DE693294C - Einrichtung zur UEberwachung von verstellbaren Organen - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung von verstellbaren Organen

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DE693294C
DE693294C DE1937S0129175 DES0129175D DE693294C DE 693294 C DE693294 C DE 693294C DE 1937S0129175 DE1937S0129175 DE 1937S0129175 DE S0129175 D DES0129175 D DE S0129175D DE 693294 C DE693294 C DE 693294C
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DE
Germany
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relay
contact
substation
monitoring station
acknowledgment
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Expired
Application number
DE1937S0129175
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried John
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/18Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers
    • H02J13/333Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers the equipment forming part of substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Überwachung von verstellbaren Organen Man kann Fernüberwachungseinrichtungen so ausbilden, daß die Wähler nach Übertragung einer Stellungsänderungsmeldung nicht sofort in die Ruhelage zurücklaufen, sondern in einer Quittungsstellung so lange stehenbleiben, bis sämtliche übertragenen Stellungsmeldungen durch Verstellung der Quittungsschalter quittiert werden.
  • Getwiß der Erfindung wird eine. derartige Einrichtung dadurch verbessert, daß beim Erreichen der Quittierstellung eine zeitverzögerte Schalteinrichtung zum Ansprechen kommt, die derart geschaltet ist, daß die Wähleinrichtungen nach Ablauf der Verzögerungszeit in die Ausgangsstellung gebracht und zu einem erneuten Umlauf angereizt werden, daß jedoch für den Fall, daß die übertragenen Meldungen in der Überwachungsstation angekommen sind iznd noch innerhalb der Verzögerungszeit quittert werden, die zeitverzögerte Schalteinrichtung selbsttätig. wieder abgeschaltet wird. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Übertragung etwa eingetretener weiterer Stellungsänderungen so lange unterbleibt, wie der nicht quittierte Zustand besteht, da die Wähler normalerweise nur aus der Ruhestellung, nicht jedoch aus der Quittungsstellung zu einem Umlauf angereizt werden können. Ein solcher erneuter Umlauf der Wähleinrichtungen kann unter Zuhilfenahme der gleichen Mittel auch dann hervorgerufen werden, wenn die Rückmeldungen nicht in der Überwachungsstation angekommen sind.
  • In den Fig. i und 2 ist als. Anwendungsgebiet der Erfindung eine Fernüberwachungsanlage dargestellt. Es zeigt die Fig. i die Schaltung der Überwachungsstation und die Fig.2 die Schaltung der Unterstation. In beiden Abbildungen sind der Übersichtlichkeit halber nur die wesentlichen Teile dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. In dem Ausführungsbeispiel ist die Schaltung für die Übertragung einer Rückmeldung von der Unterstelle zur Überwachungsstelle angegeben. Es können natürlich mit einer derartigen Übertragungseinrichtung auch noch weitere Meldungen übertragen werden. Die Schalter der Unterstation können durch Kommandos von der Überwachungsstation aus gesteuert werden. Da dies für die vorliegende Erfindung jedoch nicht von Bedeutung ist, ist die hierzu gehörige Schaltung fortgelassen.
  • Es sei zunächst kurz die Wirkungsweise der Fortschaltung der Wähleinrichtungen in beiden Stellen erläutert.
  • Durch Betätigen der Anlaßtaste AT in Fig. i wird ein Stromkreis für das Fortschaltrelais F geschlossen, der von Plus über die Anlaßtaste AT, den geschlossenen Kontakt ia, des in der Nullstellung des Wählers erregten Relais N, die Wicklung des Relais F, den Kontakt d, den Kontaktarm der Kontaktbank II zum Nullpunkt der Batterie führt. Das Relais F spricht an und betätigt seine Kontakte. Beim Schließen des Kontaktes f.2 wird der Drehmagnet D zum Ansprechen. gebracht und damit die Wähleinrichtung in Fig. i um einen Schritt fortgeschaltet. Beim Umlegen des Umschaltkontaktes f1 wird der Kondensator C2 kurzgeschlossen. Durch das Ansprechen des Drehmagneten wird auch der Kontakt d umgelegt und damit der Stromkreis des Fortschaltrelais geöffnet.
