DE3027235C2 - Empfangseinrichtung für mehrere Frequenzbereiche - Google Patents
Empfangseinrichtung für mehrere FrequenzbereicheInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/38—Impedance-matching networks
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/46—Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source
- H03H7/461—Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems
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- Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
Description
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild ohne die beiden für die
Erfindung unwesentlichen Antennen zum Empfang des LMK und des UKW-Bereiches; in
Fig.2 ist der Verlauf des Spannungsübel setzungsverhältnisses
U1ZU2 der LMK-Signale in Abhängigkeit
von der Frequenz dargestellt, wobei U\ die KJemmspannung
der LM K-Antenne und U2 die Ausgangsspannung
im LMK-Bereichist
Die mittels einer vertikal polarisierten Antenne emp
fangenen Signaie des LMK-Bereiches gelangen über die ι ο
Eingangsklemme E\ an den Impedanzübertrager Ü. Dieser
weist drei Anzapfungen 1, 2,3 für die Teilfrequenzbereiche K, M, L auf, deren Obertragungsverhältnisse
derart gewählt sind, daß in jedem Teilfrequenzbereich die bestmögliche Anpassung der jeweiligen Fußpunktimpedanz
der Antenne an den Wellenwiderstand der Ableitung erreicht ist
Als Selektionsmittel zum Zusammenschalten der drei Teilfrequenzbereiche auf eine gemeinsame Ableitung A
an der Ausgangsklemme P ist im höchsten und im tiefsten Frequenzbereich jeweils lediglich ein Blindwiderstand
vorgesehen, nämlich im Kurzwellenbereich der Kondensator Ci und im Langwellenbereich die Spule Li;
im Mittelwellenzweig ist ein Serienresonanzkreis C2, L2
eingeschaltet. Diese Selektionsmittel sind so gewählt, daß jeweils die Blindwiderstände benachbarter Zweige
eine zwischen den betreffenden Teilfrequenzbereichen liegende Resonanzfrequenz ergibt. Diese aus der F i g. 2
ersichtlichen Nullstellen bewirken neben der erforderlichen Bereichstrennung eine Erhöhung der Flankensteilheit
und ermöglichen es dadurch, mit jeweils nur einem Blindwiderstand im Lang- und im Kurzwellenzweig auszukommen.
Eine weitere Verbesserung der Entkopplung kann, sofern im Einzelfall der höhere Bauteileaufwand
tragbar ist, dadurch erfolgen, daß im Mittelwellenzweig eine Serienschaltung aus einem Kurz- und einem
Langwellensperrkreis (Parallelresonanzkreise) und/ oder im Kurzwellenzweig in Serie zu dem Kondensator
Ci, sowie im Langwellenzweig in Serie zu der Spule L\
jeweils ein Sperrkreis für den Mittelwellen-Bereich eingeschallet
wird.
Die auf den Kurzwellenbereich zu höheren Frequenzen hin folgende Nullstelle ist beliebig wählbar. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist sie zur Verhinderung von Störungen durch Signale des 10 m-Amateurfunk-Bandes
auf eine Frequenz von 30 MHz gelegt.
Die über eine horizontal polarisierte Antenne und eine Symmetriereinrichtung auf die Eingangsklemme E2
geführten UKW-Signale gelangen über einen auf die j; Mittenfrequenz dieses Kreises abgestimmten Serienre-
|: sonanzkreis Cy, Lz auf den Zusammenschaltpunkt P. An
Ϊ sich würde zur Sperrung der LMK-Signale in diesem U KW-Zweig ein Kondensator genügen. Die dazu nötige
große Kapazität würde jedoch für den Kurzwellenbereich keine ausreichende Sperre darstellen. Aus diesem
Grund ist für die Kapazität C3 ein verhältnismäßig kleiner Wert gewählt und, damit im UKW-Bereich die
Durchgangsdämpfung nicht zu hoch wird, eine Induktivität L) in Reihe geschaltet.
In den gemeinsamen LMK-Zweig ist zur Sperrung der U K W-Signale eine Spule L4 eingeschaltet.
