine
Proben einen Zuführabschnitt
für dringende
Proben zum Zuführen
eines Probenträgers
für dringende
Proben, der eine dringend zu analysierende Probe enthält, zur
Transportlinie auf, vorzugsweise zu einem vom Zuführabschnitt
für allgemeine
Proben zugeführten
Probenträger.
Dadurch kann eine dringende Analyse ohne weiteres durchgeführt werden.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Ansicht zur Erläuterung
des Aufbaus einer ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
eine Ansicht zur Erläuterung
des Aufbaus einer zweiten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nachstehen
werden auf der vorliegenden Erfindung basierende Ausführungsformen
detailliert beschrieben, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen verwiesen
wird. Bei einer ersten Ausführungsform von 1 und
einer zweiten Ausführungsform
von 2 wird ein Träger
als ein Probenträger
verwendet, der fünf
Probenflüssigkeit
enthaltende Probenbehälter
wie Reagenzgläser
lädt. Der
Probenträger ist
jedoch nicht auf einen solchen Träger beschränkt, sondern es ist möglich, jedes
beliebige Mittel zu verwenden, in dem eine Mehrzahl Probenbehälter angeordnet
werden kann. Ein Etikett mit einem Identifizierungscode wie z. B.
einem Strichcode wird am Probenbehälter angebracht; der Strichcode
oder dgl. wird von einem Codeleser wie z. B. einem Strichcodeleser
beim Transportieren des Probenbehälters gelesen und jede Proben-ID
(Proben-Identifikation) wird von einer einen Computer enthaltenden
Steuerungseinheit erkannt. Der Probenträger selbst hat ebenfalls einen
Strichcode oder eine Mehrzahl lichtdurchlässiger Perforationen und die
Steuerungseinheit erkennt die Probenträgernummer anhand eines durch
den Leser abgelesenen Ergebnisses des Strichcodes. Eine Körperflüssigkeit
wie z. B. Blut oder Urin ist im Probenbehälter als eine Probe enthalten.
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Wie
aus 1 ersichtlich ist, sind ein erstes Analysemodul 4 und
ein zweites Analysemodul 12 entlang einer ProbenträgerTransportlinie 3 für einen Probenträger angeordnet.
Im zweiten Analysemodul 12, das auf der stromabwärtigen Seite
der Transportlinie 3 angeordnet ist, ist ein Trägeraufnahmebereich 20 zum
vorübergehenden
Aufbewahren des Probenträgers 2 von
der Transportlinie 3 gebildet, um eine Probenahme (Pipettierung)
aus der Probe durchzuführen.
Im ersten Analysemodul 4, das auf der stromaufwärtigen Seite
der Transportlinie 3 angeordnet ist, ist jedoch kein solcher
Trägeraufnahmebereich
angeordnet und eine Probe wird direkt aus einem Probenträger, der
kurzzeitig auf der Transportlinie 3 anhält, in das erste Analysemodul 4 pipettiert.
Ein Probenahmemechanismus 6a mit einer Pipettendüse dient
als eine Probenpipettiereinrichtung, die die aus dem Probenträger auf
der Transportlinie 3 pipettierte Probe in einen Reaktionsbehälter einer
Reaktionsscheibe 7a, die entlang dem Kreisumfang angeordnete
Reaktionsbehälter
aufweist, hinzufügt.
Die Probe wird mit einem einer Einzelanalyse entsprechenden Reagenz gemischt,
und die im Reaktionsbehälter
erzeugte Reaktionsflüssigkeit
wird unter Verwendung eines in der Reaktionsscheibe 7a angebrachten
Fotometers für mehrere
Wellenlängen
optisch gemessen.