  • Sowie der Wähler, in Stellung i gekommen ist, wird über den Kondensator C2 das Relais S erregt. Dieses Relais ist polarisiert und betätigt seinen Kontakt s in der einen oder anderen Richtung, j e nachdem, ob der Kondensator im positiven oder negativen Sinne aufgeladen wird. Im vorliegenden Falle wird der Kondensator positiv aufgeladen, und dementsprechend wird der Kontakt s an den Pluspol dier Batterie umgelegt, so daB ein positiver Impuls über die Fernleitungen L1, L2 gegeben wird. Der Stromkreis für diesen Impuls geht von dem Pluspol der Batterie in Fig. i über den umgelegten Kontakt s, die Leitung L2, die Kontakte spi und s in Fig. 2, die Wicklung des Impulsempfangsrelais E und über die Leitung L1 wieder zurück zum Nullpunkt der Batterie in Fig: i. Das Impulsempfangszelais E ist ebenfalls ein polarisiertes Relais, das je nach dem empfangenen Impuls seinen Kontakte in dem einen oder anderen Sinne zum Ausschlag bringt. Da in diesem Falle ein positiver Impuls über dieFernleitung gegeben wurde, wird durch den Kontakt e ein Stromkreis geschlossen, der vom positiven Pol der Batterie in Fig. 2 über den Kontakte, die Wicklung des Fortschaltrelais F, den Umschaltkontakt der Wählerbank III zum Nullpunkt der Batterie führt. Es spricht das Fortschaltrelais F an und schließt durch seinen Kontakt f, einen Stromkreis für den Drehmagneten D. Gleichzeitig wird, genau so wie es schon für dieÜberwachungsstation inFig. i beschrieben wurde, am Kontakt f1 der Kondensator C, kurzgeschlossen. Nach dem Ansprechen des Drehmagneten D wird das Fortschaltrelais stromlos, sowie das Empfangsrelais E stromlos geworden ist und seinen Kontakt e wieder in Ruhestellung gebracht hat.
  • Beim Ansprechen des Fortschaltmagneten wurde der Wähler der Unterstation ip Fig. 2 ebenfalls nach Stellung 2 fortgeschaltet. Sowie er in diese Stellung gekommen ist, kommt einAufladestromkreis für den KondensatorC5 zustande, der das polarisierte Relais S der Unterstation kurzzeitig zum Ansprechen bringt und dabei über den Kontakt s einen positiven Impuls über dieFernleitung zur Gebestelle gibt. In dieser S tation spricht das Relais E an, das durch Betätigen seines Kontaktes e erneut einen Stromkreis für das Fortsehaltrelais F der Überwachungsstation schließt, der von dem Pluspol über den Kontakt e, die Wicklung des Relais F, den Kontakt d, den Kontaktarm der Wählerbank II zum Nullpunkt der Batterie führt.BeimAnsprechen des Relais F wird wieder ein Drehmagnet zum Ansprechen gebracht und durch ihn der Wähler in die nächste Kontaktstellung fortgeschaltet sowie der Stromkreis für das Fortschaltrelais F am Kontakt d unterbrochen. Beim Ansprechen des Fortschaltrelais F war wiederum der Kondensator C2 entladen worden. Beim Erreichen der neuen Kontaktstellung könnte also das Relais S von neuem durch den Aufladestromstoß des Kondensators zum Ansprechen gebracht werden. Über den Kontakt s dieses Relais wird erneut ein Impuls zur Gebestelle übermittelt, der dort eine Fortschaltung auslöst und gleichzeitig die Aufgabe eines Impulses zur Überwachungsstation bewirkt. Auf diese Weise werden die Wählereinrichtungen gegenseitig durch einander zugesandte Impulse bis zum Ende eines vollen Durchlaufes fortgeschaltet.