Sie ist zugleich so bemessen, daß sie zusammen mit der Kapazität Ci einen Serienresonanzkreis für Kurzwelle
ergibt und damit in diesem Bereich eine zusätzliche Senkung der Durchgangsdämpfung bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Empfangseinrichtung mit einer Antenne für wenigstens
zwei Teilfrequenzbereiche, vorzugsweise die Bereiche LM (0,15-1,605MHz) und K
(5,9—26,1 MHz), sowie Mitteln zur Impedanzanpassung des Antennen-Fußpunktwiderstandes an den
Wellenwiderstand einer gemeinsamen Ableitung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Impedanzanpassung
lediglich ein einziger Übertrager (Ü) mit einer der Zahl der Teilfrequenzbereiche entsprechenden
Anzahl von den unterschiedlichen Fußpunktimpedanzen in diesen Teilfrequenzbereichen
angepaßten Anzapfungen (1,2,3) vorgesehen ist, die über Selektionsmittel (C\, d, L\, L2) zusammi^ngeschaltet
und an die Ableitung (A) angeschlossen sind.
2. Empfangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Selektionsmittel für den
höchsten Teilfrequenzbereich lediglich ein Kondensator (Q) und für den tiefsten Teilfrequenzbereich
lediglich eine Spule (Lt) vorgesehen ist, und daß die Selektionsmittel jeweils frequenzbenachbarter
Zweige derart bemessen sind, daß ihre Resonanzfrequenz zwischen den betreffenden beiden Frequenzbereichen
liegt.
3. Empfangseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein weiterer über
eine weitere Antenne empfangener Frequenzbereich an die gemeinsame Ableitung (A) angeschlossen
ist und zwischen dem gemeinsamen Zusammenschaltpunkt (P) aller Betriebsfrequenzbereiche und
demjenigen (4) der Teilfrequenzbereiche wenigstens ein Blindwiderstand (U) eingeschaltet ist, der durch
entsprechende Bemessung zugleich eine Sperre für den weiteren Frequenzbereich bildet und im Zusammenwirken
mit den Selektionsmitteln eines Teilfrequenzbereiches eine Verminderung der Durchgangsdämpfung
in diesem bewirkt.
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Die Erfindung betrifft eine Empfangseinrichtung mit einer Antenne für wenigstens zwei Teilfrequenzbereiche,
vorzugsweise die Bereiche LM (0,15—1,605 MHz) und K (5,9—26,1 MHz), sowie Mitteln zur Impedanzanpassung
des Antennen-Fußpunktwiderstandes an den Wellenwiderstand einer gemeinsamen Ableitung. Derartige
Empfangseinrichtungen sind aus der Praxis in zwei unterschiedlichen Ausführungen für die angeführten
bevorzugten Teilfrequenzbereiche bekannt. Bei der einen Art ist zwar für den gesamten LMK-Bereich lediglich
ein Übertrager verwendet, aber nur eine Anzapfung vorgesehen, so daß die Impedanzanpassung in den
Teilfrequenzbereichen als Kompromiß notgedrungen unbefriedigend ist. (Siehe z. B. Bild 122 auf Seite 175 und
zugehörigen Text unter Punkt 4 auf Seite 178 f, in dem
Buch »Antennenanlagen für Rundfunk- und Fernsehempfang« von Dr. A. Fiebranz, Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik
GmbH, Berlin-Borsigwalde, 1. Auflage 1961.) Bei der anderen Art werden zwar die Impedanzen
in beiden Teilfrequenzbereichen getrennt angepaßt, dazu aber zwei getrennte Übertrager und verhältnismäßig
komplizierte Selektionsmittel zum Zusammenschalten benutzt (siehe z. B. Bild 36 auf Seite 75 des Buches Praktischer
Antennenbau von Herbert G. Mende, Franis-Verlag, München, 17. Auflage 1979).
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65 Im einen Fall ist also die Anpassung in für viele Anwendungsfälle
unvertretbarem Maße ungünstig, im anderen der Schaltungsaufwand und damit die Kostenbelastung
im Verhältnis zu der damit erreichten Verbesserung erheblich zu hoch.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Empfangseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die
mit geringstmöglichem Schaltungs- bzw. Bauteileaufwand eine möglichst gute Impedanzanpassung im gesamten
Betriebsfrequenzbereich gewährleistet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Impedanzanpassung lediglich ein einziger
Übertrager mit einer der Zahl der Teilfrequenzbereiche entsprechenden Anzahl von den unterschiedlichen Fußpunktimpedanzen
in diesen Teilfrequenzbereichen angepaßten Anzapfungen vorgesehen ist, die über Selektionsmittel
zusammengeschaltet und an die Ableitung angeschlossen sind.