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Probenträger 2,
die allgemeine Proben enthalten, werden auf geordnete Weise auf
einem Probenzuführabschnitt 1 platziert,
der aus zwei Trägertabletts
besteht, die auf Basis eines von einer Steuerungseinheit 50 erzeugten
Befehls Teil für
Teil zur Transportlinie 3 hin zu überführen sind. Alle auf der Transportlinie 3 angebrachten
Probenträger 2 vom Probenzuführabschnitt 1 durchlaufen
die Probenahmeposition für
das erste Analysemodul 4 auf der Transportlinie. Andererseits
besteht der Probenlagerabschnitt 16 aus zwei Trägertabletts
und empfängt Probenträger 2 nach
Abschluss der Probenpipettierung von der Transportlinie 3 und
platriert die Probenträger
auf Basis eines von der Steuerungseinheit 50 erzeugten
Befehls nacheinander auf dem Tablett. Die Transportlinie 3 weist
ein durch einen Impulsmotor angetriebenes Band auf, das auf Basis
eines von einer Steuerungseinheit 50 erzeugten Befehls
von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen
Seite zu drehen ist. Ein intermittierender Betrieb der Transportlinie 3,
der das Anhalten der Transportlinie 3 vor den jeweiligen
Analysemodulen und das Transportieren zum nächsten Analysemodul oder Probenlagerabschnitt
wiederholt, wird durch einen von der Steuerungseinheit 50 erzeugten
Befehl gesteuert.
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Das
zweite Analysemodul 12 weist den Trägeraufnahmebereich 20 zur
vorübergehenden
Aufnahme des Probenträgers
auf. Ein an einer Aufnahmeposition auf der Transportlinie 3 angehaltener
Probenträger 2 wird
unter Verwendung einer Trägerüberführungseinheit 13 zur
Aufnahme von Probenträgern auf
Basis des von der Steuerungseinheit 50 erzeugten Befehls
zum Trägeraufnahmebereich 20 überführt. Der
empfangene Probenträger
wird bis zu einer Probenahmeposition 14 bewegt.
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An
dieser Position wird unter Verwendung eines Probenahmemechanismus 6b der
Pipettiereinrichtung mit einer Pipettendüse eine Probe auf dem Probenträger pipettiert
und verbleibt in der Pipettendüse.
Dann wird die Probe von der Pipettendüse in einen Reaktionsbehälter (der
in den Abbildungen nicht dargestellt ist) auf einer Reaktionsscheibe 7b ausgestoßen. Der
Probenträger
wird nach Beendigung der Probenpipettierung zu einer Position zum Aussenden
des Probenträgers
im Trägeraufnahmebereich 20 bewegt,
um auf der Transportlinie 3 mittels einer Trägerüberführungseinheit 15 zum
Aussenden des Probenträgers
zurückgebracht
zu werden.
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Hier
wird der Probenträger,
dessen Probenahme in das erste Analysemodul 4 beendet wird,
so gesteuert, dass er vor dem zweiten Analysemodul 12 vorbeigeht,
indem geprüft
wird, dass kein Probenträger
auf der Transportlinie 3 vom Trägeraufnahmebereich 20 zurückkehrt.
Falls der Probenträger
vor dem zweiten Analysemodul 12 genau dann, wenn ein Probenträger auf
der Transportlinie 3 vom Trägeraufnahmebereich 20 zurückkehrt,
vorbeigeht wird, der Probenträger
so gesteuert, dass er vor dem zweiten Analysemodul 12 vorbeigeht,
nachdem der Probenträger
auf der Transportlinie 3 vom Trägeraufnahmebereich 20 zurückgekehrt
ist.
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Als
die Trägerüberführungseinheiten 13, 15 wird
jeweils ein Arm zum Halten des Probenträgers oder ein Trägerschiebemechanismus
zum Schieben des Probenträgers
verwendet. Nur Probenträger,
die eine Probe mit einer durch das zweite Analysemodul 12 zu
analysierenden angeforderten Einzelanalyse enthalten, werden an
der Aufnahmeposition auf der Transportlinie, die der Trägerüberführungseinheit 13 entspricht,
angehalten. Die anderen Probenträger werden
so transportiert, dass sie sich vor der Trägerüberführungseinheit 13 vorbeibewegen.
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Eine
vorgegebene Menge der Probe, die aus einem Probenbehälter extrahiert
wird, der in einer ersten Position im auf der Transportlinie 3 angehaltenen
Probenträger 2 platriert
ist, wird in einen Reaktionsbehälter
der Reaktionsscheibe 7a pipettiert, und dann wird eine
vorgegebene Menge eines Reagenzes mittels eines Reagenzpipettiermechanismus 9a aus
einer auf einer Reagenzscheibe 8a platzierten Reagenzflasche
in den Reagenzbehälter
pipettiert, um mit der Probe zu reagieren. Nach einer bestimmten
Reaktionszeit im Reaktionsbehälter
wird die Reaktionsflüssigkeit
mittels eines nicht dargestellten Fotometers gemessen und das Ergebnis
wird als ein Messergebnis für
eine der Einzelanalysen ausgegeben. Wenn weiter die Durchführung einer
der auf dem Analysemodul 4 eingesetzten Einzelanalysen für die in
der ersten Position auf dem Probenträger platrierte Probe angefordert
wird, wird der oben aufgeführte
Probenahmevorgang wiederholt. Außerdem wird der gleiche Vorgang
bei einer in einer anderen zweiten Position im Probenträger positionierten
Probe wiederholt. So werden die Vorgänge bei allen Proben im Probenträger wiederholt,
bis die Probenahmevorgänge
für die
zahlreichen auf dem Analysemodul 4 eingesetzten Einzelanalysen
abgeschlossen sind.
