DE690948C - Zahnflankenkupplung fuer kraftbetriebene Handwerkzeugmaschinen - Google Patents
Zahnflankenkupplung fuer kraftbetriebene HandwerkzeugmaschinenInfo
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- DE690948C DE690948C DE1933B0163614 DEB0163614D DE690948C DE 690948 C DE690948 C DE 690948C DE 1933B0163614 DE1933B0163614 DE 1933B0163614 DE B0163614 D DEB0163614 D DE B0163614D DE 690948 C DE690948 C DE 690948C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D15/00—Clutches with wedging balls or rollers or with other wedgeable separate clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eirte Ausgestaltung des Gegenstandes des Hauptpatentes 683 190.
Die im Hauptpatent unter Schutz gestellte Kupplung besitzt als Gegenflanke für die
rollende Kupplungsflanke eine Vertiefung in der Gegenkupplungshälfte. Die Form der
Vertiefungsflanke ist dort so gewählt, daß sie in gekuppeltem Zustand genau dem zugehörigen
Stück der rollenden Flanke entspricht.
Dabei liegen diese Flankenteile längs eines ganzen Flächenstückes aneinander an. Da die
Drehachse der Kupplungsrolle durch die zu ihr senkrecht verlaufende Drehachse der
Kupplung selbst verläuft und es sich um zylindrische Rollen handelt, gehen die Anlagelinien
(Mantellinien) der Rolle und der festen Flanke parallel zur Rollenachse an der
Kupplungsdrehachse vorbei.
Sobald jedoch die Rolle bei beginnendem Entkuppeln an der festen Flanke hochzurollen
beginnt, nehmen ihre Achse und ihre Mantellinien infolge der Drehung der Kupplung
einen Winkel zu ihrer ursprünglichen Lage und damit auch zu den Mantellinien der
festen Flanke ein.
Bei Zahnflankenkupplungen mit beiderseits festen Zahnflanken hat man zur Behebung
ähnlicher Mißstände die Zahnflankerf so ausgebildet, daß die Erzeugende derselben eine
zur Kupplungsdrehachse senkrecht stehende, längs des Flankenprofils bewegte und zu einer
auf der Drehachse senkrechten Ebene parallel bleibende Gerade ist, welche jedoch stets
durch die Drehachse hindurchgeht.
Für Kupplungen mit rollenden Zahnflanken gemäß dem Hauptpatent ist diese Flankengestaltung
nicht brauchbar. Eine für solche Kupplungen verwendbare Zahnflanke wird gemäß der Erfindung dadurch geschaffen, daß
die Erzeugende der festen Zahnflanken statt wie bisher stets die Kupplungsdrehachse zu
schneiden, in einer Entfernung von der Kupplungsdrehachse vorbeigeht, die dem jeweiligen
Abstand der gerade als Berührungslinie der Rolle mit der festen Zahnflanke in Frage kornmenden
Rollenmantellinie von der durch die Rollen- und die Kupplungsdrehachse gelegten
Ebene entspricht.
Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Zahnflanke wird erreicht, daß die
rollende an der festen Flanke stets mindestens längs einer Linie anliegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. ι ist eine schaubildliche Darstellung einer Rollenkupplung.
Abb·. 2 zeigt eine Zahnflanke im Schnitt, die für diese Rollenkupplung bestimmt ist.
Abb. 3 zeigt die gleiche Zahnflanke vergrößert und schaubildlich.
Abb. ι zeigt schaubildlich eine Kupplung
gemäß dem Hauptpatent. Die Zähne 2 der Hülse ι haben in diesem Falle besondere^
Zahnflanken 3, die zum Zusammenwirken drehbaren zylindrischen Rollen als
kupplungsgliedern bestimmt sind. Dfeie
Rollen 26 greifen in die Zahnlücken zwischen den Zähnen 2 ein. Sie sind, wie aus der
Abb. ι ohne weitere Erläuterung ersichtlich ist, in einem Ansatz 27 am Zahnrad 10 gelagert.
Der Ansatz 27 ist von einer Hülse 28 überfangen, die ein radiales Austreten der
Rollen verhindern.
In Abb. 2 ist ein Schnitt durch eine Zahnflanke
dargestellt, wie sie für solche Rollenkupplungen verwendet wird. Die strichpunktierten
Kreise deuten die zylindrische Rolle in zwei verschiedenen Stellungen an, und zwar
einmal in vollständig eingekuppeltem Zustand und das anderemal während des Entkupplungsvorgangs.
