DE694201C - An mehrere in nur je einem Frequenzbereich wirksame Antennen gleichzeitig angeschlossenes Empfangssystem - Google Patents

An mehrere in nur je einem Frequenzbereich wirksame Antennen gleichzeitig angeschlossenes Empfangssystem

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DE694201C
DE694201C DE1937R0098632 DER0098632D DE694201C DE 694201 C DE694201 C DE 694201C DE 1937R0098632 DE1937R0098632 DE 1937R0098632 DE R0098632 D DER0098632 D DE R0098632D DE 694201 C DE694201 C DE 694201C
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DE
Germany
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receiving system
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frequency range
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antenna
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Expired
Application number
DE1937R0098632
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English (en)
Inventor
Julius Weinberger
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RCA Corp
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RCA Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/52Means for reducing coupling between antennas; Means for reducing coupling between an antenna and another structure

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • An mehrere in nur je einem Frequenzbereich wirksame Antennen gleichzeitig angeschlossenes Empfangssystem Die Erfindung betrifft ein Empfangssystem, das gleichzeitig an mehrere in nur je einem Frequenzbereich, z. B. Kurzwellenbereich und Mittelwellenbereich, wirksame Antennen angeschlossen ist. Das charakteristische Merkmal ,der Erfindung besteht darin, daß bei A.nschluß jeder Antenne an ,die Primärwicklung je eines Übertragers, deren Sekundärwicklungen in Reihe geschaltet an die Eingangsklemmen des Empfangssystemes gelegt -sind, zwischen die Sekundärwicklungen der für die tieferen Frequenzbereiche .bestimmten Übertrager und die Reihenschaltung der übrigen Übertrager und des Empfangssystemes je ein Tiefpaßfilter ,geschaltet ist, das aus einem oder mehreren aus Längsindüktivität und Querkapazität gebildeten Siebgliedern be-.steht und mit einer Querkapazität abgeschlossen ist, die für ,die Frequenzen iübeiihalb des Durchlaßbereiches des Filters praktisch ,einen Kurzschluß -darstellt.
  • Eine derartige Anordnung hat, besonders wenn noch einem weiteren Erfindungsvorschlag .gemäß die Grenzfrequenz jedes Tiefpaßfilters zwischen dem Frequenzbereich des zugehörigen Übertragers und den höheren zu empfangenden Frequenzen liegt, den Vorteil, daß die von jeder der Antennen aufgenommenen Schwingungen des der Antenne zugeordneten Wellenbereiches praktisch völlig ungeschwächt durch die Ankopplungen der anderen Antennen an den Empfänger gelangen. Die Schwingungen eines Wellenbereiches finden nämlich in :den Sekundärwicklungen der Übertrager für höhere Frequenzen keinen merklichen Widerstand wegen der kleineren Selbstinduktion, in den Sekundärwicklungen .der Übertrager für niedrigere Frequenzen aber ebenfalls keinen, da ,diese für alle höheren Frequenzen überbrückt sind. Ferner wird .durch die erfindungsgemäße Anordnung verhindert, daß die von einer Antenne für einen bestimmten Wellenbereich aufgenommenen Schwingungen eines kürzerenWellenbereiches sich mit den ;entsprechenden Schwingungen, .die von der für diesen kürzeren Wellenbereich bestimmten Antenne aufgenommen werden, in störender Weise überlagern. Eine Umschaltung :der Antenne ist dabei nicht notwendig. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit, gleichzeitig mehrere Empfänger, die verschiedene Wellenbereiche empfangen können, an ein und dasselbe Mehrfachäntennensvstem anzuschließen.
  • Ein' Ausführungsbeispiel der- Erfindung zeigt die Abbildung.. In dieser bedeutet eine Antenne, welche für die Aufnahme des Rundfunkwellenbereiches (Mittelwellenbereiches) bestimmt und über !den Widerstand 2 mit der Erde verbunden ist. Parallel zum Widerstand 2- liegen die Eingangsklemmen der Verstärkerröhre 3. Die Anode dieser Röhre ist mit der Primärwicklung eines Hochfrequenzabwärtstransformators ¢ verbunden, welcher die Röhre wirksam für das Rundfunkwellenband an die Hochfrequenzübertragungsleitung 5 ankoppeln soll. Der Widerstand 2 ist so groß gewählt, daß der Verstärker 3 aperiodisch arbeitet und daher die Schwingungen des gesamten Rundfunkwellenbandes angenähert gleichmäßig verstärkt. Ein Tiefpaßfilter, das die Kondensatoren 6 und 6' und die Spülen? und 7' enthält und zwischen dem Transformator .4 und der Leitung 5 eingesöhaltet ist, begrenzt die Übertragung oberhalb einer Grenzfrequenz; die etwas oberhalb des Rundfunkwellenbandes, aber unterhalb des dem Kurzwellenband entsprechenden Frequenzbandes, also z. B. -bei 3 M-Hz liegt. Dieses Filter überträgt die Mittelwellen nahezu ohne Schwächung. Für die kürzen Wellen stellt es dagegen einen Kurzschluß dar, da für diese der Kondensator 6' eine sehr geringe Impedanz hat.