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In
einem Ende der Transportlinie ist in der Nähe des Probenzuführabschnitts 1 ein
Zuführabschnitt 10 für dringende
Proben vorgesehen. Wird ein Träger 11 für dringende
Proben am Zuführabschnitt 10 für dringende
Proben platziert, wenn ein Probenträger am Probenzuführabschnitt 1 platziert
ist, wird der am Zuführabschnitt 10 für dringende
Proben platzierte Probenträger 11 für dringende
Proben gegenüber
dem am Probenzuführabschnitt 1 platzierten
Träger
für allgemeine
Proben bevorzugt zur Transportlinie 3 überführt.
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Für den Probenträger 2 bestimmt
der Computer der Steuerungseinheit 50 nach Abschluss der Probenahme
aus der Probe beim Analysemodul 4, ob die Durchführung der
auf dem zweite Analysemodul 12 einsetzten Einzelanalysen
für alle
im Probenträger
platzierten Proben angefordert ist oder nicht. Immer, wenn die Durchführung einer
der Einzelanalysen angefordert wird, wird der Probenträger zu einer
dem Analysemodul 12 entsprechenden Position bewegt und
unter Verwendung der Trägerüberführungseinheit 13 im
Trägeraufnahmebereich 20 des Analysemoduls 12 aufgenommen
und zu einer Probenahmeposition 14 im Modul bewegt. Dann
wird eine vorgegebene Menge der Probe, die mittels eines Probenahmemechanismus 6b extrahiert
wird, in einen Reaktionsbehälter
der Reaktionsscheibe 7b pipettiert, und dann wird eine
vorgegebene Menge eines Reagenzes mittels eines Reagenzpipettiermechanismus 9b aus
einer auf einer Reagenzscheibe 8b platzierten Reagenzflasche
in den Reagenzbehälter
pipettiert, um mit der Probe zu reagieren. Nach einer bestimmten
Reaktionszeit im Reaktionsbehälter wird
die Reaktionsflüssigkeit
mittels eines nicht dargestellten Fotometers gemessen und das Ergebnis wird
als ein Messergebnis für
eine der Einzelanalysen ausgegeben. Wird weiter die Durchführung einer der
auf dem Analysemodul 12 eingesetzten Einzelanalysen für die in
der ersten Position auf dem Probenträger platzierte Probe angefordert,
wird der oben aufgeführte
Probenahmevorgang wiederholt. Außerdem wird der gleiche Vorgang
bei einer in der zweiten Position im Probenträger positionierten Probe wiederholt.
So werden die Vorgänge
bei allen Proben im Probenträger
wiederholt, bis die Probenahmevorgänge für die auf dem Analysemodul 12 eingesetzten Einzelanalysen
abgeschlossen sind. Der Probenträger
wird nach Beendigung der Probenahme aus der Probe am Analysemodul 12 zur
Position zum Aussenden des Probenträgers im Trägeraufiahmebereich 20 transportiert
und mittels einer Trägerüberführungseinheit 15 zur
Transportlinie 3 zurückgebracht,
um zu einem Probenlagerabschnitt 16 transportiert zu werden.
In diesem Fall kann der Bearbeitungstyp des stromabwärts installierten
Analysemoduls 12 entweder ein Zufallszugriffstyp sein,
bei dem die Reaktionsbehälter
nach dem Zufallsprinzip verwendet werden, oder ein Parallelbearbeitungstyp
für mehrere
Analysen, bei dem jeder Reaktionsbehälter durch Festlegen einer
spezifizierten Einzelanalyse verwendet wird.
