DE69205608T2 - Zweiteiliges Metall-Vollscheibenrad. - Google Patents
Zweiteiliges Metall-Vollscheibenrad.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft in einem ersten Aspekt ein Verfahren zum Herstellen eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallscheiben-Rads, umfassend eine Felge und eine Scheibe mit einer Voll- bzw. Großflächenstruktur, bei welchem ein äußerer Umfangsteil der Scheibe als ein Außenreifenwulsthalteflansch benutzt wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
- (a) Ausbilden der Scheibe mit dein Außenreifenwulsthalteflansch und mit einem Eingriffsteil für die Felge; und
- (b) Ineingriffbringen des Eingriffsteils mit einer inneren Umfangsoberfläche der Felge und Verschweißen der Felge mit der Scheibe.
- Und in einem zweiten Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallscheiben-Rads, das eine Felge und eine Scheibe mit einer Voll- bzw. Großflächenstruktur aufweist, bei welchem ein äußerer Umfangsteil der Scheibe als ein Außenreifenwulsthalteflansch benutzt wird, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
- (a) Ausbilden der Scheibe mit einem Eingriffsteil für die Felge und mit dem Außenreifenwulsthalteflansch durch Schneiden bzw. Trennen bzw. Fräsen bzw. Schleifen bzw. Scheren bzw. Stechen und Entfernen eines Teils eines vorher ausgebildeten Halteflanschteils von einer größeren Dicke als jener des Halteflanschs; und
- (b) Ineingriffbringen des Eingriffsteils mit einer inneren Umfangsoberfläche der Felge und Verschweißen der Felge mit der Scheibe.
- Allgemeiner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Scheibenrads für ein Kraftfahrzeug, und mehr im besonderen ein Verfahren zum Herstellen eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. -Metallplatten- Scheiben-Rads.
- Gemäß dem Stande der Technik können Zweiteil-/Voll- bzw. Groß flächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Räder, die je eine Scheibe mit einer Voll- bzw. Großflächenstruktur aufweisen, bei welcher ein äußeren Umfangsteil der Scheibe als ein Vorderseitenflansch einer Felge benutzt wird, in zwei Arten klassifiziert werden, nämlich in eine Art mit einwärts gewandtem Flansch und eine Hervorstehende-Aufnehmende-Art.
- Das Rad der ersteren Art mit einwärts gewandtem Flansch weist allgemein zur Verhinderung einer Verminderung der Festigkeit eines Felgenteils durch Schweißen, wie durch das Bezugszeichen 14 in Fig. 5 bezeichnet, einen einwärts gewandten Flansch 15 auf.
- Ein Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rad der Art mit einwärts gewandtem Flansch ist in US-A-4 610 482 offenbart, worin eine unsymmetrische Felge 12 von der Art mit einseitigem Flansch, wie hier in Fig. 6 gezeigt ist, und eine Scheibe 13, wie hier in Fig. 7 veranschaulicht ist, mittels einer temporären Zusammenbau-Montagevorrichtung zentriert und aneinander befestigt werden. Unter eine solchen Bedingung werden die Scheibe und die Felge an einem Teil miteinander verschweißt, der in Fig. 5 durch das Bezugszeichen 14 dargestellt ist.
- Die unsymmetrische Felge 12 der Fig. 6 wird mittels des gutbekannten konventionellen Walzformens hergestellt.
- In dem Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rad der letzteren Hervorstehenden-Aufnehmenden-Art werden zum Zwecke des Erleichterns der Positionierung, wenn die Felge und die Scheibe zusammengebaut und miteinander verschweißt werden, die Felge und die Scheibe dazu gebracht, als ein hervorstehendes Teil bzw. ein aufnehmendes Teil (die Hervorstehende-Aufnehmende-Art) zu wirken, und sie werden aneinandergepaßt (siehe Fig. 8).
