DE69418C - Maschine zum Walzen und Glätten von Kupferblechwaaren - Google Patents

Maschine zum Walzen und Glätten von Kupferblechwaaren

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DE69418C
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Germany
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machine
rolling
shaft
copper sheet
roller
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69418D
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English (en)
Original Assignee
F. janes in Zell am See
Publication of DE69418C publication Critical patent/DE69418C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/12Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially parallel to the axis of the work
    • B21B19/14Rolling tubes by means of additional rollers arranged inside the tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher in Verwendung stehenden Maschinen zum Egalisiren von Kupferblechwaaren wurde das roh fertiggestellte Arbeitsstück der Walzwirkung zweier rotirenden Maschinentheile unterworfen, wodurch das Glätten des Arbeitsstückes bewirkt wurde.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen bestehen darin, dafs die obere, den Druck bewirkende' Walze oder Scheibe den verschiedenen Blechstärken entsprechend in der Höhenrichtung eingestellt und auch in der Richtung ihrer·Drehwelle verschoben werden kann, während der untere, leicht auswechselbare und als Auflage für das Arbeitsstück dienende Maschinentheil blos durch Reibung infolge des Druckes mitgenommen wird.
Dieser untere, als Auflage dienende Maschinentheil kann ebenfalls verstellt werden und ist der Form des zu bearbeitenden Gegenstandes entsprechend gestaltet. In gewöhnlichen Fällen ist derselbe eine lose auf eine Achse aufgesteckte längere Walze oder eine Scheibe oder ein um eine verticale Achse rotirender Prefskopf, der in verticaler Richtung beliebig verstellt werden kann und zum Zwecke der leichten Beweglichkeit auf Kugeln läuft.
In beiliegender Zeichnung ist eine mit den Neuerungen versehene Maschine zum Egalisiren und Walzen von Kupferblechgegenständen in der Seitenansicht dargestellt.
Wie ersichtlich, ist am Vorderende der in den Ständern A A der Maschine eingelagerten Welle α eine Scheibe b befestigt, welche durch Vermittelung des Zahnrades c und der Zahnwalze d von der Antriebswelle d1 aus in Rotation versetzt werden kann. .
Diese Scheibe b, deren Gestalt sich nach dem zu bearbeitenden Gegenstand richtet, übt den Druck auf letzteren aus und kann in der Richtung der Welle α verstellt werden. Zu diesem Zwecke sitzen. an einem Ende der Welle zwei als Theile einer Schraubenhülse anzusehende Zahnstangen e und e1, welche die Welle a1 am Drehen nicht hindern, jedoch letztere in ihrer Richtung verschieben, wenn das als Mutter dienende, mit dem Ständer^, verbundene Griffrad f gedreht wird. Die Zahnstangen sind nämlich im rückwärtigen Ständer A derart eingesetzt, dafs sie sich nicht drehen, wohl aber in ihrer Richtung verschieben können, wobei sie mittelst der Bunde e2 die Welle α und mit ihr das Zahnrad c, sowie die Scheibe b verschieben.
Da das Zahnrad c hierbei immer mit der Zahnradwalze d in Eingriff bleibt, kann man während des Ganges der Maschine die Scheibe b verstellen.
Als Auflage für den zu bearbeitenden Gegenstand dient in dem Falle, wo man es mit runden Kupferblechgefäfsen oder Blechen zu thun hat, eine etwas längere Walze g, welche lose auf einer festen Stütze g1 aufgesteckt ist.
Die Stütze gl geht in ihrem Rückende in einen Vierkant g2 über, der in einem Schlitz des vorderen Ständers A vertical verschiebbar eingesetzt ist, so dafs man die Stütze gl und
mithin die Auflagewalze g vertical verstellen kann.
Zur Feststellung der Stütze g1 in ihrer jeweiligen Lage dient eine Mutter g3, deren Spindel g* mit dem Vierkant g2 verbunden ist.
Zur Erleichterung der Höhenverstellung der Walze g dient die Druckschraube g5, deren Wirkung aus der Zeichnung hervorgeht.
Auch die den Druck bewirkende obere Scheibe b kann den verschiedenen Blechstä'rken entsprechend in verticaler Richtung verstellt werden.
Diesem Zweck dient die Griffschraube h, welche auf die Welle α der Scheibe b wirkt.
Da diese Verstellung nur eine minimale ist und die Welle α in ihrem rückwärtigen Theile blos von den Zahnstangen gehalten wird, ist es nur nothwendig, das im vorderen Ständer A befindliche Lager der Stelle α in einem. entsprechenden Schlitz des Ständers vertical zu machen.
Bevor der zu bearbeitende Gegenstand auf die Walze g. aufgesetzt wird, wird letztere entsprechend eingestellt, hierauf mittelst der Griffschraube h die Druckschraube b so weit niedergedrückt, dafs der Gegenstand genügend stark zwischen den Theilen b und g geprefst wird, worauf mit der Arbeit begonnen wird.
In manchen Fällen ist es nothwendig, statt der Walze g eine entsprechend geformte Scheibe k zu verwenden. Es wird dann die Walze g von der Stütze gi entfernt und der die Scheibe k tragende Winkel kl an dieser Stütze befestigt. Hierzu dient die Schraube k'2, welche durch Bohrung A:3 des Winkels A:1 tritt und mit der Stütze verschraubt wird, sowie eine zweite, an der Stirnseite der Stütze gi befindliche. Schraube, welche in der Zeichnung nicht ersichtlich ist.
Um Kesselböden oder ähnlich gewölbte Gegenstände zu egalisiren, wird statt der Walze ein Prefskopf / verwendet, der ebenfalls selbstthätig mitgenommen wird und auf Kugeln ll um eine verficale Achse rotiren kann.
Der das Kugellager ll tragende Winkel Z2 wird in ähnlicher Weise an der Stütze gl befestigt wie der Winkel k\
Auf den Prefskopf können die bei manchen Arbeiten nothwendigen Stahlformringe aufgesetzt werden.
Der 'Antrieb der Maschine erfolgt entweder von Hand aus, wie in der Zeichnung dargestellt, oder durch eine Riemscheibe von einer rotirenden Welle aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Walzen und Egalisiren von Kupferblechwaaren, gekennzeichnet durch eine an dem freien Ende der Welle α sitzende Druckwalze oder Druckscheibe b und eine unterhalb derselben angeordnete auswechselbare Auflage g bezw. k oder / für das Arbeitsstück, welche von letzterem blos durch die' infolge des Druckes auftretende Reibung mitgenommen wird, wobei die Welle α durch ein in die angetriebene Riffelwalze d eingreifendes Rad e gedreht und gleichzeitig sammt diesem Rade durch mittels Handrades / verschiebbare Zahnstangen e el in axialer Richtung verstellt werden kann.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen.
DENDAT69418D Maschine zum Walzen und Glätten von Kupferblechwaaren Expired - Lifetime DE69418C (de)

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