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Wenn
andererseits der Probenträger
nach Beendigung der Probenahme aus der Probe im ersten Analysemodul 4 keine
Anforderung für
auf dem zweiten Analysemodul 12 eingesetzte Einzelanalysen
hat, wird der Probenträger
durch die Transportlinie 3 zum Probenlagerabschnitt 16 zur
Aufbewahrung transportiert, ohne vor dem zweiten Analysemodul anzuhalten.
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Nach
Beendigung der Probenahmen aus der Probe zur Durchführung von
Einzelanalysen, die eine größere Anzahl
von Anforderungen im ersten Analysemodul 4 haben, bestimmt
die Steuerungseinheit 50 gemäß der Ausführungsform von 1,
ob die Durchführung
der auf dem stromabwärts
angeordneten zweiten Analysemodul 12 eingesetzten Einzelanalysen
angefordert worden ist. Da der Probenträger nur dann von der Transportlinie
zur Ausführung
einer Probenahme in das Innere des zweiten Analysemoduls 12 eingebracht
wird, wenn die Anforderung besteht, kann sich ein folgender Probenträger, der
keine Einzelanalyse im zweiten Analysemodul 12 hat, am vorhergehenden
Probenträger
vorbeibewegen. Deshalb ist es möglich,
die Wirkung zur Verkürzung
der Auswertungszeit einschließlich
der durchschnittlichen Bearbeitungsgeschwindigkeit zu erzielen.
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Da
in einer Probe die Durchführung
zahlreicher Einzelanalysen im ersten Analysemodul 4 angefordert
wird und sehr wenige Einzelanalysen im zweiten Analysemodul 12 angefordert
werden, sollte die Transportlinie 3 mit Vorrang gesteuert
werden, um den im ersten Analysemodul 4 der Probenahme
unterzogenen Probenträger,
der Vorrang gegenüber dem
im zweiten Analysemodul 12 der Probenahme unterzogenen
Probenträger
hat, anzuhalten und zu transportieren, wodurch der Transport der
Probenträger
effizienter durchgeführt
wird.
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Besonders
in einem ersten Fall, in dem der Probenträger nur im ersten Analysemodul 4 einer Probenahme
unterzogen wird und im zweiten Analysemodul 12 keiner Probenahme
unterzogen wird, und in einem zweiten Fall, bei dem der Probenträger im ersten
Analysemodul 4 keiner Probenahme unterzogen wird und nur
im zweiten Analysemodul 12 einer Probenahme unterzogen
wird, wird der Transport der Transportlinie 3 am effektivsten.
Das heißt,
dass im ersten Fall der im ersten Analysemodul 4 einer Probenahme
unterzogene Probenträger
zur nächsten
Position transportiert werden kann, ohne angehalten zu werden, so
dass er sich am vorhergehenden Probenträger im zweiten Analysemodul 12 vorbeibewegt.
Der Probenträger,
der im zweiten Analysemodul 12 einer Probenahme unterzogen
wurde, hält
außerdem
im zweiten Fall den folgenden anderen Probenträger nicht an. Dadurch wird
es möglich, die
Auswertungszeit einschließlich
der durchschnittlichen Bearbeitungsgeschwindigkeit beim Analysieren der
Probe zu verkürzen.
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Die
zweite Ausführungsform
wird nachstehend unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform
ist das am weitesten stromaufwärts
installierte Analysemodul ein Elektrolyt-Messmodul 17 mit
einer hohen angeforderten Häufigkeit
bei klinischer biochemischer Untersuchung. Das Elektrolyt-Messmodul 17 hat
keinen Trägeraufnahmebereich.
Auf der stromabwärtigen
Seite sind ein zweites Analysemodul 26 und ein drittes Analysemodul 30 entlang
der Transportlinie 3 angeordnet. Die Bauweise der zweiten
und dritten Analysemodule ist dieselbe wie die Bauweise des Analysemoduls 12 in 1.
Das zweite Analysemodul 26 hat einen Trägeraufnahmebereich 21 und
das dritte Analysemodul 30 hat einen Trägeraufnahmebereich 22.
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Das
Elektrolyt-Messmodul 17 hat einen Verdünnungsbehälter und eine Durchflusszelle.