- Die in diesem Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblechbzw. Metallplatten-Scheiben-Rad von der Hervorstehenden-Aufnehmenden-Art verwendete Felge 18 umfaßt einen Eingriffsteil, der gebildet wird durch Abschneiden zum Entfernen eines Vorderseitenflanschteils 24 der Felge, welche zur Verwendung in dem Zweiteil-Scheiben-Rad durch das gutbekannte konventionelle Walzformen hergestellt worden ist, wie in Fig. 9 veranschaulicht ist.
- An der Scheibe 19 wird, wie in Fig. 10 gezeigt ist, ein mit dem Bezugszeichen 25 bezeichneter Teil eines Plattenmaterials, welches gepreßt worden ist, abgeschnitten und entfernt, um dadurch einen Eingriffsteil 22 auszubilden.
- Der Eingriffsteil 22 der Scheibe 19 wird in den Eingriffsteil 21 der Felge 18 eingepaßt. Nachfolgend werden die Felge 18 und die Scheibe 19 miteinander verschweißt, wie durch das Bezugszeichen 20 veranschaulicht ist. Während des Verschweißens wird eine Montagevorrichtung zum ortsfesten Halten der Felge 18 und der Scheibe 19 verwendet.
- In dem oben beschriebenen Stand der Technik hat das erstere Beispiel, d.h., das Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rad der Art mit einwärts gewandtem Flansch, derartige Vorteile, daß ein durch Schweißmetall ausgebildeter konvexer Teil in der Größe minimiert werden kann und daß eine genügende Tiefe des Eindringens der Schweißung und eine Schweißfestigkeit leicht sichergestellt werden können, weil in dem Schweißteil 14 zwischen der Felge 12 und der Scheibe 13 eine V-Nut begrenzt ist. Andererseits jedoch weist es einen schwerwiegenden Mangel derart auf, daß es schwierig ist, eine Genauigkeit in der Positionierung der axialen Mitten der Felge 12 und der Scheibe 13 mittels der Montagevorrichtung sicherzustellen und eine Verzerrung bzw. Verwerfung durch Hitze während des Verschweißens zu verhindern. Infolgedessen ist es auch schwierig, ständig Genauigkeit hinsichtlich der Unrundheit des Rads zu erzielen.
- In dem letzteren Beispiel, d.h. dem Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rad der Hervorstehenden-Aufnehmenden-Art, ist, weil der Eingriffsteil 21 der Felge 18 bzw. der Eingriffsteil 22 der Scheibe 19 kleine Weiten in einer Horizontalrichtung der Zeichnungen haben, eine Eingriffstoleranz mit einer hohen Genauigkeit in beiden Eingriffsteilen erforderlich. Spezieller können sie, wenn sie zu straff mit Bezug aufeinander sind, oft nicht miteinander in Eingriff gebracht werden. Wenn sie lose miteinander in Eingriff gebracht werden, wird die Zentrierungsgenauigkeit herabgesetzt, so daß eine Verzerrung bzw. Verwerfung durch Hitze während des Schweißens nicht wirksam verhindert werden kann.
- Außerdem hat diese Radart derartige Probleme, daß die Montagevorrichtung beim Zusammenbauen und Verschweißen der Felge und der Scheibe erforderlich ist, und daß eine Oberfläche der Schweißraupe 20 durch Schleifen endbearbeitet werden muß.
- Darüber hinaus besteht in dem Fall, in welchem die V-Nut in dem Schweißteil vorgesehen ist, durch solche Verarbeitung wie Schneiden bzw. Fräsen zu dem Zweck, die Schweißraupe zu reduzieren, damit sie eine Größe hat, die so klein wie möglich ist, und das Eindringen des Schweißens sicherzustellen, die Neigung, daß ein Mangel des Durchbrennens während des Verschweißens auftritt.
- Weiterhin offenbart US-A-3 611 535 ein Verfahren zum Herstellen eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallscheiben-Rads gemäß der ersten und zweiten Art der vorliegenden Erfindung, wie sie eingangs erwähnt und im Oberbegriff des Anspruchs 1 und 2 definiert sind.
