DE695525C - Lokomotive fuer hohe Leistungen - Google Patents
Lokomotive fuer hohe LeistungenInfo
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- DE695525C DE695525C DE1934SC104570 DESC104570D DE695525C DE 695525 C DE695525 C DE 695525C DE 1934SC104570 DE1934SC104570 DE 1934SC104570 DE SC104570 D DESC104570 D DE SC104570D DE 695525 C DE695525 C DE 695525C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/02—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines
- B61C9/06—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines having toothed, chain, friction, or belt gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
- Arrangement Of Transmissions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Lokomotive, insbesondere für hohe Leistungen, mit Einzelachsantrieb
durch schnell laufende, mehrzylindrige, je in einem Gehäuse eingeschlossene
Kolbendanapfmasichinen, ■. -welche seitlich des
Kessels liegen, mit quer zur Lokomotivlängsachse angeordneten Kurbelwellen und zwischen
dem Hauptrahmen angeordneten Zahnradübertragungen.
Bei 'einer bekannten Lokomotive dieser Gattung liegen die Antrieb smasichinen oberhalb
der Treibräder, was entweder eine besonders hohe Lage des Kessels mit sich bringt oder
zu einer Verkleinerung des Durchmessers der Treibräder nötigt.
Die Erfindung kennzeichnet sich^ demgegenüber
dadurch, daß die Kolbendampfmaschinen im Raum ausschließlich außerhalb der Treib räder
zwischen den äußeren Stirnehenen der Treibräder, diese teilweise überdeckend, und
dem Umgrenzungsprofil auf einem am Hauptrahmiem befestigten Hilfsrahmen gelagert sind.
Diese Anordnung, erlaubt eine Vergrößerung des Durchmessers der Treibräder, da
nur die Kurbelwelle oder ihre Verbindungswelle mit dem Ritzel über den Treibrädern
liegt und nicht mehr die ganze !Antriebsmaschine. Es ist dadurch auch ermöglicht,
den Durchmesser des Kessels zu vergrößern oder den'Kessel tiefer zu lagern.
Eine besondere Ausführungsfoirm. der Erfindung besteht darin, daß die Kolbendampfmaschinen
in an sich bekannter Weise als dreizylindrige, doppelt wirkende Gleichstrommaschinen
ausgebildet sind. Diese Ausführungsform. beruht auf der Erkenntnis, daß
sich eine Maschine mit drei Zylindern nebeneinander in dem Räume zwischen den äußeren
Stinnebenen der Treibräder und dem Umgrenzungsprofil unterbringen laßt und daß eine
solche Maschine eine kürzere Baulänge als eine ,gleich starke, zweizylindrige' Maschine
bei -gleicher Breite aufweist. Dadurch kann dann wieder der Achsistand der Treibräder
verkleinert werden, so daß sich, wie gezeichnet, leine Lokomotive mit beispielsweise drei
einzeln angetriebenen, ungekuppelten Achsen 'ergibt, deren gesamte Baulänge kaum größer
ist als die einer gewöhnlichen Lokomotive mit drei gekuppelten Treibachsen. ■ Auch erlaubt
die dreizylindrige Maschine einen besseren Massenausgleich, was gerade bei der
erfindungisgemäßen Anordnung der Maschinensätze außerhalb- der Treibräder von Bedeutung
ist, insofern dadurch die Verbindung und Abstützung der Maschinen mit dem Hauptrahmen erleichtert wird.
Eine weitere Ausführunigsfoarm der Erfindung
besteht darin, daß 'die bewegten- Massen
der Kolbendampfmaschinen derart auisge-
glichen sind, daß nur noch in der waagerechten Ebene liegende freie Massenkräfte und
freie Massenmomente von den Gehäusen der Kolbendampf maschinen, auf deren Befestigung
am Hilfsrahmen wirken. In bezug auf den äußeren Hilfsrahmen ist es als ganz
besonders vorteilhaft anzusehen, daß bei einer waagerechten Drillingsmaschine in der waagerechten
Ebene wirkende freie Massenkräfte ro überhaupt nicht auftreten. Der mit dem
Hauptrahmen verbundene Hilfsrahmen braucht daher nicht unerwünscht kräftig und schwer
zu sein. '
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise
veranschaulicht.
Abb. ι zeigt eine Längsansicht einer nach der Erfindung ausgebildeten Dampfkolbenlokomotive
mit Einzelachsantrieb, Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch denHauptrahmen,
durch die beiden seitlichen Hilfsrahmen mit den darauf befestigten Kolbendampfmaschinen
und durch den innerhalb des Hauptrahmens gelagerten Einzelachsantrieb.
Die Kurbelwellen α der beiden beispielsweise
dreizylindrigen Kolbendampfmaschinen b sind durch elastische bzw. bewegliche Kupplungen
c mit der zwei Ritzel d tragenden Ritzelwelle e gekuppelt. Vorteilhäfterweise
werden die beiden Ritzel d in bekannter Weise mit federnden Zahnkränzen ausgerüstet.