Ein Probenahmemechanismus 24, der als eine Einheit zur Probenahme
aus der Probe dient, saugt direkt eine zur Durchführung einer
elektrolytischen Messung angeforderte Probe aus einem an der Probenahmeposition
auf der Transportlinie 3 angehaltenen Probenträger 2 in
die Pipettendüse
im Probenahmemechanismus 24, hält sie darin und liefert sie
an den Verdünnungsbehälter im
Elektrolyt-Messmodul 17. Eine vorgegebene Menge einer von
einer Verdünnungsflüssigkeit-Liefereinheit
gelieferten Verdünnungsflüssigkeit
und eine vorgegebene Menge der Probe werden im Verdünnungsbehälter gemischt,
um eine zu einem vorgegebenen Verhältnis verdünnte Probe zu bilden. Diese
verdünnte
Probe wird durch eine Saugdüse
eines Fördermechanismus
angesaugt, um in die Durchflusszelle eingebracht zu werden, und
die elektrolytischen Komponenten in der Probe werden gemessen. Bei
dieser Ausführungsform
sind ionenselektive Elektroden, um jeweils Natrium-, Kalium- und
Chlorionen zu messen, in der Durchflusszelle angeordnet, um Konzentrationen
dieser Ionen zu messen. Wenn sich auf einem Probenträger keine Probe
befindet, die elektrolytische Messung anfordert, wird die Probenahmebearbeitung
bei dieser Probe nicht durchgeführt,
obwohl sich der Probenträger
an der Probenahmeposition des Probenahmemechanismus 24 vorbeibewegt.
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Wie
oben dargelegt, wird der im Probenzuführabschnitt 1 angeordnete
Probenträger 2 zur Transportlinie 3 überführt und
dann zum stromaufwärts
installierten Elektrolyt-Messmodul 17 transportiert. Im
Elektrolyt-Messmodul 17 ist ein Probenahmemechanismus 24 vorgesehen,
der eine Probenahme aus einer Probe direkt von einem Probenträger auf
der Transportlinie durchführen
kann. Eine an der ersten Position des auf der Transportlinie 3 angehaltenen
Probenträgers 2 extrahierte
Probe wird durch die nicht dargestellte ionenselektive Elektrode
gemessen und das Ergebnis wird als ein Messergebnis für die Einzelanalyse
ausgegeben. Wenn die Durchführung
einer der auf dem Elektrolyt-Messmodul 17 eingesetzten
Einzelanalysen für
die in der zweiten Position auf dem Probenträger platzierte Probe angefordert
wird, wird der oben aufgeführte
Probenahmevorgang wiederholt. So werden die Vorgänge bei allen Proben im Probenträger wiederholt,
bis die Probenahmevorgänge
abgeschlossen sind. Die Transportlinie 3 wird so gesteuert,
dass sie anhält,
während
die Probenahme im Elektrolyt-Messmodul 17 durchgeführt wird.
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In
einem Ende der Transportlinie ist ein Zuführabschnitt 10 für dringende
Proben vorgesehen. Wird ein Träger
für dringende
Proben am Zuführabschnitt 10 für dringende
Proben platziert, wenn ein Probenträger am Probenzuführabschnitt 1 platziert ist,
wird der am Zuführabschnitt 10 für dringende
Proben platzierte Probenträger 11 für dringende
Proben gegenüber
dem am Probenzuführabschnitt 1 platzierten
Träger
für allgemeine
Proben bevorzugt zur Bandlinie überführt.
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Für den Probenträger 2 bestimmt
der Computer der Steuerungseinheit 50 nach Abschluss der Probenahme
aus der Probe beim Elektrolyt-Messmodul 17, ob die Durchführung der
auf dem zweiten Analysemodul 26 eingesetzten Einzelanalysen
für alle
im Probenträger
platrierten Proben angefordert ist oder nicht. Immer, wenn die Durchführung einer der
Einzelanalysen angefordert wird, wird der Probenträger durch
eine Bewegung der Transportlinie 3 zum Analysemodul 26 bewegt
und angehalten. Der angehaltene Probenträger wird im Trägeraufnahmebereich 21 des
Analysemoduls 26 mittels der im Modul installierten Trägerüberführungseinheit 27 aufgenommen
und zu einer Probenahmeposition 28 im Modul bewegt. Dann
wird eine vorgegebene Menge der Probe, die mittels eines Probenahmemechanismus 6c extrahiert
wird, in einen Reaktionsbehälter der
Reaktionsscheibe 7c pipettiert, und dann wird eine vorgegebene
Menge eines Reagenzes mittels eines Reagenzpipettiermechanismus 9c aus
einer auf einer Reagenzscheibe 8c platzierten Reagenzflasche
in den Reagenzbehälter pipettiert,
um mit der Probe zu reagieren. Nach einer bestimmten Reaktionszeit
im Reaktionsbehälter
wird die Reaktionsflüssigkeit
mittels eines nicht dargestellten Fotometers gemessen und das Ergebnis
wird als ein Messergebnis für
eine der Einzelanalysen ausgegeben. Wird weiter die Durchführung einer
der auf dem Analysemodul 26 eingesetzten Einzelanalysen
für die
in der ersten Position auf dem Probenträger platzierte Probe angefordert,
wird der oben aufgeführte
Probenahmevorgang wiederholt. Außerdem wird der gleiche Vorgang
bei einer in der zweiten Position im Probenträger positionierten Probe wiederholt.