- Im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung sind für das Verfahren gemäß dem Dokument US-A-3 611 535 die folgenden Schritte spezifisch:
- (1) Die Scheibe wird durch Gießen derselben aus Nichteisen- Leichtmetall, wie Magnesium, Aluminium oder strukturelle Legierungen derselben, in einer Scheibenform ausgebildet, wobei in die genannte Scheibenform benachbart dem äußeren Umfang des Formhohlraums ein Stahlring eingefügt wird, der eine sich radial erstreckende Oberfläche hat, wobei ein Teil derselben durch eine Wand des Formhohlraums bedeckt wird, um ein Verschlingen desselben durch das geschmolzene Metall zu verhindern, so daß der genannte Ring einen Schweißanker bildet.
- (2) Der Eingriffsteil wird als eine Seitenoberfläche einer Nut während des Gießens der Scheibe durch Einfügen eines ringförmigen ringartigen Kerns (nicht gezeigt) in den Formhohlraum oder durch Herausarbeiten der Nut in der inneren Fläche nachfolgend auf das Gießen ausgebildet.
- (3) Die innere Radialfläche des als Schweißanker vorgesehenen Rings wird an den Rand der Felge reibungsgeschweißt.
- Dieses Verfahren gemäß US-A-3 611 535 ist insbesondere insofern problematisch, als die maximale Anzahl von Scheiben, welche mit einem Formsatz gegossen werden kann, relativ beschränkt ist, die Zykluszeit zum Herstellen einer Scheibe durch Gießen relativ lang ist, und die Kosten des Nichteisen- Leichtmetalls relativ hoch sind.
- Daher ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Herstellen eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rads zur Verfügung zu stellen, welches die vorerwähnten Probleme des Standes der Technik lösen kann.
- Dieses Ziel wird erreicht durch ein Verfahren gemäß dem eingangs erwähnten und im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten ersten Aspekt, welches Verfahren gekennzeichnet ist durch die folgenden Schritte:
- (1) Ausbilden der Scheibe aus Metallblech- bzw. -plattenmaterial derart, daß ihr äußerer Umfangsteil eine plattenartige Form hat, die sich in einer zu der Axiallinie der Scheibe senkrechten Richtung erstreckt;
- (2) Einschneiden bzw. Ausfräsen bzw. Nuten bzw. Einkerben des äußeren Umfangsteils radial derart, daß der äußere Umfangsteil in einen axial äußeren Teil und einen axial inneren Teil getrennt wird;
- (3) Ausbilden des äußeren Teils zu dem Außenreifenwulsthalteflansch durch Biegen;
- (4) Ausbilden des inneren Teils zu dem Eingriffsteil durch Biegen desselben axial nach einwärts; und
- (5) Verschweißen des Eingriffsteils an dem Ende desselben mit der inneren Umfangsoberfläche der Felge.
- Das obige Ziel wird außerdem durch ein Verfahren gemäß dem eingangs erwähnten und im Oberbegriff des Anspruchs 2 definierten zweiten Aspekt erreicht, welches Verfahren gekennzeichnet ist durch die folgenden Schritte:
- (1) Ausbilden der Scheibe aus Metallblech- bzw. -plattenmaterial derart, daß ihr äußeren Umfangsteil als der Flanschteil vorgebogen ist;
- 2) Ausführen des Schneide- bzw. Fräs- bzw. Scher- bzw. Trenn- bzw. Stech- bzw. Schleif- und Entfernungsschritts derart, daß ein abgestufter äußerer Umfangsteil und ein Eckenteil gebildet wird;
- (3) Trennen eines anderen Teils von dem Flanschteil an dem Eckenteil zum Ausbilden des Eingriffsteils; und
- (4) Verschweißen des Eingriffsteils an dem Ende desselben mit der inneren Umfangsoberfläche der Felge.
