DE694263C - Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von kuenstlichen Faeden - Google Patents
Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von kuenstlichen FaedenInfo
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- DE694263C DE694263C DE1937B0177138 DEB0177138D DE694263C DE 694263 C DE694263 C DE 694263C DE 1937B0177138 DE1937B0177138 DE 1937B0177138 DE B0177138 D DEB0177138 D DE B0177138D DE 694263 C DE694263 C DE 694263C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
- D01D5/18—Formation of filaments, threads, or the like by means of rotating spinnerets
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von künstlichen Fäden Das Hauptpatent 693 246 bezieht sich auf eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und- Zwirnen von künstlichen Fäden ;nach Patent 669 034, bei welcher innerhalb des feststehenden Fadendurchlasses ein mit dem Drehgefäß umlaufendes Rohr angeordnet ist.
- Die vorliegende Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung dieser Vorrichtung und besteht darin, daß das umlaufende Rohr innen konisch ist und an der der Düse zugewandten Seite den kleineren Innendurchmesser hat. Das umlaufende Rohr schließt dabei zweckmäßig den größten Teil des Fadenlaufes ein.
- Durch diese Ausgestaltung wird der wiesentliche Vorteil erzielt, daß der von Hoben die Vorrichtung durchströmenden Fällflüssigkeit ein das Drehspinnverfahren günstig beeinflussender Auftrieb gegeben wird. Dieser Auftrieb kann durch Einsetzen von Rohren mit verschiedenen Abmessungen geregelt werden. Es handelt sich also um ein Aufwärtsströmen der Flüssigkeit. Die Rege lba.Y-keit des Auftriebes der Fällflüssigkeit kann so. weit getrieben werden, daß .sich die Strömungsrichtung umkehrt. Ferner wird der Auftrieb vergrößert durch die vom Faden mitgeführte Flüssigkeitsmenge, die wieder in ihrer Größe abhängig ist von der Lochzahl der Düse oder .dem Volumen des Fadens. Auch die Weite des innen konischen Rohres hat einen Einfluß auf die sich einstellende. Strömungsrichtung.
- Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung im Querschnitt -schematisch dargestellt.
- Das Drehgefäß i ist durch einen Deckel 2 mit dem Rohr 3 abgeschlossen. Die Düse ist mit 4 bezeichnet. An dem Rohr 3 ist das mutumlaufende Rohr S bei 7 elastisch z. B. durch drei symmetrische Streben abgestützt. 6 ist das feststehende Rohrstück. Das Rohr 5 ist innen konisch und hat unten den kleineren Durchmesser 16 und oben den größeren Durchmesser 9 sowie unten einen Einlauf B.
- Die Verteilung der Strömung in der Gesamteinrichtung ist weit-er in starkem Maße von der Einstellung der Regeleinrichtung io, i i zur Drehzahl abhängig. Der Durchtritt der Fällflüssigkeit durch die Bohrungen i i des Deckels 2 läßt sich durch die Scheibe io so weit drosseln, daß ein Abwärtssträmen der Fällflüssigkeit im Rohr 5 aufhört und die beschriebenen Auftriebswirkungen überwiegen. Das ist aber nur möglich mit einem Rohr, dessen Bohrung sich erfindungsgemäß nach der Düse zu verjüngt. Die Verteilung der Strömung bei richtiger Einstellung der Regelorgane zur Drehzahl ist dann ungefähr folgende: Der Hauptstrom des Fällbades fließt zwischen den Rohren 5 und 3 abwärts, durch das Gefäß i hindurch und tritt durch die Einrichtung i o, i i am Deckel 2 aus. Von diesem Strom wird ein Teil durch die verschiedenen Auftriebswirkungen abgezweigt und läuft durch den Zwischenraum zwischen der Düse 4 und der unteren Ausmündung 8 des Innenrohres 5 im Rohr 5 aufwärts mit dem Faden. -
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen vorn künstlichen Fäden nach Patent 693 246, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Behälter (i) umlaufende Rohr (5) innen konisch ist, wobei die der D üs-e zugewandte Seite des Rohres den kleineren Innendurchmesser hat.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (5) den größten Teil des Fadenlaufes einschließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937B0177138 DE694263C (de) | 1935-11-09 | 1937-01-27 | Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von kuenstlichen Faeden |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE498358X | 1935-11-09 | ||
| DE1937B0177138 DE694263C (de) | 1935-11-09 | 1937-01-27 | Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von kuenstlichen Faeden |
| DE2246990X | 1937-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE694263C true DE694263C (de) | 1940-07-27 |
Family
ID=32073716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937B0177138 Expired DE694263C (de) | 1935-11-09 | 1937-01-27 | Vorrichtung zum gleichzeitigen Spinnen und Zwirnen von kuenstlichen Faeden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE694263C (de) |
-
1937
- 1937-01-27 DE DE1937B0177138 patent/DE694263C/de not_active Expired
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