So werden die Vorgänge
bei allen Proben im Probenträger
wiederholt, bis die Probenahmevorgänge für die auf dem Analysemodul 26 eingesetzten
Einzelanalysen abgeschlossen sind.
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Der
Probenträger
wird nach Beendigung der Probenahme aus der Probe am zweiten Analysemodul 26 zur
Position zum Aussenden des Probenträgers im Trägeraufnahmebereich 21 transportiert
und mittels einer Trägerüberführungseinheit 29 zum
Aussenden des Probenträgers
zur Transportlinie 3 zurückgebracht. Ferner bestimmt
der Computer der Steuerungseinheit 50, ob die Durchführung der
auf das weiter stromabwärts
installierte dritte Analysemodul 30 eingesetzten Einzelanalysen
für alle
im Probenträger
platzierten Proben angefordert ist oder nicht. Falls die Durchführung einer
der Einzelanalysen angefordert wird, wird der Probenträger zum Analysemodul 30 bewegt
und unter Verwendung der im Analysemodul 30 installierten
Trägerüberführungseinheit 31 im
Trägeraufnahmebereich 22 des Analysemoduls 30 aufgenommen
und zu einer Probenahmeposition 32 im Modul bewegt. Dann
wird eine vorgegebene Menge der Probe, die mittels eines Probenahmemechanismus 6d extrahiert
wird, in einen Reaktionsbehälter
der Reaktionsscheibe 7d pipettiert, und dann wird eine
vorgegebene Menge eines Reagenzes mittels eines Reagenzpipettiermechanismus 9d aus
einer auf einer Reagenzscheibe 8d platzierten Reagenzflasche
in den Reagenzbehälter
pipettiert, um mit der Probe zu reagieren. Nach einer bestimmten
Reaktionszeit im Reaktionsbehälter wird
die Reaktionsflüssigkeit
mittels eines nicht dargestellten Fotometers gemessen und das Ergebnis wird
als ein Messergebnis für
eine der Einzelanalysen ausgegeben. Die Vorgänge werden bei allen Proben
im Probenträger
wiederholt, bis die Probenahmevorgänge für die auf dem Analysemodul 30 eingesetzten
Einzelanalysen abgeschlossen sind.
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Der
Probenträger
wird nach Beendigung der Probenahme aus der Probe beim dritten Analysemodul 30 zur
Position zum Aussenden des Probenträgers im Trägeraufnahmebereich 22 transportiert
und mittels einer Trägerüberführungseinheit 33 zum
Aussenden des Probenträ gers
zur Transportlinie 3 zurückgebracht, um zu einem Probenlagerabschnitt 16 transportiert
zu werden.
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Wenn
andererseits der Probenträger
nach Beendigung der Probenahme aus der Probe im Elektrolyt-Messmodul 17 keine
Anforderung für
auf dem zweiten Analysemodul 26 oder dem dritten Analysemodul 30 eingesetzte
Einzelanalysen hat, und wenn der Probenträger nach Beendigung der Probenahme aus
der Probe im zweiten Analysemodul 26 keine Anforderung
für auf
dem dritten Analysemodul 30 eingesetzte Einzelanalysen
hat, wird der Probenträger durch
die Transportlinie 3 zum Probenlagerabschnitt 16 transportiert,
ohne auf halbem Wege vor dem Analysemodul anzuhalten, um im Probenlagerabschnitt 16 aufbewahrt
zu werden.