- Durch das Verfahren gemäß der Erfindung wird ein Zweiteil/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rad erhalten, umfassend eine Scheibe mit einer Voll- bzw. Großflächenstruktur, bei welcher ein äußerer Umfangsteil der Scheibe als ein Vorderseitenflansch einer Felge ausgenutzt wird, worin das Rad die Felge und die Scheibe, deren äußerer Umfangsteil radial in einen äußeren Teil und einen inneren Teil getrennt ist, aufweist, wobei der äußere Teil den Vorderseitenflansch der Felge bildet und der innere Teil einen Eingriffsteil für die Felge bildet, und der Eingriffsteil ist in Eingriff und verschweißt mit einer inneren Umfangsoberfläche auf einer inneren Seite eines Außenseitenwulstsitzes der Felge.
- In dem Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rad, welches durch das Verfahren gemäß der Erfindung erhalten wird, ist es mehr zu bevorzugen, daß der äußere Umfangsteil der Scheibe durch ein radiales Einschneiden bzw. -nuten bzw. -kerben bzw. Ausfräsen in die Scheibe in den äußeren Teil und den inneren Teil aufgetrennt wird.
- Weiter ist es in diesem Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rad mehr zu bevorzugen, daß der Eingriffsteil der Scheibe an der Position eines passenden Endteils mit der Felge in Eingriff gebracht und verschweißt wird.
- In diesen Herstellungsverfahren ist es mehr zu bevorzugen, daß der Eingriffsteil an der Position eines passenden Endteils der Felge mit der Felge in Eingriff gebracht und verschweißt wird.
- Fig. 1 ist eine Vertikalschnittansicht, die eine obere Hälfte eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rads zeigt, das mittels einer Ausführungsform des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
- Fig. 2 ist eine Vertikalschnittansicht, welche eine obere Hälfte einer Felge veranschaulicht, die in dem Rad in Fig. 1 verwendet wird.
- Fig. 3A und 3B sind Vertikalschnittansichten, von denen jede eine obere Hälfte einer Scheibe für die Verwendung in einer Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung veranschaulicht; Fig. 3A zeigt eine Konfiguration der Scheibe, nachdem sie präge- bzw. preß- bzw. stanzgeformt worden ist, und Fig. 3B zeigt eine Konfiguration der Scheibe, nachdem der äußere Umfangsteil der Scheibe in einen äußeren Teil und einen inneren Teil aufgetrennt und der äußere Teil zu einem Flanschteil geformt und der innere Teil zu einem Eingriffsteil geformt worden ist.
- Fig. 4A und 4B zeigen ein Beispiel einer anderen Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung; Fig. 4A ist eine Vertikalschnittansicht einer oberen Hälfte der Scheibe, nachdem sie präge- bzw. preß- bzw. stanzgeformt und nachfolgend teilweise abgeschnitten bzw. -gefräst worden ist, und Fig. 4B ist eine Vertikalschnittansicht derselben, nachdem ein Teil des äußeren Umfangsteils der Scheibe abgetrennt und zu einem Eingriffsteil geformt worden ist.
- Fig. 5 ist eine Vertikalschnittansicht, die eine obere Hälfte eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rads zeigt, welches ein Beispiel des Standes der Technik ist.
- Fig. 6 ist eine Vertikalschnittansicht, die eine obere Hälfte einer Felge veranschaulicht, welche in dem früheren Beispiel der Fig. 5 verwendet wird.
- Fig. 7 ist eine Vertikalschnittansicht, die eine obere Hälfte einer Scheibe für die Verwendung in dem früheren Beispiel der Fig. 5 veranschaulicht.
- Fig. 8 ist eine Vertikalschnittansicht, die eine obere Hälfte eines Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten-Scheiben-Rads zeigt, welches ein anderes Beispiel des Standes der Technik ist.
- Fig. 9 ist eine Vertikalschnittansicht, die eine obere Hälfte einer in dem früheren Beispiel der Fig. 8 verwendeten Felge veranschaulicht.