  • Damit immer nur eine der Stationen mit dem Umlauf beginnen kann, ist die Anlaßeinrichtung der Unterstation derart geschaltet, daß sie stets den Wähler der überwachungsstation den ersten Schritt ausführen läßt. Ändert beispielsweise in der Unterstation ein Schalter seine Stellung, so kommt das Anlaßrelais A infolge der kurzzeitigen Unterbrechung des Selbstschaltestromkreises zum Abfallen, und es wird,der Kontakt a3 geschlossen; durch den folgender Stromkreis hergestellt wird: Vom Minuspol über den geschlossenen Kontakt ra, den Schaltarm der Wählerbank II in Stellung Null, Kontakt f1, Kondensator C5, Wicklung des Relais S zum Nullpunkt der Batterie. Der Aufladestromstoß des Kondensators C5 läßt das Relais S ansprechen und über den Kontakt s einen Impuls über die Fernleitung zur überwächungsstation geben. Dieser Impuls wird dort von dem Empfangsrelais F empfangen, das in normaler Weise den Wähler der Überwachungsstation zum Weiterschalten veranlaßt.
  • Die Übertragung einer Meldung von der Unterstation zur Überwachungsstation geschieht auf folgende Weise: Wenn beispielsweise die Stellung des Schalters i über die Kontaktstellung q. des Wählers übertragen werden soll, so geschieht (lies dadurch, daß die Polarität der über die Fernleitung gegebenen Fernschaltimpulse von der Unterstation in der Kontaktstellung .4 entsprechend der Stellung des Schalters z der Unterstation gewählt wird. Wenn beispielsweise der Schalter in der Ausschaltstellung steht, die Hilfskontakte öle" und öhi, also die der dargestellten Stellung entgegengesetzte Stellung einnehmen, so wird in Stellung q. für das Senderelais S über den Kondensator C5 ,en Stromkreis zustande kommen, der von dem negativen Pol der Batterie über den Schalterhilfskontakt öhii den Kontaktarm der Wählerbank II, Kontakt f1, Kondensator C5, die Wicklung des Relais S zum Nullpunkt der Batterie führt. Das Relais S wird seinenKontakt s mit dem Minuspol der Batterie in Verbi;.dung bringen, und es wird ein negativer Impuls über die Fernleitungagegeben. Dieser Impuls -wird durch das Empfangsrelais E der Überwachungsstation empfangen, welches seinenKontakt e entsprechend dem eintreffenden negativen Impuls ebenfalls mit dem -negativen Pol in der Überwachungsstelle in Verbindung bringt. ' Da der Wähler in Stellung q. steht, kommt bei der .Betätigung des Kontaktes - e ein Stromkreis für das Rückmelderelais R zustande, der dieses Relais veranlaßt, seinen Kontakt, der bisher mit dem positiven Pol der Batterie" in Verbindung stand, nunmehr mit dem negativen Pol in Verbindung zu bringen. Das Relais R ist ein polarisiertes Relais, dessen Kontakt stets in der Stellung liegenbleibt, ,in die er zuletzt gebracht wurde.