  • In dem gezeichneten Schaltbild stellt 8 eine Kurzwellenantenne dar, die z. B. als Dipol ausgebildet ist, dessen entgegengesetzt gerichtete Hälften mit den Enden eines Widerstandes io über eine übertragungsdoppel.-Leitung g verbunden sind. Die Mitte dieses Widerstandes ist durch die Leitung i9 geerdet. Die Enden des Widerstandes sind gleichzeitig mit den Steuergittern der beiden im Gegentakt geschalteten Röhren i i und i i' verbunden, welche als aperiodischer Verstärker für die kurzwelligen Schwingungen dienen. Die Anöden dieser Röhren sind mit der Leitung 5 über einen Transformator 12 verbunden, dessen Sekundärwicklung 2o in Reihe mit der Leitung 5 liegt. Für die kurzen Wellen beeinflußt die Antennenanordnung 8 die Steuergitter der Röhre i z und i i' im wesentlichen mit entgegengesetzter Phase, so daß diese Röhren für die kurzen Wellen als Gegentaktverstärker arbeiten. Schwingungen des- Rundfunkwellenbereiches, die durch die Antenne 8 aufgefangen werden; beeinflussen dagegen die :beiden. Gitter im wesentlichen gleichphasig und mit gleicher Amplitude, so daß sich diese Schwingungen im Gegentaktausgang herausheben. Der Transformator 12 ist vorzugsweise so bemessen, .daß er den Innenwiderstand der Röhren i i und i i' dem Widerstand der Übertragungsleitung anpaßt und wird in der Regel ein Abwärtstransformator sein müssen.
  • Die Übertragungsleitung 5 ist insbesondere als ein Kabel von sehr geringer Kapazität ausgebildet, so daß sie sowohl Schwingungen des Rundfunk- als auch des Kurzwellenbandes .einer Mehrzahl von Empfängern 14 zuführen kann, die an getrennten Stellen der Leitung angeordnet sind, z. B. in verschiedenen Räumen eines Gebäudes oder Schiffes. Die Leitung kann eine Röhre 5' enthalten, die etwa aus Messing oder Kupfer besteht und auf der einen Seite geerdet und auf der anderen Seite .über die Leitung 16 mit einer Seite des Filters verbunden ist. Die Spannung führende Leitung besteht aus einem dünnen Kupferdraht -26, der an seinem einen Ende über die Leitung 17 mit der Sekundärwicklung 2o verbunden ist. Die Drahtleitung 26 ist durch die Röhre 5' geführt und in deren Mitte gehalten .durch eine Mehrzahl von Abstandsstücken 18 aus Isoliermaterial. Die Leitung kann an ihrem offenen Ende durch einen Ohmschen Widerstand 13 abgeschlossen sein, durch den Reflexionen am offenen Leitungsende vermieden werden. Der Wert des Widerstandes ist dabei vorzugsweise gleich .dem Wellenwiderstand der Leitung zu wählen. Die Erdklemmen G der Einpfänger 14 sind mit der Röhre 5' verbunden, die Antennenklemmen A mit dem Draht 26. Die Röhre 5' stellt eine sehr gute Erdverbindung für die verschiedenen Empfänger dar und dient gleichzeitig als Abschirmung für den Innenleiter 26, der auf .diese Weise keine Störspannungen oder unerwünschte Signal-Spannungen aufzunehmen in der Lage ist.
  • Die Empfänger 14 können Wellenbandschalter und Abstimmittel enthalten, .durch die jede :gewünschte Station im Rundfunkwellen- oder Kurzwellenband eingestellt und empfangen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. An mehrere in nur je einem -Frequenzbereich, z. B. Kurzwellenbereich und Mittelwellenbereich, wirksame Antennen gleichzeitig . angeschlossenes Empfangssystem,dadurch gekennzeichnet, daß bei Anschluß jeder Antenne an die Primärwicklung je eines Übertragers, deren SekundärwicleIuggen in Reihe geschaltet an ,die Eingangsklemmen des Empfangssystemes .gelegt sind, zwischen die Sekundärwicklungen der für die tieferen Frequenzbereiche bestimmten Übertrager und die Reihenschaltung der übrigen Übertrager und des Empfangssystemes je ein Tiefpaßfilter geschaltet ist, das aus einem oder mehreren aus Längsinduktivität und Querkapazität :gebildeten Siebgliedern - besteht und mit einer Querkapazität abgeschlossen ist, die für die Frequenzen oberhalb des Dürchlaßbereiches .des Filters praktisch einen Kurzschluß ,darstellt.
  2. 2. Empfangssystein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. die Grenzfrequenz jedes Tiefpaßfilters zwischen dem Frequenzbereich des zugehörigen Übertragers und den höheren zu empfangenen Frequensbereichen liegt.
DE1937R0098632 1936-02-19 1937-02-20 An mehrere in nur je einem Frequenzbereich wirksame Antennen gleichzeitig angeschlossenes Empfangssystem Expired DE694201C (de)

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