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Gemäß der Ausführungsform
von 2 ist das Elektrolyt-Messmodul insbesondere für Einzelanalysen
mit einer größeren zahlenmäßigen Anforderung
stromaufwärts
als ein Analysemodul angeordnet, das Probenahmen direkt aus einem
Probenträger
auf der Transportlinie durchzuführen
vermag, und eine Mehrzahl Analysemodule, die einen Probenträger von
der Transportlinie in das Analysemodul hinein aufzunehmen vermögen, sind
stromabwärts
angeordnet. Dadurch ist es möglich,
die Wirkung zur Verkürzung
der Auswertungszeit einschließlich
der durchschnittlichen Bearbeitungsgeschwindigkeit zu erzielen,
weil die Probenahme in dem stromabwärts angeordneten Analysemodul
die Bewegung des Probenträgers
stromaufwärts
nicht einschränkt.
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Bei
jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen können Arbeitsmechanismuseinheiten zum
Durchführen
von Identifizieren von Proben, Ablesen von Probenstrichcodes, Öffnen von
Verschlusskappen von Probenbehältern
bei allen Probenträgern
in der stromaufwärtigen
Seite entlang der Transportlinie angeordnet sein. Nach der Durchführung der
Arbeit an allen Probenträgern
durchlaufen in diesem Fall alle Träger eine Probenahmeposition
auf der Transportlinie, die einem keinen Trägeraufnahmebereich aufweisenden
Analysemodul entspricht, und dann wird für ein Analysemodul, das einen
in der stromabwärtigen
Seite angeordneten Aufnahmebereich aufweist, abhängig von der Messanforderung der
Einzelanalyse für
jede Probe bestimmt, ob der Probenträger im Analysemodul aufgenommen
wird oder nicht.
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Bei
jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen ist eine Mehrzahl
Analysemodule entlang der Transportlinie angeordnet, weist ein in
der stromaufwärtigen
Seite installiertes Ana lysemodul eine Position zur Probenahme aus
der Probe für
Einzelanalysen mit einer größeren Anzahl
von Anforderungen an einer Position auf der Transportlinie auf, durch
die alle Probenträger
hindurchgehen müssen, ist
ein für
Einzelanalysen mit einer kleineren Anzahl von Anforderungen eingesetztes
Analysemodul in der stromabwärtigen
Seite angeordnet, weist das in der stromabwärtigen Seite angeordnete Analysemodul
eine Probenahme-Handhabungseinheit
auf, die einen Probenträger
von der Transportlinie in das Analysemodul hinein aufnimmt und den
Probenträger
nach Beendigung der Probenpipettierarbeit wieder an die Transportlinie
zurückgibt
und bestimmt die Steuerungseinheit selektiv, ob ein Probenträger in das
in der stromabwärtigen
Seite angeordnete Analysemodul genommen werden muss oder nicht.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist das Analysemodul zur Durchführung von Einzelanalysen mit
einer größeren zahlenmäßigen Anforderung
in der stromaufwärtigen
Seite einer Transportlinie angeordnet und die Probenahmebearbeitung
einer Probe kann direkt aus einem Probenträger auf der Transportlinie
durchgeführt
werden. Ein Analysemodul mit einem Trägeraufnahmebereich ist in der
stromabwärtigen
Seite angeordnet und ein Probenträger, der Einzelanalysen mit
einer kleineren Anzahl von Anforderungen anfordert, kann abhängig von
auf dem Analysemodul eingesetzten Einzelanalysen selektiv in den Trägeraufnahmebereich
genommen werden, um eine Probenahmebearbeitung durchzuführen. Deshalb
sind die meisten Probenträger
aller der Transportlinie zugeführten
Probenträger
Gegenstand der Probenahmebearbeitung auf der Transportlinie in Verbindung
mit dem stromaufwärtigen
Analysemodul und demgemäß kann die
Zeit zum Aufnehmen des Probenträgers
in das stromaufwärtige
Analysemodul verringert werden. Andererseits wird ein Probenträger mit
einer Probe, die auf dem Modul eingesetzten Einzelanalysen entspricht,
selektiv in das stromabwärtige
Analysemodul genommen. Während
ein vorausgehender Probenträger
aufgenommen und im Modul gelagert wird, kann deshalb ein folgender
Probenträger,
der keine Messanforderung für
die Einzelanalysen hat, transportiert werden, indem er den vorausgehenden
Probenträger
passiert. Dadurch ist es möglich,
die Auswertungszeit einschließlich
der durchschnittlichen Bearbeitungsgeschwindigkeit für alle Proben
zu verkürzen.