Verfolgt man die Rolle während der Entkupplung, so stellt man fest,
daß alle für eine Berührung mit der festen Zahnflanke in Frage kommenden Mantellinien
der zylindrischen Rolle an der Kupplungsdrehachse vorbeigehen. Das Maß, um das
sie von dieser entfernt bleiben, ist gleich der Entfernung der jeweils in Frage kommenden
Berührungsstelle von der durch die Rollenachse und die Kupplungsdrehachse gelegten
Ebene. Im Falle der Abb. 2 sei zunächst einmal der Punkt/4 betrachtet. Der Abstand
dieses Berührungspunktes — oder räumlich gedacht dieser Berührungslinie — A von der
durch, die Rollenmittelachse gelegten, hier senkrechten Ebene Eb ist gleich Null. Die
senkrecht zur Papierebene verlaufende Linie A muß also durch die Achse gehen. Bei Betrachtung
der einzelnen Punkte des Rollenumfangs, fortschreitend bis zum Berührungspunkt bzw. bis zu der Berührungslinie B,
vergrößert sich die Entfernung der Berührungslinien von der bis dahin nicht bewegten
Ebene Eb ständig von Null bis zu dem Beträger.
Die auf einer zur Drehachse senkrechten Ebene liegenden Schnittlinien der Zahnflanke gehen also von A bis B fortschreitend
um immer größere Beträge an der Drehachsevorbei. Nach Überschreitung der
Stelle j5 nimmt die jeweilige Entfernung der Berührungslinie von der durch die Rollenachse
gelegten senkrechten Ebene wieder ab,
rel M da diese jetzt mitwandert. Bei C ist dieser
Betrag z. B. gleich y. Die Ebene durch die Mittelachse der längs der Linie C anliegenden
t ist hier Ec genannt.
ä„-."Gemäß der Erfindung ist die feste Zahnflanke
nun diesen veränderlichen Stellungen
*'der für die Berührung maßgebenden Rollenmantellinien
angepaßt.
In Abb. 3 ist versucht, die Entstehung der Zahnflanke für eine Rollenkupplung schaubildlich
deutlicher darzustellen. Das gezeichnete Bruchstück der Kupplung ist zum
Zwecke einer deutlicheren Darstellung verzerrt gezeichnet. Durch die Zahnflanke sind
eine Reihe waagerechter Ebenen gelegt und deren Schnittlinien mit der Flanke in Richtung
auf die Achse zu verlängert. Um deutlicher zeigen zu können, wie diese Schnittlinien
an der Achse vorbeigehen, ist ein Stück einer in der Achse liegenden Ebene P gezeichnet,
die senkrecht auf der Linie B steht. An diesem Stück der Ebene P ist zu erkennen,
wie die Schnittlinien an der Achse vorbeigehen. Die der Abb. 2 entsprechenden Abstände
der Linien B und C kehren in Abb. 2 als Abstände dieser Linien von der Achse,
und zwar mit der gleichen Bezeichnung .v und y wieder. Die Beträge sind wegen der
verzerrten Darstellung in Abb. 2 wesentlich kleiner.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zahnflankenkupplung für kraftbetriebene Handwerkzeugmaschinen, bei der die Erzeugende der festen Zahnflanken eine zur Drehachse senkrecht stehende, längs des Flankenprofils bewegte und zu einer auf der Drehachse senkrechten Ebene parallel bleibende Gerade ist und bei der gemäß Patent 683 190 die Zähne der einen Kupplungshälfte aus drehbaren zylindrischen Rollen bestehen, deren Mittelachsen durch die Drehachse gehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugende der festen Zahnflanken in einer Entfernung an der Kupplungsdrehachse vorbeigeht, die dem jeweiligen Abstand der gerade als Berührungslinie der Rolle mit der festen Zahnflanke in Frage kommenden Rollenmantellinie von der durch die Rollen- und die Kupplungsdrehachse gelegten Ebene entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1933B0163614 DE690948C (de) | 1933-12-20 | 1933-12-20 | Zahnflankenkupplung fuer kraftbetriebene Handwerkzeugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1933B0163614 DE690948C (de) | 1933-12-20 | 1933-12-20 | Zahnflankenkupplung fuer kraftbetriebene Handwerkzeugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE690948C true DE690948C (de) | 1940-05-11 |
Family
ID=7005028
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1933B0163614 Expired DE690948C (de) | 1933-12-20 | 1933-12-20 | Zahnflankenkupplung fuer kraftbetriebene Handwerkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE690948C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006048563A1 (de) * | 2006-10-13 | 2008-04-17 | Rodcraft Pneumatic Tools Gmbh & Co. Kg | Schlagschraubergerät mit Stiftschlagwerk und Drehmomentbegrenzung |
-
1933
- 1933-12-20 DE DE1933B0163614 patent/DE690948C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006048563A1 (de) * | 2006-10-13 | 2008-04-17 | Rodcraft Pneumatic Tools Gmbh & Co. Kg | Schlagschraubergerät mit Stiftschlagwerk und Drehmomentbegrenzung |
| DE102006048563B4 (de) * | 2006-10-13 | 2010-05-20 | Rodcraft Pneumatic Tools Gmbh & Co. Kg | Schlagschraubergerät mit Stiftschlagwerk und Drehmomentbegrenzung |
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