- Fig. 10 ist eine Vertikalschnittansicht einer in dem früheren Beispiel der Fig. 8 verwendeten Scheibe.
- Die vorliegende Erfindung wird nun nachstehend mehr im Detail unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens gemäß der Erfindung erläutert.
- Bezug nehmend auf die Fig. 1 bis 3, bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Felge, das Bezugszeichen 2 bezeichnet eine Scheibe mit einer Voll- bzw. Großflächenstruktur, deren äußerer Umfangsteil als ein Vorderseitenflansch der Felge ausgenutzt wird, und die Bezugszeichen 3a und 3b zeigen Schweißbereiche zwischen der Felge 1 bzw. der Scheibe 2.
- Die Felge 1 ist eine unsymmetrische Felge, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Ein Eingriffsteil 5 auf einer inneren Seite eines Felgenwulstsitzes ist so ausgebildet, daß er einen Abschrägungswinkel von 5º hat.
- Die Scheibe 2 wird in einer solchen Art und Weise geformt, wie nachstehend erwähnt ist. Zuerst wird ein Metallblech- bzw. -plattenmaterial, das eine Dicke t hat, zu einer Form der Fig. 3A geprägt bzw. gepreßt bzw. gestanzt, und ein äußerer Umfangsteil 10 der Scheibe wird zu einer plattenartigen Gestalt geformt, die sich in einer Richtung erstreckt, welche senkrecht zu der Axiallinie X-X der Scheibe ist. Nachfolgend wird, wie in Fig. 3B gezeigt ist, eine Trennrolle 11 in Kontakt mit dem äußeren Umfangsteil 10 gebracht, um einen Einschnitt 10c vorzusehen, der sich zum Auftrennen des äußeren Umfangsteils 10 in einen äußeren Teil 10a und einen inneren Teil 10b in der Radialrichtung erstreckt. Wenn sich der Einschnitt 10c bis zu einem gewissen Grad an Tiefe erstreckt, wird die Trennrolle 11 durch eine eine unterschiedliche bzw. andere Konfiguration besitzende Rolle zum tieferen Trennen des äußeren Umfangsteils wie auch zum Walzen des äußeren Teils 10a, um einen mit dem Bezugszeichen 4 bezeichneten Vorderseitenflansch auszubilden, ersetzt. Der innere Teil 10b wird durch schnelles Drehen verdünnt, um in der Zeichnung nach links gebogen zu werden, so daß dadurch ein Eingriffsteil 6 ausgebildet wird. Der Scheibeneingriffsteil 6 wird so geformt, daß sich eine gewisse Überlappungsbreite und ein Einfügungsdruck zwischen einem Paßteil 5 auf einer inneren Seite des Felgenwulstsitzes und ihm selbst ergibt. Ein unnötiger Teil 9 der Scheibe wird wegge schnitten bzw. -gefräst bzw. -geschliffen bzw. -getrennt bzw. -geschert bzw. -gestochen.
- Der Eingriffsteil 6 der Voll- bzw. Großflächenscheibe 2 wird im Preß- bzw. Paßsitz in dem Paß- bzw. Anbringungsteil 5 auf der inneren Seite des Wulstsitzes der Felge 1 angebracht. Danach werden, wie durch das Bezugszeichen 3a in Fig. 1 angedeutet ist, die Felge 1 und die Scheibe 2 zwischen der inneren Umfangsoberfläche 5 und einer Schnitt- bzw. Fräs- bzw. Scherbzw. Trenn- bzw. Stech- bzw. Schleifendfläche (dem innersten Schweißteil in der Zeichnung) des Eingriffsteils 6 miteinander verschweißt. Wenn es die Gelegenheit fordert, wird eine Abdichtungszusammensetzung bzw. -masse auf das Paß- bzw. Anbringungsende der Felge 1 aufgebracht.
