DE693333C - r Pflanzen - Google Patents

r Pflanzen

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DE693333C
DE693333C DE1936M0133135 DEM0133135D DE693333C DE 693333 C DE693333 C DE 693333C DE 1936M0133135 DE1936M0133135 DE 1936M0133135 DE M0133135 D DEM0133135 D DE M0133135D DE 693333 C DE693333 C DE 693333C
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DE
Germany
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plants
water
amorphous
starch
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Expired
Application number
DE1936M0133135
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English (en)
Inventor
Dr Alfred Kuhn
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Madaus Holding GmbH
Original Assignee
Dr Madaus GmbH and Co
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K36/00Medicinal preparations of undetermined constitution containing material from algae, lichens, fungi or plants, or derivatives thereof, e.g. traditional herbal medicines
    • A61K36/18Magnoliophyta (angiosperms)
    • A61K36/185Magnoliopsida (dicotyledons)
    • A61K36/53Lamiaceae or Labiatae (Mint family), e.g. thyme, rosemary or lavender
    • A61K36/534Mentha (mint)

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen unter Zusatz von Zucker mit nachfolgendem Trocknen. Erfincdungsgemaß werden. hierbei beim Verreiben neben Zuckern amorphe, wasserlösliche Polysaccharide oder ihre amorphen, hochmolekularen Abbauprodukte verwendet.
  • Die Verwendung wasselöslicher Polysaccharide oder ihrer amorphen, hochmolekularen Abbauprodukte neben Zuckern bei der Verreibung von Pflanzen führt zu Erzeugnissen, bei denen eine Schädigung der Pflanzen, bzw. Pflanzenteile in therapeutischer Hinsicht nur in zu vernachlässigendem Maße auftritt. Als Polysacharide kommen in Frage Stärke, dann Amylose, Störkeabbauprodukte, wie Dextrin u. dgl.
  • Man geht beispielsweise nach der neuen Erfindung eo vor, daß man 5 kg Menth. pip. rec. mit 5 kg eines Gemisches, bestehend aus 10% Destrose (Taurbenzucker), 30% Maltose und 50% Amylosen im Kollergang zerkleinert und in einem Luftstrom von etwa 17 derart trocknet, daß der Feuchtigkeitsgehalt des Luftstromes mit abnehmendem Feuchtigkeitsgehalt des Trockengutes langsam vermindert wird.
  • Nach dem neuen Verfahren ist es möglich, feste Produkte frischer Pflanzen zu erhalten, die nicht nur die flüchtigen Besstandteile der frischen Pflanzen noch weitgehend enthalten, sondern auch ihre sämtlichen anderen Bestandteile, wie Alkaloide, zersetzliche Glykoside, Fermente u. dgl.
  • Verarbeitet man beispielsweise 300 g Milchzucker mit 300 g Menth. pip. und 15 g 01.
  • Menth. pip. im Kollergang und troknet dann hierauf im alngsamen Luftstrom in Temperaturen zwischen 25 und 300, so erhält man schließlich ein Produkt mit zwar nur 7% Wasser, aber auch nur einem Ölgehalt von 0,49. Führt man den Versuch in gleicher Weise durch, nur unter Verwendung von 250 g Traubenzucker in Mischungen mit 50g Honig an Stelle des Milchzuckers, so gelangt man zu einem Produkt, das einen Ölgehalt von 4,85% aufweist, allerdings bei einem Wassergehalt von 29,3.%.
  • Es ist also möglich, durch Verwendung von Traubenzucker im Gemisch mit Honig an Stelle des Milchzuckers den Ölgehalt der Zuvbereitung auf den zehnfachen Betrag zu erhalten. Führt man endlich den Versuch in gleicher Weise, wie vorher beschrieben, durch, nur unter Verwendung von Traubenzucker allein, so erhält man auch hier eine Zubereitung mit 5% Ölgehalt, aber wieder 25,3% Wasser.
  • Versucht man nun die Zuckeraften teilweise durch Stärke bzw. Stärkeabbauprodukte, beispeilsweise durch ein Gemisch von Destzrose, Maltose und Amylose zu ersetzen und arbeitet sonst in gleicher Weise wie vorher vbeschrieben, so erhält man schließlich eine Zubereitung, die bei einem Ölgehalt von 3,85% nunmehr einen Wassergehalt von 11% auf-Weist.
  • Diese Versuche, bei denen das Ol. Menth. pip. deswegen den Versuchen zugesetzt wurde, weil der Ölgehalt ,der Pfefferminze selbst in dieser Mischung zu gering wäre, um eine sichere quantitative Ölbstimmung durchzuführen, zeigen, daß bei gleicher Trocknungszeit unter auch sonst vergleichbaren Bedingungen eine Zubereitung ider frischen Pflanze mit Stärke $bzw. Stärkeabbauprodukten sehr viel mehr Wasser abgibt, also trockener wird, als eine Zubereitung, die bei Abwesenheit von Stärke hergestellt wird, wobei trotzdem der Gehalt an wertvollem Öl erhalten bleibt.
  • Daraus ersieht man auch die Vorteile der neuen Arbeitsweise gegenüber der bisherigen, bei der man Pflanzen nur mit Milchzucker verrieben und die so gewonnenen Zwischenerzeugnisse einer Trocknung unterworfen hat.
  • Bei diesen Arbeitsweisen war es nicht möglich, die im Vortehenden angegebenen. Werte von wertvollen Stoffen aus der Pflanze in die fertige Zubereitung zu überführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Verreibungen frischer Pflanzen unter Zusatz von Zucker mit nachfolgendem Trockaren, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verreiblen neben Zuckern amorphe, wasserlösliche Polysaccharide oder ihre amorphen, hochmolekularen Abbauprodukte verwendet werden.
DE1936M0133135 1936-01-10 1936-01-10 r Pflanzen Expired DE693333C (de)

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