Auf diese ebenso einfache wie zweckmäßige Weise sind die Vorteile der bekannten Empfangseinrichtungen
in einer einzigen Ausführung vereinigt, bei der mit nur einem Übertrager ohne weiteres durch Aufspalten des
Betriebsfrequenzbereiches in mehrere, theoretisch beliebig viele Teilfrequenzbereiche durch entsprechende
Wahl unterschiedlicher Übertragungsverhältnisse die Anpassung entscheidend verbessert werden kann.
In der Praxis wird man allerdings die Teilfrequenzbereiche nicht beliebig klein machen, weil dabei der Aufwand
für die zum Zusammenschalten der vielen Zweige erforderlichen Selektionsmittel im Verhältnis zum Erfolg
sicherlich zu hoch wäre. In dem speziellen Fall des Empfangs der Frequenzbereiche LMK ist gegenüber
dem Stand der Technik bereits durch die Aufspaltung in zwei Teilfrequenzbereiche, nämlich LM und K ein wesentlicher
Fortschritt erreichbar. Eine Aufspaltung in mehr als die drei Teilbereiche L, M und K dürfte für die
in der Praxis vorkommenden Anwendungsfälle bereits nicht mehr sinnvoll sein.
Bei der erfindungsgemäßen Empfangseinrichtung genügt es gemäß Anspruch 2, für den höchsten bzw. tiefsten
Teilfrequenzbereich lediglich einen Kondensator bzw. eine Spule vorzusehen, wenn die Selektionsmittel
jeweils frequenzbenachbarter Zweige eine zwischen den beiden Teilfrequenzbereichen liegende Resonanzfrequenz
aufweisen.
In dem bevorzugten Fall zweier Teilfrequenzbereiche, nämlich LM und K, werden die genannten Blindwiderstände
so bemessen, daß die Resonanzfrequenz etwa 3,5 MHz beträgt. Die dadurch hervorgerufene Nullstelle
bewirkt neben der Bereichstrennung eine Flankenversteilerung der Übertragungskennlinie und ermöglicht
es so, mit nur einem Blindwiderstand je Zweig auszukommen.
Sofern ein oder mehrere weitere, von einer anderen Antenne empfangene Frequenzbereiche auf die gemeinsame
Ableitung geschaltet werden sollen, ist es in bekannter Weise erforderlich, in den die Teilfrequenzbereiche
übertragenden Zweig eine Sperre für den (die) weiteren Frequenzbereiche) einzuschalten. Dabei ist es
nach Anspruch 3 besonders vorteilhaft, diese Sperre so zu bemessen, daß sie zusammen mit den Selektionsmitteln
eines der Teilfrequenzbereiche durch Erzeugung wenigstens einer Resonanzstelle in diesem Teilfrequenzbereich
eine Verringerung der Durchgangsdämpfung bewirkt.
Weitere Einzelheiten sind der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Empfangseinrichtung zu entnehmen. Dabei zeigt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803027235 DE3027235C2 (de) | 1980-07-18 | 1980-07-18 | Empfangseinrichtung für mehrere Frequenzbereiche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803027235 DE3027235C2 (de) | 1980-07-18 | 1980-07-18 | Empfangseinrichtung für mehrere Frequenzbereiche |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3027235A1 DE3027235A1 (de) | 1982-02-11 |
| DE3027235C2 true DE3027235C2 (de) | 1986-08-21 |
Family
ID=6107503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803027235 Expired DE3027235C2 (de) | 1980-07-18 | 1980-07-18 | Empfangseinrichtung für mehrere Frequenzbereiche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3027235C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3228449A1 (de) * | 1982-07-30 | 1984-02-09 | Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk, 7300 Esslingen | Filterschaltung |
| DE3527555A1 (de) * | 1985-08-01 | 1987-02-12 | Rohde & Schwarz | Schaltung zum entkoppelten zusammenfuehren der ausgangsleistungen mehrerer hochfrequenz-leistungssender |
-
1980
- 1980-07-18 DE DE19803027235 patent/DE3027235C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3027235A1 (de) | 1982-02-11 |
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