  • Nach Umlegen des Kontaktes des Relais R befindet sich der Quittungsschalter q in nicht übereinstimmender Stellung mit dem Rückmelderelais J?. Es kann. infolgedessen ein Stromkreis für das Rückmeldehilfsrelais R I zustande kommen, das seinen Kontakt r I2 betätigt. Am Kontakt r 12 wird die in dem Quittungsschalter befindliche Meldelampe L von dem Pluspol der Batterie abgeschaltet und. an die Flackereinrichtung angeschaltet. Da sich jedoch der Wähler, wie angenommen, in Stellung q. befindet, kann die Flackereinrichtung noch nicht wirksam werden, weil der Kontakt zii noch geöffnet ist und das Relais FA nicht zum Ansprechen kommen kann. Die Lampe L wird also. vorläufig vollkommen erlöschen, da der Widerstand des Relais FL so bemessen ist, daß der noch fließende Strom zwar zur Erregung dieses Relais ausreicht, jedoch nicht die Lampe L zum Aufleuchten bringen kann. Erreicht der Wähler die Nullstellung, so kommt das Relais N wieder zum Ansprechen und schließt seinen Kontakt rii. Nun kann auch das Relais FA zum Ansprechen kommen, denn der Kontakt f1 wurde bereits beim Ansprechen des Relais FL umgelegt. Das Relais FA schließt seinen Kontakt fai und schließt das Relais FL dabei kurz. Durch den Kurzschluß wird aber auch gleichzeitig dem durch die Lampe L fließenden Strom eine solche Höhe gegeben, daß die Lampe aufleuchten kann. Sowie das Relais FL zum Abfallen gekommen ist, wird auch das Relais FA wieder abgeschaltet und der Kontakt fa geöffnet. Das Relais FL kann erneut züm Ansprechen kommen, und: durch die Wechselwirkung der Reläis FL und FA wird die Lampe L abwechselnd zum Aufleuchten und zum Erlöschen gebracht.
  • Sowie der Schaltwärter den Quittungsschalter q verstellt, d. h. in diesem Falle den Kontakt des Quittungsschalters mit dem negativen Pol der Batterie in Verbindung bringt, kommt -das Relais R I zum Abfallen und schließt seinen Kontakt r I1 und legt seinen Kontakt r I2 um. Hierdurch wird die Flackereinrichtung von der Lampe L abgeschaltet und die Lampe wieder auf ruhiges Licht umgeschaltet.
  • Es sind nun bei der erfindungsgemäßen Einrichtung noch Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen, die bei nicht ordnungsgemäßer Quit= tiereng der eingelaufenen Rückmeldung einen erneuten Umlauf der Wähleinrichtungen in Überwachungs- undUnterstation veranlassen. Die Nichtquittierung,der Meldung kann einerseits darauf zurückzuführen sein, daß die Meldung nicht in der Überwachungsstation angekommen ist und deshalb unterdrückt wurde, andererseits, daß das Quittieren der angekommenen' Meldung nicht ausgeführt wurde. Es sind Sicherungen für beide Fälle vorgesehen, die jedoch im- Endergebnis die gleiche Wirkung haben.
  • Wenn in der Unterstation (Fig. a) eine Stellungsänderung eingetreten ist, die Wähler also von der Unterstation her in Betrieb gesetzt wurden, wird dies durch den Abfall des Anreizrelais A eingeleitet. Dieses Relais öffnet bei seinem Abfall auch den Kontakt a2 und läßt infolgedessen das Kontrollrelais k2 stromlos werden. Dieses Relais öffnet seinen Selbsthaltekontakt K21, so daß es zunächst während des Umlaufes des Wählers nicht wieder zum Ansprechen kommen kann, obwohl der Kontakt ial des in der Nullstellung erregten Relais N geschlossen wird, sowie der Wähler die Nullstellung verläßt. Erst wenn der Wähler der Unterstation auf dem vorletzten Kontakt steht, kann das Kontrollrelais K2 wieder zum Ansprechen gebracht werden, wenn von der Überwachungsstelle her ein positiver Impuls übertragen wird. Ein in dieser Stellung etwa eintreffender negativer Impuls wird dagegen das Relais K2 nicht zuinAnsprechen bringen, da der Gleichrichter GLl nur in der einen Richtung Stromdurchlässig ist.
  • Jedes Anlassen der Wähler von der Unterstation aus hat .immer zur Voraussetzung, daß in der Unterstation ein Stellungswechsel eines. Schalters stattgefunden hat. Es muß infolgedessen auch während des Umlaufs eine Stellungsänderungsmeldung zur Überwachungsstation übertragen werden. Diese Bedingung kann dazu benutzt werden, um die richtige Durchgabe einer Meldung zu kontrollieren.