- Im Falle des Ausführens einer Ni-Cr-Galvanisierung bzw. Plattierung für die Verbesserung der Dekorationsausführung, wird die Galvanisierungs- bzw. Plattierungbearbeitung in dem Zustand des Scheibeneinzelkörpers ausgeführt, der in Fig. 3B veranschaulicht ist. Nachdem der Scheibeneinzelkörper der Galvanisierungs- bzw. Plattierungsbearbeitung ausgesetzt worden ist, wird, selbst wenn die Scheibe 2 mit der Felge 1 in Eingriff gebracht und verschweißt wird, wie in Fig. 1 gezeigt ist, ein Galvanisierungs- bzw. Plattierungsfilm auf der dekorativen Oberfläche 7 der Scheibe aufgrund eines Einflusses durch Wärme während des Verschweißens weder abgeschält noch entfärbt, weil ein genügend langer Abstand von dem Schweißbereich 3a zu der dekorativen Oberfläche 7 der Scheibe vorhanden ist.
- Wenn es erforderlich ist, eine aus dem Schweißbereich 3a resultierende Festigkeit weiter zu erhöhen, werden die Felge 1 und die Scheibe 2 an einem anderen Paß- bzw. Anbringungsendteil der Felge 1, welcher durch das Bezugszeichen 3b dargestellt ist, miteinander verschweißt.
- Die Fig. 4A und 4B zeigen eine andere Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung, als es in den Fig. 3A und 3B veranschaulicht ist. Bezug nehmend auf Fig. 4A, wird eine Scheibe 2, die mit einem Flanschteil 4 versehen ist, der eine Dicke t hat, durch Biegen während des Präge- bzw. Preß- bzw. Stanzformens der Scheibe geformt. Dann wird ein Teil 4a des Flanschteils 4 abgeschnitten bzw. -gefräst bzw. -geschert bzw. -getrennt bzw. -gestochen bzw. -geschliffen und entfernt, so daß dadurch ein abgestufter äußerer Umfangsteil 30 und ein Eckenteil 31 ausgebildet werden. Nachfolgend wird eine Rolle 32 in Kontakt mit dem Eckenteil 31 gebracht, wie in Fig. 4B gezeigt ist, um einen anderen Teil 4b des Flanschteils 4 von dem Flanschteil zu trennen, so daß dadurch ein Eingriffsteil 6 mit Bezug auf die Felge 1 ausgebildet wird.
- Ein Ziel und eine Wirkung dieses modifizierten Beispiels sind gleichartig bzw. ähnlich wie jene der oben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung.
- Zusätzlich wird, da der Flanschteil 4 in dem modifizierten Beispiel durch Biegen während des Ziehens geformt wird, ein Zurückfederungsphänomen während des Präge- bzw. Preß- bzw. Stanzformens der Scheibe unterdrückt, so daß eine Genauigkeit in der Flachheit leicht sichergestellt werden kann.
- Da das gemäß dem Verfahren der Erfindung hergestellte Zweiteil-/Voll- bzw. Großflächen-Metallblech- bzw. Metallplatten- Scheiben-Rad in der vorerwähnten Art und Weise produziert wird, kann eine genügend große Weite des Eingriffs zwischen der Felge und der Scheibe erhalten werden. Infolgedessen können eine große Überlappungsbreite und ein hoher Einfügungsdruck zwischen der Felge und der Scheibe erreicht werden, was eine Notwendigkeit einer Zentrierungs-Montagevorrichtung beim Zusammenbauen und Verschweißen der Felge und der Scheibe ausschaltet. Eine Verschlechterung einer Genauigkeit beim Zusammenbauen und Verschweißen der Felge und der Scheibe durch einen Fehler der Montagevorrichtung wird nicht verursacht, so daß das Rad leicht massenproduziert werden kann. Eine thermische Deformation während des Verschweißens, insbesondere an der Felge und dem Vorderseitenflanschteil, welche dazu neigen, deformiert zu werden, kann verhindert werden. Weiter kann der Teil 3b vorzugsweise ohne Bewirken eines Defekts, wie Durchbrennen der Felge 1, dank eines Vorhandenseins des Scheibeneingiffsteils 6 verschweißt werden.
