DE69075C - Bierglasuntersatz mit Controlvorrichtung - Google Patents

Bierglasuntersatz mit Controlvorrichtung

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DE69075C
DE69075C DENDAT69075D DE69075DA DE69075C DE 69075 C DE69075 C DE 69075C DE NDAT69075 D DENDAT69075 D DE NDAT69075D DE 69075D A DE69075D A DE 69075DA DE 69075 C DE69075 C DE 69075C
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DE
Germany
Prior art keywords
control device
glass base
beer glass
pointer arm
locking cone
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69075D
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English (en)
Original Assignee
W. GRIESE in Berlin S.W., Zossenerstrafse 38, und F. LEMKE in Spandau, Frobenstrafse 3
Publication of DE69075C publication Critical patent/DE69075C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/10Devices for counting or marking the number of consumptions
    • A47G23/12Consumption counters combined with table-ware or table-service
    • A47G23/14Consumption counters combined with table-ware or table-service combined with underlays or holders, e.g. for glasses

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  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die an dem Bieruntersatz der vorliegenden Erfindung vorgesehene Controlvorrichtung gestattet in einfacher Weise die Controle über die von dem Gast bestellte Anzahl Glas Bier, Wein u. dergl. Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι die Oberansicht des Bieruntersatzes nach Entfernung des Deckels, die Fig. 2, 4 und 5 sind Seitenansichten desselben, während Fig. 3 einen Verticalschnitt nach der Linie x-x der Fig. ι darstellt.
In dem Gehäuse a, dessen Inneres unzugänglich ist, sind die beiden Zahnsegmente b b um den gemeinsamen centralen Bolzen c drehbar angeordnet. Die gemeinsame Feder d führt die Zahnsegmente b stets in die Anfangslage zurück. Andererseits ist zwischen den Segmenten, um Bolzen e drehbar, der einarmige Hebel f angeordnet, welcher durch einen Schlitz g des Gehäuses α hindurchgreift und aufserhalb den Griff h besitzt. An den Enden des Schlitzes g sind die Griffe Tj1 am Gehäuse befestigt.
Um den Bolzen c drehbar sind aufserdem die beiden Arme i über den Zahnsegmenten b angeordnet. Diese Arme i greifen durch die langen Schlitze k des Gehäuses hindurch, sind hier aufgebogen und zu Zeigern / ausgebildet, welche den Griff m besitzen. Auf den an der Gehäusewand niedergebogenen Armen i sind um Bolzen η drehbar die zweiarmigen Sperrklinken ο angeordnet, welche in die Zahnsegmente b eingreifen. Auf einer seitlichen Erweiterung der Arme i sind die kleinen WTarzenp befestigt. Eine Feder q sichert den beständigen Eingriff der Sperrklinken und Zahnsegmente und hält aufserdem die Arme i in genügender Spannung, so dafs dieselben sich nicht von selbst drehen können. Die Stifte r begrenzen die Drehung der Zahnsegmente b. Die Anschläge s dienen zur Wiedereinschaltung der Sperrklinken o. Aufsen sind auf der Gehäusewand die Zahlen 1,2,3 u. s. w. angebracht (s. Fig. 2, 4 und 5). Endlich ist auf dem Bolzen c die kleine Glocke t angeordnet, deren Klöppel u auf den Segmenten b befestigt sind.
Bei dem hier beschriebenen und gezeichneten Bieruntersatz ist die Controlvorrichtung in doppelter Anordnung vorgesehen, für den Fall, dafs zweierlei Getränke markirt werden sollen. Selbstverständlich kann unter Fortlassung bezw. unter Einschaltung der betreffenden Theile die Controle auch in einfacher oder dreifacher Anordnung vorgesehen werden.
Die Controlvorrichtung soll nur von dem Kellner benutzt werden. Wenn derselbe ein frisches Glas gebracht hat, drückt er die beiden Griffe h und h1 gegen einander. Dadurch wird das Zahnsegment b von dem Hebel/ um einen bestimmten Winkel gedreht und hierbei der Arm i vermittelst der Sperrklinke 0 mitgenommen, folglich der Zeiger I um eine Ziffer weitergeschoben. Beim Freigeben der Griffe h und h1 verharren die Theile i Io in der vorgerückten Stellung, während das Zahnsegment b unter dem Einflufs der Feder d zurückschnellt und hierbei den Klöppel u an die Glocke t anklingen läfst, was dein Gast wiederum zur Controle für die vom Kellner vorgenommene Markirung dient.
Ein unbefugtes Zurückstellen des Zeigers ist nicht möglich. ■ Um denselben auf Null zurück-
führen zu können, schiebt der Kellner ihn zunächst bis auf die letzte Ziffer (nach dem Beispiel der Zeichnung also bis auf Nr. 13). Hier ist im Boden des Gehäuses das Schlüsselloch ν vorgesehen, in welches ein passender Schlüssel eingesteckt und so gedreht wird, dafs mit dem Schlüsselbart die Sperrklinke 0 aus dem Zahnsegment herausgehoben und andererseits über die Warze ρ hinweggeschoben wird. Letztere hält nun die Sperrklinke in der eingenommenen Stellung fest, so dafs der Schlüssel herausgezogen und der Zeiger / vermittelst seines Griffes m auf Null zurückgeführt werden kann. Hier angekommen, trifft die Sperrklinke ο gegen den Anschlag s, welcher sie über die Warze ρ wieder zurückdreht und in das Zahnsegment einschnappen läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Bierglasuntersatz mit Controlvorrichtung, bei welchem in ein- oder mehrfacher Anordnung innerhalb des den Untersatz bildenden flachen Gehäuses (a) ein von aufsen um einen bestimmten Winkel drehbares Zahnsegment (b) vorgesehen ist, welches beim jedesmaligen Vorschub einen Zeigerarm (i I) vermittelst eines Sperrkegels (0) um eine Ziffer vorrückt, unter dem Einflufs einer Feder (d) selbstthätig in die Anfangslage zurückschnellt und hierbei eine Controlglocke (t) zum Ertönen bringt, während der Zeigerarm (H) nur nach Ab- und 'Feststellen des Sperrkegels (o) vermittelst eines passenden Schlüssels und einer Warze (p) auf den Nullpunkt zurückgeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT ΪΝ DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT69075D Bierglasuntersatz mit Controlvorrichtung Expired - Lifetime DE69075C (de)

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