  • Jede eintretende Stellungsänderungsmeldung bringt in der Überwachungsstation das Ansprechen des Relais FL mit sich. Wenn dieses Relais seinen Kontakt fl umlegt, wird derKurzschluß desRelaisKl aufgehoben, und dieses Relais kann zum Ansprechen kommen und seinen Kontakt h11 umlegen. Der Kontakt k11 beeinflußt den Impuls, der in der letzten Stellung des Wählers der Überwachungsstation ausgesandt und in der vorletzten Stellung des Wählers der Unterstation empfangen wird. War das Relais K1 in der Überwachungsstation zum Ansprechen gekommen, so ist dieser Impuls positiv, war die Meldung nicht in der Überwachungsstation angekommen und das K,-Relais entsprechend nicht zumAnsprechen gebracht worden, so ist der in der letzten Stellung übertragene Impuls negativ. Da das Kontrollrelais K2 der Unterstation nur dann wieder zum Ansprechen gebracht werden kann, wenn der in der vorletzten Stellung in der Unterstation eintretende Impuls positiv ist, so ist damit eine eindeutige Abhängigkeit zwischen dem Wiederansprechen des Kontrollrelais K2 der Unterstation und dem Eintreffen einer Stellungsänderungsmeldung in der Überwachungsstation gegeben.
  • War. die Meldung in der Überwachungsstation angekommen und demgemäß auch das Kontrollrelais K2 der Unterstation wieder zumAnsprechen gebracht worden, so wird der Wähler der Unterstation fortgeschaltet, ohne >ß sich irgend etwas Besonderes ereignet. War die Meldung nicht in derÜberwachungsstation angekommen, so bleibt das Relais K2 derUnterstationabgefallen und schließt seinen Kontakt K.,.,. Wenn nun der Wähler der Unterstation in die Nullstellung kommt und hierbei das Relais N wieder erregt wird, so wird über die Kontakte n2 und k22 ein Stromkreis für das Thermorelais Tla geschlossen, das nach Ablauf einer bestimmten Zeit seinen Kontakt tla schließt und die Wähler zu einem erneuten Umlauf anreizt, während dessen Verlauf die Meldungen nochmals übertragen werden.
  • Wenn nach Eintreffen einer Stellungsmeldung, bei der das Relais K1 in der Überwachungsstation zum Ansprechen kam, der Wähler der Überwachungsstation in die Nullstellung fortgeschaltet wurde, muß noch ein Impulsvon derüberwachungsstelle zurUnterstation ausgesandt werden, der den Wähler der Unterstation von der letzten Kontaktstellung in die Nullstellung fortschaltet. Die Aussendung dieses Impulses ist wiederum von der Einstellung des Kontrollrelais der Überwachungsstation abhängig. Beim Ansprechen des Relais K1 wird nämlich der Kontakt K12 geöffnet. Der letzte Impuls wird also so lange unterdrückt, bis nach Quittieren der eingelaufenen Stellungsmeldung die Flackereinrichtung wieder zur Ruhe gebracht wird und hierbei durch den Kontakt il das K,- Relais wieder kurzgeschlossen wird. Unterläßt der Schaltwärter die Quittierung, so bleibt der letzte Impuls in der Unterstation aus, und der Wähler.bleibt in der letzten Stellung stehen. In dieser Stellung wird das Relais B erregt, das seine Kontakte b1, b2 schließt. Das. Relais N ist nicht erregt, so daß der Kontakt 11,3 ebenfalls geschlossen ist. Über dieKontakten3 und b2 wird das Thermorelais Tla unter Strom gesetzt, und' nach Ablauf einer bestimmten Zeit wird über die Kontakte tk2, b3 ein Stromkreis für das Fortschaltrelais F geschlossen, der den Wähler der Unterstation in die Nullstellung fortschaltet. In dieser Stellung erfolgt sofort wieder über den Kontakt thl ein erneuter Anreiz für äen Umlauf der Wähler.