Durch die-. Einschaltung· der zweiten Übertragungswelle / wird es möglich, bei gegebenem
Treibrad- und Hohlwellentriebzahnraddurclimesser und vorgeschriebener Übersetzung
zwischen Kolbendampfmaschine b und Treibrad g, die Kurbelwellen α aus dem
durch die Treibräder g beanspruchten Raum zu bringen. -
Mit den Zahnrädern h fest verbunden, greift dal's Zahnrad / in das große, die Treibachse
k umgebende" Hohlzahnrad / ein, welches im Rahmen in der Lagerstelle tn drehbar
gelagert ist. Die Kraftübertragung vom Hohlzahnrad / auf die Treibachse k erfolgt
über eine in das Hohlzahnrad eingebaute bekannte, allseitig bewegliche Kupplung und
die mit der "Treibachse fest verbundenen Arme n.
Der Hilfsrahmen 0 ist mit dem Hauptrahmen/.?
fest verbunden. Zwischen den Treib rädern herabreichende Konsolen q ermöglichen eine genügende Stützhöhe. Der Hilfsrahmen
0 kann gegossen,, geschweißt oder auch mit dem Hauptrahmen ρ zusammengegossen
sein.
Die Kolbendämpfmaschinen werden durchgehend verschalt und über ihnen das übliche,
begehbare Umlaufblech r angeordnet.. Durch
nicht gezeichnete, leicht abhebbare Deckel sind die Kolbendampf maschinen b zugänglich.
Diese neuartige Anordnung der einzelnen Kolbendampfmaschine ermöglicht eine einwandfreie
Lagerung sowohl der schnell laufenden Kolbendampfmaschine b als auch des
Zahnradgetriebes. Kessel und Kolbendampfmaschine bzw. Getriebe beeinflussen einander
nicht in ihrer freien Entwicklungsmöglichkeit. Es ergibt sich auch eine gute Zugänglichkeit
und leicht durchführbare Austauschbarkeit selbst ganzer Kolbendampfmaschinen und Getriebeteile. Der Antrieb erlaubt,
in Verbindung mit Hochdruckdampf Emzelachsleistungen bis zu 1200 PS unterzubringen, also beispielsweise mit vier Treib-
achsen Hochdrucklokomotiven von 4800 PS zu bauen.
Es können aber auch Kolbendampfmaschinen statt mit waagerechten Zylindern, mit
schräg oder senkrecht gestellten oder sonstwie angeordneten Zylindern ausgerüstet sein,
sofern nur die Kurbelwelle parallel zu den Treibachsen steht.
Die Anordnung waagerechter Zylinder hat den Vorteil besten Ausblickes und bester Übersieht
über die Strecke.
Jede Kolbendampfmaschine wird mit drei Zylindern versehen. Es lassen sich damit die
gewünschten großen Leistungen einbauen, ohne zu-große Dampfmaschinenlängen zu er-'halten,
bei -.relativ günstigem Drehmoment und. Massenausgleich. 'Die Anordnung von
mehr als drei Zylindern bringt eine unnötige Vielteiligkeit, die Anordnung von weniger Zylindern
aber sehr unregelmäßige Drehmomente, schlechten Massenausgleich und
eine große, für Einzelachsantrieb von Lokomotiven mit mehreren Achsen nicht mehr
geeignete Dampfmaschinenlänge.
Besonderen Vorteil bringt die Verwendung von Gleichstromzylindern durch Vereinfachung
der Steuerung.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Lokomotive, insbesondere für hohe Leistungen, mit Einzelachsantrieb durch schnell laufende, mehxzylindrige, je in einem Gehäuse eingeschlossene Kolbendampfmaschinen, welche seitlich des Kessels liegen, mit quer zur Lokomotivlängsachse no angeordneten Kurbelwellen und zwischen dem Hauptrahmen angeordneten Zahnradübertragungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbendampfmaschinen (b) ausschließlich im Raum außerhalb der 11.5 Treibräder (g) zwischen den äußeren Stirnebenen der Treibräder (g), diese teilweise überdeckend, und dem Ümgrenzungsprofll auf einem am Hauptrahmen (p) befestigten Hilfsrahmen (o) gelagert sind. ■
- 2. Lokomotive nach Anspruch r, da-durch, gekennzeichnet, daß die Kolbendaiupfma-schinen (δ) in an sich bekannter Weise ails dreizylindrige, doppelt wirkende Gleichstromdampfma'schinen auisigebildet sind.
- 3. Lokomotive nach Anspruch 1' und 2, dadurch ,gekennzeichnet, -daß die bewegten Massen der Kolbendampfmaschine (δ) derart ausgeglichen sind, daß nur noch in der waagerechten Ebene liegende, freie Massenkräfte und freie Massenmomente 'von den Gehäusen der Kolbendampfmaschinen (b) auf deren Befestigung am Hilfsrahmen (σ) wirken.Hierzu' 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1934SC104570 DE695525C (de) | 1934-06-29 | 1934-06-29 | Lokomotive fuer hohe Leistungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1934SC104570 DE695525C (de) | 1934-06-29 | 1934-06-29 | Lokomotive fuer hohe Leistungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE695525C true DE695525C (de) | 1940-08-27 |
Family
ID=7447729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1934SC104570 Expired DE695525C (de) | 1934-06-29 | 1934-06-29 | Lokomotive fuer hohe Leistungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE695525C (de) |
-
1934
- 1934-06-29 DE DE1934SC104570 patent/DE695525C/de not_active Expired
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