DE66935C - Bieruntersatz mit Zählvorrichtung - Google Patents

Bieruntersatz mit Zählvorrichtung

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DE66935C
DE66935C DENDAT66935D DE66935DA DE66935C DE 66935 C DE66935 C DE 66935C DE NDAT66935 D DENDAT66935 D DE NDAT66935D DE 66935D A DE66935D A DE 66935DA DE 66935 C DE66935 C DE 66935C
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DE
Germany
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counting device
stand
container
toothed disc
locking spring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66935D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. paproth und R. aster in Kyritz, Priegnitz
Publication of DE66935C publication Critical patent/DE66935C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/10Devices for counting or marking the number of consumptions
    • A47G23/12Consumption counters combined with table-ware or table-service
    • A47G23/14Consumption counters combined with table-ware or table-service combined with underlays or holders, e.g. for glasses

Landscapes

  • Table Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bieruntersatz mit Zählvorrichtung.
Die Neuerung bezweckt das Anmerken einer Anzahl von Getränken u. dergl., und besteht im wesentlichen in der Anordnung einer innerhalb eines ringförmigen Untersatzes beweglich befestigten gezahnten Scheibe mit Zahlen, welche erstere durch eine Sperrfeder so gehalten wird, dafs sie nur nach einer Richtung hin beweglich ist, wobei eine von den auf der gezahnten Scheibe befindlichen Zahlen durch eine oberhalb des Untersatzes angebrachte Oeffnung sichtbar ist, und diese jederzeit so gestellt werden können, dafs hierdurch die Anzahl der genossenen Getränke angemerkt wird.
Eine Oberansicht dieses Untersatzes wird in der Fig. 1 und in den Fig. 2 und 3 je eine Seiten- und Unteransicht veranschaulicht. Die Beweglichkeit des Zählapparates, sowie einige Details werden in den Fig. 4 bis 9 erläutert.
Ein metallener ringförmiger Behälter b, Fig· 1 ? hat auf der Oberfläche eine kleine Oeffnung a und an der Seite einen Schlitz e, Fig. 2. Der mittlere Raum d kann durch Filz, Gummi, Porcellan oder dergleichen ausgefüllt sein. Innerhalb des Behälters b, Fig. 5 und 7, wird eine Scheibe f durch Winkel g (Leisten oder dergleichen) so gehalten, dafs die erstere sich dicht an die Oberdecke anlegt. Die Scheibe / ist gezahnt und hat auf der der Oeffnung a zugekehrten Seite eine beliebige Reihe von Zahlen, deren Stückzahl sich aber nach der Zähnezahl der Scheibe f richtet, oder umgekehrt. Eine an b befestigte Feder k, Fig. 4, 6, 7 und 9, greift in die Zahnung der Scheibe/ ein, wodurch dieselbe festgehalten und verhindert wird, dafs die Scheibe in unbefugter Weise rückwärts bewegt werden kann. Die Scheibe/ kann mittelst eines Griffes c, welcher durch den Schlitz e, Fig. 2, gesteckt ist, von Jedermann in der in Fig. 4 eingezeichneten Richtung zahnweise vorwärts bewegt werden. Der Boden m des ringförmigen Behälters b hat eine Oeffnung I, welche die Form eines Schlüsselloches haben kann.
Ist der Zähler so weit vorgerückt, dafs z.B. anstatt der Zahl 1 die Zahl 10 in α, Fig. 1, sichtbar ist, dann wird ein Hebel i, Fig. 8, in das Loch /, Fig. 3, gesteckt und hierdurch mittelst des Griffes i\ Fig. 8, die Feder k aus der Zahnung der Scheibe /, Fig. 6, herausgehoben, so dafs man die Scheibe mittelst des Griffes c auf den ersten Zahn bezw. auf die Zahl, z. B. o, zurückstellen kann.
Der Vortheil dieser Neuerung liegt also im Besonderen darin, dafs bei Benutzung dieses Untersatzes ein Irrthum und auch etwaige Streitigkeiten zwischen Gastwirth bezw. Kellner und Gast vermieden werden, weil die Rückwärtsstellung auf die niedrigen Zahlenwerthe nur durch den Gastwirth bezw. Kellner mittelst Hebels i ausgeführt werden kann.
Die Oberfläche des Behälters, z. B. bei b, Fig. ι, läfst sich auch mit Vortheil zu Reclamezwecken ausnutzen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Ein Untersatz für Getränke u. dergl. mit Zählapparat, gekennzeichnet durch die Anordnung eines metallenen ringförmigen Behälters (b),
    dessen mittlerer Raum (d) durch Filz, Gummi, Porcellan oder dergleichen ausgefüllt sein kann, unter dessen Oberfläche eine gezahnte Scheibe ff) mittelst Leisten oder Winkel fg) und durch eine Sperrfeder (k) gehalten, mittelst des durch einen Schlitz (e) nach aufsen stehenden Griffes (c) aber bewegt wird, wobei eine von den auf der einen Seite der gezahnten Scheibe befindlichen Zahlen durch eine auf der Oberfläche des Behälters (b) angebrachte Oeffnung fa) sichtbar wird und eine Ausrückung der Sperrfeder (k) aus der Zahnung ff) mittelst eines durch ein Loch (I) im Boden fm) gesteckten Hebels (i) erfolgen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66935D Bieruntersatz mit Zählvorrichtung Expired - Lifetime DE66935C (de)

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