  • . Es kann vorkommen, daß in der Unterstation die Batteriespannung ausbleibt. Um auch in diesem Falle eine gewisse Sicherheit zu haben, ist in der ZJnterstation ein Kondensator C4 vorgesehen, der dauernd aufgeladen ist und beimAusbleiben der Batteriespannung seine Ladung an die Fernleitung abgibt. Solange die Batterie genügend Spannung besitzt, ist das RelaisSt erregt. DerKontaktspl schließt hierbei die Fernleitung an das Empfangsrelais E der Unterstation an. An den Kontakten spe und spa wird der Kondensator C4 an Spannung angeschlossen. Bleibt die Spannung aus, so kommt das Relais Sp zum Abfallen, und es wird an den Kontakten spl bis sp, der Kondensator C4 unmittelbar an die Fernleitung angeschaltet. Der über die Fernleitung fließende Entladestrom -des Kondensators bringt das Relais E in der Überwachungsstation zum Ansprechen und gibt damit der Überwachungsstation zu erkennen, daß in der Unterstation ein Fehler aufgetreten ist. Bei dem nachfolgenden Versuch des Wählers der Überwachungsstation, einenUmlauf auszuführen, wird sich nämlich herausstellen, daß der Wähler der Unterstation nicht mehr mitläuft, und aus diesem Kennzeichen kann der Schaltwärter erkennen, daß die Unterstation gestört ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Überwachung von verstellbaren Organen, deren Stellungsmeldungen mittels Wähleinrichtungen übertragen werden und bei der die Wähleinrichtungen nach Übertragung von Stellungsänderungsmeldungen bis zur -Beendigung des Quittierungsvorganges in einer Quittierungsstellung stehenbleiben, dadurch gekennzeichnet, daß. beim Erreichen der Quittierungsstellung eine zeitverzögerte Schalteinrichtung zum Ansprechen kommt, die derart geschaltet ist, daß die Wähleinrichtungen nach Ablauf der Verzögerungszeit in die Ausgangsstellung gebracht und zu einem erneuten Umlauf angereizt werden, daß jedoch für den Fall, daß die übertragenen Meldungen in der Überwachungsstation angekommen sind und noch innerhalb der Verzögerungszeit quittiert werden, die zeitverzögerte Schalteinrichtung selbsttätig wieder abgeschaltet wird. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitverzögerte Schälteinrichtung in der Unterstation vorgesehen ist und ihre Wiederabschaltung durch einen nach vollendetem Quittungsvorgang von der Hauptstation zur Unterstation gesandten Impuls veranlaßt wird. 3. Einrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung der zeitverzögerten Schalteinrichtung in Abhängigkeit von einem die Wähler von der Quittierungsstellung in die Nullstellung fortschaltenden, besonders gekennzeichneten Impuls erfolgt. q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitver-. zögerte Schalteinrichtung auch zum Ansprechen gebracht wird, wenn eine Meldung über eine Schalterstellungsän derung nicht in der Überwachungsstation eingetroffen ist. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß bei Nichteintreffen einer Stellungsänderungsmeldung in der Überwachungsstation der die Wähler von der Quittierungsstellung in die Ruhestellung fortschaltende Impuls unter dem Einfluß einer in der Überwachungsstation befindlichen Prüfeinrichtung nicht die zur Abschaltung der zeitverzögerten Schalteinrichtung notwendige Kennzeichnung besitzt. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausbleiben der Spannung in der Unterstation ein normalerweise aufgeladener Kondensator an die Fernleitung angeschaltet wird, dessen Entladestrom die Empfangseinrichtung derÜberwachungsstation zum Ansprechen bringt.
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