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen eines Zweiteil-/Voll- bzw.
Großflächen-Metallscheiben-Rads, umfassend eine Felge (1) und
eine Scheibe (2) mit einer Voll- bzw. Großflächenstruktur, bei
welchem ein äußerer Umfangsteil (10) der Scheibe (2) als ein
Außenreifenwulsthalteflansch (4) benutzt wird, wobei das
Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
(a) Ausbilden der Scheibe (2) mit dem
Außenreifenwulsthalteflansch (4) und mit einem Eingriffsteil (6) für die Felge
(1); und
(b) Ineingriffbringen des Eingriffsteils (6) mit einer
inneren Umfangsoberfläche (5) der Felge (1) und Verschweißen
der Felge (1) mit der Scheibe (2);
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
(1) Ausbilden der Scheibe (2) aus Metallblech- bzw.
-plattenmaterial derart, daß ihr äußerer Umfangsteil (10) eine
plattenartige Form hat, die sich in einer zu der
Axiallinie (X-X) der Scheibe (2) senkrechten Richtung
erstreckt;
(2) Einschneiden bzw. -kerben bzw. Nuten bzw. Ausfräsen des
äußeren Umfangsteils (10) radial derart, daß der äußere
Umfangsteil (10) in einen axial äußeren Teil (10a) und
einen axial inneren Teil (10b) getrennt wird;
(3) Ausbilden des äußeren Teils (10a) zu dem
Außenreifenwulsthalteflansch (4) durch Biegen;
(4) Ausbilden des inneren Teils (10b) zu dem Eingriffsteil
(6) durch Biegen desselben axial nach einwärts; und
(5) Verschweißen des Eingriffsteils (6) an dem Ende (3a)
desselben mit der inneren Umfangsoberfläche (5) der Felge
(1).
2. Verfahren zum Herstellen eines Zweiteil-/Voll- bzw.
Großflächen-Metallscheiben-Rads, das eine Felge (1) und eine
Scheibe (2) mit einer Voll- bzw. Großflächenstruktur aufweist,
bei welchem ein äußerer Umfangsteil (10) der Scheibe (2) als
ein Außenreifenwulsthalteflansch (4) benutzt wird, wobei das
Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
(a) Ausbilden der Scheibe (2) mit einem Eingriffsteil (6) für
die Felge (1) und mit dem Außenreifenwulsthalteflansch
(4) durch Schneiden bzw. Fräsen bzw. Scheren bzw. Trennen
bzw. Stechen bzw. Schleifen und Entfernen eines Teils
(4a) eines vorher ausgebildeten Halteflanschteils von
einer größeren Dicke als jener des Halteflanschs (4); und
(b) Ineingriffbringen des Eingriffsteils (6) mit einer
inneren Umfangsoberfläche (5) der Felge (1) und Verschweißen
der Felge (1) mit der Scheibe (2);
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
(1) Ausbilden der Scheibe (2) aus Metallblech- bzw.
-plattenmaterial derart, daß ihr äußeren Umfangsteil (10) als der
Flanschteil vorgebogen ist;
(2) Ausführen des Schneide- bzw. Fräs- bzw. Schwer- bzw.
Trenn- bzw. Stech- bzw. Schleif- und Entfernungsschritt
derart, daß ein abgestufter äußerer Umfangsteil (30) und
ein Eckenteil (31) gebildet wird;
(3) Trennen eines anderen Teils (4b) von dem Flanschteil an
dem Eckenteil (31) zum Ausbilden des Eingriffsteils (6);
und
(4) Verschweißen des Eingriffsteils (6) an dem Ende (3a)
desselben mit der inneren Umfangsoberfläche (5) der Felge
(1).
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingriffsteil (6) in
Eingriff gebracht wird mit und weiter verschweißt wird an einem
Teil eines passenden Endteils (3b